Bis an die Enden der Erde

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Bis an die Enden der Erde“ von

Vom beschaulichen Dillenburg-Manderbach auf eine kleine Insel in Papua-Neuguinea: Diesen Glaubensschritt hat eine Familie aus Dillenburg gewagt. In diesem Buch werden die Erlebnisse und Erfahrungen dieser Familie im Leben und im Dienst der Mission erzählt.
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Missionsalltag

    Bis an die Enden der Erde
    Minni

    Minni

    12. May 2017 um 08:52

    Im Jahr 2006 war es für Familie Depner soweit: Sie hatten ihre Missionsausbildung beendet und starteten nun ihre Arbeit in einem unerreichten Stamm in Papua-Neuguinea, kurz PNG. Das Buch besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen: Den Großteil machen Auszüge aus Rundbriefen aus, der andere Teil ist ein Reisebericht der Herausgeber. Durch die Briefauszüge ist man "nah dran" und erlebt Geschehnisse und Entwicklungen mit.Mich hat das Buch zunächst etwas ratlos zurückgelassen, denn ich hatte mir etwas anderes erwartet. Natürlich ist es legitim ein Buch mit einem Reisebericht und Briefauszügen zu füllen, doch ich hatte eine größere Aufarbeitung für eine Buchausgabe erwartet. Der Reisebericht, den die Herausgeber über ihren Besuch bei Familie Depner verfasst haben, ist in sehr einfachen Worten geschrieben; fast eine Kinderbuchsprache. Generell wusste ich manchmal nicht, wenn in der ich-Form geschrieben wurde, wer denn nun gerade am Erzählen war. Ein Brief fing an, dass Familie Depner auf einmal in Deutschland war. Dies hat mich etwas irritiert, denn dem Leser wird nicht gesagt, warum sie sich plötzlich nicht mehr in PNG befanden und was der Grund ihres Aufenthaltes in Deutschland war. Da ich die Arbeit von der Missionsgesellschaft NTM einigermaßen kenne, konnte ich mir manche Zusammenhänge zusammenreimen; doch für den unwissenden Leser muss manches verwirrend sein. Positiv wiederum zu bewerten ist der Eindruck, den das Buch von Missionsarbeit unter unerreichten Volksstämmen vermittelt. Sowohl der Alltag, als auch die Gesamtentwicklung der Arbeit wird dem Leser nahe gebracht und man freut sich mit, wenn die Menschen dort zum Glauben an Jesus Christus kommen und Gemeinden entstehen. Das Buch eignet sich vermutlich besonders für Gemeinden, die Missionare in fernen Ländern unterstützen, aber nicht wirklich wissen, wie ihre Arbeit aussieht. Außerdem finde ich es eine schöne Anregung des Buches, wie das Herausgeberehepaar Klopft, selbst einmal die Reise zu wagen und Missionare vor Ort zu besuchen. Die Fotos in der Buchmitte werten das Buch auch deutlich auf, sowie das schöne Cover.Insgesamt ist es ein leicht zu lesendes Büchlein, das interessante und spannende Eindrücke in den Missionsalltag gibt. Lediglich bei der Umsetzung als Buch hätte ich mir eine bessere Aufarbeitung gewünscht.

    Mehr