Árni Thórarinsson Todesgott

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Inhaltsangabe zu „Todesgott“ von Árni Thórarinsson

Der Reporter Einar wird von Reykjavík in die tiefste Provinz versetzt. Widerwillig versucht er, sich in der kleinen Stadt Akureyri im hohen Norden Islands zurechtzufinden. Die Menschen dort sind verschroben, das Leben fließt eher ereignislos dahin, und Einar langweilt sich gehörig. Doch zwei merkwürdige Todesfälle erschüttern die kleine Gemeinde Zuerst kommt eine Frau ums Leben, als sie bei einer Wildwasserfahrt auf einem Gletscherfluss aus dem Schlauchboot stürzt. Alles sieht wie ein Unfall aus, doch der Reporter Einar bekommt den Hinweis, dass die Frau mit Medikamenten narkotisiert war. Zur selben Zeit wird die Leiche des Gymnasiasten Skarphédinn Valgardsson auf einer Müllhalde gefunden. Und es war bestimmt kein Unfall. Skarphédinn war bekannt als schillernde Persönlichkeit mit einer charismatischen Ausstrahlung, doch Einars Recherchen fördern allerlei Abgründiges zutage und deuten auf einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen.

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  • Rezension zu "Todesgott" von Árni Thórarinsson

    Todesgott

    Wurmli

    16. October 2012 um 11:30

    Ein ganz typischer isländischer Krimi. Typisch in diesem Fall bedeutet, dass die Geschichte rund um den eigentlichen Kriminalfall fast noch wichtiger ist, so wie bei vielen isländischen Krimis. Dabei finde ich diese Nebengeschichten eher uninteressant, der eigentliche Fall tritt in den Hintergrund und wird so eher nebenbei gelöst. Viel zu kurz kommt außerdem die isländische Landschaft. Sympathisch fand ich die Hauptfigur Einar, der mich stark an den norwegischen Privatdetektiv Varg Veum erinnerte, wenn auch nicht ganz so "abgerissen" wie dieser. Trotzdem werde ich keinen Fall mehr mit dem Reporter lesen, weil mir diese isländischen Krimis aus vorgenannten Gründen viel zu langweilig daherkommen.

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  • Rezension zu "Todesgott" von Árni Thórarinsson

    Todesgott

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. March 2012 um 23:19

    Inhalt: Einar ist Reporter in Reykjavik - Bis er eines Tages in den hohen Norden versetzt wird, in eine Provinzstadt namens Akureyri. Es dauert nicht lange und Einar langweilt sich dort - Verschrobene Menschen, ereignislose Wochen zermürben ihn. Doch da geschehen zwei merkwürdige Todesfälle. Zuerst kommt eine Frau ums Leben, die bei einer Wildwasserfahrt auf einem Gletscherfluss aus dem Boot gefallen sein soll. Zur gleichen Zeit findet man die Leiche des Gymnasiasten Skarphédinn Valgardsson auf einer Müllhalde. Für Einar stellt sich nur eine Frage: Waren beides wirklich Unfälle? Meinung: Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und war allein wegen des Covers hin und weg. Auch der Klappentext klang recht vielversprechend, also freute ich mich auf ein kriminelles Lesevergnügen aus dem schönen Island. Die Ernüchterung folgte jedoch sofort mit dem ersten Satz. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben, was mir persönlich gar nicht zusagt - Was jedoch etwas wäre, womit ich hätte leben können. Das nächste Problem war allerdings gleich zur Hand: Es war mir lange Zeit einfach unmöglich, richtig in das Geschehen einzutauschen. Das lag vor allem an den ganzen isländischen Namen von Personen bzw. Ortschaften, die für jemanden, der kein Isländisch kann, richtige Zungenbrecher sind. Und da der Autor einen sofort gnadenlos mit mehreren Personen bombardiert, ist man die erste Zeit rein damit beschäftigt, die Namen den Charakteren zuzuordnen. Als ich dann endlich mal einen groben Überblick über die Charaktere hatte, bahnte sich bereits die nächste Ernüchterung an - Das Geschehen. Es schien mir lange Zeit, als gäbe es keines, außer dass ein Reporter von A nach B fährt, dort jemanden interviewt, um dann wieder von B nach A zu fahren. Das Buch ist 413 Seiten lang - Tatsächlich dauerte es über 300 Seiten, bis es ansatzweise spannend wurde. Die Geschichte an sich, die der Autor aufgreift, klingt originell. Auch seine Vernetzungen mit politischen und gesellschaftlichen Hintergründen Islands sind wirklich interessant. Umso mehr finde ich es schade, dass die Umsetzung des ganzen so missglückt ist: Denn ein Krimi, der nur zu einem Viertel ein wenig fesseln kann - Das ist einfach zu wenig. Fazit: Von der tiefsten Provinz zur tiefen Ernüchterung - Spannung ist leider etwas anderes.

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  • Rezension zu "Todesgott" von Árni Thórarinsson

    Todesgott

    Melli2505

    05. October 2010 um 00:23

    Ein sehr gemächlicher, sozialkritischer Krimi aus dem höchsten Norden (Nord-Island), der mir sehr gut gefallen hat. Der Großteil der Handlung spielt, wie gesagt, im Norden der Insel, genauer in Akureyri. Ein zweiter Handlungsstrang der Geschichte spielt ein bisschen weiter östlich, einem Teil Islands, in dem es den Menschen nicht so gut geht. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, viele sind in die Nähe Reykjavíks geflüchtet und es gibt viele Immigranten. Arbeitslosigkeit - Alkohol- und Drogenkonsum – Armut - Ausländer, das ist überall auf der Welt eine gefährliche Mischung. Ich bin deshalb so fasziniert, da ich nicht nur Akureyri kenne und somit all die Straßen und Orte an denen sich der Protagonist, ein Zeitungsreporter, aufhält. Der Autor beschreibt die Plätze sehr genau, so dass das lesen großen Spaß mach. Auf unserer Island-Rundreise haben wir einen unfreiwilligen Umweg über den Nord-Osten gemacht, und uns war die Armut dort auch aufgefallen, und wir haben uns gefragt, wie wohl das Leben hier sein muss. Landschaftlich wunderschön, aber davon wird schließlich auch noch längst keiner satt. Der Protagonist Einar wurde gemeinsam mit seinem Vorgesetzten und einer Fotografin in diese Provinz zwangsversetzt. Und hier also passieren zwei Todesfälle, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Einar hadert noch mit seinem Schicksal, versucht von seiner Alkoholsucht loszukommen, berichtet über dieses und jenes was in der Umgebung so passiert und freundet sich langsam mit dem Papagei an, mit dem es sich sein Zimmer teilt (er ist Untermieter und muss den Vogel versorgen) – sehr vergnüglich, übrigens. Die Handlung plätschert die meiste Zeit nur vor sich her und was die Todesfälle angeht passiert relativ wenig. Trotzdem wurde mir das lesen nicht langweilig, da viel über Land und Leute berichtet wird. Zum Ende hin löst sich der Fall auf, und das passt auch alles zusammen. Wer Action mag, braucht es mit diesem Krimi nicht zu versuchen, wer Island mag, der ist hier gut bedient. Dieser Krimi ist der vierte Teil von fünfen, und wurde für den isländischen Literaturpreis nominiert. Aus diesem Grund hat der isländische Verlag dieses Buch dem Droemer-Knaur-Verlag angeboten und diese sind deshalb zum „Quereinsteiger“ in diese Reihe geworden. Der erste Band „Die verschwundenen Augen“ wurde 2002 von einem kleinen Verlag herausgegeben, ist aber vergriffen und wird auch nicht mehr aufgelegt. Der fünfte Band soll laut Aussage von Droemer-Knaur wahrscheinlich Anfang 2012 erscheinen – HOFFENTLICH! (Diese Info habe ich vom Verlag auf Nachfrage erhalten.)

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  • Rezension zu "Todesgott" von Árni Thórarinsson

    Todesgott

    goldfisch

    16. March 2009 um 17:05

    Der "Todesgott" hat mir gut gefallen.
    Die Menschen in Akureyri sind verschroben, ebenso der Ich-Erzähler,ein Reporter der in diese Stadt versetzt wurde.
    Eigentlich ist nicht viel los, im hohen Norden Islands.
    Doch nach 2 Todesfällen beginnt der Protagonist, der Reporter Einar, zu recherchieren. Unfälle oder Morde?
    Das Buch ist spannend und die handelnden Personen gut charakterisiert.

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