Åsa Nilsonne

 3.5 Sterne bei 40 Bewertungen
Autor von Rivalinnen, Der Psychologe und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Åsa Nilsonne

Der Psychologe

Der Psychologe

 (12)
Erschienen am 01.01.2011
Wofür es sich zu sterben lohnt

Wofür es sich zu sterben lohnt

 (3)
Erschienen am 15.02.2008
Dünner als Blut

Dünner als Blut

 (0)
Erschienen am 01.07.2016

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Rezension zu "Rivalinnen" von Åsa Nilsonne

Schweden-Krimi
Armilleevor 5 Jahren

Vom 2. Buch bin ich enttäuscht.
Es ging wieder um Monika Pedersen / Kriminalinspektorin bei der Polizei in Stockholm. Von vorne bis hinten hat sich diese Romanfigur durch das Buch genörgelt. Niemand konnte es ihr recht machen; Kollegen, Freunde, Verdächtige, Zeugen, das komplette Umfeld. Egal was sie sagten oder wie sie aussahen, wie sie handelten. Ich hatte da selbst schon schlechte Laune bekommen. Für mich nicht nachvollziehbar auch das, was Monika in allem reininterpretierte. Da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen.
Monika ist eine höchst deprimierte, unsichere, unzufriedene Person, die kaum positive Perspektiven zur Verfügung hat. Besonders ihr Beruf geht ihr an die Nieren.
Und ich vermute, dass diese Geschichte ein Wink zur schwedischen Politik und Verwaltung sein soll.
Ein Beispiel...: Eine Frau betätigt den Notruf, weil ihr Exfreund sie auflauert. 6 Stunden später...!! erscheint die Polizei endlich (die hatten vorher keine Zeit) und fanden die Frau erschlagen vor ihrer Tür.
Noch ein Beispiel..: eine Nachbarin von Monika hat sich böse an der Hand geschnitten. Daraufhin wird  der Notruf / KKH mehrere Male angerufen. Entweder nimmt keiner ab, oder Warteschleife, oder besetzt.
Alle überarbeitet. Unbezahlte Überstunden. Mit den Nerven am Ende.
Aus einer Notlösung heraus näht eine Bekannte von Monika (ein paar Strassen weiter zu Fuss des Nachts in eisiger Kälte mit der Verletzten) die Schnittstelle mit 6 Stichen.
Es gab viele Verdächtige um das berühmte Opfer - die Schauspielerin Lottie Hagman. Drei erwachsene Töchter, neidische Kollegen, abgelegte Liebhaber, Neider im Allgemeinen. Von dem Täter zum Schluss, da war ich richtig enttäuscht. Das war alles so 0815 und unglaubwürdig. Vollig verwirrt und meist desorientiert, der Täter..arbeitet aber in einem Beruf, wo es um todkranke Kinder und deren Behandlung geht.
Mein Fall ist das nicht...!

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Rezension zu "Der Psychologe" von Åsa Nilsonne

Schweden-Krimi
Armilleevor 5 Jahren

Das war mein erstes Buch dieser Autorin und ich musste mich erst an die Ausführlichkeit ihrer Darstellungen gewöhnen. Da wird z.B. lang und breit die Fassade eines Hauses erklärt, dass sie betreten wird. Oder ein Gemälde, das bei Freunden steht wird immer wieder erwähnt und wie sich die Betrachtung jedesmal ändert. Am Anfang fand ich auch keine der Romanfiguren symphatisch, was mir das lustvolle Lesen erschwerte. So in der Mitte des Buches macht sie sich auf Grund ihrer Recherchen auf den Weg von Schweden nach Äthiopien und nun wird es auch endlich lebendig und spannend.

Am Ende steht ein rasanter Showdown, der mich entschädigte.

In der Geschichte geht es darum, dass Monika Pedersen (Polizistin, Mordkommission, krank wegen Unfall zu Hause) in einem alten psychologischen Schinken auf einen Fallbericht stößt, wo alle Daten auf ihre Mutter zutrifft, die vor 22 Jahren bei einem Unfall mit Fahrerflucht ums Leben kam. Und hier behauptet der Autor Olzen, dass es kein Unfall war, sondern Mord. Und so begibt sich Monika, teils aus Langeweile und teils aus Neugier auf die Suche nach Spuren für dessen Behauptung.

In der Story wird viel Geschichte abgearbeitet. Mussolinis Angriff auf Abbessinien. II. Weltkrieg. Die Uno. Manches war langweilig für mich.

Alles in Allem aber ein Buch, das man durchaus einmal lesen kann.

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Das_Lesedings avatar

Rezension zu "Der Psychologe" von Åsa Nilsonne

Rezension zu "Der Psychologe" von Åsa Nilsonne
Das_Lesedingvor 6 Jahren

Klappentext:
Diesmal ermittelt die Stockholmer Polizistin Monika Pedersen in eigener Sache: In dem Buch eines renommierten Psychologen stößt sie auf die Lebensgeschichte ihrer früh verstorbenen Mutter. Bisher glaubte sie, diese sei bei einem Unfall ums Leben gekommen, doch was sie dann herausfindet, lässt sie anderes vermuten. Denn schon bald stößt sie auf dunkle Machenschaften, die sie auf die Spur eines skrupellosen Mörders führen …

Mein erstes Buch von Åsa Nilsonne und es wird auch mein letztes sein. Der Schreibstil – jedenfalls in diesem Buch – ist sehr Gewöhnungsbedürftig und langweilig. Es kann natürlich auch an der Story gelegen haben, die mich auch micht sonderlich begeisterte.
Die Protagonistin Monika Pedersen ist für mich nicht glaubwürdig und spiegelt nicht das Bild einer Polizisten wieder. Auch der Psychologe, der dem Buch wohl seinen Titel leiht, macht auf mich einen eigenartigen Eindruck.
Das, was Hand und Fuß hat, ist die Geschichte um Äthiopien, wo sich alle Charaktere irgendwie wiederfinden. Hier wurde gut recherchiert und auch das Schlusswort zum Thema gefällt mir sehr. Auch spielt das Buch mit der Hinterfragung von Spenden, kommen diese an? Und wenn ja, in welcher Höhe?
Für den Schreibstil und die blassen Figuren ziehe ich 2 Sterne ab, so dass 3 Sterne bleiben.

Fazit: ein Buch über eine Familiengeschichte, die bis in den Nahen Osten reicht. Empfehlenswert für Menschen mit interesse an Äthiopien.

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