"Gemeinsam Geschichte schreiben..." :)

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Monalii

Vor 1 Jahr

Hallo zusammen!
Ich bin erst seit diesem Jahr auf Lovelybooks angemeldet und stöbere seitdem jeden Tag hier herum. :) Da kam mir die Idee, gemeinsam mit ganz vielen Mitgliedern eine Geschichte zu schreiben. Einer fängt an, schreibt um die 800-1000 Zeichen und dann ist der nächste dran und ergänzt sie, ganz nach seiner Fantasie. So geht es dann weiter und am Ende entsteht eine völlig neue Geschichte aus vielen kreativen und fantasievollen Köpfen!
Lust mitzumachen? Dann lasst uns einfach grob ein Genre festlegen, uns ein wenig absprechen und schon kann es losgehen. :) Ich bin gespannt, was daraus wird!
Anmerkungen und Vorschläge jederzeit gerne willkommen...

Viele Grüße,
Ramona

Trinity

Vor 1 Jahr

Hallo, das ist klasse!
Ich wäre auf jeden Fall dabei und wäre gespannt was dabei herum kommt :)

LG

Gospelsinger

Vor 1 Jahr

Schöne Idee! Ich würde auch mitmachen.

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StackOfBooks

Vor 9 Monaten

Sanft strich sie über die Bilder, teilweise entlockten sie ihr sogar ein kleines Lächeln. Sie stellte sich vor wie es wäre wieder dort zu sein, Eis zu essen und den Möwen zuzuschauen, wie sie anderen das Eis zu klauen versuchten. Beinahe konnte sie die salzige Luft riechen. "Schluss jetzt!" schalt sie sich selbst, "Hör auf dich wieder in der Vergangenheit zu verlieren!" Entschlossen stand sie auf, legte die Bilder zurück und stellte den Koffer so hin, das sie ihn, sollte sie wirklich schnell verschwinden müssen, schnell schnappen konnte.
Er war ihr wertvollster Besitz, sowohl emotional gesehen als auch praktisch. Niemand wusste von der Existenz des Inhalts, was ihn zu Ihrer Lebensversicherung machte. Während sie darüber nachdachte, und versuchte die letzten Erinnerungsfetzen aus ihrem Kopf zu vertreiben klingelte es an der Tür. Leas Herz setzte für ein paar Schläge aus. 'Was um Himmels willen ist huete los?!", flüsterte sie erschrocken und schlich auf Zehenspitzen zu Tür um durch den Spion zu schauen, den sie mit einem Stück Isolierband beklebt hatte, damit niemand an en veränderten Lichtverhältnissen sehen konnte, wenn sie durchspähte. Vor der Tür stand Frau Vollmer und hielt etwas weißes in der Hand.
Erleichtert seufzte Lea und entriegelte die Tür. Die Sicherheitskette lies sie allerdings eingeklinkt, man weiß ja nie.
"Entschuldigen sie bitte, dass ich sie störe Frau Koch, aber ihnen ist im Treppenhaus wohl etwas aus der Tasche gefallen, ich dachte sie würden es sicher gerne zurückhaben", sagte sie und hielt ihr einen kleinen gefalteten Zettel hin. "Oh, dankeschön", Lea nahm den Zettel und lächelte Frau Vollmer zu und schloß, nachdem sich diese verabschiedet hatte die Tür. Seltsam, sie konnte sich nicht erinnern einen losen Zettel in der Tasche gehabt zu haben, eigentlich war sie da sehr penibel. Sie entfaltete das Papier und als sie die 5 Worte darauf las wurde ihr schlagartig wieder schwindelig.
Der Zettel segelte zu Boden und landete mit der Schrift nach oben.
"Ich weiß wer du bist."

Trinity

Vor 9 Monaten

Zum zweiten Mal an diesem Tag musste sie Halt an einer Wand suchen. Ihr Herz raste vor Anspannung und ihr Blick war auf das Blatt Papier am Boden geheftet. Nicht per Hand geschrieben. Aufgeklebte Buchstaben und Wörter aus einer Zeitung. Jetzt fiel ihr auch der kleine Smiley auf, der mit dünner Strichstärke in der rechten unteren Ecke gezeichnet worden war. Verhöhnend grinste er zu ihr herauf. Lea wandte den Blick ab und versuchte sich zu beruhigen. Dann hob sie den Zettel auf. In Begriff diesen zu zerreißen, hielt sie inne. Vielleicht war es besser ihn noch aufzuheben. Sie behielt ihn in der Hand und blickte nervös durch den Türspion. Ein Auge schaute sie an. Sie blinzelte und sah erneut hindurch und das Auge war verschwunden. Wahrscheinlich hatte sie es sich nur eingebildet. Sie musste jetzt einen kühlen Kopf bewahren und ihre nächsten Schritte genau überlegen. Sie legte ein Ohr an die Tür, doch im Hausflur war alles ruhig. Lea klebte das Isolierband wieder sorgfälltig über den Spion und eilte zurück ins Schlafzimmer. Sie öffnete den Koffer und schmiss den Zettel hinein. Ihr alter Teddy sah sie mit seinen Kopfaugen an. Ein Geschenk ihrer Oma zu ihrer Geburt, die wenige Tage darauf verstorben war. Lea nahm ihn kurz hoch, atmete den Duft der Vergangenheit ein und eine Träne benetzte das mittlerweile abgegriffene, schokobraune Fell. Nachdem sie ihn wieder zurückgelegt hatte, schloss sie den Kinderkoffer mit dem Schottenmuster und machte sich daran die wichtigsten Sachen aus ihrem Kleiderschrank zu zerren. Ihr Handy verkündete lautstark einen eingehenden Anruf.

Gospelsinger

Vor 9 Monaten

Es war eine der wenigen Nummern, die sie gespeichert hatte. Wenn man zusammen in einer AG arbeitet, muss man sich auch einmal erreichen können. Die Nummern ihrer Kommilitonen waren die einzigen, die es in ihrem Telefonspeicher gab. Andere Kontakte hatte Lea nicht.
„Tjörven“ erschien auf ihrem Display. Lea hatte den spontanen Impuls, den Anruf wegzudrücken. Aber dann hielt sie inne und dachte kurz nach. Sie musste sofort hier weg, das war klar. Aber was, wenn die Bahnhöfe und Flughäfen überwacht würden? Mit dem Auto wäre eine Flucht leichter, und Tjörven besaß einen etwas altersschwachen Golf, den er gut in Schuss hielt.
Lea nahm das Gespräch an.
„Ja?“
„Lea, hier ist Tjörven, ich wollte nur mal nachfragen, ob es dir gut geht. Brauchst du etwas, kann ich dir irgendwie helfen?“, tönte seine angenehme Stimme durch die Leitung.
Lea zögerte kurz. Sollte sie es wirklich wagen, ihm zu trauen? Aber eigentlich blieb ihr in ihrer Situation gar nichts anderes übrig. Sie musste zur Bank und dann weit weg, und das augenblicklich.
„Danke, es geht schon wieder. Aber du könntest mir tatsächlich helfen. Ich muss dringend wegfahren und brauche ein Auto. Kann ich mir deinen Golf leihen?“
Schweigen am anderen Ende der Leitung. Wahrscheinlich hatte sie zu viel verlangt, schließlich kannten sie sich ja kaum.
„Tut mir leid, Lea, ich kann mein Auto nicht verleihen. Aber ich mache dir einen anderen Vorschlag. Wie wäre es, wenn ich dich hinfahre, wohin auch immer du möchtest?“
Leas Gedanken überschlugen sich. Sie verstand natürlich, dass Tjörven einer fast Fremden nicht einfach mal so sein geliebtes Auto leiht, aber mit ihm zusammen fahren? War das eine Falle? Leas Phantasie machte sich selbständig. Aber sie rief sich sofort zur Ordnung. Sie war einfach nicht in der Situation, ihren Ängsten nachzugeben. Sie musste weg, zur Not eben auch mit Tjörven. Irgendwie würde sie ihn nach einer Weile schon wieder loswerden und ihre Flucht allein und unbeobachtet fortsetzen können.
„Aber geht das denn so einfach?“, fragte sie ihn. „Was ist mit der Uni?“.
„Mach dir keine Sorgen“, antwortete er mit einem leichten Lachen. „Ich habe meine Scheine für dieses Semester so gut wie zusammen und das Semester dauert ja noch eine Weile.“
„Also dann, danke für dein Angebot. Wann könnten wir denn los?“
„Ich würde ein paar Sachen in meine Tasche schmeißen und könnte dich dann abholen. Wo wohnst du denn?“
Diese Frage hatte er heute schon einmal gestellt, und diesmal nannte Lea ihm ihre Adresse.
„Oh, das ist nicht weit von mir. Ich könnte in einer halben Stunde bei dir sein.“
„Gut, bis dahin bin ich fertig.“
Lea beendete das Gespräch und dachte nach. Sie hatte immer noch Bedenken wegen Tjörven, aber die musste sie erst einmal beiseiteschieben.
Schnell packte sie die nötigsten Dinge ein, zuallererst natürlich den wertvollen Kinderkoffer, ging noch einmal ins Bad, nahm den Trolley und verließ ihre Wohnung. Würde sie jemals wieder zurückkehren können?

Trinity

Vor 9 Monaten

Mit diesem Gedanken starrte sie einen Moment lang auf die weiß gestrichene Wohnungstür und den letzten Spalt den diese in die Wohnung freigab. Dann zog sie die Tür entgültig ins Schloss und sperrte sie gut ab.
Mit dem Trolley und dem Kinderkoffer rumpelte sie anschließend die Treppen hinunter. Zum Glück war es nur ein Absatz den sie zurück legen musste um zur Haustür zu gelangen. Dort abgekommen, leerte sie noch rasch ihren neben der Tür angebrachten Briefkasten um dann endgültig ins Freie zu treten. Von Tjörven war bislang noch nichts zu sehen und Lea blickte unruhig die Straße auf und ab. Den Stapel an Briefen und Werbung stopfte sie in die vordere Reisverschlusstasche ihres Trolleys. Dafür hatte sie jetzt keine Nerven. Endlich sah sie Tjörvens Golf näher kommen. Mit dem Flammenmuster auf der Motorhaube und an den Seiten war er unschwer zu erkennen. Der Wagen hielt am Bordstein und Tjörven sprang förmlich heraus. "Hi, ich hoffe du hast nicht allzulange auf mich gewartet. Du weißt ja wie das ist, mit dem Stadtverkehr " entschuldigte er sich für die leichte Verspätung. Lea zuckte nur mit den Schultern. "Danke, dass du überhaupt gekommen bist" und zog ihren Trolley in richtung Kofferraum. "Lass mich das nehmen", Tjörven griff nach ihrem Gepäck. Doch den Kinderkoffer hielt Lea festumklammert, nicht gewillt ihn loszulassen. Tjörven blickte, alleine schon wegen dessen Anblick, ein wenig irritiert und schnappte sich das große Gepäckstück, um es angemessen zu verstauen.

Trinity

Vor 8 Monaten

keiner mehr?

Gospelsinger

Vor 8 Monaten

Oh, ich hatte nicht gesehen, dass nach meinem Beitrag noch etwas kam. Heute habe ich allerdings keine Zeit mehr.

Trinity

Vor 6 Monaten

*schupps*

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