Betula Krummnagel

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Betula Krummnagel
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Nele75s avatar

Eine märchenhafte Erzählweise, die einen sofort in ihren Bann zieht und eine schöne, etwas andere Geschichte erleben lässt

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Wer denkt, er kennt schon alles, der wird sich hier wundern ;-) Schrullige Gestalten u. eine skurrile Geschichte sorgen für viel Spannung!!!

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Inhaltsangabe zu "Betula Krummnagel"

Die Sommerferien sind für die zehnjährige Betula langweilig, weil der Großvater seine Zeit nur in der Tischlerwerkstatt verbringt. Aber durch einen alten Fluch gerät die Familie Krummnagel mächtig aus dem Häuschen. Wenn Großtanten es satt haben, allein verflucht zu sein, können sie zimlich gemein werden. Das erkennt Betula sehr schnell. Auch, dass Rotzblasen heulen nicht weiter hilft, wenn der Großvater plötzlich Holzwürmer reden hört. Dabei wollte Betula doch nur ihre Großtante Martha kennenlernen. Sie konnte ja nicht ahnen, dass sie durch eine List zur Komplizin rund um den alten Familienfluch wird. Ausgestattet mit einer Taschenlampe, einem verrosteten Wecker und einer großen Portion Mut begibt sich Betula in das alte Sarglager des Großvaters. Sie ist entschlossen, den Fluch zu bannen. Doch das geht gründlich schief…

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783943315103
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:231 Seiten
Verlag:PepperBooks
Erscheinungsdatum:12.03.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    pelznases avatar
    pelznasevor 4 Jahren
    Wenn Holzwürmer erzählen...

    Ab und an lese ich sehr gerne mal ein Kinderbuch. Erst recht, wenn das Buch einen so vielversprechenden Titel hat, der gleichermaßen auf eine spannende und witzige Geschichte hoffen lässt.
    Am Anfang war ich allerdings zunächst etwas verwirrt. Man wird direkt in eine Situation mit mehreren Personen hineingeworfen, in der Behauptungen und Vermutungen aufgestellt werden, aus denen ich erstmal gar nicht schlau wurde. Wer hat die Karte geschrieben? Wer ist tot? Und wer nicht? Ich war in Sorge, ob ich das demnächst auf die Reihe bekommen würde.
    Diese Sorge war zum Glück unbegründet. Nach diesem turbulenten Beginn nimmt die Geschichte sich die Zeit, die Situation so zu beschreiben, dass man problemlos durchsteigt.
    Betula -an diesen Namen musste ich mich erst gewöhnen, doch als seine Bedeutung erklärt wurde, gefiel er mir sogar richtig gut- mochte ich sofort. Sie wirkt aufgeweckt, neugierig und mutig. Kein Wunder, dass sie ihre Ferien bei ihrem Großvater ziemlich langweilig findet. Doch mit der Postkarte kommt dann durchaus Schwung in ihre Ferien. Sie lernt ihre ziemlich schräge Großtante kennen, erfährt von dem verhängnisvollen Fluch und seinen Kosequenzen und muss schließlich mit ein paar vorwitzigen Holzwürmern zusammenarbeiten.
    Ich fand die Geschichte wirklich spannend! Es ist keine von diesen Kindergeschichten, die gerne spannend wären, aber schon nach einer Handvoll Seiten durchblicken lassen, wohin der Hase läuft. Die Handlung entwickelt sich nach und nach mit einem stimmigen Maß an Ruhe und Tempo. Mal ermittelt Betula zuhause in der Schreinerei, dem Schuppen und Büchern, dann wieder geht es im Heim der Großtante rund. Und als der Fluch plötzlich auf Betulas Großvater übergreift, da ist guter Rat teuer! Es macht Spass, Betula bei ihren Nachforschungen zu begleiten und was die Hintergründe des Fluchs angeht, da kann man sogar ein wenig mitknobeln. So etwas gefällt mir immer.
    Die Geschichte lebt außerdem von ihren Figuren, die oft herrlich schrägt daherkommen. Mir hat es speziell Betulas Großtante angetan. Anfangs fand ich sie zwar nicht gerade sympathisch, aber sie ist schlagfertig und über einige ihrer Bemerkungen musste ich grinsen. Als sich später herausstellte, was mit ihr los ist, konnte ich ihre Kratzbürstigkeit dann gut nachvollziehen. Witzig ist auch die Nachbarin von Betulas Großvater: die ewig häkelnde Frau Zwirnfitz, von der ich anfangs nicht gedacht hätte, dass sie nochmal eine größere Rolle spielen würde.
    Und dann sind da natürlich noch die Holzwürmer aus dem alten Sekretär im Schuppen von Betulas Großvater. In diese ungewöhnlich WG war ich sofort verliebt. Die Truppe ist zum Kaputtlachen komisch und ich habe mich immer gefreut, wenn Betula sie besucht. Und selbst die Holzwürmer sind vom Wesen her -sagen wir mal- auf sonderbare Weise liebenswert.
    Das muss man Birgit Bestvater lassen. Sie hat eine blühende Phantasie, einen tollen Sinn für Humor und obendrein noch eine spannende, gar nicht mal so einfach gestrickte, Detektivgeschichte für junge Leser erdacht.

    Betulas Abenteuer liest sich prima! Es ist locker leicht, humorvoll, aber auch spannend geschrieben. Das hält ebenso bei Laune wie die vielen Dialoge. Die Kapitel haben eine schöne Länge, nicht zu kurz und nicht zu lang, und außerdem immer Titel, die sofort neugierig darauf machen, was darin passiert. So liest man schnell auch mal eines (oder zwei oder drei ;)) mehr als ursprünglich geplant. Eine Reihe Illustrationen macht das Gelesene anschaulich und lockert auf. Davon hätte es gerne noch mehr geben dürfen.

    Wie es sich für eine Detektivgeschichte gehört, ist ds Covermotiv düster gehalten. Und Betula mit ihrer Taschenlampe passt ebenfalls zu solch einer Geschichte. Viele Elemente auf dem Cover finden sich in der Geschichte wieder und spielen dort eine wichtige Rolle. Ich muss gestehen, dass ich ausgerechnet den Baum erst spät wirklich wahrgenommen habe. Aber in Betulas Abenteuer dreht sich so Vieles um Bäume und Holz, dass er natürlich auf das Cover gehört. Er bildet gewissermaßen einen Rahmen.

    Fazit:  Mir hat Betulas Abenteuer gefallen und viel Spass gemacht. Die Geschichte ist spannend und keineswegs so einfach gestrickt wie viele andere Detektivgeschichten für Kinder. Hier kann man gut mitknobeln und es ist immer etwas los. So hat Langeweile keines Chance. Dass man spätestens beim Auftritt der Holzwürmer auch noch so richtig lachen kann, setzt dem noch die Krone auf. Ich würde mich freuen, wenn es nicht Betulas erstes und auch letztes Abenteuer gewesen wäre.

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    Günter-ChristianMöllers avatar
    Günter-ChristianMöllervor 4 Jahren
    Wie man einen Fluch beseitigt

    Eigentlich fing alles ganz harmlos an. Die zehnjährige Betula verbringt ihre Ferien bei ihrem Großvater und langweilt sich, bis eine Postkarte von Tante Martha ankommt. Die sollte eigentlich sei langem tot sein und deshalb beginnt Betula mit Nachforschungen.

    Dabei kommt sie nicht nur einer undurchsichtigen Familienvergangenheit auf die Schliche. Sie begegnet  bei ihrer Suche einer Nachbarin, die scheinbar unter einem Topflappen-Tick zu leiden scheint. Schließlich findet sie tatsächlich Tante Martha  in einem Altersheim, das ziemlich skurilles Personal und Insassen beherbergt.

    Der Großvater benötigt mit einem Mal die Fürsorge eines Arztes, der eher ein Menschenflüsterer aus dem vorletzten Jahrhundert ist, als ein moderner Doktor mit wöchentlich wechselnden Tablettentherapien.

    Bis dann diese Holzwürmer auftauchen, die nicht nur sprechen können, sondern auch noch andere menschliche Verhaltensweisen haben, wie Humor, Eitelkeit und sogar Spott und Sprichwörter.

     

    Ich war ab und zu kurz davor, das Lesen einzustellen, nach dem Motto, das kann doch alles keinen Sinn mehr ergeben. Doch dann las ich trotzdem neugierig noch ein Kapitel.

    Betula wirkt zu Beginn des Buches verzagt, fast ängstlich. Doch mit den zunehmenden Problemen, die im Laufe der Geschichte vor ihr auftauchen, wird sie stärker und selbstbewusster. Sie fängt an, Erwachsenen zu widersprechen, wenn sie Bedenken an deren Meinung hat. Ist kurz davor mit den sprechenden Holzwürmern ein biologisches Verhaltensexperiment durchzuführen. Zunächst nur, um den geliebten Großvater nicht verrückt werden zu lassen. Denn danach sieht es aus.

     

    Mein Fazit: Es ist ein wundervoll gelungenes modernes Märchen.

    Die Sprichwortsymphonie der Holzwürmer ist allerdings für Zehnjährige eine starke Verständisherausforderung.

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    pelznases avatar
    pelznasevor 4 Jahren
    Spannend, witzig und sehr phantasievoll -

    Ab und an lese ich sehr gerne mal ein Kinderbuch. Erst recht, wenn das Buch einen so vielversprechenden Titel hat, der gleichermaßen auf eine spannende und witzige Geschichte hoffen lässt.
    Am Anfang war ich allerdings zunächst etwas verwirrt. Man wird direkt in eine Situation mit mehreren Personen hineingeworfen, in der Behauptungen und Vermutungen aufgestellt werden, aus denen ich erstmal gar nicht schlau wurde. Wer hat die Karte geschrieben? Wer ist tot? Und wer nicht? Ich war in Sorge, ob ich das demnächst auf die Reihe bekommen würde.
    Diese Sorge war zum Glück unbegründet. Nach diesem turbulenten Beginn nimmt die Geschichte sich die Zeit, die Situation so zu beschreiben, dass man problemlos durchsteigt.
    Betula -an diesen Namen musste ich mich erst gewöhnen, doch als seine Bedeutung erklärt wurde, gefiel er mir sogar richtig gut- mochte ich sofort. Sie wirkt aufgeweckt, neugierig und mutig. Kein Wunder, dass sie ihre Ferien bei ihrem Großvater ziemlich langweilig findet. Doch mit der Postkarte kommt dann durchaus Schwung in ihre Ferien. Sie lernt ihre ziemlich schräge Großtante kennen, erfährt von dem verhängnisvollen Fluch und seinen Kosequenzen und muss schließlich mit ein paar vorwitzigen Holzwürmern zusammenarbeiten.
    Ich fand die Geschichte wirklich spannend! Es ist keine von diesen Kindergeschichten, die gerne spannend wären, aber schon nach einer Handvoll Seiten durchblicken lassen, wohin der Hase läuft. Die Handlung entwickelt sich nach und nach mit einem stimmigen Maß an Ruhe und Tempo. Mal ermittelt Betula zuhause in der Schreinerei, dem Schuppen und Büchern, dann wieder geht es im Heim der Großtante rund. Und als der Fluch plötzlich auf Betulas Großvater übergreift, da ist guter Rat teuer! Es macht Spass, Betula bei ihren Nachforschungen zu begleiten und was die Hintergründe des Fluchs angeht, da kann man sogar ein wenig mitknobeln. So etwas gefällt mir immer.
    Die Geschichte lebt außerdem von ihren Figuren, die oft herrlich schrägt daherkommen. Mir hat es speziell Betulas Großtante angetan. Anfangs fand ich sie zwar nicht gerade sympathisch, aber sie ist schlagfertig und über einige ihrer Bemerkungen musste ich grinsen. Als sich später herausstellte, was mit ihr los ist, konnte ich ihre Kratzbürstigkeit dann gut nachvollziehen. Witzig ist auch die Nachbarin von Betulas Großvater: die ewig häkelnde Frau Zwirnfitz, von der ich anfangs nicht gedacht hätte, dass sie nochmal eine größere Rolle spielen würde.
    Und dann sind da natürlich noch die Holzwürmer aus dem alten Sekretär im Schuppen von Betulas Großvater. In diese ungewöhnlich WG war ich sofort verliebt. Die Truppe ist zum Kaputtlachen komisch und ich habe mich immer gefreut, wenn Betula sie besucht. Und selbst die Holzwürmer sind vom Wesen her -sagen wir mal- auf sonderbare Weise liebenswert.
    Das muss man Birgit Bestvater lassen. Sie hat eine blühende Phantasie, einen tollen Sinn für Humor und obendrein noch eine spannende, gar nicht mal so einfach gestrickte, Detektivgeschichte für junge Leser erdacht.

    Betulas Abenteuer liest sich prima! Es ist locker leicht, humorvoll, aber auch spannend geschrieben. Das hält ebenso bei Laune wie die vielen Dialoge. Die Kapitel haben eine schöne Länge, nicht zu kurz und nicht zu lang, und außerdem immer Titel, die sofort neugierig darauf machen, was darin passiert. So liest man schnell auch mal eines (oder zwei oder drei ;)) mehr als ursprünglich geplant. Eine Reihe Illustrationen macht das Gelesene anschaulich und lockert auf. Davon hätte es gerne noch mehr geben dürfen.

    Wie es sich für eine Detektivgeschichte gehört, ist ds Covermotiv düster gehalten. Und Betula mit ihrer Taschenlampe passt ebenfalls zu solch einer Geschichte. Viele Elemente auf dem Cover finden sich in der Geschichte wieder und spielen dort eine wichtige Rolle. Ich muss gestehen, dass ich ausgerechnet den Baum erst spät wirklich wahrgenommen habe. Aber in Betulas Abenteuer dreht sich so Vieles um Bäume und Holz, dass er natürlich auf das Cover gehört. Er bildet gewissermaßen einen Rahmen.

    Fazit: Mir hat Betulas Abenteuer gefallen und viel Spass gemacht. Die Geschichte ist spannend und keineswegs so einfach gestrickt wie viele andere Detektivgeschichten für Kinder. Hier kann man gut mitknobeln und es ist immer etwas los. So hat Langeweile keines Chance. Dass man spätestens beim Auftritt der Holzwürmer auch noch so richtig lachen kann, setzt dem noch die Krone auf. Ich würde mich freuen, wenn es nicht Betulas erstes und auch letztes Abenteuer gewesen wäre.

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    Nele75s avatar
    Nele75vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eine märchenhafte Erzählweise, die einen sofort in ihren Bann zieht und eine schöne, etwas andere Geschichte erleben lässt
    Betula Krummnagel - Der Fluch des fröhlichen Sargtischlers

    Die 10jährige Betula verbringt ihre Sommerferien bei ihrem Großvater, was für sie anfangs alles andere als spannend ist. Denn keiner hat so richtig Zeit für sie, nur die immer topflappenhäkelnde Nachbarin Frau Zwirnagel schaut ab und zu nach dem Mädchen. Das Abenteuer beginnt, als eine Postkarte von einer Tante Martha ankommt, von der Betula dachte, sie sei schon längst gestorben. Die nun beginnenden Nachforschungen und Erkenntnisse, welche Betula so nach und nach erhält, werden zu einem immer spannenderen Abenteuer und Betulas Ferien sind von nun an alles andere als langweilig.

    Die Hauptfigur der Geschichte, die 10jährige Betula, ist ein abenteuerlustiges, neugieriges, sehr mutiges Mädchen, welches nicht so schnell aufgibt und manchmal genau so dickköpfig ist wie ihr Großvater. Sie lüftet das Geheimnis eines alten Familienfluches,  was sich gruseliger anhört, als es ist. Denn der Schreibstil der Autorin Birgit Bestvater hat von der ersten Seite an eine Erzählweise, die mich sofort an ein Märchen erinnert hat, allerdings ein modernes, in der heutigen Zeit spielendes. Immer wieder finden sich auf den Seiten schöne Illustrationen von Katrina Lange, die - genau so wie das Cover - ganz toll zur Geschichte passen und das ein oder andere noch bildlicher werden lassen, als es beim Lesen ohnehin schon wird.

    Das Cover zeigt Betula bei ihrem Abenteuer, und nach dem Lesen der Geschichte erkennt man auch jedes Detail darauf wieder, welches im Buch eine (manchmal größere, manchmal kleinere) Rolle spielt.

    Für mich war das Buch eine märchenhafte Erzählung mit vielen lustigen Details. Bis zum Ende konnte man nicht so richtig ahnen, wie diese Geschichte ausgehen wird - so sollte es sein.....

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    Taluzis avatar
    Taluzivor 4 Jahren
    Wenn du die Holzwürmer husten hörst, dann hat der Fluch des fröhlichen Sargtischlers zugeschlagen

    Betula ist bei ihrem Großvater zu Besuch, als eine merkwürdige Postkarte ankommt.Die Postkarte ist von Großtante Martha, die eigentlich tot ist. Betula findet heraus, dass die Großtante Martha verflucht ist und der Großvater daher nichts mehr mit ihr zu tun haben will. Neugierig macht sich Martha auf die Suche nach der Großtante. In einem Altersheim findet sie sie. Seit Martha verflucht ist, kann sie Holzwürmer hören. Wie kam es bloß zu diesem Fluch?

    Bevor Betula sich versieht ist sie und ihr Opa auch von diesem Fluch befallen. Betula spricht mit den Holzwürmern und erfährt viele interessante Dinge. Der Opa allerdings meint es würde nur knacken und zischen im Kopf. Davon wird er langsam krank.

    Wie können Betula, der Großvater und Tante Martha den Fluch bannen?

    Ich las das Buch mit meinen Söhnen 8 und 9 Jahre alt. Uns gefiel die Geschichte gut, weil sie lustig und spannend war. Spannend war die Geschichte um den Fluch der Sargtischlerei und lustig war, wie die Holzwürmer geredet haben.

    Der Schreibstil war Kind gerecht und die Sprache verständlich. Allerdings kamen Begriffe vor, die meine Kinder nicht mehr so geläufig waren, z. B. Wecker oder Trabant. Auf Seite 144 wurde das Ticken eines Weckers beschrieben: „Kurz nachdem das Ticken des Weckers durch die ausgedorrten Fasern des Holzes sauste, ...“ Einen tickenden Wecker kannte meine Jungs nicht.

    Die Geschichte hat viele phantasievoll Elemente, wie sprechende Holzwürmer, der Fluch des Sargtischlers oder der Vampir.

    Die Hauptprotagonistin ist ein Mädchen. Das Buch spricht aber auch Jungs an durch seine spannenden Elemente. Wir können das Buch empfehlen.

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    ostseemagds avatar
    ostseemagdvor 4 Jahren
    tolles humorvolles Kinderbuch

    Inhalt

    Betula verbringt ihre Ferien bei ihrem Großvater in der Tischlerei. Diese Tischlerei hat es in sich. Es gibt einen alten Familienfluch, der gebrochen werden möchte.

    Die Großtante ist verflucht und möchte nicht gerne alleine dabei sein. Sie schmiedet einen Plan, so dass auch der Rest der Familie verflucht werden soll.

    Auf ihren Abenteuer wird Betula von einem Holzwurm und ihrer Großtante unterstützt. Wird sie den Familienfluch brechen können?

     

    Meinung:

    Dies ist ein schönes Kinderbuch mit vielen liebewollen Charakteren. Nicht nur die Betula, die sehr mutig und eigensinnig ist, wird toll dargestellt, sondern auch ihre Großtante. Die Großtante hat nur ein Ziel, den Fluch zu brechen. Ich konnte sehr gut die Entwicklung des Charakters sehen und das sie doch nicht so verrückt ist.

    Die Geschichte ist sehr spannend, obwohl sie an einigen Stelle wahrscheinlich zu anspruchsvoll für 9- jährige Kinder sein kann, vor allem wenn der Kalender erklärt wird. Des Weiteren wird die Geschichte durch hübsche und sehr liebevolle Illustrationen unterstützt.

    Die Sprache ist bildlich und kindgerecht. Diese Bildsprache wird vor allem durch die Nachnamen sehr deutlich. Jeder hat einen Nachnamen, der den Charakter oder das Hobby andeutet. Das Buch ist außerdem sehr humorvoll, wenn Betula mit den Holzwürmern spricht, ist das humorvolle deutlich zu spüren.

     

    Fazit:

    Ein sehr liebevolles Buch mit tollen Charakteren und eine spannende Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite.

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Phantasievolles und spannendes Kinderbuch!
    Spannendes Kinderbuch

    Die zehnjährige Betula verbringt die Sommerferien bei ihrem Großvater. Er ist Tischler. Eines Tages bringt die Postfrau eine Karte von Martha, der Schwester des Großvaters. Die Postfrau glaubt, dass Martha tot ist. Betula aber forscht genauer nach.

    Die Autorin hat ein abwechslungsreiches Kinderbuch geschrieben. Betula ist ein mutiges Mädchen, das zielstrebig versucht, hinter die Dinge zu schauen. Ihr Großvater vergräbt sich in der Tischlerwerkstatt und schweigt über die Vergangenheit. Beide werden versorgt von Frau Zwirnfitz, die mit Begeisterung Topflappen häkelt.

    Das Buch lässt sich zügig lesen. Dazu tragen auch die kurzen Kapitel bei. Die Sprache ist der Zielgruppe angemessen. Schon die phantasievollen Namen wirken ansprechend. Der Spannungsbogen der Geschichte ist hoch. Immer wieder wartet die Autorin mit neuen Ideen auf. Adlige, sprechende Holzwürmer sind nur eine davon. Speziell Betulas Gespräche mit den Holzwürmern zeugen von einem feinen Humor.

    Unterstützt wird die Geschichte durch humorvolle uned anschauliche Schwarz-Weiß-Illustrationen.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Dazu beigetragen haben die vielen Einfälle, die kindgerechte Sprache und die Tatsache, dass der Leser erst am Schluss weiß, was der Hintergrund all der Geschehnisse ist. Das Ende ist sehr schön konstruiert und logisch prima nachvollziehbar.

    Das Cover mit dem Mädchen in der Dunkelheit passt. Viele Kleinigkeiten auf dem Cover spielen in der Erzählung eine bedeutende Rolle.

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    Leseladys avatar
    Leseladyvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Wer denkt, er kennt schon alles, der wird sich hier wundern ;-) Schrullige Gestalten u. eine skurrile Geschichte sorgen für viel Spannung!!!
    Ihr kennt schon alles? Oh nein! Hier ist alles erfrischend anders und rätselhaft bizarr! Lest selbst

    Die Sommerferien allein beim Großvater in einer (Sarg-)Tischlereiwerkstatt zu verbringen... was kann man sich als Zehnjährige wohl aufregenderes für die schönsten Wochen im Jahr wünschen... ;-)

    Aber als eine Postkarte, der eigentlich totgeglaubten Großtante Martha ins Haus flattert, wendet sich das Blatt plötzlich und ein geheimnisvolles Familiengeheimnis weht Spannung und Dramatik ins Tischlerhaus.
    Betula fackelt nicht lange und macht sich mutig auf den Weg zu Martha. Dabei lernt dabei die Zehnjährige nicht nur eine äußerst skurille alte Dame kennen, sondern auch einem alten Familienfluch, denn der Großvater war vor langer, langer Zeit einmal sehr ungehorsam...

    Doch Betula ist zu allem entschlossen und rückt mit tatkräftiger Unterstützung einer beherzten Nachbarin, einer rätselhaft bizarren Tante und sprechenden Holzwürmern, unterschiedlichen Ranges, den nebulösen Geistern der Vergangenheit aber mal so richtig auf den Pelz...

    Information zu Buch, Verlag und Autorin:
    Gebundene Ausgabe: 231 Seiten
    Verlag: PepperBooks; Auflage: 1 (12. März 2014)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 394331510X
    ISBN-13: 978-3943315103
    Vom Hersteller empfohlenes Alter: 9 - 11 Jahre
    Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,7 x 2,5 cm
    Quelle:http://www.amazon.de/o/ASIN/394331510X/lovebook-21

    Birgit Bestvater studierte in Berlin Betriebswirtschaft und arbeitete in der Filmbranche. Es waren die todschicken Moleskine-Notizbücher, die sie zum Schreiben verführten. Um vom vielen Sitzen nicht steif zu werden, praktiziert sie gern Yoga am Schreibtisch. Sie hegt die Hoffnung, im Kopfstand weniger erwachsen zu wirken.
    http://pepperbooks.de/birgit-bestvater-autorin/

    Eindrücke / eigene Meinung:
    "Betula Krummnagel, der Fluch des fröhlichen Sargtischlers" ist so abgefahren anders, dass ich es nur schwer in Worte fassen kann.

    Der zentrale Ort der Geschehnisse, das Krummnagel`sche Sarglager, die skurril, schon fast ein wenig hexenhaft anmutende Großtante Martha, die Hirarchie der sprechenden Holzwürmer und nicht zu vergessen ein Hausbockkäfer, auf dessen Metarmorphose wir beim Lesen voller Spannung warten, münden allesamt in eine total rätselhafte und verworrene Geschichte, die seinesgleichen sucht!

    Für ein Kinder- und Jugendbuch hat diese Geschichte einen wirklich unglaublich gut gesetzten Spannungsbogen. Man rätselt und mutmaßt unentwegt, bekommt Hinweise und Informationen, ohne aber wirklich Licht hinter die Geschehnisse zu bringen, geschweige denn hinter des Rätels Lösung zu kommen. 

    Die Kapitel sind kindgerecht kurz, die Sprache flüssig und bildhaft, die Ausdrucksweise und einige inhaltliche Ausführungen, insbesondere das Zeitchaos der Menschheit betreffend, erscheinen mir für das empfohlene Lesealter jedoch recht anspruchsvoll. 

    Viellesende Jugendliche und Erwachsenen werden mit Betula Krummnagel ihre wahre Freude haben! 

    Ob Kinder ab 9 Jahren den inhaltlichen und sprachlichen Finessen und 230 Seiten lang am Ball bleiben, das wage ich zu bezweifeln.

    Aber wer sich da ran traut - nur zu, denn warum das Buch nicht als familiäres Gemeinschaftserlebnis genießen und über eventuelle Unklarheiten reden?! 


    Weil ich gerade von Kindern sehr oft nach Empfehlungen gefragt werde, ist es für mich das Kriterium sehr wichtig, ob Altersempfehlung und Inhalt harmonieren. Das ist hier nur bedingt der Fall. Da aber die Autorin für die Einschätzung anderer kluger Köpfe nichts kann und mich zudem mit einer grandios unkonventionellen Geschichte, die sich so erfrischend bizarr vom Mainstream-Einheitsbrei abhebt, unglaublich gut unterhalten hat, kann und will ich sie nicht mit Abzug "bestrafen". 

    Ein Extra-Dank und großes Lob an Katrina Lange, die mit ihren  Illustrationen, die Geschichte angenehm visuell abgerundet und mein Kopfkino bildhaft gefüttert  hat.  


    Für mich ist "Betula Krummnagel, der Fluch des fröhlichen Sargtischlers" ein sehr ungewöhnliches und in bestem Sinne völlig verrückt kurioses Jugendbuch aus dem Hause Pepperbooks, das ich gern weiterempfehlen werde! 




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    mamamal3s avatar
    mamamal3vor 4 Jahren
    Sehr phantasievoll- hatte jedoch etwas anderes erwartet... :-(

    Das Mädchen Betula ist zehn Jahre alt und verbringt ihre Ferien beim Großvater. Der ist Tischler und hat kaum Zeit für das Kind. Sie ist also auf der Suche nach einer sinnvollen Beschäftigung. Die nette Nachbarin Frau Zwirnfaden kocht gerne Essen für die beiden und so kommen sie- ohne den Großvater- ins Gespräch. Denn eines Tages taucht eine Postkarte auf- von ihrer totgeglaubten Großtante Martha! Betula erfährt, daß diese im Altenheim lebt und will mehr erfahren! Warum will der Großvater nichts mehr mit ihr zu tun haben? Was hat das alle mit der ehemaligen Sargtischlerei zu tun und weshalb fertigt ihr Opa keine Särge mehr? Was dann auch noch gesprächige Holzwürmer zum Thema zu sagen haben und um welchen Fluch es sich handelt erfährt der Leser im weiteren Verlauf! :-) ------- Zunächst gefällt mir der Erzählstil sehr, eine alte geheimnisvolle Geschichte entspinnt sich. Bis kurz vor dem Schluss ahnte ich noch nicht einmal, wie dieser sein würde. Dann allerdings scheint mir das Ganze plötzlich zu kompliziert für ein Kinderbuch zu sein- denn die Charaktere der einzelnen Personen erschlossen sich für mich während der Geschichte ganz anders. Schön finde ich die phantasievollen Ideen von sprechenden Holzwürmern (...), dennoch zog sich für mich das Ende des Buches unnötig lange hin. Sorry- deshalb nur 3 Sterne von mir.

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    cisss avatar
    cissvor 4 Jahren
    ...so vie Mut


    Betula Krummnagel ist ein mutiges und neugieriges Mädchen. Sie verbringt ihre Ferien bei ihrem Großvater. Der ist Tischler und hat eigentlich auch nicht viel Zeit für sie. Da flattert eine geheimnisvolle Postkarte ins Haus von einer noch geheimnisvolleren Großtante, über die ihr niemand so richtig was erzählen will und jeder ein großes Geheimnis macht. Betula macht sich auf, das Geheimnis um die Tante zu lüften und bekommt es prommt mit dem Familienfluch der Krumnagels zu tun. Werden Sir Wiliam, das Tenörchen und die Anderen ihr helfen können, den Familienfluch zu bannen?
     
    Das Buch ist einfach bezaubernd und mitreißend geschrieben und bei den spannenden Stellen kommt man richtig aus der Puste.
    Für die, die das Buch ihren Kindern vorlesen wollen: Viel Zeit einplanen. Es ist so spannend, dass es nciht bei einem Kapitel bleiben wird.
    Und für die, die das Buch ihren Kindern schenken wollen, schenkt gleich eine Taschenlampe für unter der Bettdecke mit dazu.
    Wir fanden das Buch, Betula und ihre Familie einfach nur zum Verschlingen und hoffen, dass Betula noch weitere Geheimnisse und Abenteuer erlebt.

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    Die Sommerferien sind für die zehnjährige Betula langweilig, weil der Großvater seine Zeit nur in der Tischlerwerkstatt verbringt. Aber durch einen alten Fluch gerät die Familie Krummnagel mächtig aus dem Häuschen.
    Wenn Großtanten es satt haben, allein verflucht zu sein, können sie ziemlich gemein werden. Das erkennt Betula sehr schnell. Auch, dass Rotzblasen heulen nicht weiter hilft, wenn der Großvater plötzlich Holzwürmer reden hört. Dabei wollte Betula doch nur ihre Großtante Martha kennenlernen. Sie konnte ja nicht ahnen, dass sie durch eine List zur Komplizin rund um den alten Familienfluch wird.
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    Betula verbringt die Ferien in der Sargtischlerei ihres Großvaters - was war der ungewöhnlichste Ort an dem ihr eure Ferien/euren Urlaub verbracht habt?

    Unter allen Antworten/Bewerbern verlosen wir 15 Exemplare des Buches.


    Bewerbungsschluss ist der 6. April 2014.

    Die Autorin Birgit Bestvater wird während der Leserunde für Fragen zur Verfügung stehen.

    Wir freuen uns auf eure Bewerbungen.
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