Ævar Örn Jósepsson

 2.9 Sterne bei 33 Bewertungen
Autor von Wer ohne Sünde ist, Dunkle Seelen und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Ævar Örn Jósepsson

Ævar Örn JósepssonDunkle Seelen
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Dunkle Seelen
Dunkle Seelen
 (11)
Erschienen am 03.09.2007
Ævar Örn JósepssonBlutberg
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Blutberg
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 (9)
Erschienen am 09.11.2009
Ævar Örn JósepssonWer ohne Sünde ist
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Wer ohne Sünde ist
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 (12)
Erschienen am 09.06.2011
Ævar Örn JósepssonVerheißung
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Verheißung
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 (1)
Erschienen am 08.10.2012

Neue Rezensionen zu Ævar Örn Jósepsson

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KerstinMCs avatar

Rezension zu "Dunkle Seelen" von Ævar Örn Jósepsson

Computerspezialistin verschwindet von der Bildfläche ...
KerstinMCvor 3 Jahren

Abhöraktionen, Lauschangriffe und ähnliche Spionageaktionen sind zur Zeit immer wieder in der Presse zu finden. Da könnte man meinen der Roman spiegelt etwas von der aktuellen Situation wieder. Allerdings wurde der Roman schon 2003 in Island veröffentlicht und 2007 dann auch ins deutsche übersetzt. Aber in gewisser Weise ist er immer noch “up to date”. “Dunkle Seelen” lässt einen in die Machenschaften und Möglichkeiten der Computerspionage eintauchen bzw. eher in die Risiken und Gefahren die damit einhergehen.

Im Prolog bekomme ich, als Leser, einen Einblick in die Machenschaften des Opfers kurz vor ihrem Verschwinden. So bin ich dem Ermittlungsteam zuerst einen kleinen Sprung voraus. Ich finde diese Gestaltung von Kriminalromanen sehr gut, denn so kann ich teilhaben an dem Prozess der Aufdeckung des Geschehens.  Nach und nach kommt das Team um Stefán und Katrín auf eine Spur.  Während der Ermittlungen werden die Charaktere des Teams sehr gut dargestellt. Es wird das private Umfeld der Ermittler: Gu∂ni, Àrni, Fri∂rik, Stefán und Katrín auf die eine oder andere Weise mit in die Untersuchungen einbezogen. So bekommt man als Leser ein gutes Gespür für die einzelnen Personen und kann deren Handeln besser nachvollziehen.

Anfangs dachte ich das Verschwinden von Brigitta hätte direkt etwas mit ihrem Beruf zu tun. Doch wie der Klappentext andeutet, den ich erst gelesen habe, als ich meine Rezension begann gibt es viel niedrigere Beweggründe, als die Verwicklung in eine mögliche Computerspionage.

Aber am besten lese das Buch selbst und mache dir dein eigenes Bild

Ich kann das Buch nur empfehlen. Es ist ein gut geschriebener und recherchierter Kriminalroman, der die Isländer mal nicht auf ihren sehr trockenen Humor reduziert, sondern sie ganz lebensecht vermittelt.

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knuddelbackes avatar

Rezension zu "Wer ohne Sünde ist" von Ævar Örn Jósepsson

Eine Enttäuschung auf ganzer Linie
knuddelbackevor 4 Jahren

Kommissar Arni von der Polizei Reykjavík steht mit seinen Kollegen vor einem Rätsel: In  einer Wohnung wird die vollständig skellettierte Leiche eines Mannes gefunden, der bereits seit über einem Jahr tot ist. Schnell stellt sich heraus ,dass der tote Mitglied einer religiösen Sekte war. Und genauso schnell kommt die Frage auf, wie ein Mann unbemerkt in einem Mehrfamilienhaus so lange Zeit  in seiner Wohnung liegen konnte, ohne dass ihn jemand zu vermissen schien. Wieso hat ihn weder einer der Nachbarn, noch jemand aus der Sekte oder von der eigenen Familie vermisst!? Die Liste der Verdächtigen ist lang: Hat sein Nachbar , der ebenfalls wie der Tote dem Alkohol gut zusprach, ihn in einem Streit unter Saufkumpanen getötet? Und wie passt die geschiedene Ehefrau mit den gemeinsamen , bereits erwachsenen Kindern ins Bild? Auch der charismatische Anführer der religiösen Sekte verhält sich äußerst verdächtig. Als Arnis Kollegen dann auch noch einen regelmäßigen Zahlungseingang einer größeren Geldmenge auf dem Konto des Verstorbenen feststellen scheint die Verwirrung vollends komplett. Wird es der Polizei gelingen den Täter zu finden, und dem offenbar völlig vereinsamten Opfer wenigstens nach dem Tod noch einen kleinen Teil Gerechtigkeit wiederfahren zu lassen? Oder wird der Fall als ungeklärt zu den Akten gelegt werden?



Mal wieder habe ich einen skandinavischen-Krimi für Euch gelesen. Mit seinem Roman "Wer ohne Sünde ist" lässt der Autor den Leser in tiefste menschliche Abgründe blicken. Das Ermittler-Team von Kriminalkommissar Stefan dürfte nicht weniger geschockt gewesen sein als der Leser, über die Tatsache, dass ein Mann völlig unbemerkt von Nachbarn und Familie ein Jahr lang erstochen in seiner Wohnung liegt, und schließlich nur noch mumifiziert aufgefunden werden kann. Der Ausgangspunkt der Ermittlungen klang für mich vielversprechend, und ließ mich auf einen spannenden Krimi hoffen. Leider hatte ich direkt zu Beginn Probleme mit den isländischen Namen der Charaktere. Nicht nur der ungewohnte Klang einer fremden Sprache führte hier zur Verwirrung,sondern vor allem die Tatsache, dass der Autor den Charakteren auch noch ähnlich klingende Spitznamen verlieh. Gestört hat mich vor allem an der religiöse Aspekt der Glaubensgemeinschaft,dem das Opfer angehörte. Ihm wird meiner Meinung nach viel zu viel Raum eingeräumt, ohne das sie die Handlung vorantreiben. Auch die Ermittlungen ziehen sich hin und haben beim Lesen kaum für spannenden Momente gesorgt. Auch in sprachlicher Hinsicht hielt der Krimi keinerlei Überraschungen bereit, bis auf die bereits erwähnten ungewohnt klingenden isländischen Namen. 

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AnnaChis avatar

Rezension zu "Wer ohne Sünde ist" von Ævar Örn Jósepsson

Düstere Aussichten
AnnaChivor 5 Jahren

Die ganze Zeit regnet es, obgleich kalendarisch Sommer ist in Island. In einer heruntergekommenen Wohnung wird die mumifizierte Leiche eines Alkoholikers gefunden, die schon seit über einem Jahr dort liegt ... schon düster genug? Es kommt noch finsterer: Bei der Untersuchung der Tat stellt sich heraus, dass der Tote Mitglied einer obskuren Sekte war und mehr oder weniger beduselt nur noch deren Glaubenssätze von sich gegeben hat, woraufhin sich seine Kinder von ihm abgewandt haben. Eine andere traurige Säufergestalt könnte der Täter sein - oder gibt es doch Verbindungen der Sekte zu einem mächtigen Mann der Rauschgiftmafia?

Auch im Beziehungsleben der ermittelnden Kriminalisten ist nicht alles zum besten bestellt. Einer von ihnen erleidet zudem einen Herzinfarkt (natürlich auf Grund seines ungesunden Lebenswandels).

Seltsamerweise habe ich das Buch dennoch ganz gern gelesen. Empfehlen würde ich es aber nur Menschen, die sich eines grundlegend heiteren Gemüts erfreuen.

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