Thomas_Kastura 17:31
Es gibt eine ganze Latte an Gründen, warum meine Raupach-Krimis in Köln spielen. Vor allem folgender: als ich 2004 den ersten Band der Reihe geplant habe ("Der vierte Mörder", Brandanschlag auf U-Bahn) und mir als Schauplatz eine Großstadt vorschwebte, war ich gerade auf dem Weg nach Köln, um einen Freund in Nippes zu besuchen. Tja, und dann wurde mir wieder einmal klar, wie interessant es ist, an fremden Orten für einen Krimi zu recherchieren - Leerstellen fördern ja bekanntlich die Kreativität, mein erster Roman spielt in Pisa und Livorno ("Die letzte Lüge"), der zweite in Mailand und Como ("Der rote Punkt"). Nichts langweiliger, als nur über die eigene Heimatstadt zu schreiben, da schmort man im eigenen Saft. Außerdem habe ich bei den ersten Recherchen gemerkt, dass Köln als Krimischauplatz sehr viel hergibt. Und, ja, ich habe eine besondere Beziehung zu der Stadt und zu den Leuten. Ohne Anbiederei: Ich mag Köln.


