Émile Zola Germinal

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Inhaltsangabe zu „Germinal“ von Émile Zola

13. Band des Rougon-Macquart-Romanzyklus (Quelle:'Flexibler Einband/01.08.2014')

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  • Rezension zu "Germinal" von Émile Zola

    Germinal

    SagMal

    Wie auch schon bei Zolas "Nana" benötigte ich eine Weile, um mich in die Handlung hinein zu denken. Im Mittelpunkt des Plots steht Étienne Lantier, der in einer Kohlegrube von Montsou nach längerer Arbeitslosigkeit endlich eine Stelle findet. Dort lernt er auch die Bergarbeiterfamilie Maheu kennen, die ebenfalls im Zentrum der Geschichte steht, und freundet sich mit deren Mitgliedern an. Trotz des unbändigen Einsatzes der Arbeiter breitet sich das Elend im Dorf immer weiter aus, denn der gezahlte Lohn reicht für die Familien kaum noch um sich am Leben zu erhalten. Die Not permanent vor Augen gründet Étienne schließlich eine Hilfskasse und wird zum Anführer eines Streiks, der monatelang andauert und am Ende auch noch zahlreiche Mitstreiter dahinrafft. Und als schon alles verloren gegangen zu sein scheint, wird der junge, gelernte Mechaniker sogar nochmals auf eine harte Probe gestellt... Gefesselt hat mich an diesem Buche Zolas vor allem die eindringliche Sprache, die er gefunden hat, um das schreckliche Elend der Arbeiter rund um ihre Wirkungsstätte immer wieder aufs Neue zu beschreiben. Und trotz wiederkehrender Schicksalsschläge verloren die Arbeiter doch irgendwie eines nicht - Hoffnung auf Besserung ihres Zustands.

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    BrittaRoeder

    22. February 2015 um 10:33
  • Germinal

    Germinal

    glowinggloom

    29. December 2014 um 15:18

    Etienne Lantier findet Arbeit in einem Kohlebergwerk in Nordfrankreich. Der Roman handelt Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Leser erhält schockierende Einblicke in die damalige Gesellschaft und deren Sitten.                                  Die Arbeitsbedingungen sind katastrophal. Knochenharte Handarbeit unter Tage, auch von Frauen und Kindern. Überleben am Existenzminimum. Es geht wirklich nur darum, nicht zu verhungern. Mädchen sind "Freiwild". Die Grubeneigner leben im Luxus. Als der Arbeitslohn weiter gedrückt werden soll, bricht ein Streik los. Ein Streik seinerzeit glich eher einem Bürgerkrieg. Es wird Militär eingesetzt. Menschen werden erschossen und erschlagen. Es geschehen mörderische Sabotageakte. Der Roman ist im naturalistischen Sprachstil geschrieben. Zola ging es hier wohl nicht um sprachliche Ästhetik, sondern um Gesellschaftskritik. Für meinen Geschmack kein sprachliches Meisterwerk aber ein unglaublich intensiver Einblick in eine, Gott sei Dank, vergangene Epoche.

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  • Rezension zu "Germinal" von Émile Zola

    Germinal

    Anja_Lev

    28. January 2009 um 09:50

    Zola erzählt in "Germinal" die Geschichte des Etienne Lantier, Sohn der Wäscherin Gervaise aus dem "Totschläger", Dieser arbeitet Ende des 19. Jh. zur Zeit der Rezession und daraus folgenden ersten Arbeiteraufstände in einem Bergwerk in Frankreich und entwickelt sich schnell vom ungebildeten Arbeiter zum interessierten und engagierten Anführer einer Gruppe Streikender. Die Arbeitsbedingungen im beschriebenen Bergwerk sind katastrophal, die Arbeiter leben unter engsten Bedingungen und können gerade die notwendigsten Ausgaben für Lebensmittel decken. Als die Tarife der Entlohnung geändert werden sollen, gibt es erste Proteste und schließlich wochenlang dauernde Streiks. Arbeiter wie Bergwerksbesitzer kämpfen mit harten Bandagen, es kommt zu Zerstörungen und Übergriffen gegen Menschen und Maschinen. Zola schildert die Lebens- und Arbeitsbedingungen eindringlich und bildlich, die Gewissenskonflikte und Zweifel, die Motive und Beweggründe von Lantier und den anderen Arbeitern wie auch der Arbeitgeber werden genau geschildert, so dass dem Leser die Landschaft wie auch das Geschehen sehr deutlich wird.

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  • Rezension zu "Germinal" von Émile Zola

    Germinal

    kuermann

    18. August 2008 um 21:51

    derb, roh, eindringlich.

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