Blackhouse von Peter May (2. Juli 2012) Taschenbuch

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Inhaltsangabe zu „Blackhouse von Peter May (2. Juli 2012) Taschenbuch“ von

obwohl ich lieber Fantasy Bücher lese - das Buch war genial

— Jane97
Jane97
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  • Mehr Roman als ein Krimi

    Blackhouse von Peter May (2. Juli 2012) Taschenbuch
    sapperlot

    sapperlot

    14. April 2017 um 13:27

    Bei der Onlinesuche nach einem lesenswerten Krimi bin ich auf Peter May und seine Lewis Trilogie gestossen. Lewis bezeichnet für einmal nicht den Namen der Hauptfigur sondern steht für eine der Hebriden-Inseln die im Atlantik vor Schottland liegen. Da ich Inselkrimis mag und die Bewertungen durchwegs gut sind, habe ich mich spontan für den Kauf entschieden. Dass der erste Band nur noch im E-Book Format erhältlich ist, ist zwar schade, hat mich aber als Kindle Besitzer nicht gestört.  Nach der Lektüre kann ich berichten, dass dieser Kriminalroman mehr Roman als ein Krimi ist. Die Ausgangslage, dass der Polizeiermittler Fin Macleod, der einen ungewöhnlichen Mordfall in Edinburgh aufklären soll, an einen zweiten Tatort beordert wird da das zweite Opfer nach dem gleichen Schema ermordet wurde wie das Erste, ist zwar krimitypisch aber der Autor macht daraus einen Familien- / Kindheitsroman mit vielen, sehr vielen Rückblenden in die Kindheits- und Jugendzeit des Ermittlers. Er macht dies, weil das zweite Verbrechen in Fins Heimatdorf auf der Isle of Lewis geschehen ist und er an den Ort zurückkehrt, den er vor 18 Jahren verlassen hat. Beim Lesen fühlt es sich an, als ob die Geschichte mit den zwei Zeitebenen nicht recht in die Gänge kommen will. Zu ausführlich sind manchen Szenen geraten (als Beispiel die Obduktion der Leiche oder später die Jagd nach den Gugas). Für diesen Kritikpunkt ziehe ich einen Stern in der Wertung ab. Für Leser die Spannung, Action und Nervenkitzel bevorzugen ist dieses Buch definitiv nicht die geeignete Lektüre.  Die fehlende Dramatik macht der schottische Schriftsteller mit erzählerischem Können wett. Er hat einen gepflegten Schreibstil und er arbeitet viel gälischen und inseltypsichen Lokalkolorit in seine Geschichte mit ein. Das raue Atlantikküstenklima, die schroffen Klippen samt der zerklüfteten Inseltopografie prägen das Leben und den Charakter der Bewohner. Leser die Zeit und die Musse haben, werden ein Zusammenspiel zwischen Lebens- und Liebesgeschichte mit einem Kriminalfall vorfinden. Fazit: Empfehlenswert mit kleineren Einschränkungen

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