Árni Thórarinsson

 3.8 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor von Ein Herz so kalt, Todesgott und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Árni Thórarinsson

Árni ThórarinssonEin Herz so kalt
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Ein Herz so kalt
Ein Herz so kalt
 (11)
Erschienen am 01.03.2013
Árni ThórarinssonTodesgott
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Todesgott
Todesgott
 (10)
Erschienen am 06.09.2008
Árni ThórarinssonTodesgott
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Todesgott
Todesgott
 (0)
Erschienen am 12.09.2011
Árni ThórarinssonDie verschwundenen Augen
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die verschwundenen Augen

Neue Rezensionen zu Árni Thórarinsson

Neu
Wollys avatar

Rezension zu "Todesgott" von Árni Thórarinsson

Klassich nordischer Krimi
Wollyvor einem Monat

In Todesgott geht es um den Zeitungsreporter Einar, der von seinem Chef aus Reykjavik in die tiefste Provinz versetzt wird. Während er noch mit seinem Schicksal hadert und sich in der kleinen Stadt Akureyri langweilt, passieren zwei ungewöhnliche Todesfälle, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Doch Einars Neugierde ist geweckt und schon bald stößt er auf Ungereimtheiten und geht der Sache auf den Grund...

Meinung:
Todesgott ist ein ganz typischer nordischer Krimi. Schreibstil, Flair und Geschichte bewegen sich in dem Rahmen, den man aus dieser Ecke der Welt kennt. Alles ein wenig düster und deprimiert, aber mit einer ganz eigenen Warmherzigkeit versehen. Für Fans von skandinavischen Krimis auf jeden Fall lesenswert.

Was mir persönlich besonders gut gefiel, war die Aufzeigung der Probleme Islands. Dinge wie wirtschaftlicher Fortschritt auf Kosten der Bevölkerung, Drogenprobleme, Einwanderungsschwierigkeiten etc. wurden vom Autor wunderbar in die Geschichte eingebunden. Für mich ein klarer Mehrwert, der die gute, aber eben nur durchschnittliche Story aufwertet.

Fazit:
Für alle Islandfans eine klare Leseempfehlung

Kommentieren0
2
Teilen
RosaEmmas avatar

Rezension zu "Ein Herz so kalt" von Árni Thórarinsson

Tödlicher Spuk
RosaEmmavor 3 Jahren

Ein Herz so kalt ist der erste isländische Kriminalroman, den ich gelesen habe, und er hat mir sehr gefallen. Es ist der fünfte Band von Thórarinssons erfolgreicher Krimireihe um Abendblatt-Reporter Einar, Protagonist und Anti-Held, der gemeinsam mit Kommissar Ólafur Gísli in vertrackten Mordfällen ermittelt. Der Roman ist kein Thriller im herkömmlichen Sinne, denn neben der Geschichte erhält der Leser viele Informationen über Island, die Isländer (inkl. der gängigsten Klischees) und ihre ganz spezielle Lebensart. Dies macht den Roman aber in keiner Weise langweilig, wie es bei vielen Büchern oft der Fall ist, wenn zu viele Zusatzinformationen in die Geschichte katapultiert werden. Im Gegenteil: Es ist ein rundum stimmiger und spannender Krimi, der bis zum Schluss fesselt und der dem Leser darüber hinaus den isländischen Alltag näherbringt.

Das Geisterhaus

Die Geschichte spielt in Akureyki im Norden Islands. Einar, Reporter beim Abendblatt, den man von Reykjavík in diesen zutiefst provinziellen Ort versetzt hat, steht mächtig unter Druck: Aufgrund des Sommerlochs lässt sich keine zugkräftige Titelstory finden, und sein Vorgesetzter droht ihm auch noch mit der Schließung der Zeitungsfiliale, wenn er die Auflage nicht steigern kann. Und so geht er gemeinsam mit Kollegin und Fotografin Joá denn auch nur widerwillig einem mysteriösen Telefonanruf einer unbekannten Frau nach, die behauptet, dass es in einem verlassenen Haus spuken würde. Nachdem sich beide dort umsonst die Nacht um die Ohren geschlagen haben, ist Einar mehr als frustriert. Doch der Besuch seiner Tochter Gunnsa und ihrem Freund Raggi muntert ihn wieder auf. Zeitgleich findet auch noch das jährliche Festival in Akureyki statt, und die kleine Stadt und ihre Bewohner sind außer Rand und Band. Und als wäre das nicht alles schon Aufregung genug, erwartet man mit Spannung die Ankunft der US-Stars Kimberly Adams und Jack Mitchell inkl. ihrer Crew, die  - sehr zum Missfallen der Einwohner Akureykis - dort einen erotischen Hollywood-Thriller drehen wollen. Auch Einar ist hier keine Ausnahme: Er kann die Begeisterung seiner Tochter und ihres Freundes über den prominenten Besuch überhaupt nicht nachvollziehen, und der hysterische Trubel ist ihm zuwider.

Ein grausiger Fund

Die geheimnisvolle betrunkene Anruferin, die nur mit Einar sprechen will, lässt jedoch nicht locker. Sie hinterlässt ihm eine rätselhafte Nachricht Pandora hat ihre Büchse geöffnet und bittet ihn, nochmals zu dem leerstehenden Haus zu fahren. Etwas in ihrer Stimme beunruhigt Einar, so dass er beschließt, Kommissar Gísly zu informieren und mit ihm dort hinzufahren. Zu ihrem Entsetzen machen sie dort einen grausigen Fund: Sie entdecken die Leiche eines jungen Mädchen in einer Badewanne, in deren Faust ein Zettel mit der Aufschrift Pass auf Dich auf, Schätzchen steckt. Es gibt keine Hinweise, die Identifizierung des Opfers gestaltet sich als äußerst schwierig. Somit bleibt Einar keine Wahl: Er muss einem Treffen mit der Anruferin zustimmen, um weitere Hinweise zu erhalten. Doch auch dies scheint eine Sackgasse zu sein: Victoria ist Alkoholikerin, die gerade eine Entziehungskur macht, und damit nicht die verlässlichste Quelle, aber Einars Bauchgefühl sagt ihm, dass er auf sie bauen kann.

Gefährliche Undercover-Recherchen

Doch dann verstummt Victoria und gegen alle Widerstände ermittelt Einar undercover in Victorias Entzugsklinik. Dies ist für ihn keine leichte Übung, denn Einar hat schon länger ein Alkoholproblem und ist noch nicht lange trocken. Seine Ermittlungen bringen ihn in höchste Gefahr, aber seine Recherchen geben ihm schließlich einen überraschenden Hinweis auf Victorias wahre Identität. Doch kann er auch den Killer entlarven, den scheinbar nichts und niemand aufhalten kann?

Reporter Einar: Verschroben-sympathischer Antiheld

Thórarinssons Protagonist Einar ist kein Superreporter, sondern eher ein Antiheld. Geschieden, ex-alkoholabhängig und leicht verschroben kämpft der Vater einer aufmüpfigen Tochter mit den alltäglichen Problemen und insbesondere um seine ins Stocken geratene Karriere. Und genau das macht ihn zu einem nur allzu menschlichen Protagonisten - auch wenn er zugegebenermaßen schon ein komischer Kauz ist. Als Leserin fand ich Einar sofort sympathisch - mit all seinen Macken - und bin gerne in seine Gedankenwelt abgetaucht, was allein für sich schon ein Abenteuer ist.

Kommentare: 2
2
Teilen
Wurmlis avatar

Rezension zu "Todesgott" von Árni Thórarinsson

Rezension zu "Todesgott" von Árni Thórarinsson
Wurmlivor 6 Jahren

Ein ganz typischer isländischer Krimi. Typisch in diesem Fall bedeutet, dass die Geschichte rund um den eigentlichen Kriminalfall fast noch wichtiger ist, so wie bei vielen isländischen Krimis. Dabei finde ich diese Nebengeschichten eher uninteressant, der eigentliche Fall tritt in den Hintergrund und wird so eher nebenbei gelöst. Viel zu kurz kommt außerdem die isländische Landschaft. Sympathisch fand ich die Hauptfigur Einar, der mich stark an den norwegischen Privatdetektiv Varg Veum erinnerte, wenn auch nicht ganz so "abgerissen" wie dieser. Trotzdem werde ich keinen Fall mehr mit dem Reporter lesen, weil mir diese isländischen Krimis aus vorgenannten Gründen viel zu langweilig daherkommen.

Kommentieren0
5
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Árni Thórarinsson wurde am 01. August 1950 in Island geboren.

Community-Statistik

in 42 Bibliotheken

auf 5 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks