Åsa Hellberg Mittsommerleuchten

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Inhaltsangabe zu „Mittsommerleuchten“ von Åsa Hellberg

<p>Gloria dachte mit ihren 53 Jahren eigentlich, das Leben hätte keine Höhepunkte mehr zu bieten. Jetzt soll die schwedische Operndiva die Hauptrolle in »Carmen« übernehmen. Aber der Gedanke an die Proben versetzt sie in Panik - denn in den beiden männlichen Hauptrollen sollen ausgerechnet zwei ihrer alten Liebhaber auftreten.</p> <p>Glorias Schwester Agnes dagegen führt eine stabile Beziehung. Aber irgendwann hält sie so viel Stabilität und Ereignislosigkeit nicht mehr aus, trennt sich von ihrem Mann und flüchtet zu Gloria.<br />Gemeinsam gelingt es den beiden ungleichen Schwestern, das Gefühlschaos zu lichten. Gloria und Agnes entdecken, dass es nie zu spät ist, das Glück zu suchen - und zu finden.</p>

Liebe und Freundschaft und Familie - ein schöner Roman

— leniks
leniks

Asa Hellbergs neuster Roman

— Buchverschlinger2014
Buchverschlinger2014

Eine angenehme, leichte Urlaubslektüre

— buchernarr
buchernarr

Gloria, die Oper, die Liebhaber, eine Sommergeschichte

— hannelore_bayer
hannelore_bayer

Leseempfehlung für Liebhaberinnen leichter Sommerlektüren oder eingefleischte Asa Hellberg Fans.

— AnTheia
AnTheia

Von mir eine eingeschränkte Leseempfehlung für Frauen, die ein nette aber weniger anspruchsvolle Sommerlektüre suchen.

— Mauela
Mauela

Das farbenfrohe Cover verspricht gute Unterhaltung. Aber leider ...

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Locker, fließend, machmal zum Schmunzeln

— hessenkind
hessenkind

Mal was anderes. Hat mir trotzdem gefallen. Leichte Unterhaltung eben und zum Ende hin spannend.

— archer2603
archer2603

Ein netter Roman, mehr aber auch nicht.

— Lilofee
Lilofee

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Konnte leider meine (zugegeben) sehr hohen Erwartungen nicht ganz erfüllen. Dennoch ein interessantes und sehr authentisches Buch.

-Leselust-

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  • Familie und Freundschaft - wunderschön erzählte Geschichte

    Mittsommerleuchten
    leniks

    leniks

    25. June 2017 um 18:44

    Dies ist der vierte Roman der Autorin, aber mein erster, den ich von ihr gelesen habe. Und ich finde ihn wunderschön. Zwei Schwestern, Gloria und Agnes, beide anfang 50. Gloria ist erfolgreiche Opernsängerin an der Stockholmer Oper und Single. Agnes ist verheiratet mit Stefan, aber sie möchten getrennte Wege gehen. Dann bereitet sich Gloria auf eine neue Inszenierung der Oper "Carmen" vor und ausgerechnet ihre Verflossenen Dominic, der aus London anreist und Sebastian aus Frankreich, spielen die männlichen Hauptrollen. Und damit kommt Gloria nicht so richtig klar. Am Anfang musste ich mich erst einmal konzentrieren, die Familienverhältnisse zu verstehen. Aber dann gefiel der Roman mir von Seite zu Seite mehr. Das Buch umfasst insgesamt 414 Seiten untergliedert  in Overtüre und vier Akten. Zusätzlich gibt es noch eine Leseprobe ihres Buches "Sommerfreundinnen". Insagesamt bekommt das Buch von mir vier Sterne.

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  • Langweilig....

    Mittsommerleuchten
    Igela

    Igela

    23. June 2017 um 09:51

    Gloria ist Opernsängerin und hat ein Engagement an der Oper in Stockholm. Sie soll den Part der Carmen singen und bereut schon zu Beginn zugesagt zu haben. Denn gleich zwei ihrer verflossenen Liebhaber werden mit ihr singen. Zuspruch findet Gloria bei ihrer Schwester Agnes, die kurz vor der Trennung von ihrem Mann ist und ebenfalls einen neuen Liebhaber hat. Schon lange nicht mehr, hat mich ein Buch dermassen gelangweilt wie „Mittsommerleuchten“. Die Handlung dümpelt vor sich hin, die rasch aufeinander folgenden Perspektivwechsel sollen wohl die eher dürftige Handlung kaschieren. Leider gerät man in diesen Perspektivwechseln vom Regen in die Traufe. In einem Strang, geht es um die ältliche Operndiva Gloria , die wo sie geht und steht die Bewunderungen der Männer auf sicher hat. Im anderen Strang ist ihre Schwester Agnes, 3 Jahre jünger als Gloria und somit also auch schon 50 Jahre alt, Mittelpunkt. Hier steht das hin und her...Trennung oder nicht von ihrem Mann im Mittelpunkt. Dafür dürfen wir ihr zuschauen, wie sie den Neuen, Christer, unter der Dusche vernascht. Dann kommen die beiden Verehrer von Gloria zum Zug...Einer, Dominic, ist ein Snob und sogar mit Gloria verheiratet. Was er zu sagen hat, ist gelinde gesagt :langweilig. Der andere Verflossene ist keinen Deut besser. Wer einer 53 jährigen Frau , die noch dazu denkt, sie sei der Nabel der Welt, bei ihren diversen Liebesproblemen zuschauen will, ist mit diesem Buch gut bedient. Mir war das alles zu emotionsarm, langweilig und klischeehaft geschrieben. 

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  • Seichte Unterhaltung für zwischendurch

    Mittsommerleuchten
    Alex1309

    Alex1309

    18. June 2017 um 11:50

    Gloria dacht mit 53, dass ihr Leben keine Höhepunkte mehr zu bieten hat, aber da wird der Operndiva die Hauptrolle in „Carmen“ angeboten. Der Gedanke an die Proben versetzt sie schon in Panik, denn die männlichen Hauptrollen sollen von zwei ihrer Liebhaber verkörpert werden. Glorias Schwester Agnes ist das genaue Gegenteil von ihr und hat eine stabile Beziehung – zumindest dachte das ihr ganzes Umfeld. Aber irgendwann ist Agnes dies zu viel Ereignislosigkeit und sie trennt sich von ihrem Mann. Jetzt versuchen beide gemeinsam, ihr Gefühlschaos zu lichten. Eigentlich ist diese Art von Roman nicht mein bevorzugtes Genre, aber dieser Klappentext hat mich neugierig gemacht und ich wollte die ganze Geschichte kennenlernen. Zudem fand ich das Cover sehr ansprechend und es hat mich gleich vom Sommer träumen lassen. Das Buch hat einen guten Schreibstil und auch die beiden Hauptakteure waren mir durchaus sympathisch. Aber so ganz fesseln konnte mich das Buch dann doch nicht. Es ist eine nette Lektüre für zwischendurch und ich habe mich für einige Stunden gut unterhalten gefühlt – aber mehr leider auch nicht.

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  • Zäher Anfang, gutes Ende

    Mittsommerleuchten
    ReiShimura

    ReiShimura

    14. June 2017 um 10:10

    Es scheint als hätte Gloria den Jackpot geknackt. Mit ihren 53 Jahren darf sie die Rolle ihres Lebens spielen, die Hauptrolle in der Oper „Carmen“. Doch obwohl ihr die Rolle wie auf den Leib geschneidert ist, hält sich ihre Begeisterung in Grenzen, denn an der Produktion werden auch Dominik und Sebastian teilnehmen, beides ehemalige Liebhaber von ihr. Vor allem der Gedanke an Dominik macht ihr das Leben schwer und sie hat keine Ahnung wie sie ihm gegenüber treten soll. Und als ob das Gefühlschaos nicht schon groß genug wäre, beschließt auf einmal auch noch ihre ansonsten so beständige und stabile Schwester sich von ihrem Mann zu trennen.Gloria ist ein sehr komplexer Charakter. Einerseits sehr unabhängig, erfolgreich und selbstbewusst, andererseits aber auch launisch, zickig, unsicher und einsam. Bis zum Schluss wurde ich nicht ganz schau aus der Operndiva. Dies sollte aber nicht unbedingt als Kritik aufgefasst werden, denn es gibt nichts Schlimmeres als Personen die man auf den ersten Blick durchschaut. Leider muss ich aber sagen, dass sie für mich kein besonders sympathischer Charakter war. Wirklich warm geworden bin ich mit ihr nicht, dies liegt vor allem an ihren doch etwas nervigen und teilweise herablassenden Art, ihren Stimmungsschwankungen und ihrem Hygiene-Tick. Ihre Schwester Agnes ist das komplette Gegenteil. Sie besticht durch ihre beständige und konservative Art, sieht die Dinge pragmatisch und lässt kaum Gefühle zu. Umso überraschender ist ihr Entschluss sich nach jahrelanger Ehe von ihrem Mann zu trennen. Ihre kühle und reservierte Art unterscheidet sie zwar grundlegend von ihrer Schwester, macht sie aber auch nicht unbedingt sympathischer. Positiv hervorheben möchte ich aber, dass die Personen sehr detailgenau beschrieben wurden und Großteils auch authentisch wirkten.Aber nicht nur mit den Protagonisten, sondern auch mit der Geschichte als Ganzes hatte ich persönlich so meine Probleme. Der Einstieg viel mir schwer und über lange Strecken plätschert einfach alles so vor sich hin. Welche fesseln konnte mich die erste Hälfte des Buches nicht und ich habe es daher mehrmals weggelegt. Erst gegen Mitte der zweiten Hälfte wurde es ein wenig besser und vor allem kam ein wenig mehr Schwung hinein. Trotzdem hinterlässt „Mittsommerleuchten“ einen schalen Geschmack bei mir. So richtig vom Hocker reißen konnte es mich nicht und obwohl ich den Schreibstil ehrlich gesagt sehr ansprechend fand, werde ich eher nicht mehr zu einem Buch der Autorin greifen. Klappentext und Cover haben auf mich den Eindruck eines leichten und phasenweisen lustigen Romans erweckt, leider fand ich dann eher eine schwerfällige und teilweise langatmige Geschichte vor.Der größte Pluspunkt von „Mittsommerleuchten“ liegt in den Beschreibungen der Umgebung, des Alltags an der Oper und der schwedischen Lebenskultur. Gerade die letzten zwei Punkte waren für mich besonders interessant, da ich mit beiden noch sehr wenige Erfahrungen gemacht habe.„Mittsommerleuchten“ ist handwerklich gut gestaltet, entsprach nur leider nicht meinem Geschmack und meinen Erwartungen. Einige Handlungsstränge konnten durchaus mein Interesse wecken und gegen Ende hin habe ich auch wirklich gefallen an der Story gefunden. Leider musste ich mich aber über längere Phasen wirklich zum Lesen quälen. 

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  • Die Weisheit der fünfzigtjährigen Frauen

    Mittsommerleuchten
    SusanneSH68

    SusanneSH68

    13. June 2017 um 17:46

    Die schwedische Operdiva Gloria übernimmt an der Stockholmer Oper die Rolle der „Carmen“. Mit ihr auf der Bühne stehen gleich zwei alte Liebhaber von ihr. Das macht schon die Proben schwierig. Glorias Schwester Agnes ist dagegen eher praktisch und nüchtern veranlagt, so nüchtern, dass ihre Ehe mit Stefan kriselt. Bei beiden Schwestern herrscht ziemliches Gefühlschaos, was sie mit gegenseitiger Unterstützung zu lösen versuchen. Dazu kommen dann noch die Freundinnen Kit und Lena und so ist die geballte Weisheit der fünfzigjährigen Frauen unschlagbar, heißt es im Buch und da ist auch was dran, wie man hier erleben kann. Das Buch ist ein leicht zu lesender Beziehungsroman über Frauen im mittleren Alter. Und auch wenn Gloria bisweilen mit ihren Allüren nicht nur ihre Umgebung nervt, macht das Buch doch Spaß zu lesen.  Gerade die innere Zerrissenheit von Agnes wird sehr gut beschrieben. Ein bisschen Spannung kommt auch noch hinein, denn Gloria erhält Drohbriefe. Außerdem taucht man tief in das schwedische Leben ein. So ist das Buch insgesamt gute skandinavische Unterhaltung.

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  • Gloria am Wendepunkt ihres Lebens

    Mittsommerleuchten
    Buchverschlinger2014

    Buchverschlinger2014

    12. June 2017 um 20:39

    Asa Hellberg "Mittsommerleuchten" hat die Mitte 50 jährige Opernsängerin Gloria im Mittelpunkt, die darüber nachdenkt, wie es mit ihrem Leben weitergehen soll. Sie studiert gerade die "Carmen" an der schwedischen Oper ein und trifft dabei gleich auf 2 ehemalige Liebhaber, die sie Jahrelang nicht gesehen hat. Es soll ihre große Hauptrolle werden, aber so recht hat sie noch keinen Plan, wie ihr Leben danach aussehen soll. Das beide Männer wieder um ihre Gunst außerhalb der Bühne kämpfen, macht es für Gloria auch nicht leichter. Ähnliche Probleme hat auch Agnes, Glorias jüngere Schwester, die sich eigentlich gerade von ihrem Mann trennen will. Dazu soll auch das gemeinsame Haus verkauft werden, so dass im Keller alte Erinnerungen an die Eltern wieder auftauchen. Auch das wirbelt das Leben von Gloria weiter durcheinander und hilft nicht wirklich dabei, das Gefühlschaos beider Schwestern zu lichten. Asa Hellberg schafft es in ihrem neuen Roman wieder das Leben von Frauen mitten im Leben darzustellen, die bereits sind für ihr Glück zu kämpfen und dabei auch nicht vor einem Neuanfang zurückschrecken. Es ist eine leichte Sommerlektüre, die einen klarmachen kann, dass man auch in späteren Jahren seinem Leben einen neuen (glücklicheren) Sinn geben kann.

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  • Eine angenehme, leichte Urlaubslektüre

    Mittsommerleuchten
    buchernarr

    buchernarr

    12. June 2017 um 09:56

    Eine angenehme, leichte Urlaubslektüre. Das Buch ist eher ein Frauenroman und eher für die Generation ab fünfzig geeignet. Jüngere Frauen mögen sich damit vielleicht etwas gelangweilt fühlen, da die Themenwahl sie wahrscheinlich nicht ansprechen wird. Die mitfünfzigere Operndiva Gloria Moreno soll noch einmal die Hauptrolle in der Oper Carmen übernehmen. Der Trubell lässt nicht lange mit sich warten, da bei der Verantstaltung sowohl ihre alte große Liebe, der Tenor Tenor Dominic Evans mit von der Partie sein wird, als auch Sebastian Bayard mit dem sie eine Affäre hatte. Die ganze Stimmung frischen ihre Schwester Agnes sowie ihre Freundin Kit auf, die beide auch ihre eigenen Männerprobleme haben. Generell handelt das Buch von der Gefühlswelt der drei Frauen, ist locker geschrieben und beeinhaltet viele lustige Szenen die das lesen angenehm und entspannend machen. Eine gute Abwechslung für Zwischendurch.

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  • tranig und langweilig

    Mittsommerleuchten
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    11. June 2017 um 19:39

    Ich habe mich von dem wunderschönen Cover blenden lassen. Es entführt einen direkt in das sommerliche Schweden, was immer noch ein Traumreiseziel von mir ist.Auch den Anfang mochte ich sehr gerne. Die Oper ist ja auch ein interessantes Thema.. und dann noch das Familiending! Allerdings hielt die Europhie nicht lange an. Ich war zunehmend gelangweilt von dem trägen Schreibstil, der mir am Anfang noch als angenehm erschienen ist.Ich kann das Buch leider nicht empfehlen, aber natürlich ist alles Geschmackssache. Es ist sicherlich nicht schlecht geschrieben - nur mir hat es nicht so gut gefallen.

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  • unterhaltsamer Roman über Frauen im mittleren Alter

    Mittsommerleuchten
    archer2603

    archer2603

    11. June 2017 um 12:39

    "Gloria dachte mit ihren 53 Jahren eigentlich, das Leben hätte keine Höhepunkte mehr zu bieten. Jetzt soll die schwedische Operndiva die Hauptrolle in »Carmen« übernehmen. Aber der Gedanke an die Proben versetzt sie in Panik – denn in den beiden männlichen Hauptrollen sollen ausgerechnet zwei ihrer alten Liebhaber auftreten..."Gloria ist eine sypatische Protagonistin. Ich kann sie mir gut als mittfünfzigerin vorstellen.  Sie und ihre Schwester Agnes finden im mittleren Alter wieder zueinander. Sie helfen sich  und trösten einander und sprechen sich Mut zu. Agnes weiß mehr über Glorias Kindheit als Gloria selbst. Eigentlich soll sie es für sich behalten. Aber  als sie wieder füreinander da sind  fasst sie sich ein Herz und erzählt alles ihrer Schwester. So klären sich auch die seltsamen Alpträume von Gloria auf. Auch die Geschichte, wie Gloria mit den beiden Männern umgeht, mit denen sie früher einmal liiert war ist köstlich. Dieses hinundher selbst nach so vielen Jahren noch. Beide kämpfen um ihre Gunst. Als sie am Ende versehentlich noch fast ermordet wird, erkennt sie, wie groß ihre Liebe doch zu einem dieser Männer noch ist. Eine spannende und unterhaltsame Geschichte über die Bedürfnisse nicht mehr so "ganz junger" Frauen.

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  • verwirrend und dramatisch

    Mittsommerleuchten
    robberta

    robberta

    08. June 2017 um 15:02

    Mittsommerleuchten  Asa Hellberg Gloria dachte mit ihren 53 Jahren eigentlich, das Leben hätte keine Höhepunkte mehr zu bieten. Jetzt soll die schwedische Operndiva die Hauptrolle in »Carmen« übernehmen. Aber der Gedanke an die Proben versetzt sie in Panik – denn in den beiden männlichen Hauptrollen sollen ausgerechnet zwei ihrer alten Liebhaber auftreten. Glorias Schwester Agnes dagegen führt eine stabile Beziehung. Aber irgendwann hält sie so viel Stabilität und Ereignislosigkeit nicht mehr aus, trennt sich von ihrem Mann und flüchtet zu Gloria. Gemeinsam gelingt es den beiden ungleichen Schwestern, das Gefühlschaos zu lichten. Gloria und Agnes entdecken, dass es nie zu spät ist, das Glück zu suchen – und zu finden. XXX Meine Meinung: Gloria Moreno 53 ist für mich eine sehr widersprüchliche Person. Als Opernsängerin brühmt, lebenserfahren und selbstbewust jedoch als Frau unsicher, unzufrieden, vielleicht sogar einsam und dabei steht sie sich oft selbst im Weg.Doch nun überschlagen sich die Ereignisse. Der Gedanke an die Proben zu „Carmen“ versetzt sie in Panik, denn in den beiden männlichen Hauptrollen sollen ausgerechnet zwei ihrer alten Liebhaber auftreten. Mit ihrer ehemals besten Freundin Kit ist sie zerstritten. Ihre Schwester Agnes trennt sich von ihrem Mann Stefan. Männer und eifersüchtige Konkurentinnen, es ereignen sich kleine und große Dramen, die sie äußerlich cool übersteht. Der Schreibstil ist gut zu lesen aber ich konnte mich leider nicht so richtig in die für mich widersprüchliche Protagonistin hineinversetzen. Alte Familiengeheimnisse, Gefühlschaos, Drohbriefe, Intrigen und Selbstbetrug fand ich alles zusammen ziemlich verwirrend aber an der Oper ist eben alles sehr dramatisch. Der Spannung tat es keinen Abbruch.

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  • Kann man eine verloren geglaubte Liebe wieder beleben

    Mittsommerleuchten
    hannelore_bayer

    hannelore_bayer

    01. June 2017 um 21:13

    Schon das Cover hat mir gut gefallen, eben typisch Asa Hellberg. In dieser Geschichte menschelt es gewaltig. Eine verloren geglaubte Liebe kehrt zurück, eine andere Liebe geht in die Brüche oder etwa doch nicht, Eifersucht, ja sogar ein Mordversuch, alles kommt vor. Gloria Moreno, 53jährig, die Operndiva in Stockholm ist in leichter Panik. Sie spürt ihr Alter und möchte eigentlich nach Spanien, die Heimat ihrer Mutter ziehen. Als wäre das nicht genug, soll sie noch einmal die Carmen singen. An sich kein Problem, die Stimme ist immer noch einwandfrei geölt, wenn die nicht die Sänger wären, die die männlichen Rollen singen. Sebastian und Dominic. Mit Dominic war sie mal verheiratet und Sebastian war der Freund danach. Am liebsten würde sie hinschmeißen und spielt schon mal krank, bis ihr Berufsethos doch greift. Sie spricht mit Agnes ihrer Schwester darüber, doch die hat jetzt andere Sorgen. Sie will sich unbedingt von Stefan ihrem langjährigen Mann trennen. Zu den Vorproben kam Gloria nicht, aber zu den Hauptproben erscheint sie. Absofort geht es rund. Sebastian und Dominic giften sich an, sie sind eifersüchtig aufeinander. Pjotr, der Dirigent will was von ihr und ein abgelegter Liebhaber taucht auch noch auf. Gloria sagt klar, daß sie momentan frei sein will, obwohl sie doch noch Gefühle für Dominic hat, die sie aber heftig bestreitet. Agnes kommt mit ihrer Trennung gut zurecht, bis Stefan ins Krankenhaus muß. Den Rest sollte der geneigte Leser selber lesen. Es gibt noch soviele Fragen. Finden Gloria und Dominic wieder zusammen, findet die Aufführung überhaupt statt, wem galt der Mordanschlag und wer hat ihn verübt, was passiert mit Agnes und Stefan und noch einiges mehr. Ich mag den Erzählstil. Asa Hellberg kann sich sehr gut in das Leben von Ü50 Personen einfühlen, was man ja schon aus ihren anderen Büchern kennt. Zudem kriegt man einen kleinen Abriß vom Geschehen an einer Oper mit und lernt Stockholm ein bißchen kennen.

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  • Heißblütige Carmen trifft frisches Skandinavien

    Mittsommerleuchten
    AnTheia

    AnTheia

    31. May 2017 um 22:18

    Gloria steht mit ihren 53 Jahren in der Mitte ihres Lebens. Sie ist eine gefeierte Opernsängerin und hat so manches Abenteuer mit Männern erlebt. Als Höhepunkt ihrer Karriere soll sie in der neuen Inszenierung der Stockholmer Oper die Carmen singen und spielen. Was sie nicht ahnt ist, dass zwei ihrer ehemaligen, abgelegten Liebhaber die beiden männlichen Hauptrollen spielen sollen. Gloria wird schon sehr bald mit ihren Gefühlen konfrontiert und muss sich zwischen dem attraktiven Engländer Dominik und dem draufgängerischen Franzosen Sebastian entscheiden. Als sie sich fast sicher ist, wird sie auf einmal von einem Unbekannten bedroht... Ihre Schwester Agnes hingegen hat als erfolgreiche Pilotin fast alles, was man sich wünschen kann. Nur eben kein erfülltes Eheleben. So stehen sie und ihr Mann Stephan vor dem Ende ihrer fast 30-jährigen Beziehung. Agnes sehnt sich nach einem Neuanfang, aber weiß im Grunde nicht, was sie wirklich will. Bis Stephan eines Tages schwer erkrankt... Ich bin persönlich bei skandinavischen Autoren dem Krimi-Genre eher verfallen, so dass dieser Roman von Asa Hellberg gleichzeitig der erste Roman der Autorin für mich ist. Ich muss sagen, das mir die Geschichte überraschend gut gefallen hat. Das Cover ist wirklich wunderbar gestaltet und ein echter Blickfank, bei dem man gleich das wohlig warme Gefühl von Sommer und Leichtigkeit bekommt. Nicht zuletzt hat mir die Geschichte gefallen aufgrund der beiden starken und selbstbewussten Frauen, die in der Mitte ihres Lebens stehen, sich selbst aber noch lang nicht als alt betrachten. Es ist auch die wunderbar erzählte Geschichte von zwei Frauen, die mit viel Gefühl, Herzschmerz, Drama und einer Spur Spannung daherkommt. Das ganze ist gewürzt mit einer Prise Stockholmer Atmosphäre, die man durchgängig beim Lesen spürt. Der Ausflug in die Welt der Stockholmer Oper ist spannend und aufschlussreich zugleich. Man spürt sehr gut, wie sich die Autorin in die Materie hineingearbeitet hat, um so dem Leser einen spannenden Einblick hinter die Kulissen von Glanz und Glamour zu geben. Der betont lockere Schreibstil und der häufige Wechsel zwischen den beiden Handlungssträngen von Gloria und Agnes tragen dazu bei, dass einem die Geschichte sehr kurzweilig vorkommt und man sich richtig schön von der Geschichte verzaubern lässt. Beide Charaktere wirken auf mich sehr glaubhaft, authentisch und gerade Gloria ist mit ihrem lockeren Lebenswandel mit einer gesunden Prise Humor ausgestattet. Man muss sie einfach mögen. Obwohl ich gewöhnlich diese Art von Literatur nicht lese, kann ich die zauberhafte Lektüre durchaus empfehlen... genau das Richtige für wunderbar laue Mittsommerabende.

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  • Sommerlektüre für zwischendurch

    Mittsommerleuchten
    jackdeck

    jackdeck

    30. May 2017 um 17:35

    Gloria und Agnes, die beiden Schwestern, habe ich sehr in mein Herz geschlossen. Sie sind sehr authentisch, wenn auch manchmal ihr Verhalten nicht altersgemäß wirkt, aber warum soll man mit über 50 nicht auch noch Dummheiten machen und schmollen dürfen. Gerade das macht sie liebenswert. Das Zusammentreffen mit ihren beiden vergangenen Liebhaber Dominic und Sebastian und dem Dirigenten Pjotr fand ich amüsant. Alle Personen sind wunderbar ausgearbeitet und man kann sich ein gutes Bild davon machen. Insgesamt konnte ich mich gut in die Szenen hinein versetzen. Der Schreibstil hat mich angesprochen, aber leider nahm die Geschichte für mich erst zum Ende hin so richtig Fahrt auf, um mich vollkommen in seinen Bann zu ziehen. Auf das Familiengeheimnis war ich sehr gespannt, meiner Ansicht nach hätte es noch ausführlicher erzählt werden können.Eine unterhaltsame Lektüre, die mir äußerst unterhaltsame und aufregende Lesestunden beschert hat. Ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite genossen. Das Cover ist ein echter Hingucker, so könnte man einen Abend am See verbringen. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich auf das nächste Buch der Autorin.

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  • Ein interessanter Beziehungsroman

    Mittsommerleuchten
    gaby2707

    gaby2707

    29. May 2017 um 10:58

    Nachdem sie ihr, wie sie meint, Exmann vor vielen Jahren Richtung London verlassen hatte, war die Stockholmer Operndiva Gloria Moreno kein Kind von Traurigkeit. Als die die Rolle der Carmen angeboten bekommt, ist sie auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Doch plötzlich tut sich vor ihr eine Gewitterwand auf: ihr Exmann und ihr erster Geliebter nach ihm werden zusammen mit ihr auf der Bühne stehen. Gleichzeitig will sich ihre jüngere Schwester Agnes, die in Liebesdingen so ganz anders tickt wie Gloria, von ihrem Mann trennen. Zweimal Gefühlschaos – kann das gut gehen? Ja es kann und zwar sehr gut, wie ich hier in meinem ersten Buch von Asa Hellberg gelesen habe. Mittsommerleuchten ist ein sehr gefühlvoller, manchmal romantischer Roman, den ich nicht mehr aus der Hand legen wollte. Farbenfroh und detailliert beschriebene, sehr wandelbare Personen, von denen ich die meisten gleich in mein Herz geschlossen habe, haben mein Kopfkino angeschaltet. Eine Person allerdings hatte ich ganz falsch eingeschätzt. Aber das gibt der Geschichte die Würze. Menschen, wie du und ich, nur dass sie sich in der großen Welt der Oper bewegen. Hier einen kleinen Einblick zu bekommen war ebenso interessant, wie kleine Wendungen, die die Geschichte so lebendig und abwechslungsreich gestalten. Auch, dass ich mal wieder in Stockholm unterwegs war, wo mir einige Straßennamen bekannt vorkamen, fand ich sehr interessant. Ich habe einen sehr lebendigen, abwechslungsreichen Beziehungsroman um ein Schwesternpaar gelesen, der mich sehr gut unterhalten und zum Teil auch sehr berührt hat. Dies wird nicht mein letztes Buch der Autorin gewesen sein.

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  • Mittsommerleuchten

    Mittsommerleuchten
    Mauela

    Mauela

    28. May 2017 um 23:03

    Das Leben der beiden Schwestern Gloria und Agnes, beide über 50 und anscheinend fest im Leben verankert, wird gehörig durcheinander gebracht. Gloria trifft unerwartete bei der Arbeit auf gleich zwei ihrer abgelegten Liebhaber und Agnes beschließt nach über 25 jähriger Ehe ihren Mann zu verlassen. Der Roman Mittsommerleuchten von Asa Hellberg erzählt eine nette und unterhaltsame Geschichte der beiden ungleichen Schwestern, die versuchen ihrem Leben wieder etwas Pepp zu geben und vor allem frischen Wind in Sachen Liebe in ihr tristes Liebesleben zu bekommen. Leider konnte ich mich nicht so recht in das Buch einfinden. Die Charaktere sind zwar gut und facettenreich beschrieben, der Roman ist gut zu lesen und die Idee an sich ist lustig und nett, aber leider konnte mich die Geschichte trotzdem nicht in ihren Bann ziehen. Vielleicht bin ich noch nicht alt genug, denn die Autorin schreibt selber, dass sie ihre Bücher für Frauen über fünfzig schreibt, aber andererseits hatte ich eher den Eindruck bei den beiden Schwestern handelt es sich um pubertierende Jugendliche. Unterhalten sich Frauen über fünfzig wirklich noch darüber, ob sie „da unten“ rum rasiert sind und vor allem in so einem flapsigen Ton? (Seite 61) Ich weiß nicht. Insgesamt blieb die ganze Geschichte für mich vorhersehbar und plätscherte leicht vor sich hin.Von mir eine eingeschränkte Leseempfehlung für Frauen, die ein nette aber weniger anspruchsvolle Sommerlektüre suchen.

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