Åke Edwardson

 3.5 Sterne bei 916 Bewertungen
Autor von Tanz mit dem Engel, Das vertauschte Gesicht und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Åke Edwardson

Der schwedische Journalist und Krimiautor Åke Edwardson wurde am 10.03.1953 in Vrigstad in der Nähe von Jönköping geboren. Bevor Edwardson einer der weltweit erfolgreichsten Krimiautoren wurde, arbeitete er als Journalist u. a. im Auftrag der UNO im Nahen Osten. Zu Bekanntheit gelangte Edwardson mit seiner Reihe um Kommissar Erik Winter. 2001 erschien mit "Tanz mit dem Engel" der erste Band. Mit "Marconipark" erschien 2015 bereits Band 12. Heute lebt der Autor mit seiner Frau in Göteborg. Einige Monate im Jahr verbringt das Ehepaar im Süden Spaniens, in Marbella.

Neue Bücher

Winterdunkel

Neu erschienen am 12.10.2018 als Taschenbuch bei Ullstein Taschenbuch Verlag. Es ist der 13. Band der Reihe "Kommissar Erik Winter".

Alle Bücher von Åke Edwardson

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Tanz mit dem Engel

Tanz mit dem Engel

 (87)
Erschienen am 11.02.2009
Das vertauschte Gesicht

Das vertauschte Gesicht

 (78)
Erschienen am 01.08.2002
Die Schattenfrau

Die Schattenfrau

 (76)
Erschienen am 03.12.2009
Zimmer Nr. 10

Zimmer Nr. 10

 (76)
Erschienen am 09.12.2011
In alle Ewigkeit

In alle Ewigkeit

 (66)
Erschienen am 01.03.2003
Der Himmel auf Erden

Der Himmel auf Erden

 (54)
Erschienen am 01.03.2004
Die Rache des Chamäleons

Die Rache des Chamäleons

 (65)
Erschienen am 11.07.2014
Toter Mann

Toter Mann

 (54)
Erschienen am 08.09.2010

Neue Rezensionen zu Åke Edwardson

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Rezension zu "Winterland" von Åke Edwardson

Rezension zu "Winterland"
Zsadistavor 25 Tagen

„Winterland ist eine Anthologie von Krimi Kurzgeschichten aus der Feder des Autors Ake Edwardson.

Der Band beinhaltet 11 Geschichten um Mord und dessen Aufklärung. Die meisten Storys brauchen einen langen Anlauf um dann in einem Knall gelöst oder beendet zu werden. Oft hören die Geschichten mit einem bestimmten Punkt auf und den Rest kann man sich dann denken.

Der Schreibstil war nicht so ganz meiner. Wenn sich eine Kurzgeschichte 2/3 der Story zieht und dann fix beendet wird, finde ich das nicht ganz so gut. Oftmals konnte ich die Lösung, bzw. das kommen darauf, nicht so ganz nachvollziehen.

Von den Geschichten selbst ist es wie in jeder Anthologie. Es gibt bessere und schlechtere Inhalte. Flüssig zu lesen war eigentlich jede, doch manchmal war viel überflüssiges Material dabei. Auf die einzelnen Geschichten gehe ich jetzt nicht ein, da hätte ich mir während dem Lesen Notizen machen müssen. Ich fand die Krimis recht normal und gut für zwischendurch kurz etwas zu lesen, jedoch jetzt nicht der Mega-Spannungsbrüller. Daher gibt es von mir 3 Sterne für ein paar nette Krimis.

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Rezension zu "Die Rache des Chamäleons" von Åke Edwardson

Schatten der Vergangenheit
nati51vor 3 Monaten

Das Buch „Die Rache des Chamäleons“ spielt nicht wie die anderen Bücher von Ake Edwardson überwiegend in Schweden, sondern in Estepona, einer Stadt an der Costa del Sol. Es geht um Schmuggel, organisierte Kriminalität und Terrorismus.

Der Autor beginnt mit einem verwirrend geschriebenen Prolog, der dann zu dem Hauptprotagonisten Peter Mattheus überleitet. Peter hat sich ein neues Leben aufgebaut. Er fühlt sich wohl mit seiner Frau Rita sowie den Töchter Magdalena und Isabella. Doch dann kehren die Schatten der Vergangenheit zurück. Während einer Präsentation im Büro wird ihm ein Umschlag übergeben, der aktuelle Fotos seiner Familie und einen Schließfachschlüssel enthält. Im Schließfach befindet sich ein Handy und ein Anrufer teilt ihm mit, dass er sofort nach Hause fahren soll. Dort wird er von seiner Frau freudestrahlend empfangen, die sich für Reisetickets nach Spanien bedankt, doch Peter ist selbst überrascht und schockiert. Er will diese Reise nach Spanien nicht antreten. Wie konnte man ihn auffinden, denn vor zwanzig Jahren hatte er einen anderen Namen getragen. Auch seiner Frau Rita hat Peter nichts von seiner Vergangenheit erzählt, doch nun muss er sich seiner Vergangenheit in Spanien stellen, um seine Familie zu schützen.

Nach dem ich bereits einige Bücher von Ake Edwardson gelesen habe, empfinde ich jedes Mal, dass sein Schreibstil nicht gerade leicht zu lesen ist. Die Beschreibungen sind sehr detailliert und fallen teilweise recht poetisch aus, ohne dass sie eine große Aussagekraft besitzen. Dem Erzähltempo haftet eine besondere Art der Langsamkeit an, alles wirkt sehr nebulös, verwischt zwischen Traum und Wirklichkeit. Zu dem Hauptprotagonisten Peter konnte ich keine Verbindung aufbauen, man spürt zwar die innere Zerrissenheit, aber er blieb für mich eine farblose Person. Obwohl sich am Ende die Ereignisse überschlagen und ich nicht mit dieser Wendung gerechnet habe, hätte ich mir für einen Thriller von Beginn an eine mitreißende Geschichte gewünscht.

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solveigs avatar

Rezension zu "Samuraisommer" von Åke Edwardson

Einfühlsam und mitreißend
solveigvor 3 Monaten

Tommy hat es nicht leicht im schwedischen Sommercamp am See. Einige Betreuer im Ferienlager nutzen ihre Autorität, um ihre Schützlinge zu schikanieren, allen voran „die Alte“, wie die Lagerleiterin von den Kindern nur genannt wird. Besonders der 12jährige Tommy, der sich nicht mehr alles gefallen lassen will, leidet. In seiner Vorstellung schlüpft er in eine zweite Existenz: er eifert den Samurai nach, ihrem Ethos und der Schwertkampfkunst. So nennt er sich jetzt auch nur noch Kenny, nach dem japanischen Wort ken für „Schwert“. Mit einigen vertrauten Freunden errichtet er einen Rückzugsort. Eine neue Erfahrung ist seine Freundschaft mit Kerstin, die so anders ist als die anderen Mädchen  -  bis sie eines Tages verschwindet…

Ein äußerst sensibler Ton herrscht in Edwardsons erstem Kinder-/Jugendbuch vor. Der Leser spürt das tiefe Verständnis, das der Autor für seinen Protagonisten und dessen Probleme hat. Sehr langsam baut der Autor die Spannung auf und steigert sie, wie sich nach einem heißen, langen Sommertag ein Gewitter zusammenbraut, das sich plötzlich entlädt. Schlicht und klar ist Edwardsons Sprache, nüchtern und ohne Pathos schildert er aus Kennys Sicht die traurige Realität, die schwierigen Familienverhältnisse der Kinder. Der Leser kann sich leicht hineinversetzen in den Jungen, der in diesem Sommer am See das Kinderdasein hinter sich lässt. Die schrecklichen Ereignisse beschleunigen gewissermaßen seine Entwicklung.

Åke Edwardson, eher bekannt für spannende „erwachsene“ Kriminalromane, legt mit diesem Debüt ein sensibles, dennoch mitreißendes Kinderbuch vor, das einen Jungen an der Schwelle zum Jugendlichen zeigt. Wer wissen möchte, wie es Tommy weiter ergeht, kann in „Drachenmonat“ mehr darüber erfahren.

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Åke Edwardson wurde am 10. März 1953 in Vrigstad (Schweden) geboren.

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