Ab heute heißt du Dieter!: Graumann im Gespräch

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Inhaltsangabe zu „Ab heute heißt du Dieter!: Graumann im Gespräch“ von

Als er in die Schule kommt, nehmen ihn die Eltern beiseite und sagen: »David, ab heute heißt du Dieter.« Sie waren im KZ und wollen nicht, dass ihr Sohn schon an seinem Namen als Jude erkennbar ist. Diese und andere Geschichten aus seinem Leben erzählt Dieter Graumann im sehr persönlichen und aufschlussreichen Gespräch mit den FAZ-Redakteuren Werner D’Inka und Peter Lückemeier. Der Präsident des Zentralrats der Juden geht auch ein auf Antisemitismus und das Leben der Juden in Deutschland, und positioniert sich in aktuellen Debatten um die Beschneidung, das NPD-Verbot und die Altersarmut jüdischer Zuwanderer. Graumann beharrt auf einem Akzentwechsel des deutschen Judentums, das seine Rolle nicht allein im Erinnern und Anklagen finden darf, sondern vor allem zukunftsgerichtet sein soll.

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  • Ein gut aufgebautes und sensibel geführtes Gespräch

    Ab heute heißt du Dieter!: Graumann im Gespräch

    WinfriedStanzick

    20. October 2014 um 13:17

    Die beiden FAZ-Journalisten D`Inka und Lückemeier, beide seit vielen Jahren genaue Kenner der Frankfurter Jüdischen Gemeinde, haben mit dem aus Frankfurt stammenden Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, Dieter Graumann, ein langes Gespräch geführt, das in diesem lesenswerten Buch dokumentiert ist. Es ist sehr gut dazu geeignet, Zeitgenossen, die sich ein detailliertes Bild über die Rolle und die Aufgaben machen wollen, der sich die Juden im gegenwärtigen Deutschland gegenübersehen, ein profundes einführendes Wissen zu vermitteln.   Dieter Graumann ist der der erste Zentralratsvorsitzende, der nach dem Zweiten Weltkrieg geboren ist und keine eigene Erfahrung mit dem Holocaust hat. Nicht nur deswegen macht er immer wieder deutlich in diesem Gespräch, dass er die Rolle des deutschen Judentums, gerade auch nach der Veränderung der jüdischen Gemeinden durch den Zuzug aus Osteuropa nicht mehr allein im Erinnern und Mahnen sieht, sondern in einem zukunftsgerichteten Denken und positiven Handeln.   Neben den Erinnerungen an seine eigen Kindheit und Jugend geht es um die Frankfurter Jüdische Gemeinde, die Prägungen durch das Fassbinder-Stück 1985, die Kontroversen mit Martin Walser und Jakob Augstein, und nicht nur aus Anlass des Grass-Gedichtes immer wieder um die Kritik an Israel und die Solidarität mit Israel. Die große Verbundenheit mit dem Vorbild Ignaz Bubis zieht sich über viele Seiten eines gut aufgebauten und sensibel geführten Gespräches.

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