Åke Edwardson , Wolfdietrich Müller (Übers.) Tanz mit dem Engel

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Inhaltsangabe zu „Tanz mit dem Engel“ von Åke Edwardson

London: Ein junger Schwede wird in einem Hotelzimmer brutal ermordet. Kurz darauf geschieht auf ähnlich sadistische Weise ein Mord in Göteborg. Welche Verbindung besteht zwischen den beiden Verbrechen? Und warum fand an beiden Tatorten eine Art Ritualtanz statt? Kommissar Erik Winter muss bald feststellen, dass der Mann, der den tödlichen Tanz mit dem Engel perfekt beherrscht, ihm nähersteht als erwartet.

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  • Rezension zu "Tanz mit dem Engel" von Ake Edwardson

    Tanz mit dem Engel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. April 2012 um 15:18

    Inhalt: Siehe LB *** *** *** *** *** *** *** Schreibstil: kurz und prägnant. *** *** *** *** *** *** *** Quintessenz: Dafür, dass diese Krimi-Reihe so gelobt wird, fand ich das Buch zwar durchaus lesenswert, aber weit weg von Spannung. Der Autor schafft es, durch seine prägnante Schreibweise, schöne, kühle und klare Bilder bei mir entstehen zu lassen. Aber nach dem Beginn des Buches und dem Ende, war die Mitte der Geschichte eine nette Beschreibung des Lebens der Personen, war für die "Ermittlung des Falls" m.E. aber wenig von Bedeutung. Trotzdem nett. Der nächste "Fall" für Winter, ereignet sich nur ein halbes Jahr später... *** *** *** *** *** *** ***

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  • Rezension zu "Tanz mit dem Engel" von Ake Edwardson

    Tanz mit dem Engel
    Buechereule

    Buechereule

    Klappentext: Ein junger schwedischer Tourist wird in einem Hotelzimmer im Londoner Süden brutal ermordet. Kurz darauf geschieht ein weiterer Mord auf dieselbe sadistische Weise in Göteborg. Diesmal ist ein junger Engländer das Opfer. Besteht eine Verbindung zwischen den beiden Verbrechen? Und warum fand an beiden Tatorten eine Art Ritualtanz statt? Spuren eines Kamerastativs deuten auf eine Verbindung zur Real-Hardcore-Pornoszene hin. Der erfolgsverwöhnte Erik Winter, durchgestylter und zigarillorauchender Göteborger Hauptkommissar, arbeitet zusammen mit seinem Londoner Kollegen Macdonald an der Aufklärung der grausamen Verbrechen. Sehr bald muss er feststellen, dass der Mann, der den tödlichen Tanz mit dem Engel perfekt beherrscht, ihm viel näher steht, als erwartet. Inhalt: Erik Winter, siebenunddreißig Jahre alter Kommissar aus Göteborg ermittelt in einer delikaten Angelegenheit. Der Sohn seiner früheren Nachbarn ist in London ermordet worden und auch in seiner Heimatstadt sind zwei britische Jungen ermordet. Alle drei auf eine grausame Art und Weise. Winter und sein Team ermitteln. Die Ermittlung gestaltet sich schwierig, denn sowohl in Göteborg als auch der in London ermittelnde englische Kollege Macdonald stehen vor einer Mauer des Schweigens. Winter entschließt sich den jungen Polizisten Bergenhem in die Unterwelt einzuschleusen unterstützt von seinem alten Schulkameraden Bolger. Unter dessen macht sich Winter auf nach London zu Macdonald um vielleicht dort etwas über die Beweggründe der zwei jungen englischen Männer zu erfahren, warum sie in Göteborg waren und mit wem sein Nachbarsjunge Kontakt hatte. Nach einiger Recherche finden sie einen Verdächtigen, der zwischen beiden Städten unterwegs ist. Ist er der Täter? Macdonald und Winter ermitteln weiter und die Lage spitzt sich vor allem für den jungen Polizisten Bergenhem in Göteborg immer mehr zu. Bis es zum Showdown zwischen Winter und den Mörder kommt. Meinung: Edwardsons „Tanz mit dem Engel“ ist der erste Teil der Krimi-Serie um den Göteborger Kommissar Erik Winter. Winter ist ein unverheirateter, modebewusster, zigarillorauchender Jazzliebhaber mit einem Hang zu mehreren Freundinnen. Gerade die Beschreibungen der beteiligten Charaktere ist Edwardson sehr gut gelungen. Er führt auch direkt mehrere Akteure in die Handlung ein, die wohl auch in den kommenden Büchern der Reihe noch eine Rolle spielen werden. Sei es die Pastorin Hanna, der junge Polizist Bergenhem, Winters Chef Sture (mit einem sehr starkem Charakter) oder Ringmark. Bei jedem dieser Akteure gibt es einen kurzen Einblick ins Private, so kommt der Leser ihnen näher. Der Verlauf der Handlung ist hingegen etwas schwerfällig. Denn zu Beginn passiert nicht viel und man ist schon geneigt das Buch zu zuklappen. Aber irgendwie fesselt einen das Buch doch und dies liegt an den Charakteren. Gegen Ende des Buches nimmt die Geschichte an Fahrt auf und gerade bei den Verhören hat man das Gefühl, dass einem die Handlung nur so fort fliegt. „Tanz mit dem Engel“ war mein erster Krimi von Ake Edwardson und wird auch nicht mein letzter gewesen sein.

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  • Rezension zu "Tanz mit dem Engel" von Ake Edwardson

    Tanz mit dem Engel
    Henriette

    Henriette

    19. June 2010 um 12:28

    Tut mir leid, ich finde das Buch fürchterlich. Erst nach 200 Seiten kam mal etwas Bewegung in die Handlung. Auf dem Buchrücken stand, daß Edwardson Konkurrenz für Mankell sei: Mit dem Buch bestimmt nicht. Meine Büchereifrau meinte, es gäbe bessere Bücher. Eins probiere ich nochmal irgendwann.

  • Rezension zu "Tanz mit dem Engel" von Ake Edwardson

    Tanz mit dem Engel
    rumble-bee

    rumble-bee

    02. March 2010 um 14:20

    Ach, was war es schön, Kommissar Erik Winter wieder zu begegnen! Schon länger hatte ich ihn aus den Augen verloren, fand mich aber, aufgrund der unverwechselbaren Kennzeichen eines Ake-Edwardson-Buches, schnell wieder hinein. Bei Edwardson ist es wohl so, dass man ihn entweder sehr mag, oder aber total irritiert ist. Denn er verfasst eigentlich keine typischen Krimis, oder zumindest weichen sie in etlichen Punkten von üblicher Krimikost ab. So auch hier! Natürlich haben wir eine Handlung, die sich um die Ermordung von Jugendlichen in London und Göteborg dreht. Schweden werden in London getötet, und umgekehrt. So nimmt Kommissar Erik Winter Kontakt zu seinem Kollegen Macdonald auf, und sie versuchen gemeinsam, den Fall zu lösen.. Mit Hilfe ihrer "Kontakte" verfolgen sie Spuren bis ins Rotlicht- und Pornofilm-Milieu... Ja, das hört sich schon recht "normal" an. Jedoch... das Buch ist mit einer Schilderung der Handlung nur völlig unzureichend beschrieben! Es geht um Stimmungen, Gefühle, teilweise SEHR schräge Dialoge, um Befindlichkeiten, Begegnungen, Örtlichkeiten. Mir persönlich kam es vor, als wäre die Handlung, und somit auch die Aufklärung des Falles, ins Hintertreffen geraten. Alles spielt sich sehr gemächlich ab, dem Autor geht es eindeutig eher darum, die Gefühlslage aller Beteiligten zu schildern. So richtig "Fahrt" in die Handlung kommt erst im letzten Drittel des Buches, und dennoch fühlt man sich, oder zumindest ich mich, vorher gut unterhalten. Denn man bekommt grandiose Einblicke in seelische Abgründe, in Stimmungen von Orten, in zwischenmenschliche Beziehungen. Besonders die Schilderung Londons und der Verhältnisse der dort lebenden Bevölkerungsgruppen untereinander hat mich sehr beeindruckt! Zudem handelt es sich um einen "frühen" Roman mit Erik Winter, in dem Angela, in späteren Büchern seine Frau,mit der er dann ein Kind hat, nur am Rande vorkommt. (Allerdings in einer sehr deftigen Szene...!) Es war spannend für mich zu sehen, dass der Charakter Erik Winters offenbar gut durchdacht und von Buch zu Buch gesteigert wird. Verschiedene weitere Faktoren hatten für mich "Wiedererkennungswert". Zuerst einmal natürlich die Sprache, die bei Edwardson fast eine eigene Person ist. Klingt komisch, aber man versteht es wohl nur, wenn man Edwardson liest. Manche Sätze liest man eben nicht, man schlürft sie! Schräge Dialoge, die lange nicht immer etwas mit dem Fall zu tun haben, die gibt es auch zuhauf. Egal wo: ob im Gruppen-Meeting, zwischen Winter und der Polizeipfarrerin, oder zwischen Winter und Macdonald. Grandios, fast wie ein "running gag", auch wieder die Konflikte und Frotzeleien zwischen Aneta Djanali, der farbigen Polizistin, und dem Kollegen Halders. Man ahnt schon, dass in weiteren Büchern etwas "in der Luft liegt". Und dieser Kommissar, der offenbar ein Genießer ist, der Whisky und Jazz liebt... An etlichen Stellen musste ich sogar sehr lachen, weil Winter die Anspielungen und Zitate seines Kollegen aus der Welt der Popmusik nicht versteht. Aber wirklich nicht! Ja, und der Fall selber... wie eben schon angedeutet, fiel der für mich fast unter "ferner liefen". Es gab etliche packende Momente, z.B. wird EIN Mord nur knapp verhindert - durch einen wirklich "dämlichen" Zufall. Und im letzten Drittel ahnt man unbedingt, wie alles zusammenhängt, und das der Fall für Winter viel persönlicher wird, als zuerst gedacht. Schon gut durchdacht! Verstört hat mich allerdings, dass an KEINER Stelle (ich habe nachgesehen) wirklich geschildert wird, was der Täter den Jungen nun eigentlich antut. Es ist nur die Rede von viel Blut, und von Tanzspuren auf dem Boden. Und von einem Filmstativ, das offenbar dort gestanden hat. Mehr nicht! Das hat einen eigenartigen Effekt, und erhöht eigentlich eher den Grusel-Faktor. Dadurch endet das Buch auch nicht wirklich, selbst dann, wenn man den Buchdeckel zuschlägt. Alles bleibt in der Schwebe, auch und gerade durch die wirklich Edwardson-typische Schluss-Szene. Ein Gespräch auf einer Bank, das sich um den Fall dreht - und auch wieder nicht... jetzt gerate ich wirklich in die Gefahr, das Buch zu zerreden, und das wäre sehr schade. Denn empfehlenswert ist es allemal, zumindest für jeden, der Wert legt auf Stimmung, gute Sprache, und individuelle Charaktere. Meine einzige Einschränkung: es wäre schon bedeutend günstiger, die Edwardson-Romane in der richtigen Reihenfolge zu lesen!

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  • Rezension zu "Tanz mit dem Engel" von Ake Edwardson

    Tanz mit dem Engel
    rkuehne

    rkuehne

    26. September 2009 um 13:51

    Kommissar Erik Winter wird in Göteborg und London gleich mit mehreren sadistischen Morden konfrontiert. Drei junge Männer, gerade aus der Schule raus, wurden in diversen Hotelzimmern getötet und offenbar dabei gefilmt. Die Spur führt ins Rotlichtmilieu und zur Hardcore-Pornobranche. Edvardssons Sprache ist auf ungewohnte Art und Weise direkt und fordert den Leser permanent. Schnell kann der Faden verloren werden. Bleibt man aber dran, versteht es Edvardssonzu Fesseln und neben dem Drama noch weit mehr zu vermitteln. Er nimmt uns an die Hand und wandert mit uns durch Göteborg und London.

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  • Rezension zu "Tanz mit dem Engel" von Ake Edwardson

    Tanz mit dem Engel
    Pashtun Valley Leader Commander

    Pashtun Valley Leader Commander

    24. August 2009 um 13:26

    Wer bei Skaninavienkrims an Ikea, Kuschelmuschel und Karin Fossum denkt, sollte dieses Buch niemals in die Hand nehmen. Wer Lust auf einen hardboiles Thrille hat und gwillt ist sich auf eine Blutgrätsche einzulassen, welche einen von Stockholmn nach London führt st mit diesem Titel gut beraten. Sonnenschrim, acht Dosen Bier und das Telefon ausstöpseln.... PS Wir haben es hier mit einem der vielfältigsten Autoren zu tun. Wem dieser Titel gefällt, der wird mit dem "Segel aus Stein" grosse Schwierigkeiten haben.

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  • Rezension zu "Tanz mit dem Engel" von Ake Edwardson

    Tanz mit dem Engel
    simoneg

    simoneg

    10. June 2009 um 22:48

    Ein junger schwedischer Tourist wird in seinem Hotelzimmer im Londoner Süden brutal ermordet. Kurz darauf geschieht ein weiterer Mord auf dieselbe sadistische Weise in Göteborg. Diesmal ist ein junger Engländer das Opfer. Besteht eine Verbindung zwischen den beiden Verbrechen? Und warum fand an beiden Tatorten eine Art Ritualtanz statt? Spuren eines Kamerastativs deuten auf eine Verbindung zur Real-Hardcore-Pornoszene hin. Der erfolgsverwöhnte Erik Winter, durchgestylter und zigarillorauchender Göteborger Hauptkommissar, arbeitet zusammen mit seinem Londoner Kollegen Macdonald an der Aufklärung der grausamen Verbrechen. Sehr bald muß er feststellen, daß der Mann, der den tödlichen Tanz mit dem Engel perfekt beherrscht, ihm viel nähersteht, als erwartet... Das Buch ist auf jeden Fall spannend und mitreißend. Was mir zunächst nicht so gelegen hat, waren die Dialoge. Habe mich aber daran gewöhnt.

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