Rezension vom 24.04.2013
(2)
So lange gewartet, voll Vorfreude und schnell "verschlungen", aber mehr als 3 Sterne gibts diesmal leider nicht. Delirium (Teil1) ist wirklich eines meiner Lieblingsbücher, auch die Fortsetzung Pandemonium konnte mich überzeugen, doch das Finale ist mir etwas zu lahm. Wieder versucht sich die Autorin in einer neuen Erzählweise, sprang die Autorin im zweiten Teil beim Erzählen zwischen den Zeiten hin- und her, wird die Geschichte nun aus zwei Perspektiven erzählt, aus der von Lena und von Hana.
Da Teil 2 mit einem dem Cliffhanger (das Wiederauftauchen von Alex) endete, war ich so gespannt auf den weiteren Verlauf der Geschichte, doch in den ersten zwei Dritteln des Buches passiert irgendwie nichts, zumindest nichts spannendes. Die Geschihcte plätschert so dahin, Lena lebt sich in die Gemeinschaft der "Rebellen" ein, kann sich nicht zwischen Julian und Alex entscheiden - und entscheidet sich auch (noch) nicht!? Nach und nach planen die Rebellen einen Aufstand, Lena trifft zufällig wieder auf Ihre Mutter doch Lenas Gefühle und Eindrücke werden nur oberflächlich behandelt...doch gerade die Gefühlstiefe in dieser Welt, in der Gefühle verboten sind, zeichnete Lena doch bisher aus...und auch den Schreibstil der Autorin!
Beim Lesen fand ich Hanas Geschichte fast schon spannender, denn sie wurde "geheilt", zweifelt aber dennoch nach und nach an deren Wirkung und an dem System der "Geheilten" und "Invaliden" und ist hin- und hergerissen zwischen ihren zwei Leben.
Auf den letzten 30 Seiten wird dann die Geschichte ENDLICH spannend, die "Rebellen" kehren zurück nach Portland, und verüben diverse Anschläge gegen das Regime, Lena erkennt dann doch ihre Liebe zu Alex (auf der vorletzten Seite!?)...dennoch bleibt das "richtige" Ende der Geschichte offen, und wie bei so vielen Trilogien zeigt sich, dass ein Buch oder zwei Bücher für die Geschichte wohl auch gereicht hätten...Schade
Mehr
Weniger
0 Kommentare