Ödön von Horvath

 3.9 Sterne bei 101 Bewertungen

Lebenslauf von Ödön von Horvath

Ödön von Horváth (1901–1938) war einer der bedeutendsten österreichisch-ungarischen Schriftsteller und verfasste seine Werke auf Deutsch. Seit 1950 wurden diese vielfach verfilmt.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Ödön von Horvath

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Cover des Buches Jugend ohne Gott9783744830072

Jugend ohne Gott

 (509)
Erschienen am 11.09.2017
Cover des Buches Sechsunddreißig Stunden9783869399072

Sechsunddreißig Stunden

 (0)
Erschienen am 23.03.2011
Cover des Buches Die stille Revolution9783869399089

Die stille Revolution

 (0)
Erschienen am 13.09.2011
Cover des Buches Der ewige Spiesser9783856167066

Der ewige Spiesser

 (1)
Erschienen am 01.09.2016
Cover des Buches 36 Stunden9783902727947

36 Stunden

 (1)
Erschienen am 01.06.2010
Cover des Buches Ein Kind unserer Zeit9783902727954

Ein Kind unserer Zeit

 (1)
Erschienen am 01.06.2010
Cover des Buches 36 Stunden (Download)9783864840890

36 Stunden (Download)

 (0)
Erschienen am 25.08.2005

Neue Rezensionen zu Ödön von Horvath

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Rezension zu "Jugend ohne Gott" von Ödön von Horvath

Zeitloser Klassiker
Turquoisevor 2 Monaten

Ein Klassiker, den viele vielleicht noch aus der Schule kennen. Das Thema, mit dem sich Ödön von Horvarth befasst ist wirklich zeitlos und zeigt die Jugend zur Zeit des dritten Reichs aus Sicht eines Außenstehenden sehr anschaulich. Der Sprachstil Horvarths gefällt mir persönlich ziemlich gut; der Leser kann sich gut in den Protagonisten einfühlen und versteht, was ihn an seinen Schülern und der allgemeinen Situation so entsetzt. Allerdings ist zumindest ein geringes geschichtliches Vorwissen empfehlenswert, das man spätestens ab der weiterführenden Schule aber ohnehin besitzen sollte, da vieles zwischen den Zeilen beschrieben wird. Dadurch, dass die Schüler nur beim Anfangsbuchstaben genannt werden, entsteht außerdem eine Distanz zwischen ihnen und dem Leser, was die Geschichte eher eindimensional erscheinen lässt.

Aus Verständnisgründen erst ab einem gewissen Alter (12,13) zu empfehlen, wenn sich der Leser bereits in Ansätzen mit dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt hat.

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B

Rezension zu "Jugend ohne Gott" von Ödön von Horvath

Rezension „Jugend ohne Gott“ v. Ödön von Horvath – eine Pflichtlektüre sondergleichen!
Billy79vor 5 Monaten

Der Aufbau der Geschichte ist übersichtlich und verständlich, bis auf die Abkürzungen der Nachnahmen – dies war etwas verwirrend.

Die Einleitung und der Hauptteil sind gut gelungen – nicht zu langwierig, aber auch nicht zu oberflächlich. Horvath schafft es, für mich, die Stimmung dieser Zeit gut zu umschreiben, dies macht das Buch sehr spannend und man kommt schnell in einen Lesefluss, welchen man sehr schwer unterbrechen kann.

Horvath hat die Thematiken des Dritten Reiches, wie Rassismus, blinden Gehorsam, verbotene Liebe und die gesellschaftlichen Konflikte in seinem Werk gut verarbeitet. Das Ende des Buches war mir persönlich etwas zu knapp und abrupt.

Die Sprache ist für mich gut verständlich, da ich einige Ausdrücke noch von meinen Großeltern kannte, welche das Dritte Reich miterlebten. Für jüngerer Generationen und Menschen mit geringen Deutschkenntnissen ist  die Sprache in diesem Buch vermutlich nicht leicht zu verstehen.

„Jugend ohne Gott“ sollte als Pflichtliteratur in den Schulen eingeführt werden, um ein besseres Verständnis für die Zeit zu Erlangen.

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Rezension zu "Jugend ohne Gott" von Ödön von Horvath

Für Anfänger im Klassiker-Genre ideal!
Lia48vor 5 Monaten

KURZREZENSION

INHALT:
Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten:
Ein 34-jähriger Geschichtslehrer unterrichtet eine Klasse mit 14-jährigen Jungen am städtischen Gymnasium. Als einer seiner Schüler in einem Aufsatz rassistische Äußerungen von sich gibt, positioniert er sich - für ihn sind alle Menschen gleich. Dies bleibt jedoch nicht ohne Folgen und er muss zum Direktor, schließlich müssen die Schüler zu dieser Zeit moralisch zum Krieg erzogen werden. Die Schüler fangen daraufhin an, sich gegen den Lehrer aufzulehnen.
Als der Lehrer kurze Zeit später die Klasse zu einem Camp für militärische Übungen in den Wald begleiten muss, gerät alles außer Kontrolle und jemand stirbt...


MEINUNG:
Der Autor schrieb das Buch 1937, setzt sich darin kritisch mit der NS-Zeit auseinander, weshalb die Lektüre 1938 durch die Nationalsozialisten verboten wurde.
Das Buch zeigt u.a. auf, wie leicht sich die Jugendlichen von einem System beeinflussen lassen. Konflikte entstehen, ein Mörder wird gesucht und der junge Lehrer befindet sich mitten im Chaos, weshalb er schon lange nicht mehr an Gott glauben kann.

Mit Klassikern habe ich mich bisher immer eher schwer getan. Zu viele langweilige Lektüren und schlechte Erinnerungen, die ich mit meiner früheren Schulzeit verbinde.
Doch “Jugend ohne Gott“ ließ sich dafür für mich ganz gut lesen. Die Handlung bleibt interessant, die Thematik ist weiterhin aktuell, die Sprache ist recht gut zu verstehen, und das Buch ist nicht all zu lange.
Daher kann ich es auch Leuten empfehlen, die (wie ich) noch nicht so viele Klassiker (freiwillig) gelesen haben und dies ändern wollen!
Von mir gibt es daher eine Leseempfehlung und 4/5 Sterne!

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Jugend ohne Gottundefined
Herzlich willkommen zur nächsten Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur".

Im November wollen wir zusammen Ödön von Horváths "Jugend ohne Gott" lesen.

Klappentext:
»Wie gerne würden sie krepieren auf irgendeinem Feld! Der Name auf einem Kriegerdenkmal ist der Traum ihrer Pubertät.« Sie ist verroht, gefühlskalt, unmoralisch jene »Jugend ohne Gott«, die Ödön von Horváth (1901-1938) von seinem Ich-Erzähler, einem namenlosen Lehrer, beschreiben lässt. Eingebettet in die Geschichte eines Mordes zeichnet Horváth gekonnt das verstörend eindrückliche Bild einer gedankenlosen, ideologisch verblendeten Jugend am Beginn des NS-Regimes. Der szenisch komponierte Roman erschien erstmals 1937 in Amsterdam und wurde schon kurz danach in acht weitere Sprachen übersetzt. Trotz des 1938 folgenden Verbots durch die Nationalsozialisten machte er seinen Autor schnell international bekannt.

Die Leserunde beginnt am 1. November und wir freuen uns über jeden, der mit uns liest
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