Almanach Entwicklungspolitik 2017/18

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Inhaltsangabe zu "Almanach Entwicklungspolitik 2017/18"

Ausgangspunkt des Almanachs Entwicklungspolitik 2017 ist die komplexe Herausforderung des globalen Klimawandels, insbesondere aus der Sicht der Entwicklungsländer.

Die UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio (1992) hat den Klimawandel noch als vorrangiges Umweltproblem behandelt. In den vergangenen 25 Jahren hat sich dieses aber rasch zu einer zunächst entwicklungspolitischen und heute transformationspolitischen Herausforderung gewandelt.

Denn es besteht mittlerweile Konsens, dass bei ungebremstem Klimawandel wichtige Entwicklungsziele sowie Ziele für soziale Entwicklung und Armutsbekämpfung nicht zu erreichen sind. Ohne konsequente Klimaschutzpolitik werden die Auswirkungen des Klimawandels in kommenden Jahrzehnten zunehmen und die Existenzgrundlage der Menschen gerade in Armuts- und Entwicklungsregionen gefährden. Der Klimawandel wird insbesondere in institutionsschwachen Staaten die Gesellschaften überfordern und zu ihrer weiteren Destabilisierung und Verarmung beitragen. Dabei nennt der 5. Bericht des Weltklimarates (IPCC) zahlreiche Kernrisiken eines ungebremsten Klimawandels, wie den Verlust der Lebens- und Einkommensgrundlagen, aber auch hohes Schadenrisiko in urbanen Räumen, die sich gerade durch eine mangelnde Anpassungsfähigkeit der wachsenden städtischen Bevölkerung an den Klimawandel auszeichnen. Während Wasserknappheit, wachsende Ernährungsunsicherheit, Schäden durch Wetterextreme und steigende Gesundheitsrisiken vor allem die Gesellschaften in Entwicklungsregionen treffen werden, betreffen Sicherheitsrisiken, die ebenfalls aus einem ungebremsten Klimawandel resultieren, sowohl die reichen als auch die armen Länder. Die direkten Folgen des Klimawandels – Einbussen bei der Nahrungsmittelproduktion oder Verbreitung der Armut – könnten zu Destabilisierung ganzer Regionen führen, würden bestehende Verteilungskonflikte verschärfen oder neue verursachen sowie weitere Millionen Menschen in die Flucht treiben.

Die erwarteten beziehungsweise schon eingetretenen Auswirkungen des Klimawandels in Entwicklungsländern erfordern Politiken, die Akteure quer über die verschiedenen Sektoren des politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens sowie über verschiedene politische Ebenen hinweg im Sinne einer klimaverträglichen Entwicklung koordinieren. So versammelt dieser Band Analysen, Erfahrungen und Reflexionen zum Thema «klimaverträgliche Entwicklung» von Akteuren aus dem Norden und dem Süden, von Analytikern und Praktikern der Entwicklungszusammenarbeit sowie der Klimapolitik. Aus verschiedenen Perspektiven beschäftigen sie sich mit der Frage, wie und unter welchen Voraussetzungen Klimapolitik und Armutsbekämpfung effektiv zusammenwirken.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783855921485
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:232 Seiten
Verlag:Caritas-Verlag
Erscheinungsdatum:01.09.2017

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