Rezension vom 10.01.2012
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"Aleph", ein autobiografisch geprägter Roman, der von dem Drang des Schriftstellers erzählt, etwas an seinem Leben zu ändern. Denn obwohl es das Leben gut mit ihm meint, trägt er das Gefühl in sich, nicht glücklich zu sein, und so begibt er sich auf eine Reise.
Zwei Monate ist er unterwegs, deren Krönung letztendlich die Durchquerung Russlands mit der Transsibirischen Eisenbahn darstellt. Auf dieser Reise begegnet er verschiedenen Menschen, doch die wichtigste Begegnung ist die mit Hilal, einer jungen Geigerin, der er in einem vergangenen Leben bereits begegnet ist und bei der er etwas gut zu machen hat.
Coelhos neuer Roman ist ein Plädoyer dafür, sich nicht vor Veränderungen zu scheuen und der inneren Stimme zu folgen; auf die Bitten der Mitmenschen einzugehen und ihnen etwas zu geben.
Auch ohne die für Coelho typische Mystik kommt dieser Roman nicht aus: Aleph als der Ort, an dem sich unsere Leben treffen und die Vergangenheit uns einholt.
Ein frischer und lesenswerter Roman, der Weltbestseller wie "Veronika beschließt zu sterben" oder "Elf Minuten" jedoch nicht übertreffen kann.
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