Élaine Briag Mein Sommer mit Mémé

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Inhaltsangabe zu „Mein Sommer mit Mémé“ von Élaine Briag

Großmutters Château im Burgund zu renovieren, passt überhaupt nicht in die Pläne der jungen Antiquitätenhändlerin Paula. Denn sie wollte sich in Paris mit ihrem Verlobten Jakob treffen. Aber Großmutter, Mémé genannt, setzt die liebevollen Daumenzwingen an und versammelt nach langer Zeit wieder die ganze Familie an einem Tisch. Zwischen köstlichem Essen, Familienzwist und einigen Gläsern Wein findet Paula heraus, welches Geheimnis Mémé verbirgt – und was das für Paulas Zukunft bedeutet.

Nostalgie und Sommer Pur

— RickysBuchgeplauder
RickysBuchgeplauder

Ein Buch, welches mich leider nicht so ganz von sich überzeugen konnte...

— SweetSmile
SweetSmile

Absolut empfehlenswert und sehr gelungen!!! 💖😍💖 Eine Geschichte die mich zum Träumen eingeladen hat.

— Solara300
Solara300

Ein zauberhafter Sommerroman mit französischem Flair verbindet Generationenkonflikte und Familiengeheimnis miteinander.

— sommerlese
sommerlese

prickelnd, geheimnisvoll und voller Gefühle

— Anneja
Anneja

Elaine Briag erzählt eine schöne Sommergeschichte, die die kalten Tage mit Wärme und französischem Flair erfüllt.

— Stranger
Stranger

Wunderbare Unterhaltung mit Familiensinn, die die Sehnsucht nach dem nächsten Sommer verkürzt

— biancaneve66
biancaneve66

Alle Zutaten für einen tollen Familienroman sind zwar da, konnte mich aber nicht überzeugen. Wirkt konstruiert & wenig authentisch.

— Wedma
Wedma

Vive la famille :) Es lebe die Familie! Schöner Generations- und Familienroman, der sommerlich-französisches Flair auch in den Winter bringt

— SigiLovesBooks
SigiLovesBooks

Eine wunderschöne Reise nach Frankreich die man bildlich und emotional einfach vor Augen hat einfach wunderschön.

— lenicool11
lenicool11

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  • Sommerliches Flair hoch 10

    Mein Sommer mit Mémé
    RickysBuchgeplauder

    RickysBuchgeplauder

    13. September 2017 um 17:33

    RezensionMein Sommer mit Meme von Elaine BriagGenre: Gegenwartsliteratur/ FrauenromanSeiten: 304Verlag: HarperCollinsKlappentext:Ein Chateau in Frankreich,ein Familiengeheimnisund ein unvergesslicher Sommer…Großmutters Chateau im Burgund zu renovieren passt überhaupt nicht in die Pläne der jungen Antiquitätenhändlerin Paula. Denn sie wollte sich in Paris mit ihrem Verlobten Jakob treffen. Aber Großmutter, Meme genannt, setzt die liebevollen Daumenzwingen an und versammelt nach langer Zeit wieder die ganze Familie an einem Tisch. Zwischen köstlichem Essen, Familienzwist und einigen Gläsern Wein findet Paule heraus, welches Geheimnis Meme verbirgt – und was das für Paulas Zukunft bedeutet.Dieses Buch zaubert Savoir-vivre in die Herzen!Meine Meinung:Geschichte:Eine liebevolle und chaotische Geschichte. Der Schreibstil ist angenehm und ein wenig nostalgisch. Mir hat es wirklich großen Spaß gemacht mit Paula das Burgund zu erleben. Denn dies habe ich, ich war voll und ganz da und es war wundervoll. Hier gibt es 5 von 5 Gryffindor – PunktenCharaktere:Die Charaktere sind alle sehr vielfältig und haben alle ihre kleinen oder größeren Probleme. Man konnte sie alle ins Herz schließen. Mir hat es Meme sehr angetan, sie ist einfach zauberhaft.Hier gibt es 2 von 2 Hufflepuff – PunktenEmotionen:Jeder bringt seine Probleme mit und jeder somit auch seine Emotionen. Ich konnte alles sehr gut nachvollziehen. Es ist ein sehr gefühlvolles Buch.Hier gibt es 2 von 2 Slytherin – PunktenAufmachung/ Design:Ein Traum von einem Cover, das Lust auf Sommer macht. Ich hatte richtig schweres Fernweh.Hier gibt es 1 von 1 Ravenclaw – PunktenFazit:Ein schönes sommerliches, dramatisches und gefühlvolles Buch. Solche Lektüre liebe ich. Insgesamt gibt es: 10 von 10 Buchplaudis

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  • Leserunde zu "Mein Sommer mit Mémé" von Elaine Briag

    Mein Sommer mit Mémé
    HarperCollinsGermany

    HarperCollinsGermany

    Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Romans "Mein Sommer mit Mémé" von Élaine Briagein. Bitte bewerbt euch bis zum 03.11.2016 für eines von 50 Leseexemplaren (Klappbroschur) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans. Über den Inhalt: Großmutters Château im Burgund zu renovieren, passt überhaupt nicht in die Pläne der jungen Antiquitätenhändlerin Paula. Denn sie wollte sich in Paris mit ihrem Verlobten Jakob treffen. Aber Großmutter, Mémé genannt, setzt die liebevollen Daumenzwingen an und versammelt nach langer Zeit wieder die ganze Familie an einem Tisch. Zwischen köstlichem Essen, Familienzwist und einigen Gläsern Wein findet Paula heraus, welches Geheimnis Mémé verbirgt – und was das für Paulas Zukunft bedeutet. Du möchtest "Mein Sommer mit Mémé" von Élaine Briag lesen? Dann bewirb dich jetzt um eines der 50 Leseexemplare. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension dann auf Amazon & Co und auf harpercollins.de teilst. Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von HarperCollins Germany

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  • Familienzusammenhalt...

    Mein Sommer mit Mémé
    SweetSmile

    SweetSmile

    11. July 2017 um 14:11

    Zum Inhalt:  Großmutters Château im Burgund zu renovieren, passt überhaupt nicht in die Pläne der jungen Antiquitätenhändlerin Paula. Denn sie wollte sich in Paris mit ihrem Verlobten Jakob treffen. Aber Großmutter, Mémé genannt, setzt die liebevollen Daumenzwingen an und versammelt nach langer Zeit wieder die ganze Familie an einem Tisch. Zwischen köstlichem Essen, Familienzwist und einigen Gläsern Wein findet Paula heraus, welches Geheimnis Mémé verbirgt – und was das für Paulas Zukunft bedeutet.   persönliche Wertung:  Ich muss gestehen, dass ich in diese Geschichte etwas holprig gestartet bin. Eigentlich hatte ich mich wahnsinnig auf dieses Buch gefreut, da ich den Klapptext sehr ansprechend fand. Leider konnten mich die ersten Seiten nicht wirklich überzeugen. Ich hatte sogar richtige Schwierigkeiten mich zum Weiterlesen zu motivieren und das passiert mir eher selten... Hauptgrund für meine Probleme mit diesem Buch war die Hauptprotagonistin Paula - sie ist mir schlichtweg unsympathisch. Ich konnte mit ihrem Charakter einfach nix anfangen. Natürlich habe ich dem Bucht trotzdem eine Chance gegeben und mich dazu ermahnt weiter zu lesen. Wirklich gut gefallen hat mir die Familiengeschichte um die sich das Buch dreht. Auch die Beschreibungen zum Château waren wundervoll, am liebsten wäre ich gleich dort eingezogen so sehr habe ich mich in dieses Gebäude verliebt! Außerdem finde ich das französische Ambiente, welches im Buch beschrieben wird, super. So richtig kann ich gar nicht beschreiben, was ich so toll finde - es ist einfach ein ganz besonderer Hauch - französische Magie, die mich in ihren Bann gezogen hat.  Schön fand ich auch das Ende des Buches. Es hat nach meinem Empfinden sehr gut zur Geschichte gepasst, war allerdings nicht wirklich überraschend. Mit Hauptprotagonistin Paula konnte ich mich leider bis zum Schluss nicht wirklich anfreunden...   Fazit:  Alles in allem war ich von diesem Buch leider ein wenig enttäuscht. Es hatte sehr viele schöne Momente, die es geschafft haben ein Fernweh in mir auszulösen. Trotz dessen konnte es leider nicht zu meinem Buch werden, für mich persönlich ist es eben immer sehr wichtig, mich in die Protagonisten hineinversetzen zu können und das hat hier leider nicht geklappt.    

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  • Wenn der Sommer so ganz anders verläuft als geplant... 😉

    Mein Sommer mit Mémé
    Solara300

    Solara300

    18. June 2017 um 09:44

    Kurzbeschreibung  Paula ist eine Antiquitätenhändlerin, die es liebt mit ihren 38- Jahren ihr eigenes Antiquitätengeschäft in Müllheim im Marktgräfleland zu betreiben. Dieses Geschäft hat sie von ihrer geliebten Mémé. Es könnte also alles wunderbar sein, wenn das Wörtchen "Wenn" nicht wäre. 😉 Denn mitten in der Vorbereitung zu ihrer Verlobung, die bald in Paris mit ihrem Schatz, dem Chirurgen Jakob stattfinden soll. Bekommt Paula Nachricht. Denn Mémé hat gerufen. Es geht um ihr Château im Burgund, das Dringendst Renoviert werden müsste und gleichzeitig braucht sie ihre gesamte Familie mit jedem und allem was dazu gehört. Mémé hält nicht nur die Renovierungsarbeiten für Dringend nötig, sondern das sie auch in 3 Wochen ihren 80 Geburtstag feiert. Allerdings hieße das für Paula dass ihre Verlobung in Paris einfach ins Wasser fallen würde und das sieht sie nicht wirklich ein und räumt sich eine Woche für ihre Großmutter ein. Allerdings hat die ganz andere Pläne und Paula befindet sich auf einmal wieder zurückversetzt an den Ort ihrer Kindheit, mitten in dem kleinen Ort Lys im tiefsten Burgund, wo sie nicht nur der leckere Cremant erwartet und ihre Familie, mit alle ihren verrückten Ideen, Hoffnungen und Träumen, sondern auch ihre Großmutter Mémé, die genau weiß was ihrer Enkelin Paula wirklich fehlt. Allerdings eine verzwickte Situation entsteht, den es gibt ein tiefes Geheimnis in Mémés Vergangenheit und so langsam versteht Paula was hier wirklich vorgeht.... Cover Das Cover ist absolut passend zum Inhalt und ich liebe es. Erstens dieses Köstlichkeiten an einer gedeckten Tafel mitten im Grünen passt zu meinem Lebensgefühl, miteinander zusammenzusitzen und zu genießen und gleichzeitig den Duft der Natur des Frühlings /Sommers zu inhalieren und den Vögeln bei ihren Liedern zu zu hören. Mitten im Saftigen Grün der Bäume und der Wiesen. Dabei ist es wundervoll bei lauen Abend Temperaturen sich in der Gesellschaft auszutauschen und sich einfach mal wie man so schön sagt, die Seele baumeln zu lassen, in der mehr als Hektischen Welt. Für mich absolut passend ungesetzt. Allerdings finde ich passt die Geschichte und das Cover eher mitten in den Sommer. Da Vö. im November war, gehe ich davon aus, das der Verlag das Sommergefühl einfangen wollte und man sich so der Vorfreude schon einmal widmen konnte. 💖 Schreibstil Die Autorin Élaine Briag hat einen wirklich sehr schönen, flüssigen und vor allem bildhaften Schreibstil der mich mitnahm und mein Kopf Kino anspringen ließ. 😍💖 Diese Geschichte wäre eine super Verfilmung, den man kommt sich wie in einem Film vor. Alleine schon die Beschreibung des Ortes, des Chateaus und der Protagonisten macht es für mich sehr besonders und nimmt mich verträumt mit in eine Welt in der Familien sich zusammensitzen und gemeinsam eine Lösung finden und füreinander da sind. Dabei finde ich  Mémé sehr gelungen die eine Art hat, die Leute zu inspirieren und gleichzeitig die Wege so zu lenken wie sie es für gut hält, auch wenn man erstmal denkt, das kann nicht sein, hat sie immer eine gute Begründung was ich sehr schön finde.💖💖💖 Meinung Wenn der Sommer so ganz anders verläuft als geplant... 😉 Dann sind wir bei Paula, die eigentlich schon in ein paar Tagen ihren geliebten Jakob treffen will in Paris. Eigentlich.... Denn bis dahin steht so einiges an und das sind nicht wirklich unwichtige Termine laut ihrer Familie. Denn Paulas Mémé will das sich die ganze Familie in Burgund in den kleinen Ort Lys zusammenfindet, um das geliebte Chateau zu retten in dem  Mémé wohnt. Dabei wollte Paula ihre Verlobung feiern und sträubt sich erstmal gegen diese Planung. Aber Mémé etwas abzuschlagen vor allem wenn sie nicht weiß ob was mit ihr ist, denn es steht schließlich Mémés 80- Geburtstag bevor, macht sie dann doch kribbelig und sie beschließt für eine Woche nach Lys zu fahren. Dort angekommen merkt sie schnell dass ihre Pläne nur kurz da zu verweilen ins Wasser fallen. Denn Mémé weiß genau wie sie ihre lieben nicht nur zum Kommen bewegt sondern auch zum Bleiben. Paula muss einsehen, da sie jetzt ihre Karten auf den Tisch gelegt hat mit ihrer Verlobung, um den Grund ihrer früheren Abreise zu untermauern, ins Wasser fällt. Denn Mémé hat Jakob einfach eingeladen und Paula gehen die Argumente aus. Dann kommen noch Geheimnisse ans Licht, nach deren Beantwortung Paula mehr als 25 Jahren gewartet hat, und eines kommt zum anderen. Denn nicht nur die Familienzusammenführung zur Renovierung findet zusammen, sondern auch die Erkenntnis das nicht immer alles so scheint wie man es sich wünscht und das unverhofft manches Mal nichts schlechtes sein kann. Eine Reise in die Vergangenheit und eine ins Hier und jetzt, bringen Menschen zusammen und ergeben Sinn. Ich liebe diese Geschichte die zum Träumen einlädt und man sich vorkommt als wäre man mitten in Lys im tiefsten Burgund. Mit dem Plan, das jedes Familienmitglied mal mit Kochen dran ist und sich eine Hilfe dazu nehmen kann. Sehr schön und traumhaft gestaltet.💖 Fazit   Absolut empfehlenswert und sehr gelungen!!! 💖😍💖 Eine Geschichte die mich zum Träumen eingeladen hat. Eine Familie, ihre unvergleichbare Mémé und ein Umbau der es in sich hat. 😉 5 von 5 Sternen

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  • Ein traumhafter Sommer in Frankreich

    Mein Sommer mit Mémé
    melanie_reichert

    melanie_reichert

    03. April 2017 um 10:10

    Mit „Mein Sommer mit Mémé“ legt Élaine Briag einen lockeren Sommerroman vor, der nicht nur mit seinem französisch-leichten Schreibstil überzeugen kann, sondern auch mit Charakteren, die authentisch sind. Ein traumhaftes Setting rundet das Ganze ab. Wir bekommen diese einfühlsame Geschichte aus Sicht der Protagonistin Paula erzählt. Diese Perspektive ist für den Leser ein Glücksgriff, da Paula doch sehr in sich gekehrt ist und viele Konflikte lieber im Stillen löst. Der Schreibstil ist locker gehalten, um ein Gefühl von französischer Leichtigkeit zu erzeugen. Gerade die Umgebungsbeschreibungen waren teilweise so authentisch, dass ich mich zeitweise tatsächlich ins Burgund träumen konnte. Wie schon erwähnt, ist Paula ein überaus vielschichtiger Mensch. Man kann ihre Situation sehr gut nachvollziehen: Auf der einen Seite möchte sie doch einfach nur ihre Verlobung in Paris feiern, auf der anderen Seite wird sie zu einem Familientreffen gezwungen, das ihre Pläne komplett über den Haufen wirft. Paulas zunächst nicht immer positiven Empfindungen sind also greifbar und der Wandel dieser gut dargestellt, sodass der Leser immer nah an der Geschichte ist. Was für mich aber teilweise unklar blieb, war ihre Beziehung zu den einzelnen Familienmitgliedern. Hier hätte die Autorin vielleicht etwas tiefer graben und nicht nur die aktuelle Situation aufzeigen müssen. Mein einziger kleiner Kritikpunkt geht generell an die Vielzahl der Personen. Ja, es handelt sich um ein Familientreffen und ja, die Story lebt von den unterschiedlichen Charakteren, aber mir ist da insgesamt zu viel im Dunkeln geblieben. Gerade Paulas Mutter wurde so gut wie gar nicht beleuchtet. Mehr als ein Mal musste ich mich fragen, was da wohl in der Vergangenheit vorgefallen ist, dass sie nun so oder so reagiert. Jede Person hat zwar eine Schlüsselszene im Verlauf der Geschichte, aber ihre Motivationen kommen mir hier teilweise zu kurz. Am interessantesten war tatsächlich Mémé für mich. Zu Beginn wurde ich zwar noch nicht sonderlich warm mit dieser leicht exzentrischen Person, aber im Verauf der Story hat sie immer wieder Charakterzüge offenbart, die wirklich liebenswert sind. Noch dazu hat sie ihr Schicksal stark gemacht und sie scheut sich nicht, diese Stärke mit ihrer Familie zu teilen. Trotz der erzeugten Leichtigkeit möchte ich gerne von einem spannenden Roman sprechen, da es immer wieder zu Wendungen kommt, die oft überraschend waren. Auch der tolle Schreibstil hat dafür gesorgt, dass ich das Buch innerhalb weniger Tage förmlich verschlungen habe. Insgesamt eine tolle Familiengeschichte, die über den Zusammenhalt in Krisensituationen berichtet und Mut macht, seine Probleme nicht schleifen zu lassen. Auch – oder gerade – im Winter lohnt sich dieser literarische Ausflug ins sommerliche Frankreich, weil ich als Leserin nicht enttäuscht wurde. Echt, einfühlsam und emotional – eine klare Leseempfehlung.

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  • Ein Urlaub in Burgund

    Mein Sommer mit Mémé
    sommerlese

    sommerlese

    31. March 2017 um 15:59

    "Mein Sommer mit Mémé" von Élaine Briag erschien 2016 bei HarperCollins Germany. Für einen Sommerroman eine ungewöhnliche Erscheinungszeit, aber für mich jetzt im Frühling genau richtig. Denn der Roman macht mit dem sommerlichen französischen Flair Lust auf einen Sommerurlaub im Burgund. Mémé hat anlässlich ihres 80. Geburtstages ihre ganze Familie in ihr Château im Burgund eingeladen. Paula, die Enkelin und Protagonistin des Romans plant eigentlich ein Treffen mit ihrem Verlobten Jakob in Paris, doch sie ist ihrer Mémé eng verbunden und kann ihr diesen Wunsch nicht abschlagen und reist nach Lys. Dort angekommen beginnen einige Familienstreitigkeiten und auch ein Geheimnis von Mémé sorgt für ordentlich Aufregung und Trubel. "Vielleicht besteht eines ihrer größten Geheimnisse darin, die Niederlagen genauso anzunehmen wie die Triumphe und sich wie ein Kind zu freuen, wenn es anders kommt als geplant." Zitat Seite 302 Liebe ist oder sie ist nicht! Dazwischen gibt es nichts! Zitat Seite 237 Man kann diesen Roman nicht mit einem Schlagwort beschreiben, zu viele verschiedene Schwerpunkte sind darin enthalten. Hier gibt es alles von Liebesroman und Familienzwist bis hin zu alten verborgenen Geheimnissen und Erziehungsproblemen. Die resolute alte Dame des Schlösschens, Mémé, lädt ihre Familie anlässlich ihrer Geburtstagsfeier zu einem dreiwöchigen Sommerurlaub ins Burgund ein. Die Familie soll wie früher dort den Sommer verbringen, aber auch gleichzeitig das Haus renovieren, in dem über 20 Jahre lang der nun verstorbene Cousin Valentin wohnte... Einige Verwandte machen sich nun Hoffnung auf ein Erbe und reisen an, im Gepäck kleine und große Probleme, die schnell zum Thema für Familienstreit werden. Mémé ist noch recht mobil, ein echter Genußmensch mit französischer Lebensart und ziemlich bestimmend. Vor vielen Jahren heiratete sie einen Deutschen, was der französischen Familie nicht recht war. Zur Ich-Erzählerin Paula treffen auch Claire, ihre Mutter, Marcel, ihr Bruder mit Frau Helen und Tochter Meike ein. Die Familie muss sich erst einmal zusammenraufen und der Aufenthalt hat für jeden von ihnen verändernde Folgen. Es gibt einen strikten Kochplan, den Mémé festlegt und zum Essen wird die Anwesenheit aller erwartet. Aber auch das Vorhaben der Renovierung wird nach einem festen Plan abgearbeitet. Dabei hatte Paula eigentlich einen Liebesurlaub mit Jakob vor. Doch die enge Verbundenheit zu ihrer Großmutter kann sie sich nicht erwehren. Aber auch die anderen Familienmitglieder tragen so ihre Nöte und Sorgen mit sich, die nach und nach zum Vorschein kommen. Als dann ein vermeintlicher Nachfahre Valentins auftaucht, fangen zudem die erbschaftlichen Probleme an. Bei diesem Roman hat mich neben dem zwar einfachen, aber ganz zauberhaften Schreibstil der Autorin die Beschreibung der Landschaft des Burgund mit seinen Weingütern gefangen genommen. Man erlebt in diesem Buch die französische Koch- und Esskultur nebst Weinkunde und Digestifs und man erliegt dem Zauber des Savoir-vivre. Urlaub wie Gott in Frankreich. Aber auch die Entwicklung der Charaktere ist der Autorin richtig gut gelungen. Jeder Charakter bekommt fühlbar lebensecht einen eigenen Ausdruck mit Persönlichkeit und man hat dadurch jede Figur deutlich vor Augen. Es gibt viele emotionale Szenen, dann welche mit Witz und andere, die einfach nur authentisch eine Familie aufzeigen. Ein Roman, der wie aus dem Leben gegriffen scheint und über dem die Sonne Burgunds scheint. Am Ende finden alle als Familie zusammen und lösen gemeinsam die verschiedenen Widrigkeiten des Lebens. Dieser Roman bringt sommerliche Stimmung auf, unterhält mit Familienproblemen und macht einfach glücklich.

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  • Mein Sommer in Burgund

    Mein Sommer mit Mémé
    Anneja

    Anneja

    09. March 2017 um 11:09

    Das Buch mit ein paar Worten zu beschreiben fällt mir nicht schwer, diese wären z.B. erfrischend, echt oder auch lustig. Ich könnte noch mehr aufzählen aber das ist ja nicht der Sache. Die sehr einfach erdachte Geschichte versprühte in meinem Kopf ein wahres Feuerwerk der Gefühle und ließ mich an längst vergangene Familienfeste erinnern. Im Buch geht es um Familie Pfeiffer, genauer genommen um Mémé welche ihr altes Chateau in Burgund, Frankreich, renovieren möchte und gleichzeitig zu einem großen Familienfest einlädt. 3 Wochen soll der Spaß dauern, doch in dieser Zeit erlebt jeder der anwesenden Figuren sein ganz persönliches Sommermärchen welches sowohl aus Tränen als auch aus neu gewonnener Freude besteht. Die eigentlich doch sehr einfache Geschichte bekam durch die lockere Schreibweise und den witzigen Einlagen einen gewissen Kick. Die Charaktere fühlten sich sehr echt an und man bekam schnell ein Gefühl für jeden Einzelnen. Egal ob es Mémé war, die es schaffte jede Situation zu meistern oder Paula die merkte wo sie im Leben eigentlich hin gehört. Es war ein wahres Feuerwerk der Gefühle.Wir erleben die Geschichte aus der Sicht von Paula, welche ein Antiquitätengeschäft führt und mit Jakob verlobt ist, welcher momentan noch in Kenia ist und für Ärzte ohne Grenzen arbeitet. Schon das allein machte mir Paula sympatisch. Sie schaffte den Spagat zwischen ihrem Leben und dem von Jakob und das über längere Zeit. Sie weiß was sie will und man erfährt stets sehr ehrlich was sie von gewissen Dingen hält. Auch finde ich es mal schön keinen Charakter zu haben der trotz eines höheren Alters in Panik gerät da er noch keine Kinder hat.Auch alle anderen Charaktere und ihre Probleme fügen sich sehr gut zu einem Bild zusammen und ergaben eine Familie wie man sie sich nur wünschen kann. Der Roman ist nicht spezifisch an eine Lesegruppe gerichtet sondern lädt Fans von Romantik, Geheimnissen und Humor ganz herzlich ein. Auch wenn das Buch von außen sehr unscheinbar aussieht, so überraschter war ich über den Inhalt. Ich bin angenehm überrascht von dem Buch und werde es bestimmt noch einmal lesen.

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  • Mein Sommer mit Mémé

    Mein Sommer mit Mémé
    Booky-72

    Booky-72

    07. February 2017 um 20:13

    Eine liebenswerte Omi mit einem geerbtem Chateau im Burgund. Dort möchte sie ihren 80. Geburtstag feiern und die ganze Familie soll kommen. Ganze drei Wochen soll die Familie zusammen verbringen und so mancher Plan wir mehr oder weniger über den Haufen geworfen. Als sich die Familie vollständig im Burgund eingefunden hat, beginnt die geheimnisvolle Urlaubszeit, bei der sich dann doch noch ein möglicher anderer Erbe des Anwesens einfindet. Allerdings gibt es auch von einigen Familienmitgliedern diverse Vorhaben für die anzutretende Erbschaft. Der ein oder andere Streit, der im Verborgenen schlummerte, kommt ans Tageslicht und wird von Omi liebevoll bereinigt. Die tägliche Koch- und Küchenordnung, die sie „angeordnet“ hat,  trägt super dazu bei. Ganz nebenbei soll das Häuschen renoviert werden und man darf gespannt sein, ob es dabei immer freundlich bleibt und nicht alles umsonst ist. Schöner flüssiger Schreibstil und eine tolle Urlaubslektüre mit Landschaft, Wein und Familiensinn.    

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  • Ein schöner Sommer mit Mémé

    Mein Sommer mit Mémé
    Stranger

    Stranger

    19. January 2017 um 21:50

    Mémé hat ihre ganze Familie zu sich ins Burgund eingeladen, um das alte Château zu renovieren. Paula, die Enkelin und Hauptfigur des Romans, hat jedoch andere Pläne. Sie will sich mit ihrem Verlobten Jakob in Paris treffen. Nach einem Hin und Her, gelingt es Mémé sie dennoch dazu zu bringen. Die Verbundenheit die Paula mit Mémé teilt, lassen eine andere Entscheidung auch nicht zu. Im Burgund angekommen fangen die kleinen und großen Familienstreitigkeiten an.Elaine Braig gelingt es jeden Charakter auf seine eigene Weise interessant zu gestalten und durch kleine Anekdoten und Witz, Sympathie zu entwickeln. Im Vordergrund steht jedoch Mémé. Sie schafft, dass alles nach ihrem Kommando geschieht und sorgt bei ihrer eigenen Tochter, Paula, ihrem Bruder, dessen Frau und der gemeinsamen Tochter für manches Kopfzerbrechen. Bei der Erbenfrage um das Château kommt es zu einem Spannungspunkt zwischen dem möglichen Erben Arthur Moreau und Mémé, sowie der ganzen Familie. Am Ende ist es ein wenig vorhersehbar, was eigentlich schade ist, da der Spannungsboden sehr hochgefahren wird.In der Zwischenzeit sieht Paula ein, dass Jakob nicht der Richtige für sie ist und dass ihm seine Arbeit wichtiger ist. Hier wurde ein schöner Zusammenhang mit ihrer neuen Liebe Daniel gefunden, auch wenn dieser Abschnitt auch ein wenig vorhersehbar ist, kommt es letzten Endes zu einem Happy End. Insgesamt gelingt es Elaine Braig somit eine schöne Sommergeschichte zu erzählen, die mit allen Fassetten gedeckt ist und in der die Liebe auch nicht zu kurz kommt.

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  • Ein schwerer Sommer im Burgund

    Mein Sommer mit Mémé
    earthangel

    earthangel

    09. January 2017 um 11:10

    Die 38-jährige Paule hatte große Pläne für diesen Sommer: Ihr Freund kommt von einem dreijährigen Einsatz bei "Ärzte ohne Grenzen" in Afrika zurück und um ihre Verlobung zu feiern, wollen sie sich romantische Tage in Paris machen. Doch ihre Großmutter Mémé hat sich etwas ganz anderes ausgedacht: So soll ihre ganze Familie drei Wochen bei ihr im Burgund verbringen, das Schlösschen aufmöbeln und schlussendlich ihren 80. Geburtstag feiern. Seufzend beugt sich die Familie dem despotischen Wunsch und reist nach Frankreich. Das ist Paulas Bruder Marcel, der offensichtlich Geldsorgen hat, seine überdrehte Frau Helen und die stark pubertierende Tochter Maike. Paulas Mutter ist zurückhaltend und kann sich nicht gegen die Autorität von Mémé wehren und dann soll auch noch Paulas Verlobter zu dieser angespannten Situation dazu kommen. Mémé stellt Regeln über Regeln auf und der Sommerurlaub wird immer mehr zur Qual für alle Beteiligten. Und dann gibt es auch noch massive Komplikationen, mit denen niemand gerechnet hätte...Lange habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich diesen Roman finden soll. Das Buch hat mich mit einem Lächeln zurückgelassen, weil es zeigt, wie Familien sein können: Chaotisch, liebenswert, manchmal voller Grimm, liebevoll, enthusiastisch, kompliziert und am Ende doch immer eine Einheit, die man nur schwer trennen kann. Die ganzen kleinen und großen Ereignisse schweißen die Gruppe noch enger zusammen und zeigen, dass man in einer Familie zueinander stehen sollte. Andererseits waren mir die Charaktere manchmal zu flach und manchmal zu überzogen gezeichnet. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und fröhlich, sodass die Seiten nur so dahinfliegen, leider blieb bei mir aber nicht allzu viel im Gedächtnis hängen. Die Geschichte ist spannend, aber auch nicht ganz realistisch. Alles in allem hat die Autorin hiermit einen soliden Familien-/Sommerroman hingelegt, den ich gern gelesen habe, der aber eher kurzweiliger Natur ist. Wer auf der Suche nach leichter Lektüre ist, die ein paar dunkle Winterstunden vertreibt, der ist hiermit gut bedient.

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  • Klischeehaft, langatmig, primitiv.

    Mein Sommer mit Mémé
    Wedma

    Wedma

    29. December 2016 um 16:47

    Mein Sommer mit Mémé ist ein Familienroman, der zwar alle Zutaten für eine süffige Geschichte hat, insgesamt aber nicht überzeugen kann. Die Authentizität, das Talent und das Können im erzählerischen Bereich haben mir hier arg gefehlt. Zu sehr wirkte auf mich das Ganze wie „möchte-gerne-kann-aber-nicht-recht-mir-fällt-auch-nichts-Gescheites-ein.“ Die Protagonistin Paula schaffte es kaum, mich in ihren Bann zu ziehen. Zu konstruiert kam sie mir vor, sowie die Konflikte, die sie an den Tag legte, größtenteils an den Haaren vorbei. Paula will keinen Familienurlaub auf dem Anwesen im Burgund, sie hat ganz andere Pläne, die ihr viel wichtiger erscheinen, aber ihre Großmutter Mémé weiß sie zu überzeugen, wie alle in dieser Familie. Der Bruder hofft aufs Erbe und viel Geld, das er dringend braucht. Seine Frau und Tochter haben sich unterzuordnen.  Am Ende gibt es eine von Mémé von langer Hand vorbereitete Lösung. Wie überraschend. Sie hat sie alle voll im Griff und lässt Dinge tun, die ihr passend erscheinen. So gesehen, gibt es nur eine Heldin hier: Mémé, der Rest besteht aus charakterlosen wie klischeehaften Marionetten. Es gab ein Sammelsurium an typischen Themen, die von einem Familienroman zum anderen gereicht werden, und woanders  doch schon viel besser und beeindruckender gebracht wurden. Das Themenarrangement ähnelte einer Patchworkdecke: hier kommt ein Thema, z.B. Eheprobleme des Bruders, dann das nächste an der Kante des Vorigen, z.B. seine pubertierende Tochter, usw.  Es wird gemeinsam und allein gekocht, über veganes Essen Vorträge gehalten, die Art der Infoversorgung ist hier dürftig wie im gesamten Roman, regionale Weine eingekauft, in alten Familiengeheimnissen, die eher flach und wenig spektakulär ausfallen, gekramt. Hier wird versucht den Hauch von Nichts aufzubauschen. Es bleibt seicht und langatmig bis zum Schluss. Die Auflösung verdient bloß ein Kopfschütteln. Happy Ends dieser Art sind schlicht abgedroschen und sollten längst passé sein. Vom Stil/Ausdruck her war ich auch herzlich wenig angetan. Überflüssige Adverbien, zu reger Gebrauch von Hilfsverben („war“ ist das liebste Wort der Autorin)  und zu viele Erklärungen, denen ich kaum Glauben schenken konnte, haben mir die Lesefreude vergällt, genauso wie überzogene Männerfiguren und ihr unglaubwürdiges Verhalten. Manche sind wie romantische Helden aus Groschenromanen und lediglich dazu da, um enspr. Effekte beim weiblichen Publikum zu erhaschen. Die Versuche, den ehem. Verlobten von Memé als einen Rüpel darzustellen, scheiterten kläglich, da wenig kunstfertig dargeboten, was auch zur allg. Unglaubwürdigkeit beitrug. Die Zutaten sind zwar da, aber zu einer Geschichte, die auch Lesevergnügen mitbringt, kommt es wohl kaum. Ich habe mich geärgert, mit dem Buch angefangen zu haben. Die Geschichte erwies sich als zigster Abwasch von schon mal in zig Variationen dagewesenen und viel besser erzählten Familienstories. Kaum lesenswerte Ansätze, Ideen oder auch Art der Darbietung. Es gibt durchaus spannende Interpretationen von Wohlbekanntem. Dazu muss man Talent haben und schreiben können. Hier ist der nicht der Fall. Das schöne Cover und unbekannter Name haben mich Bewegt, zum Buch zu greifen. Leider erwies es sich als keine besonders gute Idee. Ich mag gerne gute Familiengeschichten. Leider erschien mir diese in jeder Hinsicht zu primitiv und nicht der Rede wert.

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  • Verzauberter Sommer im Burgund

    Mein Sommer mit Mémé
    biancaneve66

    biancaneve66

    27. December 2016 um 18:23

    Mémé kommandiert ihre Familie ins Burgund, um das geerbte Chateau zu renovieren. Es handelt sich um einige wenige Familienmitglieder, und jeder einzelne hat seine persönlichen Ansichten und Beweggründe, der Aufforderung Mémés überhaupt zu folgen. Die verschiedenen Charaktere sind lebensnah gezeichnet und ihre verschiedenen Auffassungen führen nicht selten zu Konflikten, wie sie in jeder Familie vorkommen können. Jeder einzelne der Protagonisten ist auf seine Art sympathisch und der Roman lebt gerade von den Beziehungen der Charaktere zueinander. Wie ein Puppenspieler führt Mémé ihre Nachkommen wie mit unsichtbaren Fäden durch den Sommer. Und doch: im Lauf der Geschichte merkt man ganz gut, dass die Achtzigjährige nicht nur aus Egoismus handelt, denn ihr liegt nicht nur ihr Chateau am Herzen, sondern jedes einzelne Familienmitglied. Elaine Briag versteht es, mit ihrem ausdrucksstarken Stil auch die einfachen Handgriffe im Leben zu etwas Besonderem zu machen. Sie verzaubert nicht nur mit der Beschreibung von Chateau und Landschaft, sondern auch mit der Schilderung des Alltäglichen. Besonders hervorzuheben ist dabei das Thema Kochen. Der Roman dringt dem Leser sozusagen bis in Nase und Magen, vor allem aber mitten ins Herz! 

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  • Ein Sommer im Burgund

    Mein Sommer mit Mémé
    beate_bedesign

    beate_bedesign

    20. December 2016 um 15:59

    Inhalt:Mémé, Paulas Großmutter, hat die gesamte Familie darum „gebeten“ in ihrem „Château“ im Burgund zu erscheinen. Erstens stehen dringende Renovierungsarbeiten an und zweitens will Mémé dort ihren 80. Geburtstag feiern. Paula ist davon gar nicht begeistert, denn ihr Verlobter Jakob arbeitet in Afrika und die beiden wollen sich nach Monaten nun endlich in Paris treffen und dort ein paar schöne Liebestage machen. Doch Paulas Großmutter kennt kein nein. Und so reist Paula ins Burgund. Auch ihr Bruder mit Frau und Tochter reisen an. Zusammen fangen sie mit der Renovierung des alten Hauses an und graben ganz nebenbei einige alte Geheimnisse aus. Meine Meinung:Mich hat das Buch angesprochen, weil ich Frankreich liebe. Und ich habe genau das bekommen was ich erwartet habe. Eine Geschichte umspielt mit französischem Flair, gutem Essen, gutem Wein, einer tollen Landschaft. Aber auch eine alte Dame, die das Zepter als Familienoberhaupt schwingt und dabei oft recht herrisch wirkt und die weiche Schale dahinter nur selten durchblitzten läst. Eine Familie, die anscheinend jede Menge Probleme mit sich rumschleppt ohne es zu wissen und die auf Grund der gemeinsamen Zwangsferien so einiges an Konfliktpotential zusammenträgt. Es war interessant die gesamte Familie dabei zu begleiten, wie sie ihre Konflikte austragen, wann sie begreifen woran es liegen könnte und wie und ob sie es ändern können.Alle Charaktere fand ich sehr interessant. Manche Emotionen waren für mich nicht immer nachvollziehbar und hin wieder gab es kleinere Handlungssprünge. Dennoch war das Buch flüssig zu lesen und auf seine ganz eigene Weise auch spannend bis zum Schluss. Mein Fazit:Wer Frankreich und die französische Lebensart liebt, wird dieses Buch mögen. Wer ein „Hach“-Buch sucht, wird hier wahrscheinlich falsch liegen. Dennoch ist es eine schöne Familiengeschichte voller Emotionen.

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  • Gelungener Generations- und Familienroman mit französischem Flair und viel savoir-vivre!

    Mein Sommer mit Mémé
    SigiLovesBooks

    SigiLovesBooks

    19. December 2016 um 18:05

    "Mein Sommer mit Mémé" von Élaine Briag erschien 2016 bei HarperCollins Germany (TB, broschiert) und auch wenn der Erscheinungstermin etwas ungünstig anmutet (Spätherbst), so vermag die Geschichte, die Élaine Briag erzählt, dennoch etwas sommerliches französisches Flair durch das  wundervolle Cover und auch die Handlung sowie die Beschreibung der Landschaft des Burgund mit seinen Weingütern in die kältere Jahreszeit bringen...Mémé (im Französischen für Großmutter) schart ihre Familie mittels einer Einladung, die ihr sehr wichtig ist, um sich, da sie zum einen ihren 80. Geburtstag im Kreise der Familie feiern möchte und Hilfe bei der Renovierung des altes Hauses, eher Schlösschens braucht, in dem zuvor lange Zeit ihr nun verstorbener Cousin Valentin wohnte...Für ihr Alter außergewöhnlich agil, fährt sie Mobylette, wandert gerne, ist ein Genußmensch und steht zu ihrer Entscheidung, die sie von ihrer französischen Familie einst entzweite, einen Deutschen geheiratet zu haben, dem sie ins Markgräfler Land folgte und viele glückliche Jahre mit ihm verbrachte. Als Ich-Erzählerin tritt Paula auf, die eigentlich ihre Verlobung mit Jakob, einem angehenden Arzt, in Paris nachfeiern will, sobald er von seiner Tätigkeit in Kenia als 'Arzt ohne Grenzen' Urlaub erhält...So treffen also (meist ohne es wirklich zu wollen) im Burgund für 3 Wochen alle Familienmitglieder zusammen: Paula, Claire, ihre Mutter, Marcel, ihr Bruder mit Frau Helen und Tochter Meike, was für alle nicht ohne Folgen bleiben soll und ihr Leben verändert; von der resoluten Mémé wird der Menüplan erstellt, sie schreibt auch ansonsten die Règlements vor und jedem ist klar, dass diese Zeit sehr wichtig für Mémé sind, geht es doch um Renovierung und den Erhalt des 'zurückeroberten' geliebten Chateaus, in dem sie einst aufwuchs... Da bleibt auch nicht aus, dass unter den Teppich gekehrte Probleme plötzlich auftauchen, wo die anderen sie nicht vermutet haben:"Dort, wo reine Harmonie herrscht, nagt der Wurm im Gebälk, bis bei der geringsten Erschütterung das marode Gebäude zusammenbricht". (Zitat Méme, S. 107)Solche Sätze sind es, die diesen mit viel Empathie und sehr sympathischen Figuren - allen voran die betagte Mémé - emotionale Tiefe geben, die ohnehin in gewohnter 'manière' der Autorin mit viel Herz in der Feder geschrieben wurde. Mémé macht Enkelin Paula zu ihrer Komplizin, um die Rätsel um Valentin zu lösen, mit dem sie lange Zeit keinen Kontakt hatte. Paula, die auch ihre Beziehung zu Jakob überdenken muss, begibt sich nur allzu gerne in die Schatzkammer des Dachbodens, da ihr dies als Kind stets verwehrt worden war...In diesem Familienroman geht es sehr viel um das französische savoir-vivre, was sich bei den Menüzubereitungen typisch französischer Küche und den herrlichen Landschaftsbeschreibungen zeigt: Im Ets. Martin & Fils, einem Weinhändler und Weingut, von dem noch zu lesen sein wird, entführt die Autorin den Leser in die Welt der Sommeliers und beschreibt in herrlich-humorvoller Weise eine Wahrheit: Dass der alte Rouge im separaten, dunklen Kellergewölbe nur ein Flüstern verträgt: Er braucht Ruhe ;)Die Frage, um die der Roman kreist, ob es eine weitere erbberechtigte Person außer Mémé, die mit der Sanierung von Haus und Garten überaus beschäftigt und nicht zu stoppen ist, gibt und Valentin unerwarteterweise doch Nachkommen hatte, spitzt sich zum Romanende hin zu; auch die schwelenden Familienprobleme bedürfen einer "kollektiven Konfliktlösung"... Das von Mémé initiierte 'Sommerwichteln' spielt  hierbei eine tragende und durchaus positive Rolle...Ein runder, stimmiger Abschluss krönt diesen Frauen- und Familienroman, der flüssig zu lesen und sehr unterhaltsam ist und dem es an emotionaler Tiefe nicht mangelt.Fazit:Ein wie gewohnt mit emotionaler Feder, viel Herz und sympathischen Figuren geschriebener Roman, der ein wenig Sommerwärme und die französische Kultur mitbringt, die auch im Winter das Herz des Lesers zu wärmen vermag. Einziger Minuspunkt meinerseits: Mir fehlte etwas mehr Spannung und auch das Ende war, wenn auch schön, etwas zu vorhersehbar. Gerne vergebe ich verdiente 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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  • Ein Buch was einen den Sommer im Winter zurück geholt hat. Einfach wunderschön.

    Mein Sommer mit Mémé
    lenicool11

    lenicool11

    18. December 2016 um 15:35

    Inhalt Großmutters Château im Burgund zu renovieren, passt überhaupt nicht in die Pläne der jungen Antiquitätenhändlerin Paula. Denn sie wollte sich in Paris mit ihrem Verlobten Jakob treffen. Aber Großmutter, Mémé genannt, setzt die liebevollen Daumenzwingen an und versammelt nach langer Zeit wieder die ganze Familie an einem Tisch. Zwischen köstlichem Essen, Familienzwist und einigen Gläsern Wein findet Paula heraus, welches Geheimnis Mémé verbirgt – und was das für Paulas Zukunft bedeutet. Meine Meinung Ein Buch das mich verzaubert hat und nach Frankreich entführt hat der Schreibstil der Autorin ist einfach himmlisch man hatte Frankreich und das Land vor Augen , in der Nase und im Gefühl es ist im moment Winter in Deutschland wenn ich dieses Buch gelesen hab hab ich es nicht gemerkt. Man hatte die Gerüche der Farbe bei Renovieren in der Nase und vom Essen einfach alles. Und dann diese liebenwerte Großmutter und auch Paula war mir sehr sypmatisch. Das Buch hat ein Familiengeheimnis und man lass und dachte sie oh nein noch ein Probleme und noch ein Probleme aber man hat mit ihnen mit gefiebert und man hat sich wohl gefühl man wäre am liebsten selbst dort hin gefahren und man dachte beim lesen noch mehr kann garnicht passieren und doch das beste kommt bekanntlich am Schluss. Vor allem das Happy End für die Großmutter war für mich einfach wunderschön. Ich hab zwar eine kleine Kritik aber dafür kann ich einfach kein Stern abziehen mir war das Ende für Paula irgendwie nicht befriedigend genug. FazitEin Buch was man im Winter lesen sollte weil man sich den Sommer und Frankreich ins Wohnzimmer holt. Eine Leseempfehlung für jeden der Familiengeschichten mag.

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