Belina: Liebe auf den zweiten Brief

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Inhaltsangabe zu „Belina: Liebe auf den zweiten Brief“ von

Zu der 22-jährigen Kunstgeschichtestudentin Melina verirrt sich eines Tages ein Brief von einem Unbekannten. Der Adressat ist ein gewisser Ben Hambold. Ebenfalls Student. Die quirlige Melina lässt sich auf den Unbekannten ein und schreibt ihm. Das zu Anfang gedachte Projekt entwickelt sich schon bald zu einer romantischen Liebesgeschichte des 21. Jahrhundert. "Belina - Liebe auf den zweiten Brief" - Ein Kurzroman über die Liebe, die Distanz und die Macht der Wörter. Geschätzte Buchseiten: 130

Herzhafter Liebeskurzroman mit tiefsinnigem Briefwechsel

— xxnickimausxx
xxnickimausxx

Tolle und authentische Protagonisten, flüssiger Schreibstil. Emotionen pur....

— steffib2412
steffib2412

Erfrischendes Buch über einen ungewöhnlichen Weg die Liebe zu finden.

— dia78
dia78

Eine bezaubernde Geschichte über zwei Menschen, die ohne sich zu kennen ein echtes Band knüpfen und ohne es zu ahnen Liebe mit einflechten.

— Gwynny
Gwynny

Allgemein recht gut, aber ich mag Briefromane nicht so gern und die Geschichte ist mir etwas zu lasch.

— Narr
Narr

Ein romantischer, moderner Briefroman.

— bambilicious
bambilicious

Eine tolle Idee, die aber in der Umsetzung ein wenig Schwächen zeigt. Trotzdem ein nettes Buch für Zwischendurch.

— Sternchenstaub
Sternchenstaub

wundervoller kurzweiliger Liebesroman

— Sonnenbluemchen67
Sonnenbluemchen67
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  • Herzhafter Liebeskurzroman mit tiefsinnigem Briefwechsel

    Belina: Liebe auf den zweiten Brief
    xxnickimausxx

    xxnickimausxx

    12. August 2017 um 11:42

    Belina - Liebe auf den zweiten Blick ist ein Debütroman der österreichischen Autorin Marie-Christin Rapp, die in Niederösterreich lebt und ihren ersten Kurzroman veröffentlicht hat damit. Hierbei handelt es sich um eine etwas andere Liebesgeschichte, die mit einem Brief beginnt. Völlig unerwartet erhält Melina einen Brief von dem ihr unbekannten Ben, der wie sie Student ist. Sie lässt sich darauf und schreibt ihm zurück. Dabei entsteht mehr, als die beiden am Anfang erahnen… Die Geschichte in Wien sowie in Dresden und beginnt mit einem herzlichen Prolog, bei der die Autorin zuerst erklärt, wie es zur Geschichte kam. Damit hat sie einen schönen stimmigen Einstieg geschaffen und man kommt auch schnell ins Lesen hinein. Insgesamt finde ich diese Art von Geschichte eine tolle Grundidee ist - vom Projekt zum ersten Brief bis hin zum Kennenlernen usw. Da der Schreibstil in Briefform geschieht, gibt es zwei Leseperspektiven – aus Bens sowie Melinas Sichtweise. Trotz dieser Gestaltung der Kapitel liest man fließend locker und ist ziemlich schnell durch mit den Seiten, weil sie einen enorm fesseln. Der Schreibstil von Marie-Christin Rapp zeichnet sich durch formschöne Metaphern mit einer malerischen Wortgewandtheit und viel Tiefgang aus. Eine wundervolle Kapitelgestaltung in Form von Brief zwischen Ben und Melina sowie mit Datierung, wann diese geschrieben bzw. erhalten wurden ist authentisch gemacht. Aus der Erzählweise lassen sich zwei Schreibstile erkennen – männlich und weiblich – die passend zu den Charakteren gewählt wurden. Dennoch lässt sich eine gewisse Ähnlichkeit zwischen den Protagonisten herauslesen. Melina hat vor allem am Anfang sehr viel sarkastischen Humor, ist weltoffen und herzlich ehrlich. Ben kommt direkt und offen sowie humorvoll rüber. Sie ist zu Anfang hin eher skeptisch, er neugierig und charmant. Ebenso wie die Charaktere entwickeln sich die Briefe in Laufe der Zeit. Zuerst siezen sich die Protagonisten noch, doch ziemlich schnell bieten sie sich das Du an. Außerdem werden die Themen offener, freier, lustiger sowie ironischer. Es ist einfach wundervoll zum Lesen und man durchfliegt sprichwörtlich die Briefe. Der Ablauf gestaltet sich ähnlich mit stetigem Spannungsaufbau und einem formschönen Ende. Vor allem das Ende bildet einen netten Abschluss, da die Protagonisten von den Brief weg kommen hin zu einem anderen Medium und machen das Ende umso schöner und herzhafter. Weiters hat mir an der Erzählung gut gefallen, dass die Kernaussage wirklich zum Nachdenken anregt. Jemand eröffnet sein Leben einen völlig fremden nur mit Wörtern. Auch das Kennenlernen geschieht auf altmodische Art, ist dadurch intensiver als mit modernen Medien, zwar mit mehr Zeitaufwand dahinter aber mit ebenso hohem Suchtcharakter. Die Botschaft hinter dem Buch ist, dass Kommunikation, egal in welcher Form wichtig ist und leider heutzutage viel zu kurz kommt.   Fazit: Belina – Liebe auf den zweiten Brief ist ein wirklich schön gestalteter und verfasster Liebeskurzroman der etwas anderen, auf altmodischer Basis aber eindeutig für Zwischendurch und für laue Sommerabende oder kalte Winternächte geeignet. Die Autorin kann den Leser mit Ironie, Sarkasmus und Komik sowie tiefen Gefühlen und Gedanken verpackt in kurzen Briefzeilen überzeugen und bringt den Leser auch zum Schmunzeln. Eindeutige Leseempfehlung für jeden Romantiker!   Belina – Liebe auf den zweiten Brief erhält von mir 5 von 5 Sternen. (Ein Dank an Marie-Christin Rapp für das Rezensionsexemplar.)

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  • Eine wundervolle Liebesgeschichte.....

    Belina: Liebe auf den zweiten Brief
    steffib2412

    steffib2412

    11. August 2017 um 11:49

    Zur Story:Zu der 22-jährigen Kunstgeschichtestudentin Melina verirrt sich eines Tages ein Brief von einem Unbekannten. Der Absender ist ein gewisser Ben Hambold - Ebenfalls Student. Die quirlige Melina lässt sich auf den Unbekannten ein und schreibt ihm. Das zu Anfang gedachte Projekt entwickelt sich schon bald zu einer romantischen Liebesgeschichte des 21. Jahrhunderts.(By Marie - Christin Rapp)....Mein Fazit:Mit Belina: Liebe auf den zweiten Brief schafft Marie - Christin Rapp eine wundervolle Liebesgeschichte, welche mich mehr als begeistern konnte...Der Schreibstil ist von Beginn an leicht und sehr flüssig zu lesen, sodass man als Leser schnell in die Geschichte um Melina und Ben hineinfindet....Das Buch ist bis auf einen kleinen Prolog und Epilog in Briefform zwischen den beiden Protagonisten gehalten, was für mich neu, aber trotzdem sehr positiv war. Durch die Briefe transportiert die Autorin unheimlich viele Emotionen an den Leser.Auch Melina und Ben als Protagonisten konnten mich überzeugen. Sie sind beide äußerst authentisch und wie aus dem wahren Leben dargestellt....Ich gebe dem Buch sehr gerne 5 Sterne und wünsche euch allen viel Spaß beim Lesen....

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  • Die Liebe geht gar sonderbare Wege

    Belina: Liebe auf den zweiten Brief
    dia78

    dia78

    02. September 2016 um 20:03

    Das Buch "Belina - Liebe auf den zweiten Brief", welches ich durch die Unterstützung der Autorin Marie-Christin Rapp lesen durfte, erschien bereit im Jahre 2014.Die  ganze Geschichte beginnt damit, dass Melina Sondersmann einen Brief im Postkasten findet, welcher von Ben Hambold, einem gebürtigen Wiener, welcher auf der Uni in Dresden Medizin studiert, geschrieben ist. Dieser gibt an, diesen Brief im Zuge einer Fallanalyse eines Freundes zu schreiben, um zu sehen, ob sich auch völlig unbekannte Menschen Briefe schreiben und sich austauschen. Melina ist zu Beginn fast überfordert, aber schließlich schreibt sie doch zurück und beschimpft ihn, dadurch herausgefordert, schreiben sie immer wieder hin und her. Doch das Projekt ist längst vorüber, doch wie geht es mit den beiden weiter? Weiterschreiben oder die Briefe im Sande verlaufen lassen?Das Buch ist in Briefform geschrieben, welche sich jeweils zwischen Ben und Melina abwechseln. Dadurch hat man immer das Gefühl mitten im Geschehen zu sein und mit den Hauptprotagonisten das Erlebte mit durchzustehen. Zum einen haben wir die Studentin Melina Sondersmann, welche Kunstgeschichte und Medienwirtschaft studiert. Sie ist ziemlich aufbrausend und sehr direkt, was ihre Meinung anbelangt. Sie hält mit nichts hintern Berg, alles, was ihr nicht passt, wird sofort geschrieben und es wird nicht mit Kritik gespart. Außerdem scheint sie sehr tollpatschig aber doch sehr einsam zu sein, obwohl sie es sich selber nicht eingestehen will.Zum anderen haben wir den Medizinstudenten, Ben Hambold, welcher durch seinen Brief eine Lawine an Ereignissen loslöst, welche fast nicht mehr zu stoppen sind. Er ist groß, blond und wahnsinnig gut aussehend, außerdem hat er ein fast grenzenlosen Selbstvertrauen, welches sich aber auch nicht negativ auswirkt.Kurz und knapp, ich mochte diese beiden Hauptprotagonisten wirklich sehr und fieberte jede Seite weiter, wie denn das Leben der beiden weitergeht.Das Buch wurde in eine sehr flotten, lockeren Alltagssprache verfasst, und da es in Briefform verfasst ist, ist es noch einmal leichter, sich in das Geschehen hineinzudenken.Wer gerne Liebesgeschichten liest, sollte auf jeden Fall zu diesem Buch greifen. Erleben sie gemeinsam mit Ben und Melina die Geschichte ihres Lebens. 

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  • Toller Briefroman

    Belina: Liebe auf den zweiten Brief
    BeckyHH

    BeckyHH

    02. December 2015 um 19:23

    Dieses Buch hat definitiv viel zu wenige Seiten! Die Atmosphäre, die die Geschichte ausstrahlt, hat mich sehr berührt und ich fand es ganz wunderbar die Briefe zu lesen. Sie waren mal spitzbübisch, mal sehr ernst und dann auch wieder sehr romantisch.   Die Geschichte wird nur in Form von Briefen erzählt, die Melina und Ben sich schreiben. Kein großes Drama drum herum. Bislang kannte ich kein Buch dieser Art und war daher eher etwas scheu und auch ein bisschen misstrauisch, aber ich muss sagen, dass mich die Autorin sehr überzeugen konnte. Die beiden Protagonisten sind wie füreinander geschaffen, was mir von Anfang an als Leserin klar war, aber es war sehr spannend zu erleben, wie die beiden sich mit den Briefen annähern.   Mir persönlich war es letztlich aber dann wirklich etwas zu wenig, um perfekt zu sein. Dafür hätte man die Geschichte noch etwas ausweiten, die Beziehung noch inniger in Briefen beschreiben müssen. Dennoch fand ich den Briefroman sehr erfrischend und ziemlich gut! Wer sowas noch nicht kennt, sollte unbedingt mal so ein Buch lesen :)) Copyright © 2015 by beckysworldofbooks.de

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  • Wenn die Liebe ohne Vorwarnung per Post ins Haus flattert…

    Belina: Liebe auf den zweiten Brief
    Gwynny

    Gwynny

    07. October 2015 um 00:13

    FAKTEN Das Buch Belina: Liebe auf den zweiten Brief von Marie-Christin Rapp ist erstmals am 01.11.2014 erschienen und derzeit nur als eBook erhältlich. INHALT Die junge Melina ist Single, Studentin und eigentlich ganz zufrieden mit ihrem Leben. Ganz überraschend schneit ein Brief bei ihr ins Haus und schockiert sie zuerst. Denn dieser Ben, ein für sie absolut fremder Mann schreibt ihr in einem Brief, dass er sie kennen lernen möchte! Was will dieser Kerl von ihr, was hat er für ominöse Absichten? Bestimmt eine dieser Maschen von üblen Kerlen mit widerlicher Gesinnung…. Doch Melina soll sich gewaltig irren. Denn aus diesem Brief heraus entsteht mehr, als sie zu Beginn erahnen konnte. Ben…soll sie weiter mit ihm schreiben, sich darauf einlassen einem Wildfremden Dinge aus ihrem Leben anzuvertrauen? Eigentlich kann ja nicht viel passieren, oder? Aber auch da hält das Schicksal eine weitere Überraschung für die beiden bereit. SCHREIBSTIL/FORM Die Autorin hat hier eine für mich vollkommen neue Form der Erzählung gewählt. Es gibt lediglich einen kurzen Pro- wie Epilog. Der ganze Rest ist in Briefen gehalten. Briefe die sich Ben und Melina schreiben. Ich finde das entzückend und es hat mir viel Freude bereitet. Schon allein, weil es mal was anderes war. Die Briefe lassen sich gut lesen und spiegeln die beiden Charaktere schön wieder. Ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen, dass mich gerade mal eine Stunde Lesezeit gekostet hat. Kurz und gut  Und obwohl es ja „nur“ die Briefe waren, konnte man trotzdem ein Gesamtbild vom Leben der beiden erhalten. Es gab lustige Wortwechsel und hitzige Gefechte, die auch die Emotionen transportiert haben. Eine schöne Idee der Perspektive. CHARAKTERE Melina Eine zynische und ehrliche junge Dame, die mir in der kurzen Zeit wirklich ans Herz gewachsen ist. Mit ihrer kecken und offenen Art hat sie mich gleich eingewickelt :) Ben Auch er ist selbstbewusst und scheut sich nicht, den doch oft etwas vor den Kopf stoßenden Kommentaren von Melina Kontra zu geben. Ich mochte einfach beide Protagonisten sehr gerne, durch ihre Briefe konnte man sie kennen und lieben lernen. Die Autorin hat das wirklich gut ausgearbeitet und umgesetzt. MEIN FAZIT Eine wirklich süße und etwas anders umgesetzte Liebesgeschichte. Sehr kurzweiliger Lesespaß bei dem ich viel Gelacht und geschmunzelt habe. Die Idee eine Geschichte mit Briefen zu erzählen finde ich schön und die Romantik kommt da sicher nicht zu kurz :) Eine klare Lese-Empfehlung, gerne bereits ab 12-14 Jahren. Nach oben natürlich keine Grenze! MEINE BEWERTUNG Hier gibt es 4 von 5 Sternchen ©Teja Ciolczyk, 07.10.2015 Weitere Rezensionen von mir und vieles rund ums Buch findet ihr auf meinem Blog :) *klick*

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  • Belina

    Belina: Liebe auf den zweiten Brief
    Narr

    Narr

    11. September 2015 um 13:21

    Dieses eBook hat mir die Autorin selbst zur Verfügung gestellt, auf der Suche nach Rezensenten stieß sie auf WatchedStuff. Normalerweise lese ich selten bis nie Briefromane, aber da die Geschichte selbst recht interessant und fast spannend klang, dachte ich, ich versuche es mal. Leider bestätigt sich ja meistens der erste Gedanke, so auch hier. Es beginnt ganz schlicht mit einem Forschungsprojekt, das eine skeptische junge Frau unvorbereitet trifft und so Verwirrung und Ablehnung hervorruft. Ein bisschen Überredungskunst des männlichen Gegenparts sorgt aber für den Start einer langen und kurzweiligen Brieffreundschaft, die auch Pausen übersteht und schließlich zu einer Liebesgeschichte führt. Allerdings ist Sie eine anstrengende junge Frau, die an allem etwas auszusetzen hat und gern mal zur Flasche greift und Er ist viel zu nett, zu schmierig und so überhaupt nicht mein Fall, und wenn er noch so gut aussieht. Dass ich also die Charaktere nicht mag, macht es mir schwierig, die Geschichte zu mögen, die erzählt wird. An sich ist die Handlung ja gar nicht verkehrt, und auch an den Stil des Briefromans kann man sich gewöhnen. Doch ich bin mit diesem Buch nicht richtig warm geworden. Ich kann gar nicht richtig benennen, woran es lag. Vielleicht, weil es so kurz war, dass die Eingewöhnungsphase quasi das ganze Buch einnahm; vielleicht, weil einige Dinge, die angesprochen werden, so niemals passieren würden oder einfach unrealistisch aussehen im Zusammenhang; ich kann es nicht sagen. Ich möchte aber auch nicht behaupten, dass dieses Buch gar nichts taugt. Denn die Idee dahinter ist sehr interessant und durchaus einer genaueren Betrachtung wert. Wie reagieren die Menschen heutzutage, wenn sie einen handgeschriebenen Brief im Briefkasten finden von Menschen, die sie nicht kennen? Oder von Menschen, die sie doch oder mittlerweile kennen? Wie funktioniert eine Brieffreundschaft heute, und kann sie überhaupt funktionieren? Wäre es möglich, die Kommunikation weltweit aufrecht zu erhalten, wenn Internet und Funknetze zusammenbrächen, oder würde die Welt in Chaos ausbrechen, weil niemand auf die Idee kommt, einen Kugelschreiber in die Hand zu nehmen und auf Papier zu setzen statt auf einem Touchscreen herumzutippen? (Okay, ich habe es jetzt etwas überspitzt, aber im Grunde sind es diese Fragen, die hinter der Story stecken.) Das finde ich gerade so interessant und das war auch mein Ansporn, als mir das Buch angeboten wurde, zuzusagen. Ich finde, die Message ist herübergekommen und meiner Ansicht nach ist die Idee echt super – es hapert nur an der Umsetzung. Da es aber ein “Selfie” ist, kann man darüber ein bisschen hinwegsehen. Finde ich. Für ein paar Stunden ist dieses Buch also eine nette Unterhaltung, wenn es auch nie mein Lieblingsbuch werden wird. Fazit Allgemein recht gut, aber ich mag Briefromane nicht so gern und die Geschichte ist mir etwas zu lasch. [EDIT] Das Cover wurde übrigens geändert, und es gefällt mir so gleich viel besser!

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  • Belina - Liebe auf den zweiten Brief

    Belina: Liebe auf den zweiten Brief
    Melody80

    Melody80

    15. August 2015 um 13:08

    Dieses eBook ist ein Kurzroman von 85 Seiten und handelt vom Briefwechsel der 22- jährigen Studentin Melina (warum der Buchtitel Belina heißt, wird im Laufe der Geschichte noch aufgelöst) und dem jungen ebenfalls studierendem Ben Hambold. Zuerst abgeneigt lässt sich Melina auf den Briefverkehr mit Ben ein und es kommt sogar zu dem ein oder anderen Treffen. "Belina - Liebe auf den zweiten Brief" ist ein schönes Büchlein für zwischendurch. Das Hin-und-Her-Geschreibe zwischen Melina und Ben war amüsant, da die ganze Geschichte allerdings in Briefform aufgebaut ist, fehlte mir da doch noch die ein oder andere Spannungskurve, sagen wir mal das "Tüpfelchen auf dem i". Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr gut, auch die Idee, einen Briefwechsel mit einer mir völlig fremden Person zu starten, weckte mein Interesse, dass Büchlein zu lesen. Was ich persönlich schade fand war, dass die realen Treffen der beiden Protagonisten nur kurz erwähnt wurden, das hätte ich gerne ausführlicher gelesen. Mein Fazit "Belina - Liebe auf den zweiten Brief" ist eine hübsche Liebesgeschichte in Briefform, die ich auf jeden Fall empfehlen kann, wenn man nach kurzweiliger Lese-Unterhaltung für ein paar Stunden sucht!

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  • Eine süße Geschichte....

    Belina: Liebe auf den zweiten Brief
    Ruby-Celtic

    Ruby-Celtic

    01. July 2015 um 15:03

    Das Cover: Definitiv passend zum Inhalt und auch im Gesamten sehr schön kombiniert mit den Liebenden und dem Start durch einen Brief. Meine Meinung: Die Idee dieser Story hat mich vom ersten Moment sehr neugierig gemacht, denn gerade in der heutigen Zeit passiert es nicht oft das man jemanden über einen Brief kennenlernt. Es ist Wahnsinn, wie sich unsere Gesellschaft doch verändert hat. :o) Ob nun zum positiven oder negativen, muss dann aber jeder für sich selber entscheiden. Aber meines Erachtens gibt es wohl von beiden Seiten eine Menge. Egal, jetzt wollen wir uns natürlich mit diesem Buch beschäftigen. Wie schon erwähnt, fand ich die Idee schon mal total klasse und die Umsetzung konnte mich auch durchaus überzeugen. Die Kurzgeschichte wird in keinem zusammenhängenden Text geschrieben, sondern in Abschnitten in Form von Briefen. Man lernt die beiden Personen so recht intensiv, aber auch nur abschnittsweise kennen. Ein Bild kann sich auf alle Fälle bilden, aber dennoch ist es ein anderes lesen. Ich fand es sehr erfrischend und konnte mich in den 1 ¼ Stunden sehr gut amüsieren. Die Charaktere waren recht unterschiedlich gehalten und man konnte ein bisschen etwas von Ihrer Gefühlslage und Ihren Einstellungen mitbekommen. Allerdings konnte ich nicht immer alle Reaktionen auch so richtig nachvollziehen. Gerade Melina kam mir manchmal etwas zu extrem vor, aber ich denke ihr Charakter sollte einfach so gestaltet sein. Sie ist etwas aufbrausend und direkt, eine Art mit der man erstmal zu Recht kommen muss. Dennoch empfand ich die Geschichte als sehr süß und aufbauend. Zwar ist die Sprache manchmal etwas sehr geschwollen und ich glaube nicht, dass 20ig-jährige so sprechen bzw. schreiben würden aber es hat mich jetzt nicht so wirklich großartig gestört. Insgesamt eine schöne Kurzgeschichte, die einem doch viel Freude bringen kann beim Lesen. Ich habe in den paar Briefen sogar durchaus ab und an mal richtig mitgefiebert und Gänsehaut bekommen. ;o) Hier vergebe ich gerne 3,5 – 4 Sterne, für die soweit wirklich gute Umsetzung!

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  • Süßer, kurzer Liebesroman

    Belina: Liebe auf den zweiten Brief
    j125

    j125

    06. April 2015 um 09:36

    Inhalt: Melina, 22 und kurz vor Ende ihres Studiums, erhält einen Brief von einem ihr unbekannten Mann. Er stellt sich ihr als Ben vor, 20 Jahre alt, Medizinstudent. Ben hat Melinas Namen aus einer Liste ausgewählt, um ihr im Rahmen eines Kommunikationswissenschaftlichen Projekts zu schreiben und ihre Antwort zu analysieren. Natürlich vermutet Melina hinter seinem Brief eine billige Anmache und ist nicht bereit Bens Worten zu glauben, doch irgendwie entfalten sie eine ganze eigene Magie und sie antwortet dem mysteriösen Ben. Meine Meinung: Dieser Brief-Roman hat mich thematisch sehr angesprochen, aber da ich ja so meine Probleme mit kürzeren Geschichten habe, wollte ich ihn mir erst nicht kaufen. Glücklicherweise habe ich es dann bei einem Gewinnspiel gewonnen und so doch die Chance es zu lesen. Die Geschichte beginnt mit einem Prolog aus Melinas Sicht (und endet mit einem Epilog aus ihrer Sicht), der Rest besteht aus Briefen die sich Ben und Melina schreiben. Ben war mir von Anfang an sympathisch, die Wortwahl in seinem ersten Brief hat mich gleich überzeugt. Es ist sehr schwierig die richtigen Worte zu finden, wenn man jemandem vollkommen Fremdes schreibt. Bens Worte haben aber wirklich sehr gut gepasst. Melina hat hinter Bens Brief schlechte Absichten gewittert und ihm nicht abgenommen, dass er diesen Brief für ein Projekt schreibt. Entsprechend bezeichnet sie ihn als Perversen oder Widerling, was durchaus eine authentische Reaktion ist. Trotzdem konnte ich ihr ihre Worte einfach nicht abnehmen. Keine Ahnung warum das so war, aber für mich wirkte ihr erster Brief völlig gestellt. Auch im Prolog beschreibt sie, dass die Briefe „der Anfang vom Ende“ waren. Diese Metapher wird zwar im Epilog erklärt, ich fand sie persönlich aber nicht sinnvoll. Später mochte ich dann aber auch Melina. Insgesamt entwickelt sich die Beziehung zwischen Melina und Ben sehr schnell, vor allem am Ende geht es fast Schlag auf Schlag. Dieses Gefühl wird verstärkt dadurch, dass man durch die Briefe einfach viel schneller liest als bei einem Fließtext. Einerseits passt das ein bisschen zu den Charakteren, da sie schon sehr extrovertiert und auch gar nicht schüchtern oder vorsichtig sind, aber auf der anderen Seite ging es für mich als Leser schon sehr schnell. Die Sprache hat mir sehr gut gefallen und sie war auch super an das Medium Brief angepasst. Handschriftlich drückt man sich einfach ganz anders aus, als wenn man eine SMS oder Mail schreibt. Für mich, als jemanden der sehr gern Worte im Allgemeinen mag, waren diese Briefe einfach sehr schön zu lesen, eben weil sie weder besonders hochtrabend waren, noch weil sie so dem Chatstil entsprochen haben. Sie waren einfach sehr authentisch. Große Kritikpunkte gibt es für mich nicht, aber mehrere Kleinigkeiten, weshalb ich dann letztendlich doch nur vier Sterne gebe. Dafür das Melina und Ben gerade erst Anfang 20 sind, Siezen sie sich sehr lang. Da auch unter Studenten nicht gesiezt wird und sie daher sozusagen in dem „Du-Modus“ drin sind, hätte ich erwartet das sie sich schneller duzen. Außerdem findet sich vor jedem Brief eine Angabe, wieviel Zeit vergangen ist. Hierbei hätte ich mir statt „Zwei Tage später“ lieber ein Datum gewünscht, um den kompletten Zeitrahmen überblicken zu können und nicht nur einen Bezug zum letzten Brief zu haben. Fazit: Eine süße Liebesgeschichte, die sich sehr schnell lesen lässt. Der Brief als Medium in der heutigen technologisierten Welt hat mir gut gefallen. Allerdings ging es insgesamt ein wenig schnell.

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  • Eine schöne Idee mit ein paar Schwächen in der Umsetzung

    Belina: Liebe auf den zweiten Brief
    Sternchenstaub

    Sternchenstaub

    23. January 2015 um 11:33

    Meine Meinung Mich hat 'Belina – Liebe auf den zweiten Brief' neugierig gemacht und das vor allem deshalb, weil es in der heutigen Zeit einfach viel zu selten ist, das man sich Briefe schreibt. Im Zeitalter von Mails, Facebook und WhatsApp, da geht das Romantische und Schöne des ganz normalen Briefeschreibens leider völlig unter. Das Cover des Buches spiegelt auch genau das wieder, was ich mit Briefen verbinde, vor allem mit Liebesbriefen. Es ist romantisch, verspielt und wirklich sehr schön anzusehen. Die Farben harmonieren herrlich miteinander. Der Buchtitel ist toll gewählt und vollkommen passend. Es gibt ja auch genug Bücher, deren Titel so überhaupt nicht zum Inhalt des Buches passen will. Beim Inhalt habe ich definitiv etwas anderes bekommen, als ich erwartet hatte. Jetzt im Nachhinein muss ich ganz ehrlich sagen, dass die Idee, ein Buch nur aus Briefen zu schreiben, wirklich interessant ist. Aber leider ging das Konzept nicht so ganz auf. Es war zwar wirklich schön zu lesen und es hat auch Spaß gemacht, aber leider gingen die Gefühle, die in einem Buch über Liebe so wichtig sind, total unter. Zumindest für mich. Ich hätte mir wirklich gewünscht die Handlung auch aus der Sicht eines der beiden Charaktere zu lesen und nicht nur aus Briefen. Klar hätten die Briefe letztendlich mit in das Buch gehört, aber die Gedanken, die Handlungen und die Gefühle der einzelnen Charaktere hätte ich mir so gerne bildlicher beschrieben gewünscht. Nur im Prolog und im Epilog hat man Melina als Erzählerin und das war wirklich gut. Die Autorin hat einen sehr schönen Stil doch auch der geht leider auf Grund des Briefstils unter. Zu den Charakteren konnte ich persönlich kaum eine Bindung aufbauen und vor meinem geistigen Auge hatte ich auch kein wirkliches Bild von ihnen. Sie scheinen ganz nett zu sein und eigentlich auch sehr interessante Persönlichkeiten, aber ich kann mich nur wiederholen, das kommt beim Leser nicht so richtig an. Die Geschichte ist gut und die Idee gefällt mir sehr. Wenn man alles noch weiter ausgebaut hätte, dann wäre das mit Sicherheit ein unglaublich gutes Buch geworden. Da mir persönlich aber wirklich einiges gefehlt hat, was für mich in ein wirklich sehr gutes Buch gehört, ist es insgesamt betrachtet 'nur' Durchschnitt. Trotzdem kann man es als leichte Lektüre für Zwischendurch lesen, aber man darf dann keine sehr romantische und emotionale Geschichte erwarten. Ich hoffe aber auf alle Fälle, dass Marie-Christin Rapp ein weiteres Buch veröffentlicht und dann vielleicht mit einer wunderschönen Geschichte drumherum, die mich als Romantikerin zu Schmelzen bringt. Von mir gibt es aber trotzdem, für die Idee und die Unterhaltung von 'Belina', gute 3 Sternchen.

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  • Ein gelungenes Debüt, das jedoch noch ausbaufähig ist ...

    Belina: Liebe auf den zweiten Brief
    Die-wein

    Die-wein

    Melina Sondersmann, die in Wien lebt, sieht an einem kalten Wintertag, einen Briefumschlag aus dem Briefkasten ragen. Er ist eindeutig an sie adressiert, aber sie hat den Namen des Absenders nie gehört. Geschrieben wurde er von Ben Hambold, der behauptet ihren Namen von einer Liste zu haben und im Auftrag eines guten Freundes an einem Kommunikationsprojekt teilzunehmen. Melina reagiert anfangs eher schroff auf Bens Briefe, findet aber nach und nach Gefallen am gemeinsamen Schriftverkehr. Belina - Liebe auf den zweiten Brief ist der erste Roman der Autorin Marie-Christin Rapp und zeigt auf liebenswürdige Weise, wie sich nur durch handschriftliche Briefe, eine romantische Liebesgeschichte entwickeln kann. Der Roman besteht, abgesehen vom Prolog, ausschließlich aus geschriebenen Briefen, die jedoch so wundervoll und warmherzig formuliert wurden, dass der Leser aus dem Schriftverkehr schließlich die Liebesgeschichte von Ben und Melina erfährt. Melina war mir mit ihrer lockeren und humorvollen Art auf Anhieb sympathisch und so haben mir ihre Briefe beinahe besser gefallen als Bens Briefe. Sie ist eine 22-jährige Studentin und wirkte auf mich sehr ehrlich und natürlich. Am Anfang reagierte sie auf Bens Briefe eher abwehrend, bis dieser sie dann jedoch darauf hinweist, dass sie Abonnentin eines Single-Magazins sei und er daher ihren Namen auf der besagten Liste fand. Schmunzeln musste ich besonders, über Melinas anschließende Reaktion auf das Abonnement. Ben kam mir dagegen etwas zu perfekt vor. Ich hatte das Gefühl, dass er auf alles eine Antwort oder einen Ratschlag weiß und er kam mir teilweise ein wenig farblos vor. Er ist intelligent und studiert Medizin, allerdings die Tatsache, dass er mit seinem Mitbewohner einen Putzplan hat, war mir dann etwas zu viel des Guten. Gerne hätte ich noch mehr über sein Privatleben erfahren, zum Beispiel über seine verrückte Schwester oder seinen Mitbewohner. Der Schreibstil ist flüssig und leicht lesbar, mir fehlte hier jedoch etwas mehr über das Leben der Protagonisten und was neben diesen Briefen passiert. Mich hätte zum Beispiel auch sehr interessiert, wie die ersten Treffen abliefen. Dennoch finde ich den Roman gut gelungen und würde gerne weitere Romane der Autorin lesen. Ein gelungenes Debüt, das meiner Meinung nach noch nicht ganz rund ist und ausbaufähig wäre. Im Großen und Ganzen eine lesenswerte Liebesgeschichte, die Spielraum für Fortsetzungen lässt, die dann aber nicht gänzlich aus Briefen bestehen sollten.

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    • 3
  • Hält nicht, was er verspricht...

    Belina: Liebe auf den zweiten Brief
    Kitty411

    Kitty411

    14. December 2014 um 20:32

    Zum Buch: „Belina: Liebe auf den zweiten Brief“ von Marie-Christin Rapp ist ein Kurz-Roman in Briefform, er am 01.11.2014 erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/Belina-Liebe-auf-zweiten-Brief-ebook/dp/B00P52AI9G/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1418584455&sr=8-2&keywords=belina Klappentext: Zu der 22-jährigen Kunstgeschichtestudentin Melina verirrt sich eines Tages ein Brief von einem Unbekannten. Der Absender ist ein gewisser Ben Hambold. Ebenfalls Student. Die quirlige Melina lässt sich auf den Unbekannten ein und schreibt ihm. Das zu Anfang gedachte Projekt entwickelt sich schon bald zu einer romantischen Liebesgeschichte des 21. Jahrhunderts. "Belina - Liebe auf den zweiten Brief" - Ein Kurzroman über die Liebe, die Distanz und die Macht der Wörter. Die Story: Aufgrund eines Projektes erhält Melina einen Brief von einem ihr Unbekannten. Trotz anfänglichem Zögern schreibt sie zurück, und es entsteht eine wunderschöne Brieffreundschaft, die sich zu mehr entwickelt… Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der Ich-Form verfasst und in 15 Kapitel plus Prolog und Epilog unterteilt. Covergestaltung: Das Cover zeigt mehrere handgeschriebene Briefe, darüber steht der Titel des Buches. Der Autorenname steht im unteren Bereich. Zum Autor: Marie-Christin Rapp wurde 1995 in Horn (Österreich) geboren und lebt seither in einem kleinen Dorf in Niederösterreich. Sie liebt Bücher, Mode und das Reisen. Seit vier Jahren bloggt und schreibt sie regelmäßig. "Belina - Liebe auf den zweiten Brief" ist ihr erster, fertiggestellter Roman. Facebook: https://www.facebook.com/gefuehlsechtblog?ref=hl Blog: http://mariie-sunshine.blogspot.co.at/ (Quelle: www.amazon.de ) Meine Meinung: Dieser ungewöhnliche Roman ist eine nette Lektüre für zwischendurch, obwohl ich als Leser den Briefwechsel zwar interessant, aber doch sehr unpersönlich fand. Es ist mir nicht wirklich gelungen, mich in das Geschehen hineinzuversetzen, und das Ganze wirkt auf mich doch sehr oberflächlich. Statt ein Gefühl von Romantik zu bekommen, musste ich beim Lesen eher an eine langweilige Erzählung denken, zu wenig persönliches kam wirklich in den Briefen durch, und dass die stattgefundenen Treffen dann nur in kurzen Worten wiedergegeben wurden hat nicht unbedingt dazu beigetragen, das Ganze romantischer zu gestalten. Ich glaube, dass man aus der eigentlich doch recht interessanten Idee definitiv mehr hätte machen können, daher vergebe ich nur 3 Sterne.

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  • ~*~ Brieffreundschaft ~*~

    Belina: Liebe auf den zweiten Brief
    mydanni

    mydanni

    04. December 2014 um 21:09

    Klappentext Zu der 22-jährigen Kunstgeschichtestudentin Melina verirrt sich eines Tages ein Brief von einem Unbekannten. Der Adressat ist ein gewisser Ben Hambold. Ebenfalls Student. Die quirlige Melina lässt sich auf den Unbekannten ein und schreibt ihm. Das zu Anfang gedachte Projekt entwickelt sich schon bald zu einer romantischen Liebesgeschichte des 21. Jahrhundert. Quelle: amazon Bewertung Die liebe Marie hatte mich angeschrieben, ob ich nicht Lust hätte ihren Roman zu lesen. Da ich für fast alles offen bin, habe ich ja gesagt, denn ich lerne sehr gerne neue Autoren kennen und außerdem bin ich immer wieder sehr neugierig, was Leute auf die Beine stellen können, denn ich gehöre mit Sicherheit nicht zur Fraktion, die irgendwann mal ein Buch veröffentlichen wird. Dafür habe ich überhaupt keine Geduld, daher haben alle Autoren meinen absoluten Respekt, wenn sie Bücher veröffentlichen. Die Thematik die Marie aufgegriffen hat, finde ich sehr interessant, denn die meisten kennen sie vielleicht gar nicht mehr. Die ganz normal Brieffreundschaft. Mit Briefumschlag, Briefmarke und handgeschrieben. Heute geht ja alles ziemlich schnell. Mal kurz per Mail, SMS oder irgendwelchen Messenger eine Nachricht schreiben und dann ist die Sache erledigt. Aber mal Hand aufs Herz, gibt es denn noch viele Menschen die wie früher einen Brief schreiben? Ich kann mich da gleich ausschließen, denn ich nutze auch eher das Medium Mail oder SMS. Ben schreibt auf Grund eines Projektes Melina an und auch er war neugierig was sich daraus entwickeln könnte. Wie reagiert Melina? Schreibt sie überhaupt zurück? Wenn ja, wie reagiert sie auf den Brief? Wie würdet ihr reagieren, wenn ihr plötzlich einen Brief im Briefkasten habt? Antwortet ihr? Fühlt ihr euch vielleicht veräppelt? Ich muss gestehen, ich weiß nicht, wie ich reagieren würde. Den Ansatz der Geschichte finde ich sehr gut, doch die Umsetzung war noch nicht 100%ig, dennoch bin ich Überzeugt das Marie das Talent zum Schreiben hat. Es ist der erste Roman der auch veröffentlicht wurde und für den ersten Roman finde ich es schon gut gelungen, doch es ist ausbaufähig. Gerne hätte ich mehr erfahren was die Beiden gerade machen, wie es ihnen selber geht aus der Ich-Perspektive. Irgendwie fehlte mir das ein bisschen, denn es werden ausschließlich nur die Briefe geschrieben, ich denke da kann noch ein wenig was getan werden. Die Grundidee hat klasse und ich denke die liebe Marie wird das auch gut umsetzen können, die Tipps die man ihr gibt und die Vorschläge. Der Schreibstil an sich gefällt mir schon mal gut und ich denke wenn die Übung dann da ist, dann kann sie ihre Leser wirklich gefangen nehmen. Fazit Auch wenn ich heute nur 3 Sterne vergebe, heißt es nicht, dass dieser Roman nichts ist, ich fand ihn schön und habe ihn auch gerne gelesen. Es ist der erste Roman von Marie-Christin Rapp, aber ich sehe da Potential und ich denke, dass sie die Kritik umsetzen wird. Gebt Marie eine Chance und lest ihren Roman, denn lesenswert ist er auf jeden Fall.

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  • [ Rezension ] Belina - Liebe auf den zweiten Brief

    Belina: Liebe auf den zweiten Brief
    Nelly87

    Nelly87

    30. November 2014 um 16:14

    Inhalt Eines schönen Tages fischt Melina, eine junge Österreicherin, einen Brief von einem gewissen Ben aus ihrem Briefkasten. Der hat ihr einen Brief geschrieben, um einem Kumpel einen Gefallen zu tun, da dieser im Rahmen seines Studiums ein Kummonikationsprojekt bearbeitet. Ben sollte sich aus einer Liste von Namen einen aussuchen, dieser Person einen Brief schreiben und versuchen, sich einen Einblick in das Leben des Empfängers zu machen. Melina glaubt an einen schlechten Scherz eines Perversen und antwortet Ben auch dementsprechend mit einem eigenen Brief. Doch dann stellt sich heraus, dass Ben die Wahrheit gesagt hat und zwischen den beiden entsteht eine Brieffreundschaft, wie sie heutzutage leider viel zu selten geworden ist. Cover Das Cover ist ein Misch-Masch aus geschriebenen Zetteln, Stifte und Blumen. Dabei sind die Farben in grau und pink gehalten. Für mich persönlich DAS Cover-Hightlight des Jahres. Von der Autorin Marie-Christin weiß ich außerdem, dass sie das Cover selbst gestaltet hat und mit ihrer Handy-Kamera geschossen hat. Daher finde ich das Cover noch schöner, da es beweist, dass sie nicht nur schreiben kann, sondern auf ein Auge für das Schöne hat. Ein wirklich schönes, gelungenes Cover, das auch super zur Geschichte passt. Das hat mir gefallen Als ich das Buch angefangen habe, zu lesen, hatte ich befürchtet, etwas Ähnliches wie "Gut gegen Nordwind" zu lesen. Aber irgendwie hat es mich so gar nicht an dieses Buch erinnert. Der (fast) ganze Roman ist in Briefform geschrieben und dabei hat es Marie-Christin Rapp geschafft, auf wenigen Seiten, zwei spannende Charaktere zu schaffen. Vorallem Melina hat es mir angetan, da sie nicht einfach 08-15 ist, sondern auch mal zickig sein kann, und sich dafür auch nicht schämt. Sie kann liebevoll und nett sein, nimmt aber auch kein Blatt vor den Mund. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass sie selbst nicht ganz genau weiß, wie sie mit ihren Gefühlen umgehen soll, so beispielsweise als Ben ihr von seiner neuen Freundin erzählt, die sie von Anfang an runterbuttert. Das macht sie sehr sympathisch und bringt die ganze Geschichte nochmal so richtig in Schwung. Obwohl nur die ganze Geschichte nur durch den Briefkontakt zwischen Melina und Ben erzählt wird, wurde eine Geschichte erzählt. Die Autorin schaffte es, das Geschehene in den Briefen darzustellen, ohne dass das Ganze künstlich geklungen hat. Dabei half auch der leichte Schreibstil. Der war zwar anfangs noch etwas sachlich, aber je weiter die beiden sich kennenlernen, desto persönlicher und emotionaler wurde er auch. Dadurch war die Entwicklung der Beziehung zwischen den Hauptcharakteren auch am Schreibstil ablesbar. So hatte ich anfangs noch etwas den Eindruck, dass der Kontakt eher geschäftsmäßig und vielleicht noch etwas künstlich war. Dann wurden die Briefe aber so, wie sie eben zwischen zwei eigentlich Unbekannten, die aber auf einer Wellenlänge schwimmen, zu erwarten sind. Besonders gut rübergekommen ist, dass man gegenüber einem Fremden, dem man sich öffnet, vielleicht Gefühle und Gedanken besser rauslassen kann, als gegenüber jemand, dem man direkt in die Augen schaut. Das hat mir nicht gefallen Schade, schade, dass es sich bei "Belina - Liebe auf den zweiten Brief" nur um eine Kurzgeschichte handelt, da ich sehr gerne mehr gelesen hätte. Durch die "begrenzte Seitenzahl" war es natürlich nicht möglich, den Konflikt, dass sowohl Melina als auch Ben eigentlich in einer festen Partnerschaft stecken, ausführlich darzustellen. Und gerade bei Ben, der den Eindruck machte, nicht überstürzt zu handeln, fand ich die Trennung von seiner Freundin etwas überstürzt. Da hätte ich mir irgendwie mehr Zwiespalt und Zweifel gewünscht. Außerdem war mir Ben, gerade im Vergleich zu Melina, deren Persönlichkeit doch sehr ausgeprägt ist, etwas zu blass. Von ihm erfährt man eigentlich nur äußerliche Charaktereigenschaften, von seiner Persönlichkeit selbst, bleibt er aber immer etwas tiefenlos. Da dies aber wahrscheinlich auch wieder der Seitenzahl zu verdanken ist, finde ich dieses Manko noch sehr verzeihbar. Fazit "Belina - Liebe auf den zweiten Brief" ist ein Debütroman der bestimmt seine Höhen und Tiefen hat. Doch wenn man bedenkt, dass die Autorin erst 19 Jahre alt ist (!!), und noch ihr ganzes Leben lang Zeit hat, die kleinen Schwächen zu bearbeiten, dann handelt es sich um eine wirlich gelungene Kurzgeschichte, die einen für kurze Zeit aus dem Alltag entlässt und mit den Charakteren mitfiebern lässt. Es kamen wirklich Gefühle rüber und das ist meiner Meinung nach das Wichtigste bei einer Liebesgeschichte. Ich freue mich auf weitere Werke.

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  • so muss Liebe sein

    Belina: Liebe auf den zweiten Brief
    Sonnenbluemchen67

    Sonnenbluemchen67

    28. November 2014 um 11:18

    Inhalt: Melina bekommt von einem Unbekannten einen merkwürdig gearteten Brief und weiß erst einmal nicht was sie damit anfangen soll, doch irgendwann beschließt sie ihm zurück zuschreiben. Ihr Brief wird jedoch nicht so freundlich und der Schreiber versucht Melina zu beruhigen. Auf einmal jedoch…   Mein Fazit: Die Anfrage zum Lesen und rezensieren, bekam ich von der Autorin Marie-Christin Rupp über mein Kontaktformular auf meinem Blog. Neugierig machte sie mich, dass ich eine so liebe Mail von ihr bekam, ihr würde mein Blog sehr gefallen und ob ich nicht Lust hätte ihren Debütroman zu lesen. Einen Link dorthin hat sie mir auch gleich hinzugefügt und da ich bei neuen Büchern soooooo schlecht nein sagen kann und mich, nach dem ersten überfliegen, das Buch ansprach, war es schnell auch schon bei mir. Gestern hatte ich es nun begonnen und nur weil ich noch so einiges andere zwischendurch machen musste, habe ich es nicht gleich in einem Rutsch lesen können ☺. Dieser Roman kommt ein wenig anders daher, nicht wie üblich in einzelnen Szenen, sondern dieser hier ist in Briefform, die beiden Protagonisten lernen sich erst einmal nur über ihren Briefkontakt kennen und erst nachher treffen sie sich auch einmal. Jedoch schreibt die Autorin ihr komplettes Buch, bis auf Vor- und Nachwort, in Briefform. Das hat mich richtig angesprochen und noch dazu wurde es immer mehr zu einer wirklich wundervollen Liebesgeschichte. Dieses Buch ist eine tolle Abwechslung zu all jenen Büchern die man sonst so liest, einfühlsam und leise. In keinster Weise aufdringlich, einfach ein Genuss zum Lesen. Marie hat, in meinen Augen, damit einen tollen Start in ihre Autorenkariere hingelegt, weiter so, ich bin auf weitere Romane von ihr gespannt.

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