Émile Zola

 4 Sterne bei 485 Bewertungen
Autor von Nana, Germinal und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Émile Zola

Emile Zola wurde am 2.4.1840 in Paris geboren. Mit drei Jahren zog er nach Aix-en-Provence, erst 1858 folgte er seiner Mutter zurück nach Paris. Nachdem er seine Abitur nicht bestand, arbeitete er zunächst als Schreiber beim Hafenzoll, dann als freier Journalist. Mit 22 Jahren bekam er eine Anstellung in einem Verlagshaus, wo er seine ersten Werke veröffentlchte. 1998 flüchtete Zola aus politischen Gründen nach England, kehrte aber nach einem Jahr wieder in seine Heimatstadt zurück und verstarb drei Jahre später, 29.9.1902. Heute gilt Émile Zola als die Leitfigur der naturalistischen Schule. Er ist weltweit bekannt.

Neue Bücher

Cover des Buches Doktor Pascal (ISBN: 9783756544301)

Doktor Pascal

Neu erschienen am 03.11.2022 als Gebundenes Buch bei epubli.
Cover des Buches Der Zusammenbruch (ISBN: 9783756544165)

Der Zusammenbruch

Neu erschienen am 02.11.2022 als Gebundenes Buch bei epubli.
Cover des Buches Das Geld (ISBN: 9783756544097)

Das Geld

Neu erschienen am 02.11.2022 als Gebundenes Buch bei epubli.
Cover des Buches Die Bestie im Menschen (ISBN: 9783756543823)

Die Bestie im Menschen

Neu erschienen am 01.11.2022 als Gebundenes Buch bei epubli.

Alle Bücher von Émile Zola

Cover des Buches Nana (ISBN: 9783423143998)

Nana

 (85)
Erschienen am 01.04.2015
Cover des Buches Germinal (ISBN: 9783958161863)

Germinal

 (56)
Erschienen am 01.08.2014
Cover des Buches Das Paradies der Damen (ISBN: 9783958161856)

Das Paradies der Damen

 (52)
Erschienen am 01.08.2014
Cover des Buches Thérèse Raquin (ISBN: 9783423137041)

Thérèse Raquin

 (35)
Erschienen am 01.07.2008
Cover des Buches Der Bauch von Paris (ISBN: 9783956976186)

Der Bauch von Paris

 (31)
Erschienen am 25.02.2015
Cover des Buches Geld (ISBN: 9783847720164)

Geld

 (25)
Erschienen am 15.09.2017
Cover des Buches Der Totschläger (ISBN: 9781517066727)

Der Totschläger

 (21)
Erschienen am 27.08.2015

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Émile Zola

Cover des Buches Wie man lebt, so stirbt man (ISBN: 9783867302326)
aus-erlesens avatar

Rezension zu "Wie man lebt, so stirbt man" von Émile Zola

Das Schicksal arbeitet bis zum letzten Glockenläuten
aus-erlesenvor 3 Monaten

Émile Zola – und daran gibt es keinen Zweifel – würde heutzutage mit Pomp und Glamour beigesetzt werden. Sein Leben und Werk hingegen waren wenig glamourös, und schon gar nicht pompös. Ist der Titel des Buches also schon deswegen eine Irreführung? Nein! Er sorgt jedoch bis heute für Furore. Als politischer Journalist war er redegewandter Ankläger und Verfechter der Ideale der französischen Revolution, die nicht nur seiner Meinung nach mit immer öfter mit Füßen getreten wurden. In seinen Romanen bildete er das harte Leben derer ab, die die Maschinerie einer Gesellschaft am Laufen hielten. In der DDR wurde sein Werk als Initial des Arbeiterromans gepriesen.

Die fünf kurzen Geschichten in diesem Buch handeln nicht vorrangig vom Tod. Vielmehr sind es teils amüsante Betrachtungen derer, die einen Verlust zu betrauern haben. Dass sie nicht immer trauern, sondern mit „ganz alltäglichen Sorgen“ kämpfen, ist verständlich, aber manchmal eben auch ein Blick durchs Schlüsselloch der Anderen.

Wenn also eine Witwe ihre sorglosen drei Söhne ein letztes Mal mehr oder weniger auf die Probe stellt, treibt es dem Leser schon mal ein Lächeln ins Gesicht. Denn die Drei taten und tun sich nicht durch heroisches Handeln hervor. Das Erbe des Vaters haben sie im Handumdrehen durchgebracht, leben wieder bei der Mutter. Doch auch deren Tage sind gezählt. Ein neuerliches – zu verprassendes Erbe wie einst bei Papa – ist nicht zu erwarten. Vor der Ernte steht die Saat. Und die wird nicht einfach.

Es liegt Émile Zola fern nur über die zu berichten, denen es nicht nur auf dem Papier gut geht. Finanziell gesehen. Wie in der Geschichte über ein Paar, das bei fast Null begann. Durch harte Arbeit und Zielstrebigkeit, Entbehrungen und Verzicht füllte sich das Portemonnaie. Doch wir alle wissen, dass das letzte Hemd keine Taschen hat. Und so bleibt dann doch nur die Erkenntnis: „Wie man lebt, so stirbt man“.

Zum Einen ist Band Vier der Reihe Edition de Bagatelle, in der Kleinode der Großen von Damals eine neue Heimat finden, ein gefundenes Fressen für die, die im Kleinen das Große erkennen. Zum Anderen ist es eine Möglichkeit Altes im neuen Gewand zu präsentieren. Die kurzweiligen Geschichten bekommen durch die Handschrift von Vera Gereke, Studentin an der HAW Hamburg ein künstlerisches Gewand, das auch dem Autor sicherlich gefallen hätte. Die sparsame Verwendung von Schwarz, Weiß und orange spielen mit den Emotionen des Leser. Mal fast schon bedrohlich, mal liebevollen Frieden verheißend, sind die Abbildungen das kunstvolle Abziehbild der Texte Émile Zolas.

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Cover des Buches La Débâcle: édition originale et annotée (ISBN: 9798664309676)
S

Rezension zu "La Débâcle: édition originale et annotée" von Émile Zola

Episodenroman
sKnaerzlevor 4 Monaten

Der Roman schildert den Untergang des Zweiten Kaiserreichs im Krieg von 1870/71. Dabei will er ein großes Panorama zeigen, weshalb er ein großes Personentableau wählte, von dem jeder auf seine Weise die Schrecken dieser Zeit erlebt und die Freunde Maurice und Jean sind als Hauptfiguren nicht besonders herausgehoben.

Schon am Anfang müssen die französischen Soldaten hungern, weil die unfähige Führung nicht in der Lage ist, den Nachschub zu organisieren. Die Schlacht von Sedan, die im Mittelpunkt des Romans steht, ist ebenfalls von großer Grausamkeit, nicht nur für die kämpfende Truppe, auch für die Zivilisten in Sedan und für die Verwundeten, deren Behandlung noch immer vor allem aus Amputationen besteht, zum Glück jetzt mit Betäubung durch Chloroform.

Zola schildert auch Heldentaten, besonders die der Sanitäter oder einer Gruppe Soldaten, die um jeden Preis ihre Fahne retten will. 

Besonders entsetzt hat mich die Erschießung von Zivilisten, die sich am Kampf beteiligt haben.

Zola ist dabei alles andere als unparteiisch, Franzosen sind zwar meist unfähig und oft eigennützig, aber im Zweifel doch die "Guten" während die Deutschen kalt, vernünftig und aus Vernunft grausam sind.

Nach der Schlacht gehen die Schrecknisse unvermindert weiter, jetzt geht es darum, Leichen zu bergen und die Forderungen der Besatzer zu erfüllen und zu umgehen. Für mich fiel hier die Behandlung der französischen Kriegsgefangen auf, die die Preußen nicht versorgten und die deshalb in Hunger und Dreck verkamen.

Im letzen Teil geht es um das belagerte Paris und die Commune. Das erlebt Maurice in einer Mischung aus Verzweiflung und halbem Wahnsinn, womit Zola deutlich macht, was er davon hält, allerdings hat er auch keinerlei Sympathie für ihre Gegner.

So, falls jemand denkt, ich hätte gespoilert, es gibt noch viele andere Episoden, manchmal geht eine Geschichte sogar gut aus. 

Vergleichen lässt sich der Roman vielleicht mit "Im Westen nichts Neues". Allerdings wird der Blick dort bewusst auf eine eine einzige Korporalschaft gerichtet, während Zola eine ganze Gesellschaft beschreibt.



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Cover des Buches Son Excellence Eugène Rougon (ISBN: 9782322182473)
S

Rezension zu "Son Excellence Eugène Rougon" von Émile Zola

Ein verächtlicher Blick aufs Zweite Kaiserreich
sKnaerzlevor einem Jahr

Der Roman beginnt damit, dass Rougon als Minister entlassen wird und seine Freunde mit vielen Intrigen versuchen, ihn wieder ins Amt zu bringen und als das gelungen ist, fordern sie so viele Geschenke, Posten und Kompensationen, das Rougon als Minister erneut unmöglich wird.


Die Handlung ist mehr als banal, interessant sind die Personen, von dem vornehmen Marquis, der nur sehr leise seine Forderungen stellt bis zu dem Abenteurer Gilquin, der "Es lebe die Republik" ruft, wenn ihn niemand hören kann, von dem Ehepaar aus der Provinz, das seine eigene Bettwäsche in Paris vermisst, bis zu der mondänen Clorinda mit dem seltsamen Appetit.


Wie der Herr, so das Gescherr - mit dieser intriganten Truppe soll natürlich der Herr und Meister Napoleon III. kritisiert werden. Das gelint aber nicht so recht, denn obwohl sie banal, egoistisch und manchmal sogar verbrecherisch sind, sind sie doch alle auch liebenswert. Deshalb - der Roman ist durchaus lesenswert



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Émile Zola wurde am 02. April 1840 in Paris (Frankreich) geboren.

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