Welche Klassiker bzw. Nobelpreisbücher sollte man unbedingt gelese...

 
Beiträge (36) Neuer Beitrag
DieBuchkolumnistin DieBuchkolumnistin 14:18

Welche Klassiker bzw. Nobelpreisbücher sollte man unbedingt gelesen haben? Oder von welchen könnt Ihr abraten?

Gelöschter Benutzer Gelöschter Benutzer 09:53

José Saramago kann ich absolut von den Nobelpreisträgern empfehlen. Er hat eine ungewöhnliche Schreibe, aber auch sehr gute Themen. Zum Einstieg am besten: "Die Stadt der Blinden" und "Die Stadt der Sehenden" (die übrigens beide nur geringfügig etwas miteinander zu tun haben).

ada ada 10:17

Ich empfehle die Gedichte von Pablo Neruda. Wenn es nicht so politisch sein soll, kann ich dir die Liebesgedichte ans Herz legen. Da gibt es eine deutsch-spanische Ausgabe.

Angehängter Autor Pablo Neruda
metalmel metalmel 11:05

Ich rate dir in jedem Fall von Marcel Proust ab! Ich habe nie etwas langweiligeres und nervtötenderes gelesen als seinen Zyklus "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit".
Dafür aber praktisch alles von Shakespeare. Seine Komödien sind klase (Viel Lärm um nichts) und auch die Dramen (Macbeth).
Bei den Nobelpreisträgern kann ich dir Thomas Mann empfehlen. Mir haben "Die Buddenbrooks" sehr gut gefallen. Ernest Hemingway, aber nur die Kurzgeschichten, da ist er teilweise unschlagbar! Und natürlioch von William Golding "Der Herr der Fliegen".

Gelöschter Benutzer Gelöschter Benutzer 13:05

Hallo,
ich habe ja mehrere Nobelpreisträger und meistens einen großen Bogen bei politischen Preisträgern mache die Unrecht verurteilen wogegen an für sich jeder vernünftige Mensch ist, von Harold Pinter Theaterstücken auch eine Bedrohung ausgeht die jedoch mehr im banalen Alltag angesiedelt ist, ich hätte noch W. B. Yeats anzubieten dessen Schreiben mytischen keltischen Urspung ist und erneuert wurde

Beagle Beagle 16:14

Oh, da habe ich eine Empfehlung, die mir selbst empfohlen wurde: Patrick White "Der Maler". Leider nur noch antiquarisch erhältlich... Rezension auf meiner Seite!

andreadressler andreadressler 18:16

Papillon " von Henry Charrie -unbedingt empfehlenswert

Gelöschter Benutzer Gelöschter Benutzer 19:02

Heinrich Böll sollte man gelesen haben (eigentlich komplett, aber zumindest Ansichten eines Clows, Die verlorene Ehre der Katharina Blum & Gruppenbild mit Dame)

lokoschade lokoschade 19:56

Die diesjährige Gewinnerein: Hertha Müller -
ich persönlich fand das Buch "Atemschaukel" sehr beeindruckend.

Izzylie Izzylie 23:28
@ada

Jemand der Pablo Neruda kennt und scheinbar zu schätzen weiß - toll =) Ich hab ihn leider selbst erst vor kurzem für mich entdeckt - war dafür aber auch direkt hin und weg!

Izzylie Izzylie 23:32

Mein Best-of-Klassiker wird wohl immer bleiben: "Nathan der Weise" von Gotthold E. Lessing. Macht Sinn, ist tiefgründig und man liest sich recht schnell rein.
Ein weiter must-have ist "Alice im Wunderland" von Lewis Carroll. Enorm, was in der Geschichte alles passiert und wie viel Sinn sie - trotz der vielen phantastischen Inhalte - hat.
Wie schon erwähnt, ist auch Pablo Neruda absolut lesenswert - du wirst ihn lieben, ganz sicher.

Karin1970 Karin1970 00:36

Ich meine man muss unbedingt Max Frisch und Christoph Meckel gelesen haben. Aber auch Hesse.

Lg
Karin

Angehängter Autor Max Frisch
herzle herzle 21:15

Meiner Meinung nach gehört in jede Bibliothek "Krieg und Frieden" von Tolstoi! Ich hab das Buch gelesen, muß aber dazu sagen, dass man dafür einen seeehhrrr langen Atem haben muss! Aber es ist auf jeden Fall lesenswert.
Auch nicht zu Verachten sind die Werke von William Shakespear.

virago virago 22:23

na da muss ich ja mal für die (wenigen) Autorinnen eine Lanze brechen.
Doris Lessing: das goldene Notizbuch fand ich klasse, auch wenn es echt eine Herausforderung schon allein wegen der Länge und der Komplexität ist.

Toni Morrison: Salomons Lied und Menschenkind.

DerManu DerManu 11:04

Nelson Mandela ist ein großer Mann, der vieles zu erzählen hat über sich, Apartheid und ein Land, welches uns zunächst fremd erscheint. Es gibt dem Leser einen Einblick in das Leben eines großen Mannes.
Die Säulen der Erde ist so fantastisch geschrieben, dass man quasi Teil der Geschichte wird. Unbedingt lesen.

Larsenb Larsenb 19:07

Ich finde Bertolt Brecht sehr lesenswert. Er beschreibt sehr gut. Durch die lyrische Form seiner Bücher ist gebannt beim Lesen. Und, dass er dieses epische Theater benutzt, hat auch einen Knallefekt. Man denkt so darüber nach, was er sagen will, mit dem wie er es schreibt.
(Wie sagte schon die hamburger Band "Die Sterne" auf einer Kolage: Ich kenn Currywurst, Avakodocrème und auch Brecht, nur Dich mein Herz, Dich kenn´ ich nicht.)
Ich meine einen Nobelpreis hat er aber nicht gekriegt.

evelyn1802 evelyn1802 20:54

also ich fand das von herta müller atemschaukel nicht so besonders gut. Okay es war nicht schlecht trotzdem hat mir da noch was gefehlt

Musegirl90 Musegirl90 13:52

Also empfehlen kann ich beispielsweise "Das Bildnis des Dorian Gray" von Oscar Wilde, von "Anna Karenina" von Leo Tolstoi kann ich aber nur abraten, dass Buch ist einfach viel zu lang.

elschummi elschummi 16:52

Die Frage kann ich dir leider nicht beantworten, aber einen Klassiker hätte ich vorzuschlagen. - Noble House Hongkong - frag aber bitte jetzt nicht nach dem Autor, den kann ich dir leider nicht sagen.

Es geht da um die Familie des Pan und seine kuriosen und gefährlichen Geschäfte. Dieses Buch habe ich an eines meiner Kinder weitergegeben, deshalb weiss ich den Autor nicht mehr. Oder vielleicht Jeanny in den Gärten. Aber auch da weiss ich den Autor nicht mehr, auch verschenkt. Eine sehr schöne Schicksalsgeschichte.

Medienfreund Medienfreund 11:12

Eine interessante Frage. Sie wirft Konflikte in mir auf.
Nach welchen Kriterien soll ich z.B. bei Nobel- Preisträgern für Literatur vorgehen? Nach welcher Literaturgattung? Nach welcher ursprünglichen Sprache? Nach poetischem Gehalt? Nach politischem Anliegen? Nach Geschlecht? Und so weiter und so weiter!
Ein im Jahre 2010 erstellter, nicht bloß von einem Literaturpapst verordneter Kanon wäre natürlich schön.
Ich kann mich nicht entscheiden. Heute beeindruckt mich - immer noch, warum eigentlich? - Thomas Mann. Morgen vielleicht Herta Müller.
Und noch schlimmer: Jetzt fällt mir erst auf, was ich noch alles lesen wollte, sollte, müsste.
Bitte keine solche Frage mehr! Sie stimmt mich depressiv (vorsichtshalber: nicht ernst gemeint!). Nein sie ermuntert mich, beim Lesen in der Zeit zurückzugehen.

Taja Taja 22:54

Dostoewskij muss man im Leben einmal gelesen haben. Am besten: "Die Brüder Karamasow". Es gibt's nicht vergleichbares. Die russische Klassiker sind allgemein nicht zu verachten.

Anja_Lev Anja_Lev 14:49

Coetzee schreibt meiner Meinung nach großartig. Vielleicht gar nicht das viel gelobte Schande lesen, stattdessen: "Warten auf die Barbaren" oder "Leben und Zeit des Michael K".
Und wie hier schon erwähnt: Doris Lessing, vor allem "Mara und Dann".
Saramago mag ich auch sehr.

Klassiker: Dickens natürlich und die französischen Autoren: Zola (vor allem "Nana" und der "Totschläger"), Balzac und Flaubert

EbenRobert EbenRobert 20:40
@Anja_Lev

Leben und Zeit des Michael K kann ich nur empfehlen, sehr gutes Buch!

Kurile Kurile 20:47

Klassiker: Fontanes Effi Briest - finde ich.

EbenRobert EbenRobert 20:52

Ob das Buch jetzt schon als Klassiker im Sinne von Alt bezeichnet werden kann, ist fraglich, aber ein Klassiker der Literatur ist es allemal: Milan Kundera "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" - ein absolut bemerkenswertes Buch, geprägt von viel Politikgeschichte um den Prager Frühling 1968, aber auch ein ausgezeichneter Liebesroman.
Unter den Nobelpreisträgern möchte ich noch Ernest Hemingway erwähnen. Seine Geschichten sind zwar nicht jedermanns Geschmack, aber immer lesenswert. Anfangen würde ich mit "Paris - ein Fest fürs Leben".
Hesse wurde hier schon genannt, demnach möchte ich ihn nur unterstreichen. Meines Erachtens der beste, deutschsprachige Schriftsteller und Dichter seiner Zeit. Besonders empfehle ich "Demian", eine wirklich gute Freundschaftsgeschichte und das wenig bekannte Buch (mein Lieblings-Hesse) "Klingsors letzter Sommer" über das letzte Jahr eines Malers.

EbenRobert EbenRobert 20:52

Ob das Buch jetzt schon als Klassiker im Sinne von Alt bezeichnet werden kann, ist fraglich, aber ein Klassiker der Literatur ist es allemal: Milan Kundera "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" - ein absolut bemerkenswertes Buch, geprägt von viel Politikgeschichte um den Prager Frühling 1968, aber auch ein ausgezeichneter Liebesroman.
Unter den Nobelpreisträgern möchte ich noch Ernest Hemingway erwähnen. Seine Geschichten sind zwar nicht jedermanns Geschmack, aber immer lesenswert. Anfangen würde ich mit "Paris - ein Fest fürs Leben".
Hesse wurde hier schon genannt, demnach möchte ich ihn nur unterstreichen. Meines Erachtens der beste, deutschsprachige Schriftsteller und Dichter seiner Zeit. Besonders empfehle ich "Demian", eine wirklich gute Freundschaftsgeschichte und das wenig bekannte Buch (mein Lieblings-Hesse) "Klingsors letzter Sommer" über das letzte Jahr eines Malers.

Jörg Jörg 10:53

Thomas Wolfe : ´Es führt kein Weg zurück´
Wolfe´s Leben ist ein Universum ...

Gelöschter Benutzer Gelöschter Benutzer 19:37

Herta Müller sage ich mal.

fehrian fehrian 23:07

Das Parfum (Süskind) sollte man schon mal gelesen haben, oder was von Thomas Mann :-) ... obwohl ich da von "Der Tod in Venedig" abraten kann, das war so ganz und gar nicht spannend und gäääähn.

fehrian fehrian 23:30

Oh ich.... habe total den Klassiker schlechthin vergessen! Ein Meisterwerk! Goethes "Faust"... unbedingt lesen!

Gelöschter Benutzer Gelöschter Benutzer 10:40

Ich finde, daß man die Bücher von Sir Walter Scott gelesen haben muß - - -

Gruenente Gruenente 20:51

Einfach alle Nobelpreisträger einmal lesen. Wird "erst" seit 1901 verliehen, aber nicht durchgehend. Nach 100 Büchern ist man durch (wenn man eines pro Autor lesen will).
Mal im Ernst. Jeder dieser Autoren wird es wert sein gelesen zu werden.
Sich diese Liste mal anzusehen ist sehr interessant: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Nobelpreistr%C3%A4ger_f%C3%BCr_Literatur
Zum Beispiel gehört auch Pearl S. Buck dazu. Die "Gute Erde" von ihr hat mich vor 20 Jahren sehr beeindruckt.
Selma Lagerlöf ist auch gut zu lesen. Oder Camus. Canetti war nicht so mein Ding, aber das ist ja alles Geschmackssache. Marquez unbedingt lesen.
Oder doch einfach mal von heute langsam rückwärts lesen... Wollte ich auch schon immer mal machen! Wäre doch eine schöne Gruppe für Lovelybooks...

Gelöschter Benutzer Gelöschter Benutzer 22:55

Gabriel Garcia Marquez ist auch sehr empfehlenswert. "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" ist eine wunderschöne Geschichte.

DaniM DaniM 09:18

Ich bin ebenfalls für José Saramago. Die Stadt der Blinden ist ein unglaublich spannendes, weises und wichtiges Buch. Der alte Mann und das Meer von Hemingway sollte man ebenfalls gelesen haben. William Goldings Herr der Fliegen gehört für mich auch in die Reihe, genauso wie 1984 von Orwell. Prinzipiell wäre ich keinem Klassiker abgeneigt. Immer am besten, sich seine eigene Meinung darüber bilden zu können.

Gelöschter Benutzer Gelöschter Benutzer 14:51
@Kurile

Ich persönlich finde, das Effi Briest total überbewertet wird, aber da ist Anichtssache

Gelöschter Benutzer Gelöschter Benutzer 20:12

Der Steppenwolf von Hermann Hesse
Die Blechtrommel von Günther Grass
Die Pest von Albert Camus
Die Weber von Gerhardt Hauptmann
Die Räuber von Schiller
1984 von George Orwell
Wem die Stunde schlägt - Ernest Hemingway
Im Westen nichts Neues - Erich Maria Remarque
Draußen vor der Tür - Wolfgang Borchert
Das Schloß - Franz Kafka

Neuer Beitrag