Émilie de Turckheim

 5 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Im schönen Monat Mai, Popcorn Melody und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Émilie de Turckheim

Im schönen Monat Mai

Im schönen Monat Mai

 (5)
Erschienen am 02.05.2012
Popcorn Melody

Popcorn Melody

 (0)
Erschienen am 25.08.2017
Heloïse est chauve

Heloïse est chauve

 (0)
Erschienen am 01.10.2014

Neue Rezensionen zu Émilie de Turckheim

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kattiis avatar

Rezension zu "Im schönen Monat Mai" von Émilie de Turckheim

Schwarz .... und gut!!
kattiivor 4 Jahren

An das Buch bin ich in Form einer Challenge geraten ... Aufgabe war: Orange und Wort mai soll im Titel vorkommen. (die amazon version, die ich habe ist orange) ... und ich bin sehr froh, dass ich so diese geniale kleine lekture gefunden habe. Zum Inhalt:
Der Hausknecht Aimé erzählt in der Ich Form von der Testament Verlseung seines toten Herren. Schon bald wird klar, wieso die ganzen doch recht zusammen gewürfelten Erben zusammen gekommen sind. Denn sie alle verbindet eine Geschichte. 

Nach und nach werden dem leser die Zusammenhänge klar und welche Rolle Aimé im ganzen spielt. In seiner "Einfachheit" erinnert er mich sehr an Forrest Gump und auch geniale Zitate ala 'Mama sagte immer' kommen oft vor. Sätze wie "..Vulgär ist, wenn sich wer so offensichtlich anstrengt für die Schönheit, dass man am Ende nur die Anstrengung sieht, aber keine Schönheit..." und weitere Lese - Highlights Runden das ganze perfekt ab. 


Ich bin absolut positiv überrascht von dem sehr kurzen Buch. Klare Leseemofehlung wenn man skurile, schwarze, bitterböse Bücher mag. 

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L

Rezension zu "Im schönen Monat Mai" von Émilie de Turckheim

Bitterböse und doch amüsant zu lesen
LeseJettevor 4 Jahren

Das passiert: Aimé, etwas einfältiger Diener des toten Louis Yoke, erzählt von den Ereignissen etwa vier Wochen nach dem Tode seines Herrn. Dieser einsame Herr ohne einen Angehörigen will seine irdischen Besitztümer 5 seiner Kunden vermachen. Alle scheinbar willkürlich ausgewählt. Während die Erben auf den Notar warten, der den Vorgang abschließen soll, ereignet sich so einiges auf dem abgelegenen Gut.


So gefällt mir das Buch: Schon zu Anfang fällt der ungewöhnliche Schreibstil auf, denn der einfältige Aimé erzählt aus seiner Perspektive, was sich nach der Ankunft der Erben ereignet. Nun kann man sich über den Stil streiten, doch gerade der trägt dazu bei, dass man die Hauptperson eher unterschätzt. Darauf basierend entwickelt de Turckheim eine Geschichte, bei der der Leser mehr als einmal von den Wendungen überrascht wird. Denn was Zufall zu sein scheint, ist ein durchaus perfider Plan, der nicht dem Kopf von Monseur Louis sondern dem des Aimé entsprungen ist.


Der Stil trägt außerdem auch dazu bei, dass der Roman bis zum Ende spannend bleibt. Denn nicht alle Schilderungen erschließen sich dem Leser sofort. Ganz nebenbei auch ein Grund, dass man den ohnehin nur kurzen Roman kaum aus der Hand legen mag.


Dennoch kann man das Buch nach dem Lesen des Epilogs problemlos aus der Hand legen, denn de Turckheim lässt seinen Erzähler zum Ende des letzten Kapitels alles erklären und löst damit einige Rätsel auf. So bleibt keine Frage offen.


Fazit: Ein gelungener Roman, der bitterböse und spannend zugleich. Dennoch kann man sich ein Schmunzeln nicht immer verkneifen, da der etwas einfältige Aimé immer wieder zu überraschen versteht.

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Mrs_Nanny_Oggs avatar

Rezension zu "Im schönen Monat Mai" von Émilie de Turckheim

Liebe, Land und Leute
Mrs_Nanny_Oggvor 4 Jahren

Es ist das erste Buch von Émilie de Turckheim, das auf deutsch erschienen ist. In Frankreich hat die Autorin schon mehrere Bücher veröffentlicht.
Hier wird von Liebe erzählt, Liebe in all ihrer Bandbreite: begehrende Liebe, verwehrte Liebe, enttäuschte Liebe, erhoffte Liebe, gesuchte Liebe. All dies wird dicht gedrängt und virtuos auf kaum mehr als 100 Seiten beschrieben.
Die Ereignisse werden von Aimé berichtet, einem jungen Mann, den man, wie man im Laufe der Geschichte bemerken wird, trotz seines etwas einfältigen und manchmal unbeholfenen Erzählstils nicht unterschätzen sollte. Aimé lebt auf dem Landgut des reichen Monsieur Louis. Dieser hat Selbstmord begangen und nun soll das Gut und die dazugehörigen Ländereien und wildreichen Wälder den Erben übergeben werden, die scheinbar zufällig ausgesucht wurden, da Monsieur Louis keine Nachkommen hat. Aimé und ein weiterer Angestellter, Martiale, empfangen die 5 Städter und bereiten alles für die Ankunft des Notars am nächsten Tag vor. Doch nicht alle werden die ersehnte Ankunft des Notars erleben! Fein gestreute Hinweise lassen den Leser grübeln und erst ganz am Schluss wird daraus ein grandioses Gesamtbild.
Ein kleiner, feiner literarischer Schatz  im Stil von Agatha Christie. Absolute Leseempfehlung!

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