Gelöschter Benutzer 09:53
José Saramago kann ich absolut von den Nobelpreisträgern empfehlen. Er hat eine ungewöhnliche Schreibe, aber auch sehr gute Themen. Zum Einstieg am besten: "Die Stadt der Blinden" und "Die Stadt der Sehenden" (die übrigens beide nur geringfügig etwas miteinander zu tun haben).
metalmel 11:05
Ich rate dir in jedem Fall von Marcel Proust ab! Ich habe nie etwas langweiligeres und nervtötenderes gelesen als seinen Zyklus "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit".
Dafür aber praktisch alles von Shakespeare. Seine Komödien sind klase (Viel Lärm um nichts) und auch die Dramen (Macbeth).
Bei den Nobelpreisträgern kann ich dir Thomas Mann empfehlen. Mir haben "Die Buddenbrooks" sehr gut gefallen. Ernest Hemingway, aber nur die Kurzgeschichten, da ist er teilweise unschlagbar! Und natürlioch von William Golding "Der Herr der Fliegen".
Gelöschter Benutzer 13:05
Hallo,
ich habe ja mehrere Nobelpreisträger und meistens einen großen Bogen bei politischen Preisträgern mache die Unrecht verurteilen wogegen an für sich jeder vernünftige Mensch ist, von Harold Pinter Theaterstücken auch eine Bedrohung ausgeht die jedoch mehr im banalen Alltag angesiedelt ist, ich hätte noch W. B. Yeats anzubieten dessen Schreiben mytischen keltischen Urspung ist und erneuert wurde
Izzylie 23:32
Mein Best-of-Klassiker wird wohl immer bleiben: "Nathan der Weise" von Gotthold E. Lessing. Macht Sinn, ist tiefgründig und man liest sich recht schnell rein.
Ein weiter must-have ist "Alice im Wunderland" von Lewis Carroll. Enorm, was in der Geschichte alles passiert und wie viel Sinn sie - trotz der vielen phantastischen Inhalte - hat.
Wie schon erwähnt, ist auch Pablo Neruda absolut lesenswert - du wirst ihn lieben, ganz sicher.
DerManu 11:04
Nelson Mandela ist ein großer Mann, der vieles zu erzählen hat über sich, Apartheid und ein Land, welches uns zunächst fremd erscheint. Es gibt dem Leser einen Einblick in das Leben eines großen Mannes.
Die Säulen der Erde ist so fantastisch geschrieben, dass man quasi Teil der Geschichte wird. Unbedingt lesen.
Larsenb 19:07
Ich finde Bertolt Brecht sehr lesenswert. Er beschreibt sehr gut. Durch die lyrische Form seiner Bücher ist gebannt beim Lesen. Und, dass er dieses epische Theater benutzt, hat auch einen Knallefekt. Man denkt so darüber nach, was er sagen will, mit dem wie er es schreibt.
(Wie sagte schon die hamburger Band "Die Sterne" auf einer Kolage: Ich kenn Currywurst, Avakodocrème und auch Brecht, nur Dich mein Herz, Dich kenn´ ich nicht.)
Ich meine einen Nobelpreis hat er aber nicht gekriegt.
elschummi 16:52
Die Frage kann ich dir leider nicht beantworten, aber einen Klassiker hätte ich vorzuschlagen. - Noble House Hongkong - frag aber bitte jetzt nicht nach dem Autor, den kann ich dir leider nicht sagen.
Es geht da um die Familie des Pan und seine kuriosen und gefährlichen Geschäfte. Dieses Buch habe ich an eines meiner Kinder weitergegeben, deshalb weiss ich den Autor nicht mehr. Oder vielleicht Jeanny in den Gärten. Aber auch da weiss ich den Autor nicht mehr, auch verschenkt. Eine sehr schöne Schicksalsgeschichte.
Medienfreund 11:12
Eine interessante Frage. Sie wirft Konflikte in mir auf.
Nach welchen Kriterien soll ich z.B. bei Nobel- Preisträgern für Literatur vorgehen? Nach welcher Literaturgattung? Nach welcher ursprünglichen Sprache? Nach poetischem Gehalt? Nach politischem Anliegen? Nach Geschlecht? Und so weiter und so weiter!
Ein im Jahre 2010 erstellter, nicht bloß von einem Literaturpapst verordneter Kanon wäre natürlich schön.
Ich kann mich nicht entscheiden. Heute beeindruckt mich - immer noch, warum eigentlich? - Thomas Mann. Morgen vielleicht Herta Müller.
Und noch schlimmer: Jetzt fällt mir erst auf, was ich noch alles lesen wollte, sollte, müsste.
Bitte keine solche Frage mehr! Sie stimmt mich depressiv (vorsichtshalber: nicht ernst gemeint!). Nein sie ermuntert mich, beim Lesen in der Zeit zurückzugehen.
Anja_Lev 14:49
Coetzee schreibt meiner Meinung nach großartig. Vielleicht gar nicht das viel gelobte Schande lesen, stattdessen: "Warten auf die Barbaren" oder "Leben und Zeit des Michael K".
Und wie hier schon erwähnt: Doris Lessing, vor allem "Mara und Dann".
Saramago mag ich auch sehr.
Klassiker: Dickens natürlich und die französischen Autoren: Zola (vor allem "Nana" und der "Totschläger"), Balzac und Flaubert
EbenRobert 20:52
Ob das Buch jetzt schon als Klassiker im Sinne von Alt bezeichnet werden kann, ist fraglich, aber ein Klassiker der Literatur ist es allemal: Milan Kundera "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" - ein absolut bemerkenswertes Buch, geprägt von viel Politikgeschichte um den Prager Frühling 1968, aber auch ein ausgezeichneter Liebesroman.
Unter den Nobelpreisträgern möchte ich noch Ernest Hemingway erwähnen. Seine Geschichten sind zwar nicht jedermanns Geschmack, aber immer lesenswert. Anfangen würde ich mit "Paris - ein Fest fürs Leben".
Hesse wurde hier schon genannt, demnach möchte ich ihn nur unterstreichen. Meines Erachtens der beste, deutschsprachige Schriftsteller und Dichter seiner Zeit. Besonders empfehle ich "Demian", eine wirklich gute Freundschaftsgeschichte und das wenig bekannte Buch (mein Lieblings-Hesse) "Klingsors letzter Sommer" über das letzte Jahr eines Malers.
EbenRobert 20:52
Ob das Buch jetzt schon als Klassiker im Sinne von Alt bezeichnet werden kann, ist fraglich, aber ein Klassiker der Literatur ist es allemal: Milan Kundera "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" - ein absolut bemerkenswertes Buch, geprägt von viel Politikgeschichte um den Prager Frühling 1968, aber auch ein ausgezeichneter Liebesroman.
Unter den Nobelpreisträgern möchte ich noch Ernest Hemingway erwähnen. Seine Geschichten sind zwar nicht jedermanns Geschmack, aber immer lesenswert. Anfangen würde ich mit "Paris - ein Fest fürs Leben".
Hesse wurde hier schon genannt, demnach möchte ich ihn nur unterstreichen. Meines Erachtens der beste, deutschsprachige Schriftsteller und Dichter seiner Zeit. Besonders empfehle ich "Demian", eine wirklich gute Freundschaftsgeschichte und das wenig bekannte Buch (mein Lieblings-Hesse) "Klingsors letzter Sommer" über das letzte Jahr eines Malers.
Gruenente 20:51
Einfach alle Nobelpreisträger einmal lesen. Wird "erst" seit 1901 verliehen, aber nicht durchgehend. Nach 100 Büchern ist man durch (wenn man eines pro Autor lesen will).
Mal im Ernst. Jeder dieser Autoren wird es wert sein gelesen zu werden.
Sich diese Liste mal anzusehen ist sehr interessant: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Nobelpreistr%C3%A4ger_f%C3%BCr_Literatur
Zum Beispiel gehört auch Pearl S. Buck dazu. Die "Gute Erde" von ihr hat mich vor 20 Jahren sehr beeindruckt.
Selma Lagerlöf ist auch gut zu lesen. Oder Camus. Canetti war nicht so mein Ding, aber das ist ja alles Geschmackssache. Marquez unbedingt lesen.
Oder doch einfach mal von heute langsam rückwärts lesen... Wollte ich auch schon immer mal machen! Wäre doch eine schöne Gruppe für Lovelybooks...
DaniM 09:18
Ich bin ebenfalls für José Saramago. Die Stadt der Blinden ist ein unglaublich spannendes, weises und wichtiges Buch. Der alte Mann und das Meer von Hemingway sollte man ebenfalls gelesen haben. William Goldings Herr der Fliegen gehört für mich auch in die Reihe, genauso wie 1984 von Orwell. Prinzipiell wäre ich keinem Klassiker abgeneigt. Immer am besten, sich seine eigene Meinung darüber bilden zu können.
Gelöschter Benutzer 20:12
Der Steppenwolf von Hermann Hesse
Die Blechtrommel von Günther Grass
Die Pest von Albert Camus
Die Weber von Gerhardt Hauptmann
Die Räuber von Schiller
1984 von George Orwell
Wem die Stunde schlägt - Ernest Hemingway
Im Westen nichts Neues - Erich Maria Remarque
Draußen vor der Tür - Wolfgang Borchert
Das Schloß - Franz Kafka
























