Åke Edwardson Das dunkle Haus

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Inhaltsangabe zu „Das dunkle Haus“ von Åke Edwardson

Nach zwei Jahren Auszeit kehrt Kommissar Erik Winter nach Göteborg zurück. Er kommt genau zur rechten Zeit. Die Stadt wird von dem blutigen Mord an einer jungen Frau und ihren beiden kleinen Kindern erschüttert. Bald hält man ihren Mann für den Mörder, doch Winters Instinkt sagt ihm etwas anderes. Gegen alle Widerstände beginnt er zu ermitteln. Kann er eine Treibjagd verhindern?

Genialer Vorleser. Ich mag Boris Aljinovic einfach sehr. Die Story hingegen war ein wenig wirr. Die Kürzungen haben es dann wieder gerettet.

— rumble-bee

Wilde Verdächtigungen mit überraschendem Ende

— Wuschelchen99

Dialoglastig, melancholisch, schwer - ein Paradestück skandinavischen Weltschmerzes, leider sehr monoton vorgetragen.

— WolfgangB

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  • Wilde Verdächtigungen mit überraschendem Ende

    Das dunkle Haus

    Wuschelchen99

    04. June 2014 um 19:35

    Winter ist zurück aus dem sonnigen Süden. Und gleich wartet ein kniffliger Fall auf ihn: Eine Frau und zwei ihrer drei Kinder wurden im eigenen Haus ermordet. Nur das jüngste Kind überlebt. Doch ist der erste Verdächtige immer der richtige? Winter hat viel zu tun. Im Laufe der Geschichte ergeben sich viele Wendungen, die hin und wieder voraussehbar sind, aber doch sind einige, vorallem das Ende, sehr überraschend. Die Geschichte an sich ist ein Krimi, mehr nicht. Action gibt es eigentlich gar nicht. Wer das erwartet, muss zu einem anderen Buch greifen. Diese Geschichte lebt von der Ermittlungsarbeit um Kommissar Winter. Ob ich das Buch gelesen hätte, kann ich nicht sagen. Schwedenkrimis sind nicht so mein Ding. Aber das Hörbuch habe ich mir angehört. Die düstere Erzählweise der Schwedenkrimis kommt gut rüber. Allerdings fand ich den Erzähler nicht sehr passend. Sehr monoton wurde vorgetragen, die Varianten der einzelnen Personen waren zum Teil schwer zu erkennen. Oft mußte ich einige Stellen wiederholt anhören, um genau zu verstehen, wer genau spricht. Hierfür muss ich einfach zwei Sterne abziehen, das ist einfach zu anstrengend.

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  • Der Jäger kehrt zurück

    Das dunkle Haus

    WolfgangB

    10. March 2014 um 07:24

    Aus dem milden Spanien kehrt Kommissar Erik Winter zurück ins heimisch-winterliche Göteborg. Nicht zu früh, denn in einem abgeschiedenen Haus werden die Leichen einer jungen Frau und zwei ihrer Kinder gefunden, lediglich das Baby wurde verschont. Rasch wird der Ehemann gefunden und als Tatverdächtiger ausgemacht. Nicht der Versuchung einer allzu einfachen Aufklärung des Falles erliegend, beginnt Winter zu ermitteln und stößt rasch auf ungeklärte Fragen. Wie sind die Spuren im Haus zu deuten? Hatte die Ermordete einen heimlichen Liebhaber? Und welche Rolle spielt der fremdenhassende Eigenbrötler Runstig, der kurz vor der Tat einen Hundewelpen von der Familie erwarb? Der 1953 geborene Autor Ake Edwardson ist alles andere als ein Neuling auf der internationalen Krimibühne. Im mittlerweile elften Fall seines Kommissars setzt er wieder ein starkes Zeichen für die schwedische Ausprägung des Genres. Langjährige Wegbegleiter wissen vor allem die scharfkantige Zeichnung der Figuren als auch die langsame Wandlung Winters vom urbanen Dandy zum verbissenen Jäger zu schätzen. Konsequenterweise herrscht eine düstere Grundstimmung, die sich immer wieder in den Vordergrund drängt, den Rang als eigentlicher Hauptdarsteller des Romans beansprucht. "Das dunkle Haus" will weder ein mediterraner Wohlfühlkrimi, noch ein Actionfeuerwerk amerikanischer Prägung sein, vielmehr handelt es sich um ein skandinavisch kaltes Stimmungsbild, in dem die Ermittler die Verdorbenheit der Welt beklagen, wo ihre sonnenbegünstigteren Berufskollegen sich an lukullischen Genüssen laben. Ake Edwardsons Erzählsprache wirkt dabei wie ein rhetorischer Basso Continuo, der zuweilen hart, nüchtern, kalt wie blanke Messer, zuweilen wie eine klebrig-melancholische Masse das Geschehen transportiert. Dieses wird überwiegend in den umfangreichen Dialogen vorangetrieben, was zuweilen den Vergleich mit einem Film mit zu geringem Budget für Kulissen und Requisiten nahelegt. Die Einvernahmen der Verdächtigen, die laut vorgetragenen Gedanken, die Beratungen nutzt der Autor jedoch zur facettenreichen Ausgestaltung seiner Figuren. Kommissar Winter etwa kehrt getrieben von kriminalistischem Jagdinstinkt zurück nach Schweden und wird durch einen Schicksalsschlag in tiefe Verbitterung und Unsicherheit zurückgeworfen, die er unverhohlen seine Gegenüber bei den Verhören spüren läßt. Seine verbissene Suche nach Antworten führt ihn immer wieder in das Haus der ermordeten Familie und läßt sich auch als schneckenartiger Rückzug in sich selbst interpretieren. Als Sprecher in der Hörbuchfassung fungiert Boris Aljinovic, der sowohl auf eine lange Schauspielkarriere mit hochkarätigen Rollen im Krimifach verweisen kann, als auch sich bereits als Stimme für die Vertonungen von T.C. Boyle, Terry Pratchett oder auch Ake Edwardson einen Namen gemacht hat. Welche Qualitäten er sich im Rahmen dieser Tätigkeit auch erworben hat, im aktuellen Titel des schwedischen Autors bringt er diese nur sehr sparsam zum Einsatz. Die Sprechweise verbleibt monoton, variiert wird bestenfalls beim Tempo. Erzählung und Figurenrede werden in derselben Tonlage vorgetragen, auch eine akustische Unterscheidung der einzelnen Charaktere, wie von anderen Hörbuchsprechern gewohnt, ist nicht erkennbar. Nicht nur die Unterscheidung der Figuren wird dadurch erschwert, auch die Wechsel der einzelnen Erzählabschnitte beanspruchen (unnötig) die Aufmerksamkeit des Hörers. Fazit: Keine atemlosen Verfolgungsjagden, in denen heißblütige Kommissare für einen Sieg des allesüberstrahlenden Guten sorgen, sondern so etwas wie dessen Gegenteil erwarten den Leser in "Das dunkle Haus". Schwedisch-schwere Sprachbilder und ein allesdurchdringendes Grau, in dem die präzise gezeichneten Figuren agieren, erfreuen Liebhaber des kultivierten Weltschmerzes. Leider wird in der Hörbuchfassung das Vergnügen durch einen sehr eintönig arbeitenden Sprecher getrübt,

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