Émile Zola Das Geld

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Inhaltsangabe zu „Das Geld“ von Émile Zola

Gierige Börsenspekulanten, undurchsichtige Finanzhaie, ihre großen und kleinen Opfer: Mit »Das Geld« hat Emile Zola bereits 1891 einen hochmodernen Finanzthriller geschrieben, der aktueller ist denn je und einem breiten Publikum komplexe Zusammenhänge verdeutlicht, die gerade in der heutigen Welt für die meisten nicht mehr zu durchschauen sind.

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  • Ein wertvolles Zeitdokument

    Das Geld

    Makollatur

    06. October 2015 um 15:35

    Zolas Roman "Das Geld" schildert auf eindrückliche Weise die Mechanismen des frühkapitalistischen Banken- und Finanzwesens im Frankreich des 19. Jahrhunderts. In der Hauptfigur, dem Spekulanten Saccard vereinigen sich die Eigenschaften eines gefährlichen und skrupellosen Börsianers. Ausgestattet mit Wissen, Routine und der nötigen Portion Charisma gelingt ihm die Schaffung einer gewaltigen Institution, mit deren Hilfe er vor allem die Vormacht der jüdischen Finanzmänner brechen will. Individuelle Schicksale sind für ihn dabei nicht von Belang, seine persönlichen Ziele genießen die höchste Priorität. Doch nebulöses Geschäftsgebahren und der Verlust jeglicher Objektivität führen schließlich zum Zusammenbruch der Bank und damit auch zum finanzwirtschaftlichen Kollaps im Kaiserreich Napoleons III. Der Text liefert die maßgeblichen Zutaten, die sowohl für eine Börsenhysterie als auch für einen Börsenkrach nötig sind. Leichtgläubige Kunden und gewissenlose Spekulanten, deren eigene Ziele wichtiger sind als das Gemeinwohl. In dieser Hinsicht ist "Das Geld" von erschreckender Aktualität. Sperrig ist allein der Stil, der häufig Dehnungen enthält, die nicht immer von Nutzen sind. Daher lässt sich der literarische Mehrwert aus heutiger Sicht nur noch schwer ermitteln. Als Zeitdokument ist Zolas Text aber durchaus lesenswert.

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  • Rezension zu "Das Geld" von Émile Zola

    Das Geld

    walli007

    10. June 2012 um 09:00

    Die Blase Aristide Saccard hat schon öfter mal gewonnen mal verloren. Gerade im Moment (in den 1860ern) ist er in Ungnade, was ihn aber keinesfalls davon abhält, neue Ideen zu entwickeln. Im Wissen des beginnenden Fortschritts im Orient möchte er an den dortigen Entwicklungen teilhaben. Doch gewitzt wie er ist beteiligt er sich nicht direkt. Nein, er gründet eine Bank, der er außerordentlich lukrative Geschäfte mit neuen Gesellschaften im Orient bescheinigt. Durch immer neue Kniffe und Tricks verhilft er seiner Bank zu Ruhm, Ansehen und immer neuem Kapital. Und gerade dieses Kapital ist weder voll bezahlt noch durch irgendetwas gesichert. Dieser Roman Emile Zolas wurde 1891 zum ersten Mal veröffentlicht. Und als ich vor dem Kauf des Buches auf der hinteren Seite des Einbandes las: "Hochmoderner Finanzthriller", "aktueller denn je", dachte ich, nah, das kann doch wohl nicht sein. Damals ging doch noch alles ruhig und gesittet zu. Tja, dachte ich. Doch nach dem Lesen des Buches kann ich sagen, es stimmt. Damals wie heute regiert die Gier und die ist fast allmächtig. Wenn es um Geld geht, eigentlich eher um das Spiel mit dem zu erhoffenden Gewinn, der immer maximiert werden soll, verlieren die Leute den Verstand. Das gilt damals wie heute. So lassen sich einfache Leute ködern und in den Ruin treiben. Nur wenige springen nicht auf den Zug auf oder springen rechtzeitig ab. Das kennen wir doch alles aus der Zeitung. Und gerade das verhilft beim Lesen zu einigen Erkenntnissen und macht das Buch tatsächlich sehr aktuell. Hier haben wir eine Bankblase, es gibt aber auch Internet-Blasen oder Immobilienblasen und sonstige Finanzkrisen, die eigentlich immer durch die unmäßige Gier einzelner angestoßen werden. Ein Problem, das sich wohl nicht lösen lässt, denn ist das Misstrauen gegen eine vermeintliche Blase geschürt, wird sich bestimmt wieder ein schlauer Gieriger etwas ausdenken, um die nächsten erneut zu ködern.

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  • Rezension zu "Das Geld" von Émile Zola

    Das Geld

    laughing_buddha

    18. May 2012 um 13:49

    Kennst Du das tägliche Lesen des Wirtschaftsteils über Finanzspekulationen und den überschnappenden Kapitalismus? Das hat´s noch nie gegeben heißt es nicht selten: "Doch - der Zola hat´s schon vor über hundert Jahren gewußt und einen Roman darüber geschrieben!" Keine Stunde Hörsaal der Wirtschaftswissenschaften ist notwendig, um zu verstehen, wie sich die Menschen nach dem Geld den Hals verdrehen. Und diejenigen, die es schon immer gewußt haben, werden in Ihrer Vorahnung bestätigt, dass an der Gier nach dem Gold alle zugrunde gehen. Herrlich!

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  • Rezension zu "Das Geld" von Émile Zola

    Das Geld

    MauritiusMark

    08. March 2007 um 19:44

    Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe!!!
    Ein must have für alle, die irgendetwas mit Börse oder Bank zu tun haben!!!

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