Åke Edwardson Toter Mann

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Inhaltsangabe zu „Toter Mann“ von Åke Edwardson

Schüsse fallen in einem Parkhaus, Scheiben bersten, zurück bleibt ein blutüberströmter Mann in einem Wagen. Kommissar Erik Winter erkennt am Tatort sofort die Handschrift eines Profikillers. Doch was wollte die Göteborger Mafia von dem bisher völlig unauffälligen Opfer? Und warum präsentiert sie den Mann wie auf einem silbernen Tablett? Winter spürt, dass ein mächtiger Gegner ihn belauert, ein Spiel mit ihm treibt. Immer tiefer gerät er in ein gefährliches Netz aus Lügen und Intrigen. Immer weiter reichen seine Recherchen in die Vergangenheit zurück. Da fordert ihn sein Gegner zum Showdown.

Seltsam, aber wie gewohnt, ein etwas verworrener Anfang. Aber Edwardson wird uns schon aufklären!

— kassandra1010

die ersten ca. 50 Seiten sind sehr unübersichtlich, viele Perspektivenwechsel, kaum Interaktion zwischen den Figuren, aber dann wird die Geschichte doch spannend- nur etwas weniger private Eheprobleme der Ermittler hätte ich mir gewünscht!

— Anja_Lev

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    Toter Mann

    kassandra1010

    20. July 2017 um 22:47

    Ein neuer Fall? Ein leerstehendes Auto auf einer Brücke und weit und breit kein Fahrer. Nachdem Lars seine Kollegen ruft, sucht er selbst den Halter des Fahrzeuges auf.Der Fahrer ist wohl auf und hat seinen Lexus nicht als gestohlen gemeldet, als er vor der Polizei erst flieht und dann gefasst wird, kann er sich nur an den Diebstahl am Abend zuvor erinnern, aber an sonst nichts. Dann erhalten Winter und Bergemann beide noch Telefonanrufe, bei denen sich niemand meldet.....Nach Ankunft der Spurensicherung werden im Fahrersitz ein Einschussloch und auf dem Boden eine Patrone gefunden, aber wo ist der Fahrer?Alles scheint im Wandel zu sein. Winter kämpft gegen seine Migräne und irgendwie auch gegen seine Frau. Lars gibt endlich zu, ein Verhältnis mit einem Mann zu haben und kann damit nicht richtig umgehen.Letztendlich läuft alles auf einem Sommerlager auf der Insel Bänno hinaus, bei dem 1975 ein Mädchen verschwand und nie gefunden wurde. Selbst Winter ist ihr damals auf den Schären entgegengesegelt.... Es gibt viele kleine Geschichten, Winter auf Kriegsfuss mit seiner Frau und seiner Schwester Lotta, alte Dinge werden wieder aufgewärmt, ein schwuler Kollege und mehrere Beziehungsstreits: ein typischer Edwardson, bis sich dann zum Schluss alles zu einem großen Ganzen zusammenspinnt und man sehnlich den Schluss erhofft. Der ist jedoch nicht immer so schön und positiv, wie man ihn gerne hätte. Aber Edwardson schreibt ja auch Geschichten aus dem Leben.Seltsam, aber wie gewohnt, ein etwas verworrener Anfang. Aber Edwardson wird uns schon aufklären!

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  • er kann es besser

    Toter Mann

    anja_bauer

    08. June 2016 um 18:59

    Ich habe ja schon einige Bücher von dem Autor Ake Edwardson gelesen, aber ich gestehe, die waren alle  irgendwie besser als "Toter Mann". Hier spielen eindeutig zu viele Personen mit, so dass man am Anfang total den Überblick verliert. Und auch die vielen Handlungstränge macht das Lesen des 538 dicke Buch nicht gerade leicht. Am Anfang sind viele Abschnitte, wo die Protagonisten mit "er" oder "sie" beschrieben sind, wo man erst überlegen muss, wer ist das denn jetzt. Die Spannung bleibt somit hier auf der Strecke, zumindest am Anfang. So ziemlich zum Schluss hin kommt ein wenig Spannung auf und man kriegt so ein klein bisschen den Durchblick. Aber ich finde immer noch, der rote Faden hat oft Knoten in sich. Dazu kommen auch noch so oft die sinnlosen Diskussionen, wie z. B. auf S. 75 "" Womöglich war das er das Opfer, das vorgesehene Opfer. oder nur die Falsche Person am falschen Ort. Die richtige Person am richtigen Ort oder die falsche Person am richtigen Ort..... Falsche Person, Richtiger Ort. oder umgekehrt"" Das kommt hier in diesem Krimi öfters vor und nervt irgendwie. Auch das hier irgendwie alle deprimiert, krank oder sonstiges negative sind, geht an die Lesesubstanz. Ach ja und zu guter Letzt das Ende, das offene Ende. ""Winter hatte keine Kraft zu antworten"". Ja, was hat er denn nun? Migräne, einen Tumor, sonstige Krankheit. Alles im allen ist dies ein unbefriedigter Krimi von den eigentlich guten Schriftsteller. Und dann komme ich zum Cover. Es zeigt ein Mädchen auf schwarzen Hintergrund. Der Titel "Toter Mann" ist in blutrot. Aber ich gestehe, ich sehe den Zusammenhang nicht ganz. Gut, das mit dem Mädchen schon, wenn man das liest, aber warum toter Mann?

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  • Rezension zu "Toter Mann" von Åke Edwardson

    Toter Mann

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. June 2012 um 20:48

    Inhalt: s. LB ** ** ** ** ** ** *** Schreibstil: Keine Besonderheiten. ** ** ** ** ** ** *** Quintessenz: Nach langem Anlauf gibt es hier ein Coming-Out: Ein junger Kollege Winters outet sich als homosexuell und bekommt Probleme mit zwei Kollegen. Kurz darauf muss dieser junge Polizist dann auch noch die Romanreihe verlassen. Schade. Wieder ein Buch aus der Winter-Reihe, das gelesen werden kann, aber nicht muss. Erst zum Ende hin beginnt sich im Ansatz Spannung aufzubauen. ** ** ** ** ** ** ***

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  • Rezension zu "Toter Mann" von Åke Edwardson

    Toter Mann

    DerFundraiser

    22. October 2011 um 17:59

    War eine Empfehlung von Ingo S. Bin gespannt.

  • Rezension zu "Toter Mann" von Åke Edwardson

    Toter Mann

    melli.die.zahnfee

    14. August 2011 um 14:26

    Ein verlassener Wagen im nächtlichen Göteborg, Schüsse auf einen bekannten Autor – nichts scheint zusammenzupassen. Doch Kommissar Erik Winter spürt, dass ein mächtiger Gegner ihn belauert. Sind diese Vorfälle Köder, die ihn auf eine bestimmte Spur locken sollen? Oder geniale Ablenkungsmanöver? Immer tiefer gerät Winter in ein verzweigtes Netz aus Lügen und Intrigen, das ihn weit in die Vergangenheit zurückführt. Dann geschieht ein Mord und Winter muss von vorn anfangen. Während er versucht Licht ins Dunkel zu bringen, fordert ihn sein Gegner zum Showdown. Toter Mann ist eine faszinierende Spurensuche, eine Reise in die Vergangenheit. Ein literarischer Kriminalroman um eine unbeglichene Schuld und eine unvergessene Liebe. Toter Mann ist der neunte Teil der Serie um Ermittler Erik Winter. Ich muß gestehen, dass ich dieses Buch nach ca hundertfünfzig Seiten entnervt zur Seite gelegt habe. Gott sei Dank war es nur ausgeliehen und nicht gekauft. Die Handlung ist völlig wirr und ich habe überhaupt nicht in das Buch hineingefunden. Viel zuviele Handlungsstränge ummantelt von diversen persönlichen Problemen der Ermittler, das war mir einfach too much. Die Grundstimmung des Buches war mir zu düster und der Sprachstil zu langweilig. Schade.

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  • Rezension zu "Toter Mann" von Åke Edwardson

    Toter Mann

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. August 2011 um 19:39

    Ich habe das Buch stellvertrentend für meinen Mann ( der dieses Buch gewonnen hat ) angefangen zu lesen. Es war mein erster "skandinavischer " Krimi und ich habe mir gedacht schaden kann es ja nicht da viele von dieser Art Krimis schwärmen. Ich kann diese Schwärmerei geschweige denn die Begeisterung leider nicht nachvollziehen und leider auch nicht teilen. Am Anfang war ich noch motiviert und habe mich durch die teils sehr konfusen Szenen, Szenenwechsel, Personen bekannter und unbekannter Natur gekämpft bis ich nach etwas mehr als 200 Seiten aufgegeben habe weil ich irgendwie "kein Land mehr gesehen habe". Den Grundgedanke der Story : ein verlassenes Auto, ein erschossener Mann, ein angedrehter Schriftsteller und ein verschwundener Politiker habe ich soweit noch mitbekommen, aber dann war es das auch schon. Die immer wiederkehrenden plötzlichen krassen Szenewechsel,die nicht benannten Personen in manchen Auschnitten zu denen kein Bezug hergestellt werden konnte , geschweige denn das ich irgendeinen Begriff davon hatte was , wie und warum sie ind er Geschichte auftauchen haben mir den Rest gegeben. Der Schreibstil des Autors grenzt sich auch in hohem Maße von gängiger Literatur ab, so hat man zunächst einmal Schwierigkeiten sich an die drastig kurzen Sätze des Autis zu gewöhnen. Insgesamt ist der Roman geprägt von einer düsteren Grundstimmung, die Personen die liebevoll portraitiert werden haben alle insgesamt einen melancholischen bis manchmal depressiven Touch. Insgesamt hat man den Eindruck dem Autor geht es darum das warum und wie herauszustellen udn verzichtet zugunsten dessen gerne auf schlüssige durchdachte Handlungen. Dabei hat sich die Leseprobe nicht soo schlecht gelesen auch wenn dort schon erste Konfusionen zu erkennen waren. Scahde das ich keine Zugang finden konnte vielleicht beim nächsten Mal.

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  • Rezension zu "Toter Mann" von Åke Edwardson

    Toter Mann

    Toschi3

    26. June 2011 um 14:07

    Der Fall beginnt ziemlich verwirrend: ein verlassenes Auto auf einer Brücke, Schüsse auf einen Autoren, keine Verdächtigen... und das Team um Kommissar Winter schlittert in seinen 9. Fall. Für geübte Edwardson-Leser wird hier sicherlich ein feiner Leckerbissen an Krimikost vorgelegt. Ich bin Neuling. Und ich fand den Einstieg schrecklich! Der Schreibstil des Autors ist sehr gewöhnungsbedürftig. Er ist abgehackt, kalt und distanziert. Nach 50 Seiten gab es gefühlte 50 Handlungsstränge und ich hatte mir geschworen: kommt noch eine einzige neue Handlungslinie hinzu schmeiße ich das Buch aus dem Fenster! Nach 100 Seiten war es nicht schlimmer geworden. Nach 250 Seiten kam sogar richtig Spannung auf. Und am Ende war das Buch gar nicht so schlecht. Schlecht war für einen Edwardson-Neuling aber das viele Drum-Herum an privaten Problemen der Ermittler. Ohne diese Nebenschauplätze hätte das Buch insgesamt bestimmt nur 300 Seiten – und wäre damit ein größer Knüller! Leider sind diese Nebenhandlungen aber da und darum gibt es für das Buch auch nur 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Toter Mann" von Åke Edwardson

    Toter Mann

    walli007

    05. February 2011 um 14:10

    Kopfschmerz Erik Winter leidet unter Kopfschmerzen, er trinkt zu viel, um die Schmerzen zu betäuben. Sein Kollege Lars Bergenhem findet auf einer Brücke ein verlassenes Auto. In der Polsterung des Beifahrersitzes entdeckt er ein Einschussloch. Was mag geschehen sein? Die Polizei nimmt die Ermittlungen auf, da zu befürchten ist, dass jemand eine Schussverletzung hat. Der Besitzer des Autos behauptet, sein Wagen sei gestohlen worden, wie er auf die Brücke gekommen sei, wisse er nicht. Genau genommen mauern zunächst alle der Befragten. Ich brauchte eine Weile, um in dieses Buch hinein zu kommen. Es ist schon etwas länger her, dass ich einen Roman des Autors gelesen habe. Zum Glück konnte ich mich wieder schnell an die Schreibweise des Autors gewöhnen. Gewohnt spannend hat der Autor seine Worte formuliert, so dass ich das Buch nicht aus der Hand legen musste. Dennoch muss ich gestehen, dass mir die Geschichte nicht so hervorragend gefallen hat. Da hatte mal wieder jeder des Ermittlungsteams irgendetwas zu verbergen, vor sich selbst oder vor den anderen. Die Migräne-Anfälle des Kommissars, die er mit Alkohol zu behandeln versucht. Die Eheprobleme, die auftauchen, obwohl die äußere Situation nicht groß verändert scheint. Die problembehafteten Ermittler, das war mir einfach etwas too much. Auch der Fall ist zwar fesselnd und routiniert in Szene gesetzt, doch den Atem geraubt hat er mir nicht. In einigen Bereichen konnte ich dem Autor seine Story einfach nicht abkaufen. Deshalb, ein Buch, das für Anhänger des Autors auf jeden Fall empfehlenswert ist, das man sich ansonsten aber auch gut in der Bücherei ausleihen kann (so wie ich es getan habe).

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  • Rezension zu "Toter Mann" von Åke Edwardson

    Toter Mann

    Kimal

    05. January 2011 um 22:40

    "Toter Mann" ist der 9. Band der Krimireihe um den Kommisar Erik Winter und sein Team in Göteborg. Ich habe bereits alle vorherigen Bände gelesen, mag die Reihe gern und hänge an den Figuren. Man muss den "Gentleman-Kommissar" Winter mögen mit seinen Zegna-Anzügen, Free Jazz und handgenähten Schuhen. Er ist durchaus ein Gegenentwurf zu den etwas rauheren Charakteren wie Wallander, Harry Hole etc. Über die Handlungen in den einzelnen Büchern und Edwardsons manchmal etwas verqueren Schreibstil konnte man schon immer ein bisschen streiten, doch mit seinem 9. und vorletzten Band (die Reihe ist mit dem kürzlich 10. Band beendet worden) hat mich Edwardson gar nicht mehr begeistern können. Die Story kommt an keiner Stelle so richtig in Fahrt, viele Dinge wirken irgendwann nur noch zu konstruiert und unglaubwürdig. Edwardson schafft es nicht mehr seine schon bekannten Figuren noch mal ein Stück zu entwickeln, stattdessen arbeitet er sich an Winters hinlänglich bekannten Spleens ab. Spätestens ab Mitte des Buches verliert man ein wenig die Lust und wenn ich nicht schon alle Bände und Figuren kennen würde, hätte ich als "Neueinsteiger" vielleicht auf aufgegeben. Der Gipfel ist für mich allerdings das Ende des Buches, zwar für den konzentrierten Leser nachvollziehbar, aber so eine schlechte Auflösung in einem Krimi habe ich selten erlebt. Man muss nicht mit dem Finger auf den Täter zeigen, aber da ist er leider etwas über sein Ziel hinausgeschossen. Entweder man will das Ende offen lassen, oder man löst es auf, aber so ungeschickt wie Edwardson hier vorgeht, liest sich das wie die literarischen Ambitionen eines Kreativschreibkurses. Daher kann ich, wenn auch etwas schweren, Herzens nur 2 Sterne vergeben. Anscheinend hat Edwardson leider die Lust an der Reihe und den Figuren verloren ... Aber man muss ja 10 Bände vollbringen. Für Neueinsteiger sei auf jeden Fall der Einstieg mit den 1. Bänden empfohlen.

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  • Rezension zu "Toter Mann" von Åke Edwardson

    Toter Mann

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. June 2010 um 16:56

    "Gemütliche Lesekost", dachte ich immer wieder, während ich Kommissar Erik Winters aktuellen Fall "Toter Mann" las. Denn in der Tat pendelt das Buch stets zwischen polizeilicher Puzzlearbeit und Beziehungskrisen. Auf der einen Seite erst einmal merkwürdige Schüsse auf ein Haus und auf ein Auto, ganz ohne Personenschaden und als der erste Mord geschieht, ist die Verbindung zu den vorigen Vorfällen recht gewagt. Die Ermittlungen, um einen möglichen Zusammenhang herzustellen, verlaufen dementsprechend unspektakulär, sind Rumgestochere im Finstern und beruhen oft auf Winters Intuition. Auf der anderen Seite bekommen alle Beteiligten ihren Anteil an Buchseiten, denn alle haben sie gerade Probleme, die es zu lösen gilt. Starke Schmerzen der eine, der damit unvernünftigerweise lieber leben will als etwas dagegen zu tun. Eine Freundin, die ausgerechnet jetzt wissen will, ob sie mit der Beziehung das Richtige erwischt hat, der andere. Der Dritte will ein Coming-Out, für den Vierten wäre es das Größte, wenn er seine große Liebe nochmals nur für fünf Minuten sprechen könnte. Edwardsons Buch will irgendwie Beides, spannend und berührend sein und damit will es irgendwie zu viel für meinen Geschmack. Alleine die Gefühlsirrungen und Wirrungen in Winters Truppe sind schon fast Stoff genug für sich. Aber sie würden halt keinen Krimi ergeben, der dann zweckgemäß dazwischen geschoben wird. Dabei ist der Fall nicht unglaublich spannend, aber wirklich gut gemacht. Alle Spuren führen in den Sommer 1975, in dem ein junges Mädchen spurlos verschwand. Ein Schriftsteller will ein Buch darüber schreiben und recherchiert ein bisschen. Das kommt einem lokalen Kriminellen zu Ohren, der sich kräftig einzumischen beginnt. Was damals passiert ist, wollen plötzlich mehrere Parteien herausfinden. Edwardson klinkt dazu neben den Abschnitten, die in der heutigen Zeit spielen, immer wieder Abschnitte ein, die aus der Sicht des Mädchens erzählen, was im Juli 1975 geschehen ist. Während sich das Puzzle dank dieser Konstruktion sehr schön auflöst, bleibt am Ende ein Überraschungseffekt übrig. Ein Ende, das letztendlich Vieles in einem neuen Licht erscheinen lässt und dennoch nicht alles bis ins Detail erklärt. Insgesamt gefiel mir der neunte Winter-Fall so gut, dass ich mir gerne einen der vorigen acht Fälle noch zu Gemüte führen werde. Und trotzdem ist er wegen seiner Gemütlichkeit kein Buch für alle Tage.

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  • Rezension zu "Toter Mann" von Åke Edwardson

    Toter Mann

    anyways

    14. March 2010 um 12:53

    Am 23. Juli 1975 verschwindet der Teenager Beatrice Kolland auf Bännö, einer kleinen Insel in den Schären. Für Kinder mittelloser Familien wurden dort Sommerlager eingerichtet, die unter den Einheimischen den Spitznamen „ Lager“ trugen. Kommissar Eric Winter und sein Team werden über 30 Jahre später wieder mit diesem Fall konfrontiert, und er scheint viel mehr an seine eigene Vergangenheit erinnert zu werden als alle anderen. Schmerzhaft sind seine heftigen Migräneanfälle, die ihm außer den üblichen Symptomen auch Bilderfetzen aus seiner Jugend zeigen, aber jedes Mal wenn er sich zu erinnern versucht entfliehen sie ihm wieder. Eine durchaus spannende Story: Das Verschwinden eines jungen Mädchens vor langer Zeit, das zufällige Auftauchen der daran Beteiligten und die persönliche Einbindung des Hauptermittlers. Nur leider zerredet Edwardson dies alles. Auf den ersten 200 Seiten gibt es ständig konfuse Szenenwechsel manchmal bis zu dreimal auf einer Seite. Alle an der Ermittlung Beteiligten haben schwierige persönliche Probleme zu meistern deren Zusammenhang nur erfasst werden kann, wenn man alle Bücher dieser Reihe gelesen hat. Auch das wäre nicht weiter schlimm, aber durch die Anzahl der Personen, deren Gefühle, Gedanken, Interpretationen derselben, wird die eigentliche Geschichte aus den Augen verloren, und das Buch meiner Meinung nach unnötig auf über 500 Seiten „aufgebläht“. Ebenfalls als sehr störend empfand ich den Umgang mit den Tatverdächtigen, statt ein wenig Autorität an den Tag zu legen waren alle Kommissare darauf bedacht die Freizeit-Psychologen zu mimen und das totale Verständnis zu signalisieren. Zum Schluss möchte ich noch die depressive Grundstimmung dieses Buches erwähnen. Alles in Allem kein Lesegenuss für mich!

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  • Rezension zu "Toter Mann" von Åke Edwardson

    Toter Mann

    antjemue

    04. February 2010 um 16:12

    Ich gebe dem Autor eine Chance ---------------------------------------------------- Im November vorigen Jahres hatte ich das Glück, ein Vorableseexemplar des Buches „Toter Mann“ von Äke Edwardson zu erhalten. Circa eine Woche, nachdem ich per Email von vorablesen.de darüber informiert wurde, traf das Buch bei mir ein. Den schwedischen Autor Äke Edwardson hatte ich zuvor noch nie in den Fingern. So blieb es nicht aus, dass ich mich vorab im Netz erst einmal ein bisschen über ihn informierte. Er ist ein sehr erfolgreicher schwedischer Kriminalschriftsteller und arbeitete früher als Journalist. Sein Landsmann, der von mir hochverehrte, aber leider schon verstorbene Stieg Larsson, war ein persönlicher Bekannter Edwardsons. Das Buch „Toter Mann“ gehört zu seiner Reihe um den Kriminalkommissar Winter und ist davon schon der 9. Teil. Am Anfang des Buches arbeitet der Autor mit einem sehr bildhaft anschaulichen Schreibstil. Zum Spannungsaufbau nutzt er verschiedene Handlungsstränge. Diese unterscheiden sich für den Leser anfangs dadurch, dass in allen, in denen die Ermittler in ihrem jeweiligen Umfeld auftauchen, diese namentlich benannt werden. Andere Protagonisten bleiben erst einmal anonym und werden nur mit Er oder Sie benannt. Das gibt der Handlung, die relativ langsam voran schreitet, den mysteriösen Touch, der das Interesse am Weiterlesen aufrecht erhält. Die Szenenwechsel finden anfangs oft nach nur jeweils kurzen Anrissen und an Stellen statt, an denen man eigentlich gern noch mehr wissen möchte. Also punktgenau gesetzt und wirkungsvoll. Später dehnt der Autor dann einzelne Handlungsstränge aus, gibt bisher anonym gebliebenen Figuren einen Namen und lässt sie damit "real" werden. Aber auch die Konfliktsituationen der Ermittler werden länger. Spätestens hier wird klar, dass die ermittelnden Protagonisten allesamt mit massiven Problemen zu kämpfen haben. Und ab da kippte das Leseerlebnis für mich. Es traten unheimliche Längen auf. Das lag bei mir eindeutig an den Handlungssträngen mit den Ermittlern. Diese schon aus den anderen Teilen der Reihe bekannten Hauptfiguren, die den Lesern der vorherigen Teile der Reihe wahrscheinlich schon bekannt und sympathisch sind, haben ja eine Vorgeschichte, auf die der Autor auch immer wieder mal kurz mit Bemerkungen eingeht. Da ich persönlich aber im Vorfeld zu wenig über diese Hauptakteure wusste, konnte ich mich mit deren Problemen überhaupt nicht identifizieren. So konnte ich schwer folgen und schlief beim Lesen ständig ein. Dann kämpfte ich ca. 14 Tage ohne wirklich vorwärts zu kommen, bis ich das Buch entnervt zur Seite legte. Da „Toter Mann“, wie oben erwähnt, bereits der 9. Teil einer Krimireihe des Autors mit den gleichen Protagonisten ist, möchte ich es im Moment noch nicht ganz abschreiben. Ich werde mir daher in Kürze den ersten Teil der Reihe besorgen und von vorn anfangen zu lesen. Vielleicht verstehe ich dann vieles besser und kann, wenn das Buch an der Reihe ist, auch mit „Toter Mann“ mehr anfangen. Als Einsteigerbuch in die Kommissar Winter Reihe scheint mir „Toter Mann“ jedoch nicht geeignet. Ullstein Buchverlage GmbH 2009 Übersetzung Angelika Kutsch ISBN 978-3-550-08712-7 537 Seiten Derzeit nur als gebundene Ausgabe im deutschen Buchhandel für 19,95 EUR erhältlich.

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  • Rezension zu "Toter Mann" von Åke Edwardson

    Toter Mann

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. January 2010 um 20:49

    Alles beginnt nachts auf einer Brücke, auf der ein Polizist, der gerade keinen Dienst hat, einen verlassenen Wagen findet. In dem Wagen wurden Schüsse abgegeben, aber es wird weder eine Leiche, noch Blut gefunden. Hat überhaupt ein Verbrechen stattgefunden? Plötzlich wird auf Jacob Ademar, einen Autor, geschossen, scheinbar ohne erkennbaren Grund. Immer mehr mysteriöse Dinge geschehen und Kommissar Winter, der mit seiner Gesundheit zu kämpfen hat, muss die Puzzleteile finden und sie richtig zusammensetzen. Schnell kommt er dahinter, dass alles irgendetwas mit der Vergangenheit zu tun hat. Aber was könnte das sein? Dies war der erste Roman, den ich von Ake Edwardson gelesen habe und ich habe es nicht bereut. Ich habe dieses Buch zwar nicht kaufen müssen, aber ich werde mir sicher noch den ein oder anderen Roman zulegen. Der Schreibstil des Autors ist sehr interessant und spannend. Allerdings darf man keine allzu langen Pausen machen, wenn man dieses Buch liest, da man sich schon sehr konzentrieren muss, um der Geschichte ohne Probleme folgen zu können. Manchmal gibt es innerhalt von drei Seiten drei verschiedene Absätze, die jeweils eine eigene Geschichte behandeln und da muss schon ein wenig nachdenken, um die Zusammenhänge zu erkennen und zu wissen um welchen Handlungsstrang es sich handelt, denn zu Anfang werden verschiedene Handlungen erzählt, die scheinbar keinen Zusammenhang haben. Jedoch im Laufe des Buches werden immer mehr Details freigelegt, so dass man beginnt zu begreifen was der eigentliche Hintergrund und des Rätsels Lösung ist. Edwardson baut im Laufe des Romans immer mehr Spannung auf, die sich in einem fulminanten Finale entlädt. Wenn man die Geschichten aufmerksam verfolgt, so ist das Ende keine großartige Überraschung mehr, da man es sich logisch erschließen konnte, aber es ist dennoch großartig geschrieben und vielleicht geschieht ja doch noch was mit dem man nicht gerechnet hätte. Die Sprünge zwischen den Handlungen sind hin und wieder ein wenig anstrengend, aber sie trüben den Lesespaß keineswegs. Auch, wenn es m Dialoge geht muss man aufpassen, dass man den Faden nicht verliert, da sehr oft nicht dabei steht wer genau was sagt und man sich somit auch dort sehr konzentrieren muss. Toter Mann ist nicht der erste Roman um Kommissar Winter, aber ich bin der Meinung, dass es nicht schlimm ist, wenn man vorher noch keinen anderen Roman gelesen hat, da die handelnden Personen zur Genüge vorgestellt werden und nicht auf Vergangenes eingegangen wird, das man nicht verstehen könnte. Daher denke ich, dass es nicht schlimm ist, die Krimis nicht in chronologischer Reihenfolge zu lesen. Alles in allem bin ich begeistert von dem Buch. Es ist ein anderer, ein interessanter, Schreibstil, den der Autor vorführt und auch die Geschichte ist sehr spannend und unbedingt zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Toter Mann" von Åke Edwardson

    Toter Mann

    a.schmalzbauer

    05. January 2010 um 10:06

    Erik Winter hat es in diesem Roman mit einen Puzzle zu tun, dessen Teile nicht so recht zusammen passen wollen. Ein Auto wird auf einer Brücke gefunden, es wurden Schüsse darin abgegeben. Ein Autor gerät mit seinem Nachbarn in Streit, in der Nacht darauf fallen Schüsse. Der Autor meint, dass sie ihm gegolten haben. Niemand kann sich die Vorfälle erklären, auch die Beteiligten können oder wollen nichts zur Aufklärung beitragen. Alle haben etwas zu verbergen und es werden noch mehr Personen in den Fall verstrickt. Außerdem scheint ein lange zurückliegender Fall eine Rolle zu spielen. Damals ist ein junges Mädchen verschwunden. Dann passiert ein Mord und Erik Winter und sein Team haben alle Hände voll zu tun. Mit dem Fall und mit ihrem Privatleben, welches bei Einigen sehr im Umbruch zu sein scheint. Der Autor teilt seine Geschichte in einige Handlungsstränge auf, zwischen denen er schnell wechselt. Die einzelnen Abschnitte sind zum Teil sehr kurz. Kurz sind teilweise auch seine Sätze, seine Protagonisten unterhalten sich in knappen Dialogen. Man muss genau mitlesen, um die Dialoge auch den Personen zuordnen zu können. Die Bezüge zu den Vorgängerbüchern halten sich in Grenzen, was angenehm ist, denn so findet man schneller in die Geschichte. Edwardson beschreibt seine Charaktere ziemlich genau, sein ganzer Stil ist detailreich, manchmal ein bisschen zu viel. Es erfordert wirklich aufmerksames Lesen, um die vielen Personen und Handlungsorte zu entwirren. Das Privatleben der Ermittler steht in diesem Roman sehr im Vordergrund und wirkt manchmal etwas weit hergeholt. Weniger ist ab und an einfach mehr. Das Ende ist nicht sehr überraschend und ich hätte es mir weniger hollywoodmäßig gewünscht. Es ist schon sehr lange her, dass ich ein Buch von Ake Edwardson gelesen habe. Es hat mir schon gefallen, aber einer meiner Lieblingsautoren würde er nicht werden. So richtig gepackt hat mich das Buch nicht. Eigentlich ist es eher ein Roman, in dem ein Mord passiert. Er hat seine Längen und ist nichts zum nebenbei lesen. Manches wiederholt sich so oft, dass es ein wenig die Lesefreude schmälert.

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  • Rezension zu "Toter Mann" von Åke Edwardson

    Toter Mann

    Nijura

    06. December 2009 um 18:37

    Dies war mein erstes Buch von Ake Edwardson. Die Geschichte beginnt mit einem auf einer Brücke verlassen aufgefundenen Auto, welches Schusslöcher aufweist. Es wirken sehr viele verschiedene Personen mit, sodass man am Anfang des Buches fast überfordert ist, den Überblick zu behalten. Auch werden viele private Probleme von Nebenpersonen, wie z.B. Halders unnötig geschildert. Erst ab Mitte des Buchs wird es wirklich interessant und allmählich fügen sich die Puzzleteile ineinander. Das Ende war sehr aufschlussreich und spannend. Dennoch würde ich so schnell kein Buch mehr von Herrn Edwardson in die Hand nehmen, da es doch sehr schwer zu lesen war.

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