Álvaro Ortiz

 2.7 Sterne bei 3 Bewertungen

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Unterwegs mit Hector

Unterwegs mit Hector

 (3)
Erschienen am 05.06.2014

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Karin1970s avatar

Rezension zu "Unterwegs mit Hector" von Álvaro Ortiz

4.0 von 5 Sternen einfach, aber kunstvoll,
Karin1970vor 4 Jahren

"Unterwegs mit Hector" ist eine Graphic Novel von Álvaro Ortiz, erschienen im Egmont Graphic Novel Verlag.

Die Graphic Novel erzählt die Geschichte dreier Freunde die eine schwere Reise antreten.
Polly, die genervte, Piter, der gutmütige und Moho, das Schlitzohr machen sich auf den Weg, die Asche ihres einstmals besten Freundes zu verstreuen. Hectors letzte Wille.

Im Gepäck haben sie jede Menge Probleme, einen Affen und Geheimnisse.

In den Illustrationen erzählt der Autor wie Piter, Polly und Moho einen wilden Roadtripp machen. Für jeden beginnt die Suche nach sich selbst und wieder zueinander.
Die Erzählung wird durch Rückblenden unterbrochen. Moho, der Ich-Erzähler der Geschichte bringt uns so die einzelnen Charaktere näher.

Die Zeichnungen sind einfach, aber kunstvoll. Die erdfarbenen Töne haben mir sehr gut gefallen. Die Geschichte hätte meiner Meinung nach etwas tiefgründiger sein können. Hier hat der Autor sich etwas zu sehr auf seine Zeichnungen verlassen.

Für Leser die auch gern mal eine Graphic Novel in die Hand nehmen, sehr empfehlenswert.

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MissStrawberrys avatar

Rezension zu "Unterwegs mit Hector" von Álvaro Ortiz

Was genau war das denn jetzt?
MissStrawberryvor 4 Jahren

Polly, Moho und Piter waren mal die besten Freunde, haben sich aber aus den Augen verloren. Ihr gemeinsamer Freund Hector ist verstorben und wurde eingeäschert. Sein letzter Wunsch: die Freunde sollen seine Asche an einen Ort bringen, den er mit einem X auf einer Landkarte markiert hat. Die drei, alle völlige Chaoten, jeder mit seinem eigenen Problem machen sich auf den Weg und stolpern von einem Problem ins nächste. Verfolgt werden sie noch dazu von zwei zwielichtigen Gestalten. Am Ende steht eine völlig unerwartete Überraschung ....

Die Story hätte sicher toll sein können, wäre sie nicht so laaaaaaaaaaaangweilig erzählt. Die Bilder - ich finde da keine echte Kunst. Auch nicht mit der Verpackung "minimalistisch" oder welch hochtrabendem Attribut auch immer. Schlichte Zeichnungen, ohne Herzblut, Charaktere ohne Tiefgang, Klischeés bis zum Abwinken. Noch dazu Rückblenden, die den "Lese"-Fluss immer wieder bremsen, Zwischenspiele, die keinen Sinn machen und Situationen, die echt mal sowas von daneben sind. Gut gefallen haben mir die Einschübe über die Geschichte der Kremation. Aber der Rest ... naja. Ich lese seit Jahren keine Comics mehr, aber ab und an Graphic Novels. Und ich muss sagen, für mich ist "Unterwegs mit Hector" eher Comic denn Graphic Novel. Dafür fehlt einfach zu viel.

Irgendwie hätte ich mehr Richtung "Immer Ärger mit Harry" erwartet. Selbst dieser Klamauk hatte mehr Tiefgang und mehr Sinn. Schade, denn die Grundidee ist gar nicht so übel.

Bleiben von meiner Warte aus leider nur zwei Sterne.

Kommentare: 1
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lord-byrons avatar

Rezension zu "Unterwegs mit Hector" von Álvaro Ortiz

Leider nicht mein Fall
lord-byronvor 4 Jahren

Drei Freunde, Polly, Piter und Moho, die sich leider aus den Augen verloren hatten, treffen wieder zusammen um die Asche des gemeinsamen Freundes Hector zu verstreuen. Das Ziel ihrer Reise ist ein X auf einer Landkarte. Also machen sie sich gemeinsam mit einem Affen und der Urne auf den Weg zu dem X und erleben unterwegs ein Abenteuer nach dem anderen. Aber was erwartet sie am Ziel?

Seit den Graphic Novels von Peer Meter mag ich diese Art von Geschichten sehr gerne und so freute ich mich auf "Unterwegs mit Hector". Beim ersten Durchblättern war ich dann allerdings etwas von der Grafik enttäuscht, denn sie wirkt ziemlich lieblos und ist ganz in erdigen Tönen gehalten. Aber gut, der Zeichenstil sagt ja nicht unbedingt etwas über die Geschichte aus.

Ich machte mich gespannt ans Lesen, aber diese Geschichte und ich, wir passen einfach nicht zueinander. Lieblose Charaktere, von denen sich die beiden Mädchen auch noch zum Verwechseln ähnlich sehen, eine unglaubwürdige und platte Story, dazu die in meinen Augen nicht besonders gelungene Grafik, da kam bei mir leider kein Lesespaß auf. Einzig die seltenen witzigen Dialoge, über die ich ab und zu stolperte fand ich gelungen.

Während die Geschichte so vor sich hinplätschert gibt es immer wieder Informationen über das Einäschern, die ziemlich interessant waren. Die vielen Rückblicke, von denen man oft erst im Nachhinein merkte, dass es Rückblicke waren, machten das Lesen nicht einfacher. Darum gibt es von mir nur 2 von 5 Punkten und ich werde wohl nicht mehr so schnell zu einer Graphic Novel greifen.

© Beate Senft

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