- Vanik Delta-City

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Inhaltsangabe zu „Delta-City“ von - Vanik

Was haben eine Kopfgeldjägerin, ein Raumpirat und ein kinderloses Paar gemeinsam? Gewaltige Probleme, denn sie geraten allesamt zwischen die Fronten, als sich in Delta-City - der Vorzeigestadt des Universums - eine Verschwörung anbahnt. Nun ist es an ihnen, dafür zu sorgen, dass nicht die Falschen ihre Leben verlieren - zum Beispiel sie selbst. „Jede Stadt hat ihre Schattenseiten!“ Das gilt auch für eine glänzende Metropole, wie Delta-City.

Charmante Science-Fiction Geschichte mit originellen Charakteren. Für Space-Opera Leser wahrscheinlich eher nichts.

— AdamBlue

Plakettenhafte Sprache und klischeehafte Figurendarstellung in einem Actionabenteuer, das zufällig etwas mit SciFi zu tun haben will.

— Ratzifatz

Gewöhnungsbedürftiger Schreibstil trifft auf gute, aber ausbaufähige Geschichte und tolle Charaktere.

— Kitty_Catina

Ein Buch, das alles beinhatet, was ein gutes Adventure braucht, und dessen Charaktere und Atmosphäre beinahe an ein Comic erinnern.

— Magpie

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  • Humorvolle Science-Fiction Geschichte mit interessanten Charakteren

    Delta-City

    AdamBlue

    26. June 2017 um 23:08

    Klappentext: Was haben eine Kopfgeldjägerin, ein Raumpirat und ein kinderloses Paar gemeinsam? Gewaltige Probleme, denn sie geraten allesamt zwischen die Fronten, als sich in Delta-City – der Vorzeigestadt des Universums – eine Verschwörung anbahnt. Nun ist es an ihnen, dafür zu sorgen, dass nicht die Falschen ihre Leben verlieren – zum Beispiel sie selbst. "Jede Stadt hat ihre Schattenseiten!" Das gilt auch für eine glänzende Metropole, wie Delta-City Cover: Das Bild von Max gefällt mir eigentlich wirklich gut und auch der Übergang zur Stadt ist gelungen. Es wirkt düster, geheimnisvoll und die Atmosphäre des Buches wird ganz gut eingefangen. Jetzt kommt das größte Manko: Die Schrift von "Delta-City" ist viel zu dunkel und wirkt irgendwie lieblos eingefügt. Bei der Buchmitte (mir fehlt der passende Begriff dafür, der Raum zwischen front und back cover) hat man es wirklich sehr gut hingekriegt und der Schriftzug wirkt sogar sehr edel. Wenn man die silberne Farbe der Buchmitte für das front Cover verwendet hätte, hätte man wohl dasselbe Problem, da man sie dann beim weißen Hintergrund nicht lesen könnte. Schade, dass man sich nicht für eine andere font und eine bessere Farbe entschieden hat. Auch das Vanik Logo hat man meiner Meinung nach nicht gut gelöst. Ich habe das Cover zwei weiteren Personen gezeigt und beide dachten, dass der Autor "anik" heißt, da das "V" vom Logo sich farblich von der Schrift der anderen Buchstaben unterscheidet. Auch hier hat man das in der Buchmitte besser gelöst, indem man das Logo über den Namen gesetzt hat. Man hätte also entweder das weiße "V" in derselben Farbe wie die anderen Buchstaben machen (silber), oder Vanik ganz ausschreiben sollen. Das Delta-City Logo finde ich etwas überflüssig. Die Schriftart des back Covers sagt mir auch nicht wirklich zu. Eine futuristischere Font wäre deutlich besser gewesen (sogar die font aus der Danksagung hätte besser gepasst). Die font ist meiner Meinung nach nicht zeitgemäß und die Personen die ich gefragt habe, dachten, dass es sich um ein älteres Buch handelt. Hier muss der Hybrid Verlag deutlich nachlegen. Man muss aber zugestehen, dass es nicht die Aufgabe des Autors ist, ein Cover zu entwerfen. Da ich nun meine kurze Designanalyse abgeschlossen habe, möchte ich nun zur Story kommen. Der Inhalt: (Könnte Spoiler enthalten) Zunächst einmal ganz kurz: Es ist keine epische Space Opera mit riesigen Weltraumschlachten, Verfolgungsjagden in Überlichtgeschwindigkeit, explodierenden Galaxien oder sonstigen. Natürlich: Es gibt hier einige fremde Kulturen zu entdecken und Kämpfe mit Blastern kommen auch mal vor, doch der Roman gibt eher ein langsameres Tempo an. Langweilig wird es jedoch auf keinen Fall und man hat das Buch relativ schnell zu Ende gelesen. Die Erde wurde von der Menschheit derartig zerstört, dass der Planet für die Menschheit unbewohnbar geworden ist. Damit die Menschen jedoch irgendwo unterkommen können, wurde Delta-City errichtet, der vierte Versuch, eine autarke interstellare Stadt zu bauen.Delta-City ist eine Utopie, eine Stadt ohne Probleme. Die Stadt bietet z.B kostenlose Bildung oder eine hohe Lebenserwartungsdauer. Es müssen sogar Hintergrundgeräusche für Insekten eingespielt werden, damit eine natürliche Umgebung simuliert wird. Das einzige Problem Delta-Citys: Begrenzte Wohnräume. Damit alle Ressourcen optimal genutzt werden können, muss vorher für Reproduktion um Erlaubnis gebeten werden. Nur Familien mit guten sozialen und gesundheitlichen Voraussetzungen dürfen das Privileg der Heirat genießen. Als Tom und Nadia, ein eheloses Ehepaar, welches auf der Erde bereits verheiratet war, erfahren, dass man ihnen eine Scheidungswahrscheinlichkeit von 53% prognostiziert, bricht für sie eine Welt zusammen. Die Implantate an ihren Körpern machen es für sie unmöglich, ein Kind zu erzeugen. Um doch noch ein Kind zu bekommen, trifft sich Nadia heimlich mit der Untergrundagentin Max, die sie zur Kriecherstadt führen soll. Dort können die Implantate entfernt werden, ohne dass man um Erlaubnis fragen muss. Als dann eine Person namens Kristjan auftaucht, der Nadia bei ihrem Vorhaben beobachtet hat, gerät das Ehepaar in ein spannendes Komplott. Die Idee hat mich sehr an Futu.re von Dmitry Glukhovsky erinnert, welches ich jedoch nur aus den Erzählungen eines Freundes kenne und selbst noch nicht gelesen habe. Die Charaktere werden von Vanik nacheinander aus verschiedenen Perspektiven gut eingeführt und ich habe mich bereits schnell gefragt, wie die einzelnen Schicksalsstränge miteinander in Verbindung gebracht werden. Die Charaktere sind vielleicht sogar die größte Stärke des Buches, da es auf den ersten Blick nicht so einfach ist, ihre Motive zu durchschauen. Sie sind auf jeden Fall sehr einfallsreich und haben auch meistens eine interessante Vorgeschichte. Sphinx und ihre Beziehung zu Lisa hat mir besonders gut gefallen. Das Buch hat einige Twists und der Antagonist offenbart sich einem erst relativ spät. Der Sprachstil kann zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig sein, doch man gewöhnt sich recht schnell daran. Er passt gut zu einem Science-Fiction Roman, da er gehoben, jedoch nicht zu kompliziert und an einigen Stellen sehr humorvoll ist. Der Humor hat mir sehr gut gefallen und die ironischen Fußnoten verstärken ihn nochmal. Die Fußnoten wurden sehr maßvoll eingesetzt. Zuletzt habe ich solche in Josh Bazell's "Schneller als der Tod" gesehen, doch dort haben die Fußnoten nach längeren Lesestunden eher gestört und zu oft aus der Geschichte gerissen. Delta-City hat das mit Abstand besser gemacht. Eine Sache die mir noch einfällt: Zwischen den Kapiteln wird das Logo von Delta-City gezeigt. Hier hätte man vielleicht einige Statistiken oder interessante Fakten zur Stadt erzählen können, statt nur weiße Seiten und das Logo. Dies würde die Stadt auch etwas lebendiger machen. Die ist mir am Ende etwas zu blass ausgefallen, ist allerdings Geschmackssache. Ich hatte sehr viel Spaß mit Delta-City und habe es relativ zügig in drei Tagen zu Ende gelesen und würde mich über einen Nachfolger freuen. Es gibt am Ende nämlich noch einige Fragen, die zu klären sind.

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  • Weltraumpirat und Kopfgeldjägerin

    Delta-City

    Ratzifatz

    23. May 2017 um 14:13

    Die Beurteilung des Science Fiction Romans "Delta City" von Vanik fällt mir schwer. Einerseits habe ich von Science Fiction eine vollkommen andere Vorstellung. Andererseits will ich beabsichtigte und genrebedingte Eigenschaften des Buches, das mir möglicherweise einfach nicht liegt, nicht schlechter beurteilen, als es dies verdient. Meiner Einschätzung nach handelt es sich um einen  Actionroman mit überzogenen Klischeeelementen, dessen Bezugnahme auf Science Fiction nicht notwendig für die Geschichte ist und höchstens eine Form von Verzierung darstellt. Die grundlegende Story hätte wohl ohne Einbußen z.B. im Zusammenhang mit einem autoritären Staat ohne Science Fiction aufgebaut werden können. Vorkommende Aliens oder Techniken haben keine notwendige Handlungsrelevanz. Die Grundhandlung dreht sich um eine Gruppe von mehr oder weniger miteinander verbundenen Kopfgeldjägern und Outlaws, die nach kurzer Zeit vorhersehbar auf die Seite der Schwachen wechseln. Die Schwachen und Ausgestoßenen werden von vordergründig bösartigem Gesetzeshüter infiltriert, was sich in einem sehr konstruierten Twist als Trug herausstellt, woraufhin dann schnell alle Guten gegen eine andere Infiltration kämpfen, die sich ihrerseits wieder in einem ebenso konstruierten Twist als Trug herausstellt. Die Hauptfiguren hecheln von einem Handlungsort zum anderen, Verbindungen sind nicht schlüssig und meistens taucht gerade dann irgendjemand da auf, wo man ihn - deus ex machina - gerade braucht. Die Figurenzeichnung setzt auf überzogene Klischees, wodurch nachvollziehbare Entwicklungen einfach umgangen werden: Lesbische Kopfgeldjägerin trifft bärbeißigen Weltraumpiraten (der allerdings ein rotes Sakko trägt) und gemeinsam geht es mit Hilfe der "sexy" "Untergrundagentin", die stets in Strapsen herumrennt und keinen Slip trägt, gegen die Stadtregierung, die die armen Weibchen der Stadt mit böser Geburtenkontrolle geißelt und zur Dissidenz zwingt. Nach genauerer Überlegung ist diese Klischeelastigkeit, die übrigens vom Autor in Fußnoten und reflektierenden Einsprengseln von Anfang an selbst thematisiert wird, aber wohl für manche Leser genau das Richtige. Wer mit dem Verlangen nach schablonenhafter Action und überzogenen Gestalten an die Lektüre geht, wird das Buch vielleicht mögen. Die erwähnten selbsreflektierenden Stellen im Buch leiten gleich zu einer anderen Problematik des Romans über, und zwar zur sprachlichen.Sprachlich gesehen gibt es einige Schwierigkeiten. Zuerst wäre da die etwas aufgesetzt wirkende Selbskommentierung in Form von Fußnoten zu nennen, die - wie gerade erwähnt -zwar die klischeehaften Figuren sympathisch ironisieren, gleichzeitig aber den wohl beabsichtigten Aufbau einer dystopischen Beklemmung oder Ernsthaftigkeit vollkommen unterbinden. Damit hat das Buch etwas durchaus Unernstes, was nicht zur Spannung beiträgt. Bei Gestalten wie Kain, dem Weltraumpiraten, kommt es außerdem zu stilistischen Überlappungen mit dem selbsreflektierenden Ton der Fußnoten, der an vielen Stellen ziemlich seminaristisch und ungelenk rüberkommt und die Story nicht glaubwürdiger macht, sondern die fehlende Stimmung durch eine Flucht ins Possenhafte kompensiert. Dort wo die Wortwahl weniger von derartigen Verrenkungen entstellt ist, zeigt sich ein ebenso klischeehafter Ausdruck wie bei der Gestaltung der Figuren. Handelnde Personen werden in aufeinanderfolgenden Sätzen zu übertrieben verallgemeinerte Plaketten, wahrscheinlich in der wohlgemeinten Absicht, Wortwiederholungen zu vermeiden. So wird aus der in den Untergrund flüchtenden Ehefrau ständig die "Rothaarige" und aus der Dame, die diese in den Untergrund befördert, die sexy "Untergrundagentin". Das mag auf den ersten Blick witzig wirken, wird auf 400 Seiten verteilt aber ziemlich langweilig.Derartige Geschichten mögen ihre Leser haben, ich bin zukünftig eher keiner davon. Weil ich glaube, dass es Menschen gibt, die solche Romane mögen, und ich genremäßige Klischeehaftigkeit nicht aburteilen will, vergebe ich 2 von 5 Punkten.

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  • Leserunde zu "Delta-City" von - Vanik

    Delta-City

    Hybrid_Verlag

    Ostern vorbei und der Sommer noch nicht in Sicht? Wie wäre es dann mit einer interessanten Städtebesichtigung? Natürlich keine gewöhnliche Stadt in der Nähe. Nein. Weit weg. Sehr weit weg. In die Tiefen des Weltalls. Ihr braucht keine Angst zu haben oder besondere Vorkehrungen zu treffen. Denn Delta-City ist eine Vorzeigestadt. Geplant, überwacht und sicher.Ihr glaubt uns nicht? Da könntet Ihr sogar richtig liegen. Doch schaut selbst und macht mit bei unserer Leserunde von Timo Arnolds SF-Debüt Delta-City, an der sich der Autor auch persönlich beteiligen wird. Wir vom Hybrid Verlag verlosen hierzu 5 Taschenbücher. Alles, was Ihr dafür tun müsst, ist, Lust auf einen spannende und außergewöhnliche Sciencefiction-Geschichte zu haben und kurz zu schreiben, auf welchen Plattformen Ihr Eure Rezension veröffentlichen wollt. Worauf noch warten? Das Shuttle startet am 2. Mai, dann ist die Anmeldefrist vorüber. Also hinein in den Lostopf und viel Glück! Klappentext: Was haben eine Kopfgeldjägerin, ein Raumpirat und ein kinderloses Paar gemeinsam? Gewaltige Probleme, denn sie geraten allesamt zwischen die Fronten, als sich in Delta-City - der Vorzeigestadt des Universums - eine Verschwörung anbahnt. Nun ist es an ihnen, dafür zu sorgen, dass nicht die Falschen ihre Leben verlieren - zum Beispiel sie selbst. Jede Stadt hat ihre Schattenseiten! Das gilt auch für eine glänzende Metropole, wie Delta-City. Gerne könnt Ihr Euch auch im Shop unserer Homepage umschauen, dort warten noch einige andere gute Geschichten auf interessierte Leser: *klick*

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    • 100
  • Gut, aber ausbaufähig

    Delta-City

    Kitty_Catina

    07. May 2017 um 18:45

    Delta-City ist eine Vorzeigestadt im Universum, erbaut, weil ein Leben auf der Erde unmöglich geworden ist. Dort leben unter anderem die Kopfgeldjägerin Sphinx, der Raumpirat Kain, sowie das Paar Tom und Nadia, die sich nichts sehnlicher wünschen, als ein Kind bekommen zu dürfen, was in Delta-City nicht so einfach ist. Bald schon kreuzen sich die Wege dieser Personen beim Kampf um Leben und Tod, denn es bahnt sich eine Verschwörung an. Erst einmal wieder einen lieben Dank an den Autor und den Verlag für das Leseexemplar für die Teilnahme an der Leserunde auf Lovelybooks. Der Schreibstil des Autors ist sehr gewöhnungsbedürftig und vor allem meiner Meinung nach unüblich in diesem Genre. So ist die Sprache im Buch teils einfach und locker, teils sehr hochgestochen und ab und zu doch sehr humorvoll. Die manchmal verschachtelten Sätze und Anmerkungen am Ende der Seite bedurften einiges an Konzentration. Trotzdem ist es mir gelungen, schnell durch das Buch zu kommen, was den kurzen Kapiteln zu verdanken ist und der doch recht gelungenen Geschichte.In diese konnte ich mich recht schnell hinein versetzen und sie erinnerte mich gleich an Filme wie "Blade Runner" oder "Dark City" , auch wenn ich mir ein bisschen mehr Beschreibungen zur Stadt gewünscht hätte. Die ganze Zeit wirkt sie recht düster, ist dabei mittelmäßig spannend und interessant. Ich will sagen, dass sie mich weder gelangweilt, noch vollends gepackt hat. Nichtsdestotrotz wollte ich durchaus wissen, wie es weiter geht. Gelungen fand ich die verschiedenen Wendungen. Wer gut und wer böse ist, ließ sich nicht so einfach erahnen und ich wurde oft auf eine falsche Fährte geschickt. Am besten gefallen haben mir allerdings die Charaktere. Diese waren alle sehr unterschiedlich und individuell geschrieben. Dabei waren einige Figuren wichtiger als andere, aber jede einzelne ein nicht zu missender Teil der Geschichte. Am meisten mochte ich dabei die Kopfgeldjägerin Sarah alias Sphinx, Kain den Raumpiraten, sowie Maxine. eine Untergrundagentin. Auch die Aliens, die ich anfangs eher überflüssig fand, hatten im Endeffekt doch eine gewisse Daseinsberechtigung. Nur leider konnte ich mir diese nicht so richtig bildlich vorstellen, fehlten auch hier wieder ein paar mehr Beschreibungen, die anderenorts weggelassen hätten werden können. Alles in Allem kann ich sagen, dass mir dieses Buch recht gut gefallen hat. Der Schreibstil ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber nicht so, dass man nichts mehr versteht, die Geschichte durchaus gut, wenn auch ausbaufähig und die Charaktere klasse. Wer eher ruhigere Sience Fiction mag, die nicht überaus spannend ist und doch zum Weiterlesen einlädt, kann getrost zu diesem Roman greifen, ohne enttäuscht zu werden.

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  • ein atmosphärisches Lesevergnügen

    Delta-City

    Magpie

    05. May 2017 um 14:16

    Die Weltraum-Metropole Delta-City gilt als die Vorzeigestadt des Universums. Hier ist alles ordentlich und geregelt. Doch nur vor der metallenen Fassade. Dahinter ist die sogenannte "Stadt in der Stadt", wo diejenigen leben, die nicht in das Vorzeigemodell passen können oder wollen.Der Roman enthält alles, was eine gute SF Geschichte braucht: Weltraumpiraten, Kopfgeldjäger, heruntergekommene Spelunken und skurrile Außerirdische. Der Schreibstil ist flüssig mit viel Abenteuer und einer guten Portion trockener Humor (meist in Form von Fußnoten, ein wenig a lá "Hitchhiker's Guide" von Douglas Adams). Die Charaktere - besonders Sphinx, Kain und Max - erinnern im positiven Sinne an ein Comic. Die Stadt selbst hat mich beim Lesen immer etwas an "Dark City" erinnert.Das Cover des Buches spiegelt perfekt die Lese-Atmosphäre wider. Gerne gelesen.

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