Åke Edwardson Der letzte Winter

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Inhaltsangabe zu „Der letzte Winter“ von Åke Edwardson

Ein kalter Dezembertag. Völlig in sich versunken, spielt Erik Winters Tochter am Strand. Da treibt plötzlich ein Toter im Wasser. Tagelang quälen die kleine Elsa Alpträume. An Heiligabend erhält Erik Winter eine DVD, mit der ihm der Killer einen weiteren Mord ankündigt. Hilflos muss Winter zusehen, wie das Böse in sein Leben eindringt.

Sehr langatmig und zäh wie Kaugummi ! Die Handlung plätschert dürftig dahin! Das Positive waren die sympathischen Ermittler!

— Igela
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  • Er kann es besser....

    Der letzte Winter
    Ritja

    Ritja

    19. February 2014 um 19:00

    Der letzte Winter ist wie gewohnt beklemmend, kalt und dunkel. Doch diesmal hatte ich das Gefühl, dass Ake Edwardson noch eine Schippe obendrauf gelegt hat. Mir, persönlich, war es stellenweise schon zu viel Dunkelheit, Traurigkeit und Angst.   Winter muss Morde an jungen Frauen aufklären. Das Besondere daran ist, dass die Männer während der Morde angeblich geschlafen haben. Oder doch nicht? Und was soll das Video? Welche Verbindungen gibt es zu Spanien und seiner Familie?   Die Geschichte kommt nur langsam in Schwung und driftet leider auch phasenweise immer wieder ab. Es waren diesmal sehr viele Gedankeneinschübe und Grübeleien von Winter und seinen Kollegen dabei. Diese Gedankengänge unterbrachen teilweise die gerade in Schwung gekommene Geschichte und so zog sich der Fall diesmal erstaunlich lang. Interessant waren die Lösung und die Gründe für die Morde und vorallem die Verstrickungen der Familien. Auch die Entwicklung von Erik Winter und seiner Familie und die Geschichte rund um die neue Kollegin von Winter fand ich gut. Aber insgsamt hat mich dieser Ake Edwardson Fall nicht 100% überzeugt. Er kann es besser und ich hoffe auf den neusten Fall von Erik Winter.

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  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. Elke Emma.Woodhouse Eskarina* Evan fabalia FantasyDream Fay1279 Felilou Finesty22 Florenca fireez Fraenzi Freakshowactress fredhel funkyreadinggirl garfieldbuecher Gela_HK Geri GetReady Ginevra ginnykatze Girdie glanzente Glanzleistung gra grinselamm GrOtEsQuE Gruenente gst Gulan guybrush hannelore259 HarIequin Heldin-mit-Happy-End hexe2408 HibiscusFlower Hikari Honeygirl96 IraWira isipisi jahfaby janaka jasminthelifeispretty Jeami Jecke Julia_Ruckhardt Juliaa JuliaSchu juliaslesewelt Juya Kaiaiai Kajaaa kalligraphin Kanjuga Karin_Kehrer Karoliina Karottenjunkie KatharinaJ Kendall Kerstin-Scheuer Kidakatash Kiki2000 Kirschbluetensommer Kiwi_93 Kleine1984 Kleine8310 kleinechaotin kleinfriedelchen Krinkelkroken krissiii KTea  Kurousagi LaDragonia LadySamira091062 LaLecture LaLeLu26 Lalena Laupez lcsch30 LeJardinDuLivre LenaausDD Leochiyous lesebiene27 Lesefee86 Lese-Krissi Leselotteliese lesemaus LeseMaus Lesemaus_im_Schafspelz leseratte69 lesewurmteri Lialotta Libramor LibriHolly liebling Lienne LilaLady lilja1986 lille12 Lilli33 LillianMcCarthy lilliblume LimitLess lisam Lissy Literatur literaturleben Lizzy_Curse LMisa Loony_Lovegood Looony Lucretia Lukodigilit Luna16 Lyla11 mabuerele Madlenchen Maggi90 maggiterrine mamenu mareike91 Maryanna mecedora merlin78 mieken Miia MiniBonsai minori Mira123 miss_mesmerized MissErfolg MissMisanthropie MissPaulchen MissTalchen mona0386 Mone80 monerl moorlicht Moosbeere mrs-lucky Mrs_Nanny_Ogg Nabura Naddlpaddl NaGer Narr Nenatie Nik75 Niob Nirena nj-sun noellecatherine Normal-ist-langweilig Nova7 Nyoko PaperPrincess papertowns Papsat ParadiseKiss1988 parden passionelibro Pelippa Penelope1 PetitaPapallona Phoebe PMelittaM Prisha prudax Queenelyza QueenSize readandmore RicardaMarie Ritja rikku_revenge RoteZora RottenHeart rumble-bee SakuraClow Salzstaengel samea Samy86 Sandy7 sarlan Sarlascht Sauhund01 scarlett59 Schafswolke Scheherazade Schneckchen Schneeeule129 Schnuffelchen schokolade29 schuhbidu SchwarzeRose Seelensplitter serpina shadow_dragon81 Shadowgirl sibylle_meyer Si-Ne SofiaMa Solitary77 solveig Solvejg Somaya Sommerleser sonjastevens Sophiiie Spleno Starlet Staubwolkex SteffiFeffi SteffiR30 sternblut Stjama summi686 Sun1985 sunlight Sunny87 sunrisehxmmo sursulapitschi Suse*MUC Sweesomastic sweetyente Synic Taku Tamy_s tanjuschka Tatsu taylaa Thaliomee The iron butterfly TheBookWorm thenight tigger Tini_S Traeumeline Trashonaut uli123 unfabulous urlaubsbille vb90 Venj98 vielleser18 Vitus Watseka weinlachgummi Weltverbesserer werderaner wiebykev Wildpony Winterzauber World_of_tears91 WortGestalt Wortwelten wuschelana xaliciaxohlx Xirxe YvetteH Yvonnes-Lesewelt zazzles Zeilenreichtum Zeliba zitrosch Punkteübersicht

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  • Rezension zu "Der letzte Winter" von Åke Edwardson

    Der letzte Winter
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. June 2012 um 11:45

    Inhalt: ** ** ** ** ** ** *** Schreibstil: Keine Besonderheiten. ** ** ** ** ** ** *** Quintessenz: Das war m.E. nun der wirklich spannendste Winter. Dieser Band beginnt mit einer völlig neuen Ermittlungs-Personla-Besetzung. Warum, dass habe ich nicht verstanden, denn letztendlich wird wieder von Winter & Co. ermittelt. Winter überredet hier noch einen alten, erfahrenen Kollegen, seine Arbeit nicht an den Nagel zu hängen. Wofür? Nur um am Ende dann selber das Handtuch zu werden. Für mich nicht harmonisch und "sauber" genug. Quintessenz der Winter-Reihe: M. E. viele überbewertet. Edwardson packt mir einfach zu viele Details in seine Bücher, die m i c h als Leser viel zu sehr abgelenkt und alles unnötig (m.E.) in die Länge gezogen haben. Dann lernte ich nach und nach die Bücher so zu lesen, dass ich mir die Quintessenz der Geschichten herauslas. Damit waren nicht nur die Bücher schnell am Ende, sondern die Geschichte blieb für mich auch übersichtlicher, weil Detailärmer und mehr konzentriert. Etwas nervig fand ich auch, dass ALLE Zeugen in den 10 Bänden sich in sofern ähnelten, als dass sie ALLE immer wieder die gleichen Redewendungen verwendeten, um Winter & Co in ihren Verhören zu "kontern". 10 Bücher, die ich lesen lernen musste; die ich lesen konnte, aber die nicht in meinen Regalen stehen müssen. ** ** ** ** ** ** ***

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  • Rezension zu "Der letzte Winter" von Åke Edwardson

    Der letzte Winter
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    05. April 2012 um 12:51

    Nun hat auch er die magische Zahl Zehn erreicht. So wie die beiden großen Vorbilder Sjöwall/Wahlhöö in den Siebzigern und der Zeitgenosse Edwardsons Arne Dahl ( dessen Bücher noch nicht alle ins Deutsche übersetzt sind) hat Ake Edwardson die lange Reise durch fast zwei Jahrzehnte mit seinem Kommissar Erik Winter und seinem Team in Göteborg beendet. Der neue Roman „Der letzte Winter“ überrascht zunächst mit der relativen Gesundung fast aller seiner Protagonisten. Über den neunten Band, der unter dem Titel „Toter Mann“ erschien, schrieb ich in einer Rezension: „Wieder einmal geht es bei Edwardson um die lange nachhaltige Wirkung von Schuld. Darum, wie etwas, was in der Vergangenheit geschehen ist, und nur mühsam an die Oberfläche der Erinnerung und Erkenntnis gelangt, das Leben von Menschen in der Gegenwart, eben auch das der Polizisten, berührt, beeinflusst und beeinträchtigt, das sie an den Rand ihrer körperlichen und seelischen Kraft bringt. Und in Einzelfällen auch um ihr Leben... Ake Edwardson hat in meisterhaft geschriebenen, manchmal quälend zu lesenden Dialogen, die Unfähigkeit beschrieben, wirklich miteinander zu kommunizieren. Und weil diese Kommunikation nicht mehr gelingt, bleibt der Fall beinahe ungelöst und gehen die Beziehungen und Familien von Winter, Halders und Bergenhem fast in die Brüche. Das Leben der Protagonisten verliert immer mehr, mit jedem Band mehr, an Sinn, Tiefe und Qualität. Ausdruck eines pessimistischen Autors oder Beschreibung erlebter Realität ?“ Nun, einige Zeit später ist Bergenhem tot und fehlt insbesondere Erik Winter an allen Ecken und Enden. Doch er selbst hat sich erholt, die quälende Migräne kehrt nicht mehr zurück, auch wenn die Belastungen, denen er in seinem letzten Fall ausgesetzt ist, fast unmenschlich sind. Der Roman beginnt mit zwei für Ake Edwardsons Stil ganz typischen Szenen. In der ersten befindet sich Erik Winter mit seiner Familie an seinem eigenen Strand ( die Stammleser erinnern sich: er wollte eigentlich ein Haus dorthin bauen) und wirft mit fast traumtänzerischer Leichtigkeit mit seinen Töchter flache Steine ins Wasser und lässt sie hüpfen. Da sieht er etwas Helles auf den Strand zutreiben – eine Leiche wird angeschwemmt. Das ist neu, dass das Verbrechen in seine Privatsphäre einbricht und Winter und seine Frau halten das für keinen Zufall. Die Leiche und die Personen der zweiten Szene, die das spannende Buch einleitet, scheinen zunächst nichts miteinander zu tun zu haben. Da wacht ein junger Mann morgens auf und entdeckt im Bett neben sich seinen tote Frau: erstickt. Die Spuren der Ermittlung, in die sich Winter derart engagiert stürzt, als wüsste er zu Beginn schon um das Ende seiner Polizeitätigkeit, führen nach Spanien, nach Nueva Andalucia, in die direkte Nachbarschaft des Hauses, in dem Winters Eltern gewohnt haben. Und es kommt eine lange Schuldgeschichte zu Vorschein, wie im letzten Buch auch. Eine einfache Streifenpolizisten, die aus der DDR ins Land gekommene Gerda Hoffner spielt in dem Buch eine wichtige Nebenrolle, in der Edwardson wieder einmal meisterhaft die Einsamkeit der Menschen in einer Großstadt beschrieben hat. Das Buch ist ein meisterhafter Abschluss einer Krimireihe, die den Vergleich mit den großen Vorbildern nicht scheuen muss, ganz im Gegenteil. Von Buch zu Buch hat Ake Edwardson seine Kunst verfeinert, die langweilige Wirklichkeit in ein Mysterium zu verwandeln, ohne sie zu verlassen. Man wird mit großer Spannung dem nächsten Buch von Edwardson entgegensehen, denn er ist mit Sicherheit noch nicht fertig mit seiner einmaligen Kunst.

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  • Rezension zu "Der letzte Winter" von Åke Edwardson

    Der letzte Winter
    Eka

    Eka

    04. March 2011 um 11:02

    In seinem letzten Fall hat Erik Winter zunächst gleich 3 Mordfälle gleichzeitig aufzuklären. Zum einen wird bei einem Spaziergang mit seiner Frau und seinen Kindern an seinem Privatstrand eine Leiche angespült und zum anderen werden in einem Stadtteil Göteborgs zwei Frauen ermordet. Beide Frauen schliefen neben ihren Männern, die den Tod morgens festgestellt und sofort die Polizei alarmiert haben. Obwohl beide Männer beteuern, daß sie nichts gehört und gesehen, sondern fest geschlafen haben, werden sie zunächst als Verdächtige festgenommen. Nach den ersten Ermittlungen wurden beide Frauen mit einem Kissen erstickt. Eine junge Streifenpolizistin entdeckt jedoch einige Merkwürdigkeiten, weist Erik Winter darauf hin, der nun mit allen Möglichkeiten versucht, die Mordfälle möglichst schnell aufzuklären, bevor weitere Verbrechen geschehen. Aber er stößt bei seinen Befragungen bei den Angehörigen auf Schweigen und erkennt schnell, daß alle mehr wissen, als sie ihm erzählen. In die Aufklärung der Fälle hat der Autor den Leser mit einbezogen, indem er die Dialoge zwischen den jeweils Beteiligten ausführlich beschrieben hat. Mir hat das sehr gut gefallen. Es gab keine seitenlangen Erklärungen ohne Punkt und Komma, sondern der Leser war immer mitten im Geschehen. Ausserdem blieb die Spannung bis zum Schluss. Ich kann das Buch sehr empfehlen.

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  • Rezension zu "Der letzte Winter" von Åke Edwardson

    Der letzte Winter
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    18. February 2011 um 14:09

    Schwanengesang einer Ermittlerikone Ake Edwardson gestaltet den wohl letzten Fall für Kommissar Erik Winter. Schon allein das Doppel- bis Dreifach Wortspiel des Titels gibt hierbei die Richtung eines souverän und sprachlich mit hoher Qualität geschriebenen Romans vor. Der letzte Winter als letzter Fall von Winter? Der letzte Winter als letzter Winter für Winter, weil er sterben wird? Oder der letzte Winter für all jene im Buch, die kurz vor Weihnachten den Tod finden auf eine lange Zeit unnennbare und nicht zu recherchierende Art und Wiese, ebenso, wie das Motiv lange Zeit tief im Dunkeln der Geschichte verborgen bleibt. Drei Morde sind es, die den Anfang des Buches in der klaren Atmosphäre des blauen Winterhimmels über Göteburg eindrucksvoll in Szene setzen. Einerseits werden in Göteborg selber zwei Frauen des Nachts neben ihren Männern im Doppelbett ermordet, beide Male rufen die Männer umgehend die Polizei, beide Male scheint der Fall sonnenklar, die Männer müsse es gewesen sein. Erstickt wurden die Frauen, keine anderweitigen Spuren sind in den Wohnungen zu finden und doch, die junge Polizistin Gerda Hoffner, die als einzige beide Tatorte betritt, bekommt Zweifel. Andererseits genießt Erik Winter indessen nach seiner Genesung den Tag mit seiner Familie am eigenen Stück Strand, als dort eine männliche Leiche angespült wird. Eine Leiche, die ihn nicht loslassen wird, so gut kennt der Leser Winter inzwischen, dass er seinen Intuitionen konsequent folgt und das, was sein Inneres beschäftigt, nicht zur Seite schieben kann. Während er selber seine innere Krise mitsamt massiven Migräneanfällen inzwischen bewältigt hat, sieht er sich allerdings zugleich auch Brüchen und inneren Verzweiflungen seiner Freunde, gar seiner Mutter, ausgesetzt. Einfache Charaktere im Schwarz Weiß Schema sind Edwardsons Sache zum Glück nicht, denn anhand der Morde und der beteiligten Familien und Ermittler gelingt es ihm in hervorragender Form, ein düsteres Gegenbild menschlich innerer Not zum strahlend blauen Himmel kurz vor Weihnachten zu entwerfen. Durch Gerda Hoffner wird letztlich auch Erik Winter in die beiden zuerst geschehenen Morde mit ínvolviert. Er sieht, was sie an Unstimmigkeiten gesehen hat, seine Intuition beginnt, sich zu rühren und inmitten all der Brüche und Heimlichkeiten der Beteiligten zeichnet sich ganz allmählich ein Bild ab. Da geschieht ein weiterer Mord und auch Gerda Hoffner gerät tiefer in die Schlingen der Ermittlungen. Das langgezogene und die Spannung jederzeit mühelos haltende Finale mit der schrittweisen Auflösung des Falles nimmt seinen Anfang, in welchem ungeahnte Verbindungen aller Morde sich aufzeigen werden. Ake Edwardson schreibt mit tiefgreifender Wirkung und, man muss es so sagen, absolut souverän. Sowohl die verwinkelte Kontruktion des Falles, die Spannungselemente, die akribische arbeit der Ermittler, bereichert durch die intuitiven Momente Erik Winters, als auch die Zeichnung der Figuren ist jederzeit einsichtig und atmosphärisch dicht auf der Höhe der Geschichte. Nie wirkt Edwardson sprachlich überfordert oder fällt im Rahmen des Buches in Belanglosigkeiten ab. Mit der jungen Polizistin Gerda Hoffner gestaltet er eine weitere Hauptfigur im Buch, die durchaus die Möglichkeiten in sich trägt, die Fackel von Erik Winter zu übernehmen. Traumatische Erfahrungen und innere Tiefe verleiht Edwardson ihr jedenfalls zur Genüge. Ein mögliche Fortsetzungsgestalt, falls sie das Ende des Buches erleben wird (was hier nicht verraten werden wird). Beste Kriminal Kost.

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  • Rezension zu "Der letzte Winter" von Åke Edwardson

    Der letzte Winter
    Caillean

    Caillean

    21. January 2011 um 20:33

    Zwei ermordete Frauen, Ehemänner die angeblich während der Tat schliefen und ein Toter angespült an Erik Winters Privatstrand, das sind die Zutaten aus denen der letzte Krimi mit dem schwedischen Kommissar sind. Als Winter persönlich mit reingezogen wird, taucht er ein in einen Fall voller Geheimnisse und einer großen Mauer des Schweigens, der ihn zurückbringt an Orte seiner Vergangenheit und am Schluss direkt zu ihm selbst und einer lebensverändernden Erkenntnis. Als ich las das dieses Buch das Letzte in der Reihe sein wird, war ich ein bisschen wehmütig, schließlich begleitete mich Erik Winter schon eine lange Zeit, und nahm mir vor das Lesen ganz besonders zu genießen. Allerdings ging das gar nicht, der Fall ist so spannend, dass ich das Buch schwer weglegen konnte. Meine Erwartungen an das Buch wurden komplett erfüllt. Es ist ein würdiger Abschluss dieser wunderbaren Krimireihe, welche einen Vergleich zu anderen nicht scheuen muss.

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  • Rezension zu "Der letzte Winter" von Åke Edwardson

    Der letzte Winter
    Girl56

    Girl56

    08. December 2010 um 16:12

    Dies ist also der letzte Krimi mit Erik Winter, dem hochsensiblen, intuitiven und beharrlichen Ermittler der Göteborger Polizei. Die Geschichte beginnt mit mehreren Tatorten, u. a. wird an einem sonnigen Wintertag den Töchtern von Winter an seinem Privatstrand ein Toter vor die Füße gespült. Dies empfindet Winter als schlimmen Angriff auf sein Privaltleben. Er ermittelt und wird unversehens in zwei weitere, sehr merkwürdige Morde/Todesfälle verwickelt; eine junge Streifenpolizistin entdeckt an beiden Tatorten Ungereimtes, was Winters Neugier weckt. Unversehens wird Winter immer stärker mit privaten Erinnerungen konfrontiert. Südspanien, wo es eine ganze schwedische Kolonie gibt und das in Winters Leben auch ein große Rolle spielte bzw. spielt, wird plötzlich zum Dreh- und Angelpunkt der Ermittlung. Die Geschichte um die drei Todesfälle ist, für sich allein genommen, spannend und auch traurig und nachdenklich machend. Mir persönlich fehlte an manchen Stellen die Bezüge, weil ich die vorherigen Romane nicht alle nacheinander gelesen habe. Das ist aber mein Problem und ich will es nicht der Geschichte anlasten.

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