Rezension vom 18.06.2013
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Ella Maloney hat genug von ihrem Leben. Sie ist mit ihrem Job unzufrieden und ihre Beziehung mit ihrem Freund stagniert. Also verlässt sie London, legt ihre Beziehung auf Eis und nimmt sie für drei Monate einen Job als Kindermädchen bei der alleinerziehenden Poll an. Sie soll sich um deren kleinen Sohn George kümmern. Es verschlägt die Stadtpflanze aufs Land, auf die Hideaway von Poll. Diese hat nach einer Katastrophenehe beschlossen Menschen, die alles verloren haben, eine neue Chance zu geben. Und so hat Ella neben Poll und George, und diversen Tieren bald weitere Mitbewohner. Den jungen, attraktiven, aber arbeitslosen Koch Ash und seine Würgeschlange Roy (Die erste Begegnung zwischen Poll, Ella und Roy ist genial, die beste Szene überhaupt), den ehemaligen Bäcker Billy, der des Diebstahls beschuldigt worden war und der Vielleicht-Brandstifterin und Elfengläubige Trixie.
Ella findet sich überraschend gut mit ihrer neuen kuriosen Lebenssituation zurecht, verliert ihr Herz schnell nicht nur an den kleinen George, sondern an den sexy Ash. Leider hat sie ja noch einen Freund in London. Wieso versteh ich aber nicht. Ich meine, Ella will so unbedingt ein Kind, ihr Freund nicht. Wieso sie so lange an dieser offensichtlich gescheiterte Beziehung fest hält, weiß der Teufel. Ash passt so viel besser zu ihr. Er ist ein netter, attraktiver Mann mit einem großen Manko: Er hat eine Freundin, die Tänzerin Onyx, die leider nicht nur wunderschön, sondern auch supernett ist. Also steht es außer Frage, sich an ihren Freund rann zuschmeißen. Hinzu kommt auch noch, dass sich die ganze Truppe für einen Kochwettbewerb anmeldet, bei dem ein eigenes Restaurant und Geld lockt. Zusammen müssen sie für dieses Ziel kämpfen. Dabei spielen helfende Elfen eine überraschend wichtige Rolle und die Liebe bahnt sich auch noch ihren Weg. Bis zum Happy-End geht es in Hideaway drunte rund drüber und die Gefühle spielen verrückt.
Das Buch ist wunderbar witzig, romantisch und herzerwärmend. Die Charakter sind allesamt liebenswürdig, sogar die Schlange Roy wächst einem ans Herz. Zu lesen wie Ella und die chaotische Poll ihr Glück finden, ist ein wahrer Genuss.
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