Åke Edwardson Das dunkle Haus

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Inhaltsangabe zu „Das dunkle Haus“ von Åke Edwardson

Nach zwei Jahren Auszeit kehrt Kommissar Erik Winter nach Göteborg zurück. Er kommt genau zur rechten Zeit. Die Stadt wird von dem blutigen Mord an einer jungen Frau und ihren beiden kleinen Kindern erschüttert. Bald hält man ihren Mann für den Mörder, doch Winters Instinkt sagt ihm etwas anderes. Gegen alle Widerstände beginnt er zu ermitteln. Kann er eine Treibjagd verhindern?

Klassischer Krimi mit spannender Handlung und schwierigem Erzählstil

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  • Das dunkle Haus

    Das dunkle Haus

    AnjaIris

    25. November 2015 um 14:57

    Ein neuer Fall für Kommissaar Winter. Erik Winter kommt zurück nach Göteborg. Und prompt ist er mitten drin in einem neuen grausamen Fall. Eine Frau und ihre beiden kleinen Kinder werden ermordet. Nur ihr Baby hat überlebt. Jemand muß es versorgt haben, bis es von der Polizei gefunden wurde. Aber wer? Der Mörder? Und warum? Hat der Vater etwas damit zu tun? Erik Winter hat alle Hände voll zu tun. Er pendelt zwischen seiner Familie in Marbella und seiner Arbeit in Göteborg hin und her, denn seine Mutter liegt im Sterben. In Göteborg geht es drunter und drüber: Ein Verdächtiger versucht sich in der Zelle das Leben zu nehmen. Später wird er entlastet und entlassen. Zwei versoffene Zeitungsausträger, die als Zeugen vernommen werden, werden nacheinander ermordet. Ein alter Nachbar schleicht ständig um den Tatort. Eine Affäre der Ermordeten kommt ans Licht. Aber wer war der Mann? Und ist er auch der Mörder? Jede Menge Fragen, auf die Erik Winter eine Antwort finden muß. Nach dem Tod seiner Mutter will er mit seiner Familie Weihnachten in Göteborg verbringen. Doch schon bald bekommt er Drohbriefe in Form von grausigen Weihnachtskarten. Durch einen Zufall erwischt der Mörder seine Familie nicht. In einem spannenden Finale wird dann alles aufgeklärt. Anfangs hatte ich mit den Sprüngen in der Handlung ein Problem, aber man gewöhnt sich schnell daran. Das ist typisch für schwedische Krimis, und jeder Autor hat dafür seinen eigenen Stil. Der Krimi ist sehr spannend .Mir hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Ich kann es witer empfehlen Fans von schwedischen Krimis werden begeistert sein.

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  • Winter kehrt zurück

    Das dunkle Haus

    Lese-Bienchen

    25. August 2015 um 21:03

    Das dunkle Haus, ich kann mich nicht wirklich entscheiden ob der Titel passt, aber nach dem ich es zu Ende gelesen habe, muss ich sagen. Hut ab!! Ich finde es sehr schwierig zu lesen, da man ständig 200% konzentriert sein muss, wo sind wir gerade wer spricht mit wem. Nur durch einen Absatz sind die einzelnen Orte /Szenen voneinander getrennt. Dies macht die Geschichte zeitweise etwas undurchschaubar. Jedoch passt am Schluss alles zusammen, jede Information, jeder Gedankengang und jeder „Verdächtiger“ spielt zur Auflösung eine Rolle. Das gefällt mir an Kriminalromanen es ist nicht wirklich vorhersehbar aber trotzdem kann man mitspekulieren, bekommt Hinweis und verwirft sie wieder und kommt vielleicht auf den falschen oder sogar Richtigen Täter wieder zurück. Dies war meine erster Kommissar Winter – Fall und zwischendrin dachte ich mir wohl auch der letzte, aber der Schluss hat dann doch einiges rausgerissen. Da es ja auch ein Neuanfang für Kommissar Winter ist – nach zwei Jahren Pause. Kommt man auch als nicht Kenner der Serie ganz gut rein. Wir erfahren ein bisschen was über den Vorfall den Winter zu der Pause gebracht aber auch seine Beweggründe warum er zurück geht und wieder ermitteln will. Natürlich taucht auch das typische Skandinavische-Alkohol-Problem von Ermittlern auf. Der Fall an sich ist auch nicht unspannend. Eine Tote Familie, jedenfalls fast. Mutter und die beiden Kinder Tod, aber das Baby hat überlebt. Natürlich wer sollte es auch anders sein als der Vater…!? aber wer sind die anderen komische Typen im Umkreis der Familie. Ganz langsam deckt sich eins nach dem anderen auf. Und es lohnt sich. Nur leider nicht über die ganzen 500 Seiten. In diesem Buch versteckt sich noch eine kleine Weihnachtsgeschichte über Kommissar Winter. Die vielleicht der ein oder andere Lese aus dem Buch „Tatort Tannenbaum“ kennt. Warum diese, eigentlich für die Story unrelevante Geschichte, sich nochmal in diesem Buch findet, dass auch überhaupt nichts mit Winter zu tun hat. Ist für mich sehr fraglich. Ich hoffe sehr das sie nicht nur als Lückenfüller gedient hat. Als Fazit kann ich sagen, für Leser die bisher noch keines der Bücher gelesen haben, es macht schon Spaß und trotzdem der ein oder anderen Verwirrung ist das Buch empfehlenswert.

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  • Klassischer Krimi mit spannender Handlung und schwierigem Erzählstil

    Das dunkle Haus

    TheOnlyTruth

    14. July 2015 um 17:05

    Erik Winter kann nicht in Spanien bleiben. Er muss zurück nach Göteborg, ein wichtiger Fall lockt ihn zurück in seine winterliche Heimat. Ein Spaziergänger, ein älterer Mann, kommt auf seiner morgendlichen Runde an einem Haus am Stadtrand von Göteborg vorbei. Er wundert sich, dass die Zeitungen seit Tagen nicht ins Haus geholt wurden, obwohl das Auto der Familie in der Einfahrt steht. Er klingelt und lauscht, aber nichts regt sich. Oder doch? War da etwas? Ja, er hört das Schreien eines Säuglings. Schließlich beschließt er, die Polizei zu informieren. Die hinzugerufenen Polizisten zögern nicht lang und öffnen die Tür. Was sich ihnen zeigt, ist ein grausames Bild. Die Mutter und auch die beiden großen Kinder wurden brutal mit einer großen Anzahl an Messerstichen hingerichtet. Aber im Nebenraum liegt der schreiende Säugling. Dafür, dass er wohl mehrere Tage allein dort lag, geht es ihm gut. Er lebt. Wer kann eine solche Tat begehen? Und wieso lässt er das Kleinkind leben? War es eine Tat aus Eifersucht? Oder aus Rache? Oder die Tat eines Verrückten? Kommissar Winter und seine Kollegen tun alles, um eine Spur zu finden. Aber dies stellt sich als schwieriger raus als erwartet. Der 11. Fall von Kommissar Winter ist zugleich der erste, den ich gelesen habe. Spannend war er, das steht außer Frage, aber doch eher auf dem Niveau eines guten Tatorts, nicht auf dem eines Thrillers. Actiongeladene und brutale Szenen sind hier kaum anzutreffen. Der Großteil des Romans besteht aus guter, alter Ermittlungsarbeit und einer großen Anzahl an Verhören. Die Geschichte hat mir gut gefallen, obwohl sie nicht zu den kreativsten gehört, die ich gelesen habe. Manche Wendungen kann man leicht erahnen, andere kommen überraschend. Um am Ende vollständig die Hintergründe zu verstehen, muss man schon die Gedanken gut zusammen nehmen. Die Rolle des Kommissar Winter hat mich angesprochen, gefallen mir doch solche kantigen, düsteren Ermittler. Vom Leseverständnis finde ich dieses Buch nicht ganz leicht. Immer wieder wechseln die Szenen unvermittelt, ohne dass gesagt wird, wer „Er“ gerade ist. Diesen Teil muss man oft aus dem Kontext erschließen, manchmal wird auch erst später klar, was eine Szene eigentlich genau zu bedeuten hatte. Besonders störend sind diese unvermittelten Sprünge dann, wenn eine Szene am Seitenende endet und die auf der nächste Seite eine ganze andere beginnt. Dies kam recht häufig vor und ich hätte mir gewünscht, diese Wechsel mit einem Trennzeichen zu kennzeichnen. Das Buch hat mir letztendlich gut gefallen. Aufgrund der spannend erzählten Geschichte vergebe ich eine Schulnote 2, beziehungsweise 4 Sterne. Abzüge gibt es für den schwierigen Schreibstil. Empfehlen würde ich dieses Buch für Freunde klassischer Krimis. Die etwas hartgesotteneren Thrillerfans könnten hier weniger auf ihre Kosten kommen.

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  • etwas zäh

    Das dunkle Haus

    brauchnix

    19. June 2015 um 09:07

    Mich konnte dieser neue Roman von Ake Edwardson überhaupt nicht überzeugen. Das ist schade, denn ich hatte mir nach der Leseprobe doch einiges davon versprochen. Das Buch hat ein ansprechendes Cover und noch wichtiger, hat mir auch der Schreibstil des Autors durchaus gefallen. Er erzählt aus verschiedenen Sichten, eine davon könnte die des Mörders sein, man wird darüber allerdings lange im Ungewissen gehalten, was ich zwecks der Spannung ganz okay fand. Edwardson legt viel Wert auf Gespräche in seinen Romanen, ein Umstand der mir eigentlich auch ganz gut gefällt. Und der Plot hatte auch durchaus Potential, war doch der mysteriöse Einstieg um den Mehrfachmord, bei dem ein Baby überlebt hatte, eine interessante Frage, nach dem Warum und Wie. Dennoch habe ich mir ziemlich bald schwer getan mit dem Krimi. Es fehlte ihm für meinen Geschmack etwas an Spannung und Bewegung. Trotz weiterer Toter gehen die Ermittlungen irgendwie nicht voran. Die Kommissare verharren jedes Mal sehr lange bei einem falschen Verdacht, der aus jeder Sicht erst mal beleuchtet wird, bevor Erik Winter ihn verwirft. Die Dialoge plätschern oft nur dahin, wirken etwas aufgesetzt und bringen den Leser und die Ermittler durcheinander. Seltsam unglaubwürdig war mir auch Eriks Privatleben. Warum geht er ohne Frau und Kinder zurück in den kalten Norden, wo ihn nur Mord und Totschlag erwartet. Fühlt er eine Berufung? Drängen ihn seine Träume dazu? Wie stellt er sich seine Zukunft und die seiner Familie da, so auseinandergerissen? Er erscheint mir irgendwie etwas gefühlskalt, was persönliche Bindungen betrifft. Hat auch keine richtigen Freunde - Feinde aber auch nicht. Irgendwie war das Buch für mich nicht süß und nicht sauer. Es hat mich nicht gepackt und die Auflösung war zwar am Ende einleuchtend und ohne ärgerliche Unklarheiten aber selbst der Showdown mit Eriks Kollegin und den Täter mutete sehr kurz, abgehackt und "langweilig" an. Leider nur bedingte Leseempfehlung für Fans der Reihe.

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  • Ein erschreckend düsterer Fall für Erik Winter

    Das dunkle Haus

    Krimine

    27. January 2015 um 17:03

    Zwei Jahre lang hat der schwedische Kommissar Erik Winter in Marbella eine Auszeit genommen. Nun sehnt er sich in seine Heimat zurück, um erneut auf die Jagd nach Verbrechern zu gehen. Ein Wunsch, der sich schneller als gedacht erfüllt. Denn kaum ist Erik Winter in Göteborg angekommen, gibt es einen neuen Fall und sein Gespür für das Böse im Menschen ist gefragt. "Das dunkle Haus" ist der elfte Fall für den Göteborger Kommissar, dessen Fähigkeiten diesmal auf eine ganz besonders harte Probe gestellt werden. Eine junge Mutter liegt zusammen mit zwei Kinder erstochen im eigenen Haus, während das dritte Kind, ein Säugling, das Massaker unbeschadet überlebt. Ein beklemmender Anblick für den erfolgsverwöhnten Ermittler, der schon bald tief in den Ermittlungen steckt. Ruhig, erschreckend düster und mit viel Polizeiarbeit im Gepäck präsentiert sich Åke Edwardsons Kriminalroman, der wendungsreich und unterhaltsam in Erscheinung tritt. Allerdings braucht es einige Zeit, bis verschiedene Ansätze zum Täter führen und der grübelnde Kommissar den Erfolg für sich verbuchen kann. Bis dahin aber wird der Leser durch eine einzigartige Atmosphäre, eindringlich gezeichnete Figuren und wunderschöne Landschaften in den Bann der Geschichte gezogen und erlebt eine Ermittlung, die interessant und tiefgründig ist. Fazit: Eine gute Empfehlung für Fans des schwedischen Kommissars und für Krimiliebhaber, die die Geduld aufbringen, um hinter die Kulissen zu schauen.

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  • Ake und Erik...gern immer und immer wieder :-).

    Das dunkle Haus

    Ritja

    23. December 2014 um 12:51

    Die Kombination von Ake Edwardson und Erik Winter schafft es immer wieder mich an ein Buch zu fesseln und es in wenigen Tagen zu lesen. Erik Winter ist zurück. Raus aus dem warmen Spanien und rein in das kalte und nasse Schweden. Es ist ein grausamer Fund gemacht worden. Eine junge Frau und zwei von drei ihrer Kinder sind ermordet wurden. Warum? Was haben die Kinder gesehen, dass sie sterben mussten?  Erik Winter und sein Team finden nichts. Sie tappen im Dunkeln und auch die Verhöre bringen sie nicht so richtig weiter. Auch steht eine gewisse Rivalität zwischen den einzelnen Kommissaren und sorgt für Unzufriedenheit und Unruhe. Nicht jeder freut sich, dass Erik zurück ist. Und Erik? Er sitzt allein in der schwedischen Wohnung, trinkt zu viel, schläft zu wenig und versucht in die Gedankenwelt des Mörders einzutauchen. Gerade diese Gedankenspiele, die Erik Winter macht, gefallen mir gut. Er hinterfragt alles und jeden und begibt sich zusammen mit seinen Kollegen in Gedankenwechselspiele. Immer wieder werden die Fakten gedreht und gewendet und dann geschieht es.  Obwohl in diesem Buch die Figuren nicht so zahlreich sind und es auch nicht so viele Handlungsstränge gibt, schafft es Ake Edwardson bis zum Schluß die Spannung zu halten und den Leser zu fesseln.

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  • 'a love supreme'

    Das dunkle Haus

    Kerstin_KeJasBlog

    17. November 2014 um 00:38

    Kommissar Winter ist in die Jahre gekommen und lebt bereits seit 2 Jahren mit Frau und Kinden in Spanien, nebst Mutter Siv. Als hätte eine Ahnung ihn getrieben fliegt er zurück in die alte Heimat Göteburgs und kommt genau richtig.  Eine junge Mutter und zwei ihrer Kinder wurden grausam ermordet, das dritte Kind, ein Baby wird rechtzeitig gefunden und kommt unversehrt davon.  Winter und seine ehemaligen und nun wieder neuen Kollegen sind geschockt, angesichts dieser unfassbaren Tat und fangen an zu ermitteln.  Während anfängliche heiße Spuren wieder kalt und der Kreis der Verdächtigen immer kleiner werden, zieht es Winter immer wieder zum Haus des Verbrechens.  Kommissar Winter, der Denker und Coltrane-Fan, der von einem Tinnitus geplagte, einem Whisky nicht abgeneigte Einzelgänger und Grübler wird zudem noch von einem persönlichen Schicksalschlag getroffen, seine Mutter ist schwer erkrankt.  Die Geschichte ist großartig geschrieben.  Man "erlebt" die einzelnen Protagonisten durch den manchmal seltsamen aber doch sehr lesenswerten Schreibstil.  Immer tiefer wird man hineingezogen und die letztendlich wichtigste Frage "wer war der Mörder?" und die damit verbundene Spannung wird gekonnt bis zu deren Auflösung am Schluß bewahrt. Nehmen Sie sich Zeit für dieses Buch, es lohnt sich. c)K.B.

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  • Überzeugend düster

    Das dunkle Haus

    michael_lehmann-pape

    09. April 2014 um 09:35

    Überzeugend düster Es sind diese wenig fassbaren, intuitiven, oft dunklen Ahnungen, die Erik Winter immer wieder vorantreiben. Die ihn zu Beginn dieses düsteren Kriminalromans fast wie in einem Gleichnis aus dem „sonnigen“ Spanien (wo er sich mit Familie seit zwei Jahren aufhält, auch um „innerlich zu gesunden“) in das Februar-dunkle und düstere Göteborg zurücktreiben. Wo er umgehend in die Ermittlungen zu einem blutigen, furchtbaren Mord an einer Frau und zweien ihrer Kinder einbezogen wird. Das Winter nahtlos sich wieder einreiht, dass keiner der alten Mitarbeiter und Kollegen auch nur ein kurzes Verweilen benötigt, um gleitend wieder in die alten Verbindungen und Verhältnisse mit Winter einzutreten, das Winter umgehend ohne Anlaufzeit oder Eingewöhnung vom Flughafen weg die zentrale Rolle der Ermittlungen übernimmt, das ist in diesem Roman das einzig wenig realistische Element. Ansonsten schafft Edwardson eine durchweg beklemmende, irritierende Atmosphäre mit ebenso beklemmenden und wenig durchschaubaren Figuren. Der beflissene Nachbar, der die Polizei holt, weil er seit Tagen kein Lebenszeichen aus dem Haus der Nachbarin erlebt hat außer dem kläglichen Schreien eines Säuglings. Der Ehemann, der seit längerer Zeit das Haus nicht mehr betreten hat. Ein Zeitungsausträger, der nicht die ganze Wahrheit sagt. Der Käufer des kleinen Hundes der Familie, der diese wohl als Letzter lebend gesehen hat. Oder, falls er nicht der Mörder ist, als Vorletzter. Ermittler, die, jeder für sich, ihren Packen im Leben zu tragen haben. Ein Erik Winter, der von Ahnungen getrieben kaum mehr schläft, hier und da und öfter ein Glas Whiskey zu viel trinkt. Verhöre, die nicht in Gang kommen. Motive, die vorhanden sind, Alibis, die fehlen und hinter allem immer wieder die düstere Intuition Winters, die ihn zwar in die richtige Richtung leiten will, die er nur lange Zeit nicht zu entschlüsseln vermag. Und zudem mitten drin im Fall muss er sich der Sterblichkeit und der eigenen Trauer stellen. „Er sah die Gestalt … vor sich, aber sie war immer undeutlicher geworden, wie in Auflösung begriffen und sie war immer noch genauso undeutlich, als würde die verschärfte Erinnerung nicht helfen“. Ein Verschwimmen des Lebens, das Edwardson auch in kleinen Szenen (der Junge, der alleine gegen nackte Torpfosten schießt) ständig präsent hält. Hier ist kein Raum für Helden, keine Lichtgestalten, hier treten eher gebeugte Menschen als mögliche Täter und getriebene Ermittler gegeneinander an in ihrer lähmenden Schwäche, nicht ihrer überlegenen Tatkraft. „„Er kommt näher, alles kommt näher“, sagte sie“. „Hoffentlich sprichst du nicht vom Bösen“. „Ich weiß nicht, wie ich es nennen soll“. „Es wird das Böse genannt, aber ich weiß nicht, was das Böse ist. Ich habe mein Leben damit verbracht, es verstehen zu wollen, aber es ist mir nicht gelungen“. Gelingen aber wird die Aufklärung des Falles, mit dramatischen Umständen, hoher Gefahr für Winter, einem vorläufigen Ende und einem rigiden, endgültigen Schluss. Nach einer langen Reise durch die Dunkelheit der Seele, die sich im eigentlichen Motiv dann eher fast trivial auflösen, in dem, was und wie es passiert aber lange nachgehen. Dem Leser, dem auch der intuitive, langsame und tiefsinnige Stil Edwardson in Sprache und Herangehensweise an seine Figuren als Herausforderung gerade recht kommt.

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  • Ich wage mittlerweile keine Prognose mehr, ob die Serie nun mit diesem elften Band abgeschlossen ist

    Das dunkle Haus

    WinfriedStanzick

    08. April 2014 um 11:16

      Es begann mit dem Buch „Tanz mit dem Engel“ als Ake Edwardson mit seinem jungen Kommissar Erik Winter eine ganz neue und in der Folge immer tiefgründiger werdende Ermittlerpersönlichkeit in die Krimilandschaft einführte. Ich habe die dann noch folgenden neun Bände alle gelesen und schrieb nach dem vorletzten:   "Wieder einmal geht es bei Edwardson um die lange nachhaltige Wirkung von Schuld. Darum, wie etwas, was in der Vergangenheit geschehen ist, und nur mühsam an die Oberfläche der Erinnerung und Erkenntnis gelangt, das Leben von Menschen in der Gegenwart, eben auch das der Polizisten, berührt, beeinflusst und beeinträchtigt, das sie an den Rand ihrer körperlichen und seelischen Kraft bringt. Und in Einzelfällen auch um ihr Leben... Ake Edwardson hat in meisterhaft geschriebenen, manchmal quälend zu lesenden Dialogen, die Unfähigkeit beschrieben, wirklich miteinander zu kommunizieren. Und weil diese Kommunikation nicht mehr gelingt, bleibt der Fall beinahe ungelöst und gehen die Beziehungen und Familien von Winter, Halders und Bergenhem fast in die Brüche. Das Leben der Protagonisten verliert immer mehr, mit jedem Band mehr, an Sinn, Tiefe und Qualität. Ausdruck eines pessimistischen Autors oder Beschreibung erlebter Realität ?"   Als Erik Winter nach dem zehnten Band ausgebrannt nach Spanien zieht, dachte ich, die Serie sei nun zu Ende:   „Das Buch ist ein meisterhafter Abschluss einer Krimireihe, die den Vergleich mit den großen Vorbildern nicht scheuen muss, ganz im Gegenteil. Von Buch zu Buch hat Ake Edwardson seine Kunst verfeinert, die langweilige Wirklichkeit in ein Mysterium zu verwandeln, ohne sie zu verlassen.“   Dass er ihn noch einmal zurückkehren lassen würde und mit ihm alle die aus den früheren Büchern bekannten Kollegen, auch die aus der DDR stammende Gerda Hoffner, hätte ich nicht für möglich gehallten. Umso schneller habe ich das Buch gelesen, in dem Erik Winter, kaum dass er nach Göteborg zurückgekehrt ist ( er braucht offenbar den Thrill), mit einem Fall konfrontiert ist, bei dem eine junge Frau mit ihren beiden kleinen Kindern ermordet worden sind.   Mitten im schwedischen Winter führt dieser Fall Erik Winter schon sehr bald wieder an seine körperlichen und psychischen  Grenzen, zumal er zwischendrin mehrmals nach Marbella fliegt um seiner sterbenden Mutter beizustehen.   Ich wage mittlerweile keine Prognose mehr, ob die Serie nun mit diesem elften Band abgeschlossen ist, oder ob Ake Edwardson jenen grübelnden, teuren Whiskey trinkenden und permanent mit sich selbst und der Welt diskutierenden Erik Winter, der auch langsam in die Jahre kommt, weiter ermitteln lässt. Vielleicht wird es doch noch einmal etwas mit dem eigenen Haus an dem Strand, den er mit seiner Frau schon vor langer Zeit in Schweden gekauft hat.  

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  • Düster, philosophisch, Winter

    Das dunkle Haus

    Caillean79

    30. March 2014 um 18:10

    Mehr muss man zu Teil 11 der Erik-Winter-Reihe eigentlich nicht mehr sagen. Ich brauchte nur wenige Sätze, dann war ich schon wieder ganz bei ihm. Sämtliche Erik-Winter-Krimis habe ich gelesen und nach dem letzten („Der letzte Winter“) war nicht klar, ob es jemals eine Fortsetzung geben würde. Winter war ausgebrannt – genau so wie wahrscheinlich sein Autor nach 10 Büchern der Krimireihe. Also ließ er ihn eine Auszeit nehmen in Spanien und keiner wusste, ob man jemals wieder etwas von Erik Winter hören würde. Für mich als alteingesessenen Winter-Leser war es deshalb wie nach Hause kommen, dieses Buch aufzuschlagen. Man ist sofort wieder drin in Edwardsons unverwechselbarer Sprache, man liest und philosophiert gleichzeitig ein bisschen – so wie es Winter gern tut, wenn er seine „Momente“ hat. Mittlerweile hat man das Gefühl, die Figuren schon ewig zu kennen, es sind alte Freunde, die sich wieder einmal melden und einem ihre neuesten Erlebnisse erzählen. Angela, die beiden Mädchen Elsa und Lilly, und Winters Team: Halders, Aneta und – man könnte fast sagen sein bester Freund – Bertil Ringmar. Wie sehr Winter ihn offenbar vermisst hat, wird zwischen den Zeilen deutlich: „Im nächsten Jahr würde Bertil in Pension gehen oder erst im übernächsten. Oder ein Jahrzehnt später. Bertil war größer als das Leben, ihn würde es immer geben.“ Ich hatte gleich ein bisschen Gänsehaut, als ich das gelesen habe, so schön fand ich es (auch wenn „schön“ in einem Krimi angesichts der Handlung vielleicht komisch klingt). Aber bei all meiner Begeisterung: Neu-Lesern würde ich das Buch auf keinen Fall empfehlen. Wer die Entwicklung Winters nicht über mehrere Jahre/Bücher verfolgt hat, wird den Roman wahrscheinlich merkwürdig, zäh und die Figuren und ihre Beziehungen undurchsichtig finden. Dazu kommen die oftmals verwirrenden Gedankenspiele zwischen Winter und seinem Team, die Stammleser nicht mehr aus der Ruhe bringen, aber einen neuen Leser vielleicht vergraulen würden. Für mich war der Krimi herausragend wie immer – wohl wissend, dass Neu-Leser diese Einschätzung höchstwahrscheinlich überhaupt nicht teilen werden.

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  • Das dunkle Haus

    Das dunkle Haus

    CarmenM

    18. March 2014 um 15:31

    Kommissar Erik Winter hat sich eine zweijährige Pause vom Polizeidienst genommen. Doch die spanische Sonne kann ihn nicht halten, und so kehrt er noch in der dunklen Jahreszeit nach Göteborg zu seinen alten Kollegen zurück. Schon kurz nach seiner Ankunft in der Heimat hat er einen schrecklichen Mordfall zu klären. Eine junge Frau und zwei ihrer Kinder wurden brutal ermordet, nur die jüngste Tochter, ein Baby, wurde verschont. Der Titel „Das dunkle Haus“ beschreibt sehr passend die gesamte Situation des Buches. Das Haus in dem die Morde geschehen sind, umgibt eine dunkle Aura. Der dunkle Winter in Schweden, der alle auf den Frühling hoffen lässt, dazu die Gemütsverfassung des Kommissars sowie seine familiäre Situation. Seine Frau ist mit den Kindern in Marbella geblieben und seine Mutter leidet an einer tödlichen Krankheit. Erik Winter kann sich nur ab und zu mit einem Whiskey und der Musik von John Coltrane ablenken. An den Schreibstil des Autors musste ich mich erst gewöhnen, doch wenn man aufmerksam liest, findet man sich in dem düsteren Fall gut zurecht. Trotz mehrerer Verdächtiger  weiß man lange nicht wer hinter den Taten steckt,  und so wird man von der Auflösung doch überrascht. Der Krimi enthält zwar wenig Action, aber genug Spannung um dem Leser unterhaltsame Lesestunden zu bereiten.

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  • Wenig Dramatik, kaum Action - trotzdem spannend!

    Das dunkle Haus

    Xirxe

    16. March 2014 um 19:16

    Kommissar Winters Rückkehr nach Göteborg ereignet sich zeitgleich mit einer grausamen Tat: Eine junge Frau wird gemeinsam mit ihren zwei kleinen Kindern ermordet, nur das jüngste bleibt verschont. Doch warum? Wer Krimis und Thriller mit überraschenden Wendungen und rasanter Action liebt, wird bei diesem Buch wohl nicht so auf seine Kosten kommen. Kommissar Winter ist ein Protagonist, der sich hauptsächlich intuitiv und mit Einfühlungsvermögen in die Persönlichkeit des Täters hineinversetzt. Und wie so viele seiner nordischen Kolleginnen und Kollegen immer am Rande einer möglichen Depression steht. Einen Großteil der Lektüre nehmen daher seine Gedanken und Überlegungen zu diesem Fall ein, sodass es lediglich wenige Möglichkeiten zu dramatischen Momenten gibt. Dennoch konnte ich das Buch nur schwer aus der Hand legen. Wie sich die Gedankenfetzen zu tatsächlichen Spuren entwickeln, wie aus einem verbalen Schlagabtausch mit einem Kollegen am Tatort die Beiden dem tatsächlichen Ablauf auf die Spur kommen, wie aus Intuition Realität wird - für mich hochspannend, sodass ich das Buch nach zwei Tagen durch hatte. Ärgerlich ist nur mal wieder der Umschlagtext: Es gibt keine Widerstände gegen die Winter ermitteln muss (ausser seine eigenen). Und der Mann des Opfers ist nicht stärker verdächtig als andere Personen. Zudem besteht zu keiner Zeit die Gefahr einer Treibjagd. Was soll das?

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  • Kommissar Erik Winter ist wieder zurück

    Das dunkle Haus

    Lilli33

    16. March 2014 um 14:13

    Winter hält es in Marbella nicht mehr aus, es zieht ihn zurück nach Göteborg in seinen alten Job, auch wenn er deswegen Albträume hat. Seine Familie ist jedoch nicht bereit, mitzugehen. So ist Winter im Verlauf des Buches nicht nur von dem brutalen Mordfall an einer Frau und zwei Kindern gefangen, sondern auch von seiner Zerrissenheit zwischen Schweden und Spanien. Der Mord erweist sich als komplexer als zunächst angenommen. Als Täter kommen etliche Personen in Frage, aber keine so wirklich richtig. Die Ermittlungen gehen in alle Richtungen und kommen nur langsam voran, wirken aber sehr authentisch. Wobei ich zugeben muss, dass Winter zum Teil recht eigenartige Methoden hat. Aber er ist auch nur ein Mensch, und das kommt in diesem Kriminalroman sehr deutlich zum Ausdruck. Mir gefällt dieser Ermittler mit seinen Ecken und Kanten, mit beruflichen und privaten Problemen ausgezeichnet. Seine Darstellung ist sehr gut und glaubwürdig gelungen. Man bekommt als Leser einen tiefen Einblick in seine Gedanken und Gefühle. Winter wird zwar als etwas Besonderes dargestellt, aber nicht als Übermensch. Da es sich um einen Kriminalroman und nicht um einen Thriller handelt, spielt das Drumherum auch eine große Rolle, zum Beispiel Winters Privatleben. Auch seine Kollegen, die an den Ermittlungen beteiligt sind, werden kurz angerissen. Spannung ist unterschwellig durchgehend vorhanden, wenn auch nicht gerade atemberaubend. Doch das muss ja nicht sein. Mir war es wichtiger, dass die typisch schwedische Atmosphäre, das  Düstere des nordischen Winters, das einen Menschen depressiv machen kann, gut zum Ausdruck kam. Diese Düsternis spiegelt sich auch in dem Mordfall und den beteiligten Personen wider. Besonders gut fand ich, dass es Edwardson immer wieder gelang, mich auf eine falsche Spur zu führen. 10 Seiten vor dem Ende weiß man quasi noch nicht, wer der Täter war. Dabei wirkt am Ende alles ganz logisch. Überrascht war ich trotzdem. Der Schreibstil ist außergewöhnlich, aber ich hatte mich schnell daran gewöhnt. Winter macht öfter mal ein Brainstorming ohne Punkt und Komma. Ein Perspektivwechsel wird nicht deutlich angezeigt und muss durch den Zusammenhang erkannt werden. Dialoge verlaufen manchmal Schlag auf Schlag, sodass man leicht den Überblick verlieren kann, wer was gesagt hat. Oft sind auch die Dialoginhalte etwas kryptisch. Hier hilft nur aufmerksames Lesen und sich auf das Buch einlassen. „Das dunkle Haus“ ist bereits der 11. Band der Reihe um Kommissar Erik Winter. Man kann ihn unabhängig von den anderen lesen, das heißt, man braucht kein Vorwissen. Wenn man allerdings die früheren Bände danach lesen möchte, sollte man wissen, dass in diesem Band kurz darauf eingegangen wird, warum Winter mit seiner Familie nach Spanien gezogen ist. Die Reihenfolge: - Tanz mit dem Engel - Die Schattenfrau - Das vertauschte Gesicht - In alle Ewigkeit - Der Himmel auf Erden - Segel aus Stein - Zimmer Nr. 10 - Rotes Meer - Toter Mann - Der letzte Winter - Das dunkle Haus                                

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  • konnte mich diesmal nicht erreichen...

    Das dunkle Haus

    unclethom

    13. March 2014 um 15:11

    Der Klappentext: Nach zwei Jahren Auszeit kehrt Kommissar Erik Winter nach Göteborg zurück. Er kommt genau zur rechten Zeit. Die Stadt wird von dem blutigen Mord an einer jungen Frau und ihren beiden kleinen Kindern erschüttert. Bald hält man ihren Mann für den Mörder, doch Winters Instinkt sagt ihm etwas anderes. Gegen alle Widerstände beginnt er zu ermitteln. Kann er eine Treibjagd verhindern? Quelle: http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/das-dunkle-haus-9783550080272.html Der Autor: ÅKe Edwardson, geboren 1953, lebt mit seiner Frau in Göteborg. einige Monate im Jahr verbringt das Ehepaar im Süden Spaniens, in Marbella. Bevor Edwardson einer der weltweit erfolgreichsten Krimiautoren wurde, arbeitete er als Journalist u. a. im Auftrag der UNO im Nahen Osten. Quelle: http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/autor/name/%C3%85ke-Edwardson.html Die Rezension: Es ist mir unwahrscheinlich schwer gefallen in das Buch hinein zu kommen. Es kam mir vor als hätte es jemand anderes geschrieben. Die eigentlich bekannt gute Schreibweise, die mich in vorherigen Büchern des Autors gefesselt hat, ließ mich dieses mal völlig kalt und ich quälte mich regelrecht durch das Buch. Es mag durchaus sein, dass sich mein Geschmack etwas gewandelt hat, aber für mich war dieses Buch sein bisher schwächster Titel. Sehr lange kam keine Spannung auf und als sie dann aufkam war es dennoch nur ein seichtes dahinplätschern. Die Dialoge kamen mir lahm und gezwungen vor, aber nicht so spannend wie bisher gewohnt. Was ich dem Buch zugute halten kann, ist, dass man lange nicht den Täter erahnen konnte. Es gab einige Verwirrungen, die einen auf falsche Fährten lockte, aber leider insgesamt kann ich nur mit 3 von 5 Sternen bewerten. 

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  • Manchmal ist weniger mehr

    Das dunkle Haus

    cybergirll

    08. March 2014 um 13:55

    Nach 2 Jahren Auszeit kehrt Kommissar Erik Winter wieder nach Göteborg zurück. Dort erwartet ihn auch sogleich ein grausamer Mord an einer Frau und ihren beiden Kindern. Nur das Baby hat überlebt. Warum? Diese Frage stellt sich Kommissar Winter auch. So beginnt die Jagd nach dem Mörder. Dies ist mein erstes Buch von Āke Edwardson und ich muss leider sagen richtig überzeugt hat mich das Buch nicht. Der Schreibstil war etwas schleppend. Durch die vielen ausschweifenden Gedankengänge von Erik Winter, den langen philosophischen Gesprächen mit seinem Kollegen Bertil, die Gedanken über die Musik von John Coltrane und die Whiskyabende kam bei mir keine Spannung auf. Auch die Ortswechsel von Göteborg nach Marbella und wieder zurück waren oft sehr abrupt. Wenn das Buch statt 500 Seiten nur 350 Seiten gehabt hätte und sich mehr auf den Kriminalfall konzentriert hätte wäre es wahrscheinlich nicht so langatmig gewesen.

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