Élisabeth Badinter Maria Theresia

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Inhaltsangabe zu „Maria Theresia“ von Élisabeth Badinter

Sie war intelligent, energisch, schön, charmant; gleichzeitig war sie intolerant, stur, anti-intellektuell: Gewiss war Maria Theresia jedoch 1740 mit 23 nicht darauf vorbereitet, die Herrscherin des größten, aber auch fragilsten Reichs in Europa zu werden. Dennoch regierte sie die Habsburgermonarchie vierzig Jahre lang, war eine der mächtigsten Herrscherinnen Europas, dazu Mutter von 16 Kindern. In ihrer blendend geschriebenen Biographie eröffnet die aus Frankreich stammende feministische Autorin und Historikerin Élisabeth Badinter eine neue Sicht auf die starke Frau Maria Theresia, die zu einem Symbol habsburgischer Politik wurde und wie kaum eine Frau die Geschichte von Österreich prägte.

Es ist die interessante Geschichte eines Lebens und die Geschichte einer Dynastie, intelligent geschrieben und nie langweilig.

— JulesBarrois

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  • Mutter, Geliebte und Karrierefrau – ein Vorbild?

    Maria Theresia

    JulesBarrois

    30. March 2017 um 08:06

    Maria Theresia: Die Macht der Frau - Élisabeth Badinter (Autorin), Horst Brühmann (Übersetzer), Petra Willim (Übersetzer), 304 Seiten, Paul Zsolnay Verlag (13. März 2017), 24 €, ISBN-13: 978-3552058224 Mythos Maria Theresia: die mächtigste Frau in der Geschichte, überaus schön, erotische Legende, charmant, akribische Arbeiterin, Supermutter, hingebungsvoll Liebende, König (männlich), perfekte Schauspielerin, Reichshausfrau, Märchenkönigin, entscheidungskräftig und machtbewusste Strategin, kaum ein Attribut, das ihr nicht verliehen wurde. Maria Theresia von Österreich wurde 1717 in Wien geboren und starb dort im Jahre 1780. Sie war eine der prägenden Monarchen des aufgeklärten Absolutismus. Politisch unerfahren besteigt sie mit gerade 23 Jahren den Thron. Und sie war genauso widersprüchlich, wie das Zeitalter in dem sie gelebt hat und das sie in 40 Regierungsjahren als Machtpolitikerin und als Mutter von 16 Kindern maßgeblich mitgeprägt hatte. Es gibt nichts, was wir über sie nicht wissen könnten. Warum also eine neue Biographie? Ausser zum Anlass ihres 300ten Geburtstages? Élisabeth Badinter ist in erster Linie Philosophin und Feministin und erst in zweiter Linie Historikerin. Wir erfahren also, wie nicht anders zu erwarten, keine neuen Fakten, sondern bekommen eine andere Blickweise auf diese ungewöhnliche Frau. Wie geht diese Frau mit den Widersprüchen, Spannungen, Misserfolgen  und Problemen ihres Lebens um? Wie hat sie ihre weibliche Seite genutzt und den Trumpf der Gefühle und der Verführung ausgespielt? Was können wir heute von ihr lernen? Élisabeth Badinter prägt das Buch durch den Untertitel „Die Macht der Frau“. Damit gibt sie dieser Ausnahmefrau einen Allgemeingültigkeitsaspekt, den sie auf die moderne Frau übertragen möchte. Ob ihr der Nachweis schlüssig gelungen ist? Oder waren die Verhältnisse der Zeit und die Persönlichkeit von Maria Theresia zu aussergewöhnlich? Lesen Sie und bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil. Auf jeden Fall ist dieses Buch sehr lesenswert. Ein exquisiter Schreibstil, ein gut strukturierter Aufbau und eine perfekte Dokumentation umrahmen diesen interessanten, sozialgeschichtlichen und psychologischen Essay. Es ist keine traditionelle Biographie, sondern eine Reflexion über die drei Aspekte der Königin: Frau, Herrscherin und Mutter. Es ist die interessante Geschichte eines Lebens und die Geschichte einer Dynastie, intelligent und mit begeisterndem Schwung geschrieben, klar, präzise und ​​nie langweilig, fast wie ein historischer Krimi. Das gelungene Porträt einer starken Frau in einer männlichen Zeit. Oder wie es der Hofbaumeister Emanuel Teles da Silva (1691-1771), die graue Eminenz der Regierung Maria Theresias einmal formulierte: Der "Mann des Jahrhunderts ist eine Frau."   Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Paul Zsolnay Verlages https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/maria-theresia/978-3-552-05822-4/ Fragen Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung nach diesem Buch. Wenn Sie in meiner Gegend „Landkreis Merzig-Wadern“ leben, dann wenden Sie sich an die Rote Zora: http://www.rotezora.de

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