Alice im Zombieland (DARKISS) ( Dezember 2013 )

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Inhaltsangabe zu „Alice im Zombieland (DARKISS) ( Dezember 2013 )“ von

Wer Kitsch, Klischees und Unlogik mag ... Ich mag es nicht!

— PMelittaM

Hat mir echt gut gefallen auch wenn das Buch ganz anders war als gedacht.

— Shellan

Normaliesieren von Gewalt als Problemlöser & unreflektierten Beschimpfen von random Leuten. Klischee, dumm, unlogisch & einfach nur falsch.

— schokigirl
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  • So ganz anders als erwartet

    Alice im Zombieland (DARKISS) ( Dezember 2013 )

    Shellan

    26. August 2017 um 11:01

    Eigentlich lebt Alice in einer vollkommen normalen Welt. Zumindest behaupten das alle Menschen um sie herum, doch das hat Ali noch nie geglaubt. Ich mag Alice. Sie ist eine starke junge Frau mit ihrem eigenen Kopf, die sich nicht von anderen in eine bestimmte Form pressen lässt.Alice im Zombieland war so ganz anders als erwartet. Ich hatte tatsächlich eher so etwas wie The Walking Dead gepaart mit Alice im Wunderland im Kopf, doch so ist das Buch nicht. Aber genau diese Andersartigkeit hat das Buch erst so unfassbar gut gemacht. Das Buch enthält so viele Geheimnisse das man es tatsächlich ein Geheimniskrämerbuch schimpfen kann. Während des Lesens versucht man also die Geheimnisse zu lüften, was gar nicht so leicht ist. Gena Showalters Schreibstil ist wahnsinnig gut und fesselnd und hat mir wirklich mega gut gefallen. Er passte zudem perfekt zum Inhalt des Buches, war etwas gruselig, spannend und dennoch typisch Teeniemäßig.Gegen Ende passieren so einige Dinge mit denen ich absolut nicht gerechnet hätte. Umso schneller habe ich die letzten Seiten inhaliert, da sie noch einmal um einiges spannender geworden sind.Der Cliffhanger lässt eine Freude auf Band 2 entstehen, den ich Gott sei dank schon im Regal stehen habe. Fazit:Ein Zombiebuch so ganz anders als erwartet!

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  • Wenigstens ist es jetzt weg vom SUB

    Alice im Zombieland (DARKISS) ( Dezember 2013 )

    PMelittaM

    01. July 2017 um 14:46

    Alice ist 16 Jahre alt, als sie ihre Eltern und ihre kleine Schwester bei einem Autounfall verliert. Aber war das überhaupt ein normaler Autounfall? Und hatte die weiße Wolke in Kaninchenform etwas damit zu tun?Ich besitze die Hardcover-Ausgabe und die ist optisch wirklich sehr schön und erinnert direkt an „Alice im Wunderland“, an das man auch beim Titel direkt denkt. Außer dem Vornamen und dem weißen Kaninchen (hier in Form einer Wolke), hat der Roman aber eher wenig mit dem bekannten Klassiker zu tun, und mit Zombies auch nur bedingt.Die spielen schon eine Rolle, stehen aber nicht im Mittelpunkt der Handlung, denn Hauptthema des Romans ist eine Liebesgeschichte, leider, noch dazu eine, die ziemlich unglaubwürdig daher kommt. Alice ist voller Trauer um ihre Familie, doch dann sieht sie Cole, und bumm, sie ist unsterblich verliebt … Das erste Klischee, aber noch lange nicht das letzte, das man in diesem Roman finden kann. Aber nicht nur die Liebesgeschichte, alles an diesem Roman wirkt auf mich unglaubwürdig, aufgesetzt, klischeehaft und oft auch sehr kitschig. Sämtliche Charaktere scheinen aus einem Handbuch für Klischees entsprungen zu sein, allen voran Alice und ihre neue Freundinnen oder auch die Gruppe um Cole. Alice ist zickig, ihre Freundinnen nur hinter Jungs her, Cole ist ein Bad Boy und seine Ex kann nicht loslassen. Alices Großvater aber schießt den Vogel ab, wie er mit Alices männlichen Freunden umgeht, ist einfach nur peinlich. Die Hintergrundgeschichte um die „Zombies“, eigentlich möchte ich diese Wesen gar nicht Zombies nennen, ist haarsträubend und entbehrt sehr oft aller Logik. Gesehen werden können sie z. B. nur von auserwählten Menschen (dazu gehört natürlich auch Alice), und obwohl sie ganz offensichtlich zu Todesfällen führen, weiß niemand außer diesen von ihnen, anderen scheint nichts aufzufallen. Natürlich müssen diese „Auserwählten“ die Zombies jagen, dafür haben sie besondere Fähigkeiten (warum wird nicht erklärt), aber auch im normalen Leben scheinen sie gerne Gewalt anzuwenden. Man hat den Eindruck, dass Zombies und Jäger nur rund um den Ort anzutreffen sind, in dem Alice wohnt. Dazu gibt es noch eine gegnerische Gruppe, die offenbar eine andere Intention antreibt, und die „natürlich“ sehr böse ist. Böse sind auch die Zombies, klar, und Alice und die Gruppe um Cole sind „natürlich“ die Guten (obwohl sie sich nicht gerade so benehmen). Schwarz-Weiß-Zeichnungen mag ich nicht besonders, zumal, wenn es einfach nur behauptet wird, wie es hier geschieht. Das ist so, Punkt, warum das so ist, braucht den Leser nicht zu interessieren. Einer der Charaktere, der sich als „böse“ entpuppt, war mir eigentlich sehr sympathisch, aber er kommt dann leider nicht zu Wort, um seinen Standpunkt darstellen zu können.Wenn dann wenigstens die Spannung stimmen würde und man sich ordentlich gruseln könnte. Naja, gruselig war das pubertäre Blabla manchmal schon, aber auf diese Art wollte ich mich eigentlich nicht gruseln. Gruselig war auch der ganze Kitsch, aber auch darauf hätte ich verzichten können.Warum habe ich den Roman zu Ende gelesen? Zunächst hoffte ich, es würde bestimmt noch besser, dann wollte ich unbedingt eine Rezension schreiben, um all den enthusiastischen Bravorufen ein bisschen Kontra zu geben, und ich rezensiere nicht, wenn ich nicht zu Ende gelesen habe. Hin und wieder konnte ich allerdings nicht anders als querzulesen und es ist mir manchmal schon sehr schwer gefallen, den Roman nicht in die nächste Ecke zu werfen.Wer nicht gerade übertrieben klischeehafte Teenieliebesgeschichten und viel pubertäres Blabla liebt, sollte um den Roman einen Bogen machen. Wer sich von diesem Roman Grusel und Spannung erhofft, ebenfalls. Für mich ist der Roman eine einzige Enttäuschung und der zweitschlechteste Roman, den ich dieses Jahr gelesen habe, weshalb ich zum zweiten Mal überhaupt nur 1 Punkt vergebe.

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    • 7
  • Leserunde zu "Alice im Zombieland" von Gena Showalter

    Alice im Zombieland

    CasusAngelus

    Wir von der Gruppe Serien-Leserunden möchten gerne gemeinsam "Alice im Zombieland" lesen. Wer Lust hat, darf sich uns gerne anschließen. Zu gewinnen gibt es nichts. Start ist der 24.6.17.

    • 18
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte DieBerta                                    ---   ?  Punkteeilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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  • anders als erwartet

    Alice im Zombieland (DARKISS) ( Dezember 2013 )

    lilliansbookshelf

    01. June 2017 um 20:30

    Als eine Freundin mir das Buch mitbrachte und meinte, ich müsse es unbedingt lesen, war ich erst ein wenig skeptisch. Ich fragte mich, was sich wohl hinter Alice im Zombieland verbirgt und vermutete zuerst eine Abwandlung von „Alice im Wunderland“. Doch als ich das Buch aufschlug, musste ich feststellen, dass es nur wenige Parallelen zur „original Story“  gibt. Dennoch fiel es mir unglaublich leicht, in die Geschichte einzutauchen und ich war gefesselt. Die Welt, in die man gezogen wird, ähnelt der, die wir kennen – mit dem kleinen Unterschied, dass es Leute gibt die Zombies sehen können. (Naja, wer weiß vielleicht gibt es die ja wirklich. ;)) Gleich der Einstieg in die Geschichte durch den Tod von Alices Familie ist unglaublich rühren und ich musste mit den Tränen kämpfen, denn Alice ist die Einzige, die den Autounfall überlebt. Als sie aus dem Krankenhaus entlassen wird, zieht sie bei ihren Großeltern ein, die vergebens versuchen Alice aufzumuntern. Diese leidet allerdings stark unter dem Tod ihrer Eltern und besonders ihrer Schwester. Auch in der neuen Schule fällt es ihr nicht leicht. Sie weiß nicht genau wem sie trauen kann und es ergeben sich sehr viele spannende Situationen. Gena Showalter’s Schreibstil ist ein absoluter Traum und ich kann es gar nicht erwarten den nächsten Teil der Reihe zu lesen.

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  • Das schlechteste Buch, das ich seit langem gelesen habe!

    Alice im Zombieland (DARKISS) ( Dezember 2013 )

    schokigirl

    23. April 2017 um 00:15

    Ich weiß wirklich nicht wie ich diese Rezension beginnen soll. Ich bin geschockt wie beliebt dieses Buch doch ist & wie viele 5 Sterne Rezensionen es hat. Ich frage mich, ob wir dasselbe Buch gelesen haben, denn ich fand es wirklich schlimm. Aber beginnen wir am Anfang. Der Schreibstil ist steif & enthält seltsame Ausdrucksweisen. Beispielsweise sagt Alice ständig „mit einander gehen“, statt zusammen sein. Das sagt doch heutzutage keiner mehr, vor allem Jugendliche nicht. Und die Knutschszenen kamen mir sehr Möchtegern sexy bzw seltsam vor. Es fühlt sich an, als hätte die Autorin, oder in diesem Fall vielleicht die Übersetzerin, eine Checkliste mit typischen Synonymen für Leidenschaft aus Erotikromanen zusammen gesucht & versucht, sie möglichst alle irgendwo zu verwenden. Es fühlte sich nicht natürlich oder organisch an, sondern eher gezwungen. Die Geschichte wird dabei aus der Sicht von Alice geschildert. Den Anfang habe ich eigentlich noch ganz spannend & gut geschildert gefunden. Es ging aber leider sehr schnell Berg ab. Der Plot hat überraschenderweise so gut wie gar nichts mit „Alice im Wunderland“ zu tun. Abgesehen von den Namen Alice & Kat (angelehnt wohl an die Grinsekatze), dem weißen Kaninchen & ein paar sehr weit hergeholten Andeutungen, erkennt man eigentlich keine Parallelen zu „Alice im Wunderland“. Es ist also quasi ein Etikettenschwindel. Es gibt ja noch nicht mal ein Zombieland. Dies hier ist keine High Fantasy, sondern eine typische 0815 Urban Fantasy Geschichte, die vorhersehbarer eigentlich nicht sein könnte. Obwohl es ja mehr ein typisches Teeniedrama ist, in dem es meist darum geht, ob der der super heiße Macho Bad Boy nun auf Alice steht oder doch nicht. Dementsprechend wird auch sehr häufig & sinnlos darüber gesprochen, was die heißen Typen wohl mögen würden & was nicht. Alles komplett mit Versuchen ihn Eifersüchtig zu machen, was natürlich funktioniert, obwohl sie sich dabei auch noch dumm anzustellen. Und vergessen wir ja nicht die obligatorische Umstylingszene, vor der Alice nicht mal Make up kannte & nach der sie ohne knappe Röckchen quasi nicht mehr leben konnte. Das war aber nicht das Einzige, dass dümmlich auf mich gewirkt hat. Die Konzeption der Welt & der Zombies erschien mir wenig durchdacht. Vorab: Die Autorin sagte im Vorwort, dass sie Gott für sich entdeckt hat & das merkt man sehr stark in der Konzeption der Fantasy. Die Zombies sind keine richtigen Zombies, sondern mehr heißhungrige Geister. Und es ging oft einfach darum fest an etwas zu glauben, damit es geschieht. Dementsprechend ergab nicht viel was dies betrifft Sinn. Es wurde etabliert, dass X nicht geht & 10 Seiten später geht es eben doch. Alice wird gesagt, dass sie Y bloß nicht tun soll, weil dann etwas schlimmes geschieht. Was tut sie? Sie macht es natürlich ohne drüber nachzudenken & was passiert? Nichts! Die Welt schien keiner inhärenten Logik zu folgen. Die Autorin hat wohl die Logik der Welt jedes Mal so gebogen, dass es gerade auf die Handlung passt. Die Geschichte hat sich so regelmäßig in Logiklöcher verstrickt, bei denen ich dachte: „Wenn DAS funktioniert, dann löst es doch instant jedes Problem das sie haben.“ Aber natürlich kommen die gar nicht auf die Idee diese Lösung zu nutzen oder es ist angeblich zu gefährlich. Bibelähnlich ist auch das Schwarz-Weiß Denken in diesem Buch. Unsere Protagonisten sind die Guten & alle anderen sind automatisch die Bösen. Namentlich genannt natürlich die Zombies, aber auch menschliche Rivalen werden automatisch böse dargestellt & als böse angesehen, auch wenn man weder Beweise hat, noch sie bisher was schlechtes hat tun sehen. Und sie bekehren oder retten ist unmöglich. Wenn man einmal den bösen Weg eingeschlagen hat, ist man in dieser Welt anscheinend für immer verloren. Dementsprechend muss man auch nichts über Beweggründe erfahren oder einfach mal nachfragen was da los ist, denn es scheint keine zweite Sichtweise oder tiefere Beweggründe zu geben. Auch die Protagonisten & ihre Gruppe sind nicht einfach gut, denn so verblendet kann die Autorin anscheinend doch nicht sein (mehr zu ihren nicht guten Handlungen später). Sie haben stattdessen nur das Potential gut zu sein im Gegensatz zu den Zombies, weshalb sie automatisch zu der guten Seite zählen. Ernsthaft? Zu dumm, dass sie hier so gut wie nie wirklich gut handeln oder sind. Es scheint ja nach der Logik sowieso nicht wichtig zu sein, ob sie Gutes tun, denn sie stehen ja schon automatisch auf der guten Seite. Die Protagonisten waren für mich persönlich so ziemlich das schlimmste an dem ganzen Buch. Nicht nur, dass sie das übliche 0815 Klischee erfüllt haben. Das allein wäre ja nur langweilig & einfallslos. Nein, sie hatten auch noch viele Eigenschaften, die sie zu einem furchtbaren Vorbild für junge Leser machen. Aber fangen wir bei den Basics an. Alice ist der typische Mary Sue Charakter*, aber diesmal in unsympatisch. Zu Beginn ist sie unsicher, ihrer eignen Attraktivität überhaupt nicht bewusst & hat sehr viel Angst. Dann entwickelt sie sich aber in eine überhebliche, eingebildete & oberflächliche Protagonistin, die mir sehr herbe aufgestoßen hat. Es ging sehr oft darum wie gut doch Alice, ihr Loveinterest Cole oder wahlweise auch mal einer ihrer Freunde aussehen, wie talentiert sie doch sind oder wie recht sie doch haben & das ohne Argumente. Alice beispielsweise denkt die meiste Zeit in diesem Buch nicht selbst nach. Sie glaubt einfach alles was der heiße Typ ihr eröffnet & vorgibt. Selbst als er einen ihrer neuen Freunde beschuldigt böse zu sein, glaubt sie es ohne ihm zu widersprechen, Informationen zu verlangen oder den besagten Freund mal selbst zu fragen. Man merkt halt sehr, wie stark sie alle von ihren Hormonen getrieben werden. Hauptsache sie können am Ende des Tages mit dem heißen Loveinterest rumknutschen. Alice hatte auch den Hang ihre weiblichen Rivalinnen mit dem Wort „Schlampe“ zu beschimpfen, auch wenn sie in der Richtung nichts getan haben. Generell werden Leute ohne Beweise oder richtiges darüber reden direkt beschuldigt & mit solchen Schimpfwörtern bedacht, wobei man das Gefühl bekommt, dass die Autorin oder Übersetzerin keine Ahnung haben, was „Schlampe“ eigentlich bedeutet. Denn das hatte hier überhaupt nichts zu suchen. Vor allem wird heutzutage überall gegen Slut Shaming gekämpft & dann beschimpft eine Protagonistin, die einem eigentlich sympathisch sein sollte, irgendwelchen Mädchen einfach so als Schlampe. Und das Alter der Buches kann diesen Umstand auch nicht retten. Zudem hat sie von ihrem Loveinterest ihren Hang zur Gewalt übernommen. Prügeleien sind hier Problemlöser Nummer eins. Wozu reden? Wozu Beweise suchen? Wozu erstmal nachdenken? Es wird immer zuerst zugeschlagen. Und die Gewaltlösung wird hier noch normalisiert & idealisiert. In einer Szene wird sogar darüber gelacht, dass Alice jemandem eine blutige Nase geschlagen hat. Zum Glück war das keine Konfliktsituation, denn dann wäre ich richtig ausgerastet, aber selbst in diesem spielerischen Zusammenhang fand ich das schon schlimm genug. Und da hat sich nachher keiner damit aufgehalten mal nachzufragen, ob die Nase oder die Person in Ordnung ist. Kommen wir zu dem super sexy Macho Bad Boy namens Cole in den selbst die Autorin wohl super verknallt ist, was man daran merkt, dass sie ihn auf ein hohes Podest stellt, obwohl er alles andere als ein Vorbild ist. Abgesehen von seinem Hang zur übermäßigen & unangebrachten Gewalt, hatte er noch so einige andere Charaktereigenschaften die mich abgestoßen haben. Er war herrisch, dominant & ein totaler Kontrollfreak. Er hat alles & jeden herumkommandiert, ohne sich darum zu scheren, ob sie es wollen. Praktischerweise war er dabei der Anführer ihrer Gruppe. Man muss ihm schon eingestehen, dass er meistens dachte, dass es das Beste für denjenigen oder die Gruppe an sich ist, aber das macht es nicht besser. Trotzdem schafft er es oftmals das Leben so manchen Charakters unerträglich zu machen, nur weil er sich an dumme Regeln hält oder denkt, es wäre besser so. Auch über Alice will er immer bestimmen. Er verbietet ihr beispielsweise mit Leuten die er für böse hält zu reden & im gleichen Atemzug will er aber auch nichts über den Grund verraten. Sie soll also ohne Informationen ihm einfach glauben & darf gleichzeitig aber auch nicht beim Gegenpart Informationen einholen. Und das machst sie auch noch, was wir ja schon besprochen haben. Ein sehr einprägendes Beispiel war für mich eine Szenen in der sowohl Alice, als auch ihre Freundin Kat gleichzeitig eine SMS von ihren Loveinterests bekommen haben, die heute Abend etwas mit ihnen unternehmen wollten. Während Kats Freund sie freundlich gefragt hatte, ob sie Zeit habe, hat Cole Alice einfach nur befohlen abends bereit zu sein. Und Alice lachte einfach nur über diesen Unterschied & sah es als liebevolle Eigenschaft seinerseits an. Nein! Das ist es nicht! Wenn er dich nicht mal fragt, sondern nur über dich bestimmen will & alles immer nach seinem Kopf gehen soll, ohne auf dich Rücksicht zu nehmen, dann ist es eine ungesunde & einseitige Beziehung. Und nichts daran ist liebevoll! Wenn jemand dich wirklich liebt, dann zwingt er dir nichts auf, sondern fragt dich nach deiner Meinung. Denn jeder sollte seine eigene Meinung haben dürfen & über seine eigene Zukunft selbst bestimmen können! Auch Kat, Alice beste Freundin, trägt zu den mitschwingenden sexistischen Tendenzen bei. Nicht nur, dass sie oft halb nackt rum läuft & fast ausschließlich nur über Männer redet. Nein, ihr Lebensziel ist es auch noch eine Trophäenfrau zu werden. Sie will sich also einfach nur einen reichen Mann mit ihrem tollen Aussehen angeln & damit hat sie ausgesorgt. Was ist das den bitte für eine Message an jugendliche Leser? Dementsprechend geht es bei ihr, wie gesagt, so gut wie immer nur um heiße Typen, namentlich hier um ihren Exfreund, der sie vermeintlich betrogen hat, aber trotzdem immer noch so heiß ist, dass sie ihn unbedingt zurück haben will. Aber leiden muss der Typ trotzdem erstmal. Zumindest lässt sich sich nicht so auf der Nase rumtanzen wie Alice. Dafür tanzt Kat auf der Nase von ihrem Exfreund rum & quält ihn so lange sie kann. Ein mütterlicher Rat geht mir zudem einfach nicht aus dem Kopf. Alice Mutter hat sie in einer Rückblende schön darauf hingewiesen, dass Jungs immer nur das eine wollen & sie in ihrer Gegenwart immer schön aufpassen soll, denn es könnte ja sonst was passieren. Ja, ist klar. Männer fallen einfach so über sie her, wenn sie ihnen den Rücken zu dreht. Was hat die Autorin nur für ein Menschenbild? Fazit: Ich finde es furchtbar was für falsche Messages das Buch an junge Leser übermittelt. Und wenn ich sehe wie viele Leute dieses Buch gut finden, dann wird mir schlecht bei dem Gedanken, dass dies alles Jugendliche sein könnten, die die Charaktere als Vorbilder ansehen. Bitte, tut das nicht! Das ist falsch! Einfach nur falsch! Nur auf Grund des hübschen Hardcover-Covers hat das Buch noch einen Stern von mir bekommen & weil weniger leider einfach nicht geht. * Charakter, der „hübsch oder herausragend talentiert ist, dem alles ohne großes Zutun oder Opfer gelingt, der im Zentrum des ganzen Universums steht, der keine Fehler macht und auch keine (wirklichen) Fehler hat - kurzum, ein perfekter Charakter“ Quelle: http://de.fanfiktion.wikia.com/wiki/Mary_Sue

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  • Leserunde zu "Alice im Zombieland (DARKISS) ( Dezember 2013 )"

    Alice im Zombieland (DARKISS) ( Dezember 2013 )

    soffisoflbooks

    Leserunde: Alice im Zombieland  Willkommen zu dieser Leserunde über ein Buch, das schon ewig auf meinem SuB liegt!Ich hoffe mal ich bin nicht die Einzige der es so geht. Hier können wir zusammen entspannt dieses Buch lesen und uns gegenseitig motivieren und uns über die Geschichte austauschen :DBin gespannt, ob und wie viele sich melden und Lust haben.Mitmachen darf natürlich jeder. !Bücher zu gewinnen gibt es keine!

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    • 6
  • Nicht wie erwartet, aber dennoch gut

    Alice im Zombieland (DARKISS) ( Dezember 2013 )

    TheBookWorm

    26. March 2017 um 15:03

    Inhalt:Am Abend ihres 16. Geburtstags sieht Alice eine Wolke in Form eines weißen Kaninchens am Himmel. Es ist der Abend an dem sie ihre gesamte Familie bei einem von Zombies verursachten Autounfall verliert. Zuvor wollte sie nie wahr haben, was ihr Vater ihr über die Monster erzählt hat, die er sieht und hielt ihn für verrückt. Nun weiß sie, dass er Recht hatte und will ihre Familie rächen. Auf ihrer neuen Schule, der Asher High, welche sie nach ihrem Umzug zu ihren Großeltern besucht, lernt sie den mysteriösen Cole und seine Clique kennen, welche ebenfalls die Zombies bekämpfen, deshalb schließt Alice sich ihnen an. Aber die Gefahr droht von mehr als nur einer Seite…Meinung:Eigentlich hatte ich bei „Alice im Zombieland“, wie wahrscheinlich viele andere aufgrund des Titels auch, eine mit Zombies angereicherte Neuerzählung des Kinderbuchklassikers „Alice im Wunderland“ erwartet. Tatsächlich weißt diese Geschichte aber nur sehr wenige Andeutungen auf die ursprüngliche Geschichte auf z. B. in den Kapitelüberschriften wie etwa gleich die erste „Hinunter in den Zombiebau“, „Kopf ab!“ oder „Eine teuflische Teegesellschaft“. Die weiße Kaninchenwolke ist die am häufigsten auftauchende Anlehnung an die Geschichte von Lewis Carroll. Wirkliche Gemeinsamkeiten mit der Storyline von „Alice im Wunderland“ konnte ich keine feststellen, was schon damit beginnt, dass es kein „Zombieland“ in dem Sinne gibt, sondern diese in unserer Welt auftauchen.Der Einstieg in die Geschichte mit dem Unfall und dem Tod von Alice‘ Familie ist wirklich sehr ergreifend und fesselnd geschrieben. Irgendwann lässt das aber nach und erst ab etwa der Hälfte des Buches hat man wieder das Gefühl, dass jetzt auch wirklich was passiert.Alice wirkt, vor allem Äußerlich, sehr zerbrechlich und gelangt auch hin und wieder an ihre Grenzen, was in Anbetracht ihrer Erlebnisse nicht weiter verwunderlich ist. Tatsächlich legt sie aber auch eine unglaubliche Stärke und Willenskraft an den Tag. Besonders schmerzhaft (nicht nur für sie, sondern auch für den Leser) ist der Verlust ihrer kleinen Schwester Emma, die Alice über alles liebt. Sie wird durchgehend von Schuldgefühlen geplagt, da sie ihre Familie dazu überredet hat abends noch das Haus zu verlassen und deshalb alle umgekommen sind. Diese Schuldgefühle treiben sie in ihrem Kampf gegen die Zombies aber auch an. Auch wenn ich Alice wirklich sehr gerne mochte, ging es mir irgendwann doch auf den Zeiger, dass sie die Zombies lange, obwohl sie sie mehrfach gesehen hat, für Trugbilder und sich selbst für verrückt und paranoid hält.Cole ist der Anführer einer Gruppe die Zombies jagen, was in der Schule natürlich niemand weiß. Der Bad Boy mit den violetten Augen fasziniert Alice vom ersten Moment an, auch wenn sie mehrfach vor ihm gewarnt wird. Die Mitglieder seiner Gruppe gelten als Außenseiter, schwänzen oft den Unterricht und kommen dann oft schwer verletzt wieder zurück.Er wirkt nicht nur taff, er ist es auch, hat aber trotz seiner vorschnellen Fäuste auch eine softe Seite und will seine Freunde und vor allem Alice beschützen, auch wenn er weiß, dass er sie nicht vor allem was da draußen lauert bewahren kann.Von den Nebencharakteren mochte ich Frosty und ganz besonders Kat am liebsten. Ich wünschte ich könnte auch mit Kat befreundet sein, die zwar sehr von sich selbst überzeugt ist, aber in keinster Weise arrogant oder überheblich sondern einfach nur liebenswert. Ihrer On-Off-Liebe Frosty, der sie wirklich ehrlich liebt und mit allem was er tut eigentlich nur beschützen will, ist sie eigentlich total verfallen, aber auch oft enttäuscht von ihm, da er offensichtlich Geheimnisse vor ihr hat.Den Schreibstil von Gena Showalter fand ich sehr schön und bildlich. Hier eine meiner Lieblingsstellen aus einem Monolog, den Alice an ihre tote Mutter an deren Grab richtet:„Ich denke oft an den Tag, als du in diesem schwarzen Kleid zu mir in die Schule gekommen bist, um mit meinen Lehrern zu reden. […] Und ich hätte schwören können, dass die Welt sich auf einmal langsamer drehte und Gott ein bisschen Backgroundmusik spielen ließ, um deinen Auftritt zu untermalen. [...]“Allerdings finde ich auch, dass manches Mal etwas an Wirkung durch die Übersetzung verloren gegangen ist. Es ist aber keineswegs schlecht übersetzt, nur ging es zumindest mir so, dass ich mir an der einen oder anderen Stelle gedacht habe: „Das klingt und wirkt auf Englisch ganz anders.“Das Ende mag für manch einen sehr überraschend sein, ich hatte hingegen schon etwas in die Richtung vermutet, nichtsdestotrotz hat es auch für mich noch einen „ Oh Sh*t“-Moment bereit gehalten.Ich habe noch die alte Hardcover-Ausgabe mit dem übernommenen Original-Cover gelesen, welches einfach um Welten schöner ist als das neue der Taschenbuchausgabe, deren Cover meiner Meinung nach irgendwie nichtssagend ist.The White Rabbit Chronicles Reihe:Band 1: Alice im ZombielandBand 2: Rückkehr ins ZombielandBand 3: Showdown im ZombielandBand 4: Verrat im ZombielandFazit:„Alice im Zombieland“ war definitiv anders als ich es erwartet hatte, keine zombiehafte Neuerzählung von „Alice im Wunderland“. Dennoch hat mir diese spannende und emotionale Geschichte gut gefallen, auch wenn sie nach einem guten Anfang etwas brauch, um wieder ins Rollen zu kommen.

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