Éric-Emmanuel Schmitt Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

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Inhaltsangabe zu „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ von Éric-Emmanuel Schmitt

Die hinreißende Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft. Manchmal klaut Moses, der in Paris lebt, Konserven im Laden von Monsieur Ibrahim und glaubt, dass dieser nichts merkt. Doch der hat den jüdischen Jungen schon längst durchschaut. Denn Monsieur Ibrahim, der für alle nur 'der Araber an der Ecke' ist, sieht mehr als andere. Er ist ein verschmitzter Weiser, der viele Geheimnisse kennt - auch die des Glücks und des Lächelns. 'Das ist ein unendlich zartes, schönes, liebevolles Buch.' Elke Heidenreich, Lesen! 'Die Erzählung gehört zu den wenigen Büchern, die glücklich machen - auch über die letzte Seite hinaus.' Brigitte

Nettes kleines Büchlein, das sich zu Lesen lohnt

— Phina
Phina

Ein kleines und schönes Buch, voller Schmerz, Gedankengänge aller Art und ein wenig Humor.

— EnysBooks
EnysBooks

Tolle Geschichte über Ethik und Moral

— Pat82
Pat82

Wunderschön!!!! Monsieur Ibrahim erinnert mich an die Person Rafik Shami, warum auch immer. Unbedingt lesenswert!!!

— AnMich_09
AnMich_09

tolle Geschichte

— Loooora
Loooora

Ein Nein haben wir schon, jetzt holen wir uns ein Ja.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine wunderschöne kleine Geschichte.

— Samuel_Pickwick
Samuel_Pickwick

Schade..schon zu Ende!! ...ein Buch was ich auf jeden Fall noch mal zur Hand nehmen werde...

— hannelore259
hannelore259

Ein wunderschönes Buch einer wunderschönen Reihe des Fischer Verlages

— mistellor
mistellor

Ein kleines Büchlein, das in sich die Farbenpracht eines ganzen Lebens vereinigt. Ich wünschte, es wäre noch viel, viel länger gewesen.

— Igelmanu66
Igelmanu66

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  • Themen
  • Kurz, aber fein

    Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
    Phina

    Phina

    09. May 2017 um 16:14

    Recht kurze Geschichte über einen kleinen Jungen, dessen Leben nicht ganz einfach verläuft, der sich aber mit einem älteren Herrn vom Lebensmittelladen anfreundet. Aus den Gesprächen ergeben sich viele Weisheiten des Lebens, u. a. darüber, was man mit einem Lächeln bewirken kann.

    Nettes kleines Büchlein, das sich zu Lesen lohnt.

  • Ein kleines und schönes Buch, voller Schmerz, Gedankengänge aller Art und ein wenig Humor.

    Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
    EnysBooks

    EnysBooks

    10. October 2016 um 16:36

    In diesem kleinen Buch geht es um den 16 Jährigen Moses, der von seinem Vater gehasst und des Diebstahls bezichtigt wird. Was als Straftat beginnt, führt zu Monsieur Ibrahim und somit zu der Blüte von Fröhlichkeit und Freiheit. Das Cover ist leider ein anderes, als die Version die ich las, deswegen dazu kein Kommentar. Zum Inhalt: Die Geschichte ist mit vielen, kurzen und sehr einfach Sätzen schnell gelesen (eine Stunde Maximum) und verlangt grosse Vorstellungskraft. Es lässt viele Freiheiten und die Charaktere sind zwar nicht ausgearbeitet, dafür umso mehr die Geschichte an sich.   Meine Meinung: Dieses Buch ist ein Muss für alle, die Selbstfindung wollen, die den Sinn im Leben suchen, egal welche Glaubensrichtung. Und es zeigt einem, wie viel man mit einem Lächeln bewirken kann und dass es wert ist, manche Dinge zu verzeihen.

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  • Die Welt der kleinen Dinge

    Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. September 2015 um 10:37

    ist die Welt. am Ende passt alles in einen kleinen Kiosk. Hier kommt jeder vorbei, sogar Brigit Bardot, von hier aus geht es in die Welt und zurück. Dieses Buch - und auch der Film - sind großartige Parabeln für die Frage, wo dein Platz ist - nämlich da wo du ihn dir suchst. Und Religion, Abstammung, Zugehörigkeit können jederzeit neu definiert werden. schönste Szene - der verschenkte Teddybär an die Hure. Was macht der Teddy heute? 

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  • Wunderschön...

    Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
    parden

    parden

    WUNDERSCHÖN... Manchmal klaut Moses, der in Paris lebt, Konserven im Laden von Monsieur Ibrahim und glaubt, daß dieser nichts merkt. Doch der hat den jüdischen Jungen schon längst durchschaut. Denn Monsieur Ibrahim, der für alle nur ›der Araber an der Ecke‹ ist, sieht mehr als andere. Er ist ein verschmitzter Weiser, der viele Geheimnisse kennt – auch die des Glücks und des Lächelns. Moses, ein elfjähriger Junge, lebt in der Rue Bleue in Paris. Sein depressiver Vater, ein jüdischer Anwalt, macht ihm stets nur Vorwürfe und hält ihm dauernd vor, wie viel besser doch sein Bruder Popol sei, der die Familie damals mit seiner Mutter verließ. Sein ganzes Erspartes lässt Moses bei den Dirnen in der Rue de Paradis, die aus ihm "einen richtigen Mann" machen sollen. Einen Freund und Weggefährten findet der Heranwachsende schließlich in dem alten Monsieur Ibrahim, der einen kleinen Krämerladen betreibt und stets nur "der Araber an der Ecke" genannt wird. Von ihm lernt Moses, was Leben, Freundschaft und ein Lächeln bedeuten... Wenn man dieses Buch einmal begonnen hat, dann kann man es nicht mehr weglegen. Herrlich leichtfüßig und amüsant verquickt Schmitt die Lebensgeschichte des heranwachsenden und vom Schicksal gebeuteltem Juden Moses mit der des weisen, lebenserfahrenen Moslem Monsieur Ibrahim. Das ist mal heiter, mal traurig, aber immer wunderschön. "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" ist ein wirklich tolles Buch, das zu lesen mir viel Spaß gemacht hat! Oder, wie Elke Heidenreich es formulierte: "Das ist ein unendlich zartes, schönes, liebevolles Buch". Ja! Und gerade angesichts der aktuellen Lage in Israel und dem Gaza-Streifen auch ein Buch der Hoffnung... © Parden

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    • 15
    Avirem

    Avirem

    24. May 2015 um 06:28
  • eBook Kommentar zu Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran von Éric-Emmanuel Schmitt

    Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
    Ann

    Ann

    16. April 2015 um 21:57 via eBook 'Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran'

    Für mich ist dieses Buch eines der zchönsten, das ich gelesen habe. Ich war fast traurig, als es zudnde war

  • Leserunde zu "Das Ende von Eddy" und "En finir avec Eddy Bellegueule" von Édouard Louis

    Das Ende von Eddy
    Hermane

    Hermane

    Herzlich willkommen und bienvenue à tous!  Je m'appelle Hermine et je suis française. J'ai le plaisir de travailler depuis deux mois chez LovelyBooks et d'organiser cette semaine un challenge littéraire franco-allemand! Du kennst wahrscheinlich schon Gustave Flaubert und seine "Madame Bovary" oder Marcel Proust und seine "Suche nach der verlorenen Zeit". Diese Woche wollen wir dich bei LovelyBooks  andere Teile der französischen Literatur entdecken lassen. Wir schlagen dir vor, an unserer deutsch-französischen Leserunde teilzunehmen und ein Buch auf Deutsch oder auf Französisch gemeinsam mit mir und anderen Lesern zu lesen und anschließend zu rezensieren. Dafür habe ich mir ein ganz besonderes Buch ausgesucht, das vor allem in Frankreich für Furore sorgte: "Das Ende von Eddy" oder "En finir avec Eddy Bellegueule" von Édouard Louis! „An meine Kindheit habe ich keine einzige glückliche Erinnerung“ So beginnt das autobiografische Debüt des 22-jährigen Autors Édouard Louis. Bereits im Alter von 18 Jahren begann er "En finir avec Eddy Bellegueule" zu schreiben, das 2014 ein großer Erfolg in Frankreich war: Ein Buch, das sowohl eine scharfe Abrechnung mit seiner Herkunft ist, als auch eine Beschreibung von einer besonderen ländlichen Gesellschaft. Mehr zum Inhalt: "Ich rannte weg, ganz auf einmal. Gerade hörte ich meine Mutter noch sagen ›Was soll der Scheiß jetzt wieder?‹. Aber ich wollte nicht bei ihnen bleiben, ich weigerte mich, diesen Moment mit ihnen zu teilen. Ich war schon weit weg, ich gehörte nicht mehr zu ihrer Welt, der Brief besagte es. Ich kam zu den Feldern und wanderte einen Großteil der Nacht herum, auf den Feldwegen, in der Kühle Nordfrankreichs, in dem zu dieser Jahreszeit so intensiven Geruch der Rapsfelder. Die ganze Nacht über entwarf ich mein neues Leben fern von hier. Über den Autor: Édouard Louis wurde am 30. Oktober 1992 in Hallencourt in Picardie, Nordfrankreich, geboren. Sein richtiger Name ist Eddy Bellegueule. Seit 2011 studiert er Soziologie an der École Normale Supérieure in Paris, die als eine der angesehensten Privatschulen Frankreichs gilt. Mit 21 Jahren schreibt er seinen autobiographischen Debütroman "En finir avec Eddy Bellegueule", der Nr.1-Besteller in Frankreich wird und in 18 Sprachen veröffentlicht wurde. Im März 2014 bekam er für sein Engagement gegen Homophobie den Pierre Guénin-Preis. Heute wohnt er in Paris, wo er an seinen nächsten Roman arbeitet. Gemeinsam mit dem S. Fischer Verlag und mit dem französischen Verlag Seuil verlosen wir für diese besondere zweisprachige Leserunde 10 Exemplare von "En finir avec Eddy Bellegueule" und 15 Exemplare von "Das Ende von Eddy". In deinen Beiträgen sollst du genau angeben, ob du das Buch auf Deutsch oder auf Französisch bekommen willst und einfach auf diese Fragen antworten: Hast du bereits ein Buch auf Französisch gelesen? Wenn ja, welche ist es? Und hast du vielleicht einen französischen Lieblingsautor? As-tu déjà lu un livre en français? Si oui, lequel? Quel est, si tu en as un, ton auteur français préféré? Ich freu mich auf eure Kommentare auf Deutsch oder auf Französisch! Ich drücke euch die Daumen oder wie wir in Frankreich sagen: „Je croise les doigts pour vous !“ J'ai hâte de lire vos réponses! Bonne chance à tous! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Unterthemen der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben.

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    • 472
  • Leider nicht meins, schade

    Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
    peedee

    peedee

    Gemäss Klappentext geht es um eine religionsübergreifende Parabel über Toleranz, Weisheit, Fatalismus, Herzensgüte und über eine aussergewöhnliche Freundschaft. „Für alle Welt bin ich der Araber an der Ecke. Araber, was in unserer Branche bedeutet, nachts und auch am Sonntag geöffnet.“ Das Buch ist als Klassiker bekannt – also „muss“ ich das doch auch mal lesen: Es geht um einen elfjährigen jüdischen Jungen, Moses, der bei seinem Vater, einem Rechtsanwalt, wohnt. Der Vater erzählt, dass die Mutter die Familie nach der Geburt Moses zusammen mit Moses‘ Bruder Popol verlassen hat. In der Strasse betreibt der alte Monsieur Ibrahim, vermeintlich ein Araber, einen Laden, wo Moses des Öftern etwas klaut (aber selbstverständlich merkt Monsieur Ibrahim es). Moses „wird zum Mann“, indem er zu den Dirnen geht. Monsieur Ibrahim und Moses, den er nur Momo nennt, freunden sich an. Im weiteren Verlauf der Geschichte verlässt der Vater Moses, die Mutter taucht auf, das Geheimnis um Popol wird gelüftet, eine Adoption findet statt, eine grosse Reise angetreten. Und am Schluss erwähnt Moses seine Frau und seine Kinder. Ende. Wie, was, habe ich etwas verpasst? Erst war gerade die Reise zu Ende und schon hat Moses, der sich nun Mohammed nannte, Frau und Kinder? Leider – und das bedaure ich sehr – hat mich dieses Buch nicht gepackt. Natürlich geht es hier um eine aussergewöhnliche Freundschaft zwischen alt und jung. Und Toleranz ist immer grossgeschrieben, wenn es um unterschiedliche Religionen geht. Aber wirklich viel von der Religion beziehungsweise der gelebten Toleranz habe ich hier nicht erfahren. Ich bedaure es wirklich sehr, aber es ist nicht meins, schade!

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    • 2
  • Lächeln!

    Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    „Monsieur Ibrahim war schon immer alt. Alle in der Rue Bleue und in der Rue du Faubourg-Poissonnière meinten, sich erinnern zu können, dass Monsieur Ibrahim schon immer diesen Kolonialwarenladen hatte, von acht Uhr früh bis tief in die Nacht hockte er fest verankert zwischen seiner Kasse und den Putzmitteln, ein Bein im Gang, das andere unter einem Stapel von Streichholzschachteln, einen grauen Kittel über einem weißen Hemd, Zähne aus Elfenbein unter einem dürren Schnurrbart und Augen wie Pistazien, grün und braun, heller als seine bräunliche Haut voller Weisheitsflecken. Denn allgemein galt Monsieur Ibrahim als weiser Mann. Wahrscheinlich, weil er seit mindestens vierzig Jahren der Araber in einer jüdischen Straße war. Wahrscheinlich, weil er viel lächelte und wenig sprach. Wahrscheinlich, weil er sich der normalen Hektik der Menschen scheinbar entzog, besonders der Hektik der Pariser, er rührte sich nie, saß auf seinem Hocker wie ein aufgepfropfter Ast, füllte niemals, vor wem auch immer, seine Regale auf, und verschwand zwischen Mitternacht und acht Uhr früh, keiner wusste wohin.“ Der jüdische Junge Moses lebt allein mit seinem Vater in einer düsteren Wohnung in Paris. Eine Mutter hat es für ihn nie gegeben und da der Vater sehr depressiv wirkt, ist Moses schon früh auf sich selbst angewiesen. Mit 11 Jahren führt er praktisch den Haushalt, geht einkaufen und erwärmt Dosengerichte für die täglichen Mahlzeiten. Um Haushaltsgeld zu sparen, klaut er viele der Dosen. Und hat er dann genug zusammengespart, bringt er das Geld zu den Mädchen in der Rue de Paris. Auf der ganzen Welt scheint es nur einen Menschen zu geben, der sich für ihn interessiert: Monsieur Ibrahim, der Besitzer des kleinen Kolonialwarenladens an der Ecke. Er ist immer für ihn da und hat für jedes Problem und jede Lebenslage einen passenden Hinweis in seinem Koran. Nach und nach entwickelt sich zwischen beiden eine wunderbare Beziehung… Bei diesem Büchlein muss ich aufpassen, dass meine Rezi nicht länger wird als die Geschichte. Allein die Liste der Textstellen, die ich hier gerne aufführen würde, ist lang. Sogar sehr lang. Monsieur Ibrahim ist ein wunderbarer Mensch. Gäbe es doch mehr von dieser Sorte! In sich ruhend hat er stets ein offenes Ohr für Moses (oder Momo, wie er ihn nennt) und mit wachem Blick erkennt er alles, worüber der Junge nicht zu sprechen wagt. Wie er sich des vernachlässigten Jungens annimmt, ist sehr berührend zu lesen. Ohne große Sentimentalitäten steht er ihm mit Rat und Tat zur Seite und bemüht sich, auch Moses Sinn für seine Umgebung zu schärfen… Dann sind wir durch die Gärten der Champs-Elysées gelaufen, an den Theatern vorbei und am Kasperletheater. Dann in die Rue du Faubourg-Saint-Honoré, wo es viele Geschäfte gab mit den Namen bekannter Marken: Lanvin, Hermès, Saint-Laurent, Cardin…, die waren schon komisch, diese Boutiquen, alle riesengroß und ganz leer im Vergleich zum Laden von Monsieur Ibrahim, der nicht größer war als ein Badezimmer, wo aber nirgends noch ein Haar reinpasste, wo man vom Fußboden bis zur Decke auf jedem Regal, dreimal hoch- und viermal tiefgestapelt, alles Lebensnotwendige fand – und auch das nicht so Notwendige. „Es ist schon verrückt, Monsieur Ibrahim, wie arm die Schaufenster der Reichen sind. Nichts ist drin.“ „Das eben ist der Luxus, Momo, nichts im Schaufenster, nichts im Laden, alles im Preis.“ Die gerade mal 100 Seiten wollen an einem Nachmittag gelesen werden. Der Schreibstil hat manchmal etwas Poetisches an sich, ließ mich öfter schmunzeln und abwechselnd Freude und Trauer erleben. Ein kleines Büchlein, das in sich die Farbenpracht eines ganzen Lebens vereinigt. Und von dem ich mir am Ende wünschte, es wäre noch viel, viel länger gewesen. Und der Titel der Rezi? Ergibt sich aus dem Buch. Am besten nachlesen!

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    • 12
  • Rezension zu "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
    Nick_Pulina

    Nick_Pulina

    19. February 2013 um 21:10

    Nachdem ich die Bühnenfassung des Buches mit Ilja Richter als Ibrahim UND Moses gesehen hatte und mich dies sehr begeistert und berührt hat, bin ich sofort am nächsten Tag in die nächste Buchhandlung getrottet und habe mir das Buch gekauft und während eines langen Bades in eins durchgelesen und war genau so begeistert vom Buch wie vom Theaterstück (und dem Hörbuch und dem Film, die ich mir danach auch noch zugelegt habe). Dieses Buch spricht wirklich jeden auf seine eigene Art an. Es gibt Passagen, da möchte man nur weinen und leidet mit und in Anderen hat man Lachtränen in den Augen. Die Weltanschauung, die uns dieses Buch vermitteln möchte, hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Alles in Allem: perfekt - 5 Sterne und eine Empfehlung an Alle!

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  • Leserunde zu "Der Himmel so fern" von Kajsa Ingemarsson

    Der Himmel so fern
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und auch im November haben wir für Euch ein neues Buch in der LovelyBooks Lesechallenge: "Der Himmel so fern" von Kajsa Ingemarsson. Wir vergeben für Euch wie immer 50 Exemplare des Romans, für den Ihr Euch mit Eurer Anmeldung bewerben könnt (Gewinnspielteilnahme möglich bis einschl. 07.11.2012). Ausserdem spielt Ihr mit Eurer Teilnahme um weitere tolle Preise wie einen Amazon Kindle sowie große Buchpakete und könnt mit vielen weiteren Lesern Aufgaben zum Buch lösen, zusammen diskutieren und Euch austauschen! Alle Informationen zur Lesechallenge 2012 findet Ihr hier: LeseChallenge 2012 - alle Infos Eine Frau steht allein am Rande eines Abgrunds. Hinter ihr liegen eine Ehe, Karriere, Erfolg und Geld. Vor ihr glitzern die Lichter der Großstadt. Das ist das Ende, doch im Fall zieht ihr Leben noch einmal an ihr vorbei. Rebecka erhält noch einmal die Chance, ihr Leben zu betrachten und zu erkennen, was falsch lief. Warum es für sie so schwer war, Liebe und Nähe zu ertragen, warum sie den Menschen, den sie am meisten liebte, auf Distanz halten musste.  Kajsa Ingemarsson hat einen ungemein berührenden Roman über eine Liebe geschrieben, die über den Tod hinausgeht; er handelt von Reue und Vergebung und von der Aussöhnung mit der eigenen Vergangenheit. Die Autorin Kajsa Ingemarsson war zunächst Übersetzerin und Radiomoderatorin, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte. Ihre Bücher erscheinen regelmäßig auf den Bestsellerlisten und werden von der Kritik hoch gelobt. Seit Jahren ist sie auch ein gefragter Gast im schwedischen Fernsehen. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in einem Vorort südlich von Stockholm. "Der Himmel so fern" ist bereits der neunte Roman von ihr, der in Deutschland veröffentlicht wurde und nimmt den Leser mit auf eine sehr traurige und dennoch auch berührende und Hoffnung bringende Reise.  Weitere Infos zu Buch und Autorin findet Ihr beim Fischer Verlag. Hier ein Interview mit der Autorin:

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    • 1249
  • Rezension zu "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
    Primrose

    Primrose

    13. October 2012 um 15:59

    Wow, was für eine schöne, kleine Geschichte. Und mit "klein" meine ich "kurz". Gerade 100 Seiten umfasst das Werk, das in großen Buchstaben gedruckt ist und mir immer wieder in die Hände fiel. Nun habe ich es innerhalb kürzester Zeit gelesen und bin entzückt. ;)) Es ist eine schöne, lustige, nachdenkliche und teils traurige Geschichte. Über das Lachen und über die Freundschaft.

  • Rezension zu "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. June 2012 um 22:05

    Vor einigen Jahren war es eines der Bücher, die in aller Munde waren. Ein Buch das ganz weit in den Himmel gehoben wurde. Und da oben über alle anderen Werke thronte. Lange Zeit habe ich es ignoriert, weil ich meist von Büchern eher enttäuscht wurde die so frenetisch gefeiert wurden. Eben alles Geschmackssache. Als der große Hype abzog, habe ich mich dann doch mal entschlossen es zu lesen. Und gleich zu Beginn schon die große Überraschung. 100 Seiten. Selten hatte ich so eine kurz verfasste Geschichte in Händen gehalten, aber es kommt ja auf den Inhalt an. Dieses Buch hat den Ruf ein religiös/philosophisch angehauchtes Werk zu sein. Das schreckt natürlich schon eine Reihe von Lesern ab, für alle die es so etwas nicht mögen sei gleich zu Beginn gesagt: “Es ist stark übertrieben“. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran ist ein sehr leises Buch, wenn man es so umschreiben möchte. Die Geschichte ist sehr feinfühlig und unterhaltsam geschrieben, die einzelnen Charaktere sind sehr liebevoll ausgestaltet worden. Inhalt: Moses der Sohn eines jüdischen Anwalts lebt im Paris der 50iger Jahre. Moses wächst in einem reinen Männerhaushalt ohne Mutter auf. Der Vater erzieht seinen Sohn sehr streng und lieblos. Nebenher leidet der Vater an schweren Depressionen, so ist er keine wirkliche Bezugsperson für den kleinen Moses. Aus Langeweile oder Frust fängt Moses an im Kramerladen von Herrn Ibrahim zu stehlen. Er bemerkt es sofort, doch lässt er den Jungen im Glauben, ein Meisterdieb zu sein. Als Moses die Frauen für sich entdeckt und sich in eine Prostituierte verliebt, beginnt das wahre Dilemma. Kurze Zeit später verlässt ihn auch noch sein Vater und der Junge steht völlig auf sich alleingestellt da. An diesem Punkt kümmert sich Monsieur Ibrahim um den kleinen Jungen. Schnell wird dieser zum Vater- und Großvaterersatz. Monsieur Ibrahim hat für jedes Problem und Lebenslage einen passenden Rat, indem er aus dem Koran zitiert. Er gibt ihm neuen Lebensmut und Selbstvertrauen durch seine ruhige und weise Art. Mein Fazit: Es ist eine nette Geschichte für zwischendurch. Sie lässt sich sehr gut lesen und ist nicht wirklich schlecht. Doch so in den Himmel loben wie viele, kann ich es einfach nicht. Es einige Ansätze die zum nachdenken und schmunzeln anregen. Die Idee der Freundschaft zwischen einen Juden und eines Moslems ist sehr schön umgesetzt worden. Monsieur Ibrahim gibt einem ohne aufdringlich zu wirken eine Nachhilfestunde in Nächstenliebe und Menschlichkeit. Wer dieses Buch nicht liest wird auch nichts verpassen. Es ist eine nette Geschichte für Zwischendurch um dann für lange Zeit im Bücherregal zu verharren.

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  • Rezension zu "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
    Tinka95

    Tinka95

    04. June 2012 um 16:22

    Monsieur Ibrahim und die Blume des Koran (Eric-Emmanuel Schmitt) Moses, genannt Momo, lebt mit seinem Vater in Paris, gegenüber eines Gemischtwarenladens, welcher von Monsieur Ibrahim geführt wird. Momo ist nicht wie jeder andere Junge in seinem Alter. Er ist erschreckend selbständig, besucht bereits die Dirnen und klaut bei M. Ibrahim das Essen für seine kleine Familie. Mit der Zeit kommen sich diese zwei unterschiedlichen Personen immer näher und werden so etwas wie Freunde. Nachdem Selbstmord von Moses Vater, zieht dieser zum „Araber an der Ecke“ und erfährt mit jedem Tag mehr was Glück, Lachen und der Tod bedeutet und welches Geheimnis dahinter steckt. Dieses kleine Büchlein ist voll von lustigen Dialogen, die nicht nur Momo zum lächeln bringen. Es ist ein schönes Buch für zwischendurch und besonders in traurigen Momenten des Lebens hilft. Es lässt sich leicht und flüssig lesen und übermittelt weise Botschaften fürs Leben. Auch als kleines Geschenk gut geeignet. Infos: Titel: Monsieur Ibrahim und die Blume des Koran Autor: Eric-Emmanuel Schmitt Genre: Erzählung Verlag: Fischer Seitenanzahl: 100 Preis: 5€ (D)

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  • Rezension zu "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
    broul

    broul

    04. April 2012 um 17:31

    Nette kurze Geschichte über Moses und Monsieur Ibrahim. Geht es um Philosophie? Geht es um Lebensweisheiten? Geht es um Religion? Auf jeden Fall geht es darum wie ein einfaches Leben Menschen glücklich machen kann wann sie tolerant und dem Leben gegenüber aufgeschlossen sind. Und merke: in einem kleinen Lebensmittelladen kann sehr viel Lebensweisheit stecken!

  • Rezension zu "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" von Éric-Emmanuel Schmitt

    Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
    Moena

    Moena

    13. March 2012 um 12:42

    Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Moses. Er ist elf Jahre alt und wohnt mit seinem schweigsamen und melancholischen Vater in einer düsteren Wohnung in der Rue Bleue. Moses führt den Haushalt, geht einkaufen und kocht und muss sich zum Dank immer wieder mit seinem scheinbar makellosen älteren Bruder Popol vergleichen lassen, mit dem die Mutter nach Moses' Geburt verschwand. Als sein Vater ihn eines Tages des Diebstahls verdächtigt, beklaut Moses ihn aus Trotz erst recht und legt immer wieder etwas vom Haushaltsgeld zur Seite für seine Besuche bei den Mädchen in der Rue de Paradis. Doch er beklaut nicht nur seinen Vater, sondern auch Monsieur Ibrahim, der einen kleinen Laden an der Straßenecke führt. Als Moses klar wird, dass Monsieur Ibrahim schon längst Bescheid weiß, ist es der Beginn einer Freundschaft, die Moses' Leben verändern soll. Eric-Emmanuel Schmitt ist es auch in diesem Buch gelungen, auf nur 100 Seiten zwei Charaktere zum Leben zu erwecken, die berühren, zum Schmunzeln bringen und nachdenklich machen. Monsieur Ibrahim, der auf jede Frage in seinem Koran eine Antwort zu finden weiß, der seine Weisheiten mit Moses - den er "Momo" nennt, weil "Moses" zu viel Bedeutung hat - teilt und ihm Tipps gibt, wie er dem Vater noch besser das Geld aus der Tasche ziehen kann (etwa, indem er die Pastete durch Hundefutter ersetzt). Und Moses, der in der düsteren Wohnung aufwächst, ständig für seine Fehler ermahnt wird und sich ungeliebt fühlt auf der Welt. Moses, der sich erst frei fühlen kann, als der Vater ihn allein zurücklässt. Dazu der einfache, manchmal philosophische und machmal zum Schmunzeln anregende Schreibstil und eine Geschichte, die berührt und nachdenklich macht. Fazit: Ein kurzweiliges Buch, das berührt und verzaubert, auch wenn es an "Oskar und die Dame in Rosa" nicht ganz heranreicht.

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