Blut wie die Liebe

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Inhaltsangabe zu „Blut wie die Liebe“ von

Blut ist dicker als Wasser, heißt es. Luisa kann dem so nicht zustimmen. Nachdem sich die Familie von ihr und ihrer Mutter abgewendet hat, pendeln die beiden durch ganz Deutschland. Daher weiß Luisa bei ihrem Umzug nach Kreuztal schon, dass sie in dieser kleinen Stadt nicht lange bleiben wird. Umso überraschter ist sie, als sie hier Yasin kennen lernt, in dessen Familie sie das erste Mal Anschluss und Geborgenheit findet. Es könnte alles so einfach sein, wären da nicht noch Justus, der Luisas Welt komplett auf den Kopf stellt und ein Geheimnis, das von so großer Bedeutung für sie ist.

Ein toller Debütroman...

— YvosWorte
YvosWorte

Ein spannendes Buch

— Danielabe
Danielabe

Blut wie die Liebe ist ein Jugendroman mit kleinen vorhersehbaren Schwächen, die mir jedoch nicht die Lesefreude genommen haben.

— Kumosbuchwolke
Kumosbuchwolke

Teenager Problem, wunderbar in einem Buch :)

— lilia
lilia

Die Liebe, Gefühle, Freundschaft, Gefahren, Misshandlung,Fremdenhass, Gewalt in der Familie. Eine Achterbahn einer jungen Liebe,

— jutini
jutini
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  • Blut wie die Liebe

    Blut wie die Liebe
    YvosWorte

    YvosWorte

    25. March 2017 um 22:53

    Meine Meinung: Es war mein zweites Buch  von dieser Autorin. Es ist ihr Debütroman, welcher ihr am Herzen liegt. Wie auch schon in ihrem anderen Buch besticht sie mit einem absolut flüssigen Schreibstil, der einen immer weiter lesen lässt. Jetzt nach diesem Buch gehört die Autorin offiziel zu meinen Lieblingsautoren, von der ich jedes Buch lesen werde. Luisa muss mal wieder mit ihrer Mutter umziehen, an sich keine große Sache, wenn es nur nicht so oft passieren würde. Doch gleich am ersten Schultag in der neuen Stadt trifft sie auf Yasin, der sich zu einer wichtigen Person in ihrem Leben entwickelt, aber auch auf Justus, der mehr mit ihr gemeinsam hat, als sie zu ahnen wagt. Luisa hat es nicht leicht im Leben, da ihre Mutter sie gerade mal mit vierzehn Jahren bekommen hat. Da sie keinerlei Unterstützung von ihren Eltern bekam musste sie Luisa alleine aufziehen. Von jetzt auf gleich musste sie erwachsen werden, was sich auch im Umgang mit ihrer Tochter bemerkbar macht. Das wird auch durch die wiederholten Rückblenden deutlich, doch trotzallem ist auch klar, dass Luisa von ihrer Mutter geliebt wird. Luisa ist eine tollpatschige und humorvolle Protagonistin, die durch die vielen Umzüge bedingt nie wirklich Freunde gehabt hat, geschweige denn einen Freund. Deswegen muss sie sich erst an die neuen Freundschaften gewöhnen, die sie in ihrer neuen Heimat schließt und sich auch in dem Gefühlschaos mit Justus zurecht finden. Doch manchmal fand ich, dass sie ein weig naiv und unüberlegt gehandelt hat und somit die Gefühle ihres besten Freundes verletzt hat. Das Cover gefällt mir ganz gut, es ist passend gewählt, da der Koffer und das einzelne Mädchen, Luisas Einsamkeit und die häufigen Umzüge wiederspiegeln. Ich mochte das Buch sehr auch wenn ich es ein wenig voraussehbar fand. Ich freue mich schon auf den zweiten und letzten Band der Dilogie. Ich vergebe 4,5/5 Phönixe. Eure Yvo

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  • ein spannendes Buch mit aktuellem Hintergrund

    Blut wie die Liebe
    Danielabe

    Danielabe

    12. March 2017 um 15:39

    Auch dieses Buch von der Autorin hat mich gefesselt. Ich weiß nicht wie sie es macht, aber ich bin total gefesselt und finde es spannend. Vielleicht weil man die Geschichte in das heute projizieren kann. Das Cover verrät jetz noch nicht was alles so passiert. Der Schreibstil ist flüssig und verständlich. Die Charaktere sind mir sympathisch, aber weiß an manchen Stellen nicht was ich von Justus halten soll, er lässt sich nicht in die Karten schauen. Ich konnte mit Luisa mitfühlen und hätte ihr ein schöneres Leben gewünscht als sie bisher erfahren durfte. Es war immer wieder spannend, so das ich oft das Buch nicht weglegen konnte. Die Handlung ist überzeugend und nachvollziehbar. Es freut mich das Luisa nun nicht nochmal umziehen muss. Ich weiß nur nicht ob Justus das so gedreht hat um seine Schwester näher kennenzulernen oder ob er noch was anderes damit bezweckt. Um das herauszufinden werde ich mir den zweiten Teil kaufen müssen.😃

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  • Gelungenes Erstlingswerk

    Blut wie die Liebe
    Phoenicrux

    Phoenicrux

    17. January 2016 um 17:36

    Inhalt: Blut ist dicker als Wasser, heißt es.  Luisa kann dem so nicht zustimmen. Nachdem sich die Familie von ihr und ihrer Mutter abgewendet hat, pendeln die beiden durch ganz Deutschland. Daher weiß Luisa bei ihrem Umzug nach Kreuztal schon, dass sie in dieser kleinen Stadt nicht lange bleiben wird.  Umso überraschter ist sie, als sie hier Yasin kennen lernt, in dessen Familie sie das erste Mal Anschluss und Geborgenheit findet.  Es könnte alles so einfach sein, wären da nicht noch Justus, der Luisas Welt komplett auf den Kopf stellt und ein Geheimnis, das von so großer Bedeutung für sie ist. Zum Buch: Anfangs war es etwas schwierig in den Lesefluss zu finden da in dem Buch ab und zu Dialekt gesprochen wird, was aber nach einer kurzen Eingewöhnung dann auch gut ging. In diesem Buch springen wir zwischen der Gegenwart und kurzen Erinnerungen hin und her, das uns das Verhältnis zwischen Luisa und ihrer Mutter verständlicher macht. Protagonisten: Luisa musste schnell gross werde und Verantwortung für sich selbst übernehmen. Sie sehnt sich nach Aufmerksamkeit ihrer Mutter und einer intakten Familie, ab und zu kommt sie etwas naiv rüber, da sie durch die häufigen Umzüge auch nicht wirklich viel Sozialkompetenzen erlernen konnte. Yasin ist da das komplette Gegenteil, er ist höflich, aufgeschlossen, lebt in einer intakten Familie und steht Luisa mit Rat und Tat zur Seite. Gegen Ende stellen wir allerdings fest das er ruhig etwas mehr für das Kämpfen könnte, was er wirklich will anstatt zurückzustecken. Der dritte im Bunde ist Justus. Er kommt sehr ernst rüber für sein Alter, das nicht nur an seiner familiären Situation liegt. Zwischen ihm und Luisa ist es ein dauerndes Hin und Her. Unsicher was er will beginnt seine Geschichte mit Luisa und das zieht sich auch bis zum Ende so hin. Meinung: Eine schöne Geschichte um ein Dreiecksding zwischen Jugendlichten der mit einer zwar vorhersehbaren aber dennoch überraschenden Wendung aufwartet. Ein wirklich gelungenes Erstlingswerk.

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  • Ein absolut lesenswertes Erstlingswerk!

    Blut wie die Liebe
    Bookilicious

    Bookilicious

    04. July 2015 um 19:49

    *Inhalt* Die 15-jährige Luisa und ihre Mutter ziehen ständig um - und das schon seit Luisa ein kleines Mädchen ist. Nirgends ist sie wirklich zuhause und nirgends hat sie Freunde. Als sie nun mit ihrer Mutter gemeinsam nach Kreuztal zieht weiß sie schon genau, dass sie auch hier nicht besonders lange bleiben wird. Trotzdem freundet sie sich schnell mit Yasin an und fühlt sich bei seiner Familie das erste Mal etwas "Zuhause". Alles könnte so einfach sein, wenn da nicht auch noch Justus wäre, der Luisa völlig den Kopf verdreht. Und dann gibt es da auch noch ein Geheimnis, das alles verändert... *Infos zum Buch* Seitenzahl: 208 Seiten Verlag: CreateSpace Independent Publishing Plattform Preis: 8,95 € (Taschenbuch) / 0,99€ (Ebook) *Erster Satz des Buches* "Meine Stirn ruht an der kühlen Fensterscheibe unseres alten Polos und ich spüre das Vibrieren der Räder auf dem Asphalt, während wir unserem neuen Zuhause immer näher kommen." *Fazit* "Blut wie die Liebe" ist der Debüt-Roman der Autorin Anna-Lena Kahnau. Vor einiger Zeit fragte mich die Autorin selbst, ob ich denn gerne ihren Roman lesen und rezensieren würde. Da mich der Inhalt sofort neugierig machte, sagte ich zu und so durfte ich eintauchen, in dieses tolle Erstlingswerk... Luisa ist ein 15-jähriges Mädel, das uns eigentlich nur Leid tun kann. Statt irgendwo ein "richtiges" zuhause zu haben, mit Freunden, einer Familie und einem Ort, an dem sie sich wohlfühlen kann, muss sie ständig umziehen. Ihr Mutter, die mit 14 schon schwanger wurde, ist somit recht jung und man merkt ihr die Probleme, sich erwachsen zu verhalten, sehr deutlich an. Luisas Mutter sind die ständig wechselnden Beziehungen und ihr eigenes flatterhaftes Leben scheinbar wichtiger, als ihrer Tochter ein dauerhaftes, stressfreieres Leben an einem Ort bieten zu können. Kein Wunder also, dass sich Luisa nicht nur nirgendwo zuhause fühlt, sondern auch nicht wirklich Freunde hat. Als sie an ihrem neuesten Wohnort schließlich Yasin kennenlernt, freunden sich die beiden recht schnell an und zum ersten Mal fühlt sich Luisa an einem Ort wohl. Auch Yasins Familie empfängt sie mit offenen Armen und Luisa weiß gar nicht recht, wie ihr geschieht - zum ersten Mal erfährt sie, was wahre Freundschaft bedeutet. Alles könnte so einfach sein, doch dann verliebt sich Luisa ausgerechnet in Justus.. und setzt damit nicht nur ihre frisch aufgekeimte Freundschaft zu Yasin aufs Spiel, sondern muss auch noch erfahren, dass nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint... Luisas Geschichte beschreibt das Leben eines Teenagers, der sich nie irgendwo zuhause fühlt. Möglicherweise kennt der ein oder andere von euch genau diese Situation, ich für meinen Teil kann zum Glück behaupten, dass es mir nie so erging. Trotzdem konnte ich Luisas Lebenswandel und die damit verbundenen Gefühle sehr gut nachempfinden. Es ist sicherlich nicht einfach, ständig umzuziehen, keine Freunde und keine Familie zu haben und sich zusätzlich noch nicht auf die eigene Mutter verlassen zu können. Trotz ihrer Jugend scheint Luisa sehr selbstständig zu sein, denn im Grunde sieht sie von ihrer eigenen Mutter nicht viel und muss sich den Großteil der Zeit selbst um alles kümmern. Trotzdem ist Luisa äußerst sympathisch, hilfsbereit und durchaus in der Lage, eine gute Freundin zu sein - auch, wenn sie in Kreuztal das erste Mal in ihrem Leben die Chance bekommt, das tatsächlich zu beweisen. Doch wie es so oft kommt, ist auch hier nicht alles so rosig, wie es auf den ersten Blick scheint. Als sich Luisa mit Sophie anfreundet, muss sie feststellen, dass es auch hinterlistige und gemeine Menschen gibt, die einem nicht nur eine Freundschaft missgönnen, sondern auch noch alles dafür tun, diese zu zerstören.  Insgesamt konnte ich mich mit "Blut wie die Liebe" absolut identifizieren, denn, im Gegensatz zu vielen anderen Jugendromanen, bietet dieser nur das absolut normale Leben eines Teenagers, wie es genau SO auch im Haus nebenan stattfinden könnte. Keinerlei schnickschnack, keinerlei Unwahrscheinlichkeiten, keinerlei Fantasie oder an den Haaren herbeigezogenes Zeug. Hier bekommt ihr einfach nur die Geschichte eines Mädchens, dass nicht nur die erste Liebe erlebt, sondern genau wie Du und ich durch einige Wirren des Lebens gehen muss, bevor es weiß, womit und wie es am glücklichsten sein kann. Zumindest für diesen Augenblick.  Wertung: 5 von 5 Sterne! Ein ganz herzliches Dankeschön an die Autorin, für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

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  • Irrungen und Wirrungen der ersten Liebe

    Blut wie die Liebe
    Kumosbuchwolke

    Kumosbuchwolke

    22. June 2015 um 05:42

    Inhalt Luisa möchte nicht schon wieder umziehen. Ihre Mutter verliebt und entliebt sich ständig, dadurch wechseln die Beiden regelmäßig ihren Wohnort. Luisa hat keine Chance Freundschaften aufzubauen, daran hat sich die 15-Jährige gewöhnt. Solange der jeweilige Wohnort eine Bibliothek hat, ist sie zufrieden, nur eine Zuschauerin zu sein. Was sie sich sehnlichst wünscht ist, eine intakte Familie, ihren Vater kennen zu lernen und ein dauerhaftes Zuhause. Kreuztal stellt eine weitere Station auf ihrer Reise dar, weshalb Luisa ihren Reisekoffer nicht auspackt. Ihr Aufenthalt entwickelt sich anders als erwartet. In Yasin findet sie einen guten, zuverlässigen Freund, der ihr zur Seite steht. In der Schule trifft sie Justus, der ihr den Kopf verdreht. Ihre unaufmerksame Mutter mischt sich plötzlich in ihr Leben ein. Das weckt Luisas Neugier. Es muss einen Grund geben, weshalb sie in Kreuztal gelandet sind. Bisher hat Luisa sich erfolgreich aus ihrem eigenen Leben herausgehalten, jetzt muss sie sich mit Familie, Freundschaft und der ersten Liebe befassen. Der zufällige Satz...   „'Sicher? Meine Mama hat’s gemacht.'“   Seite 72 Zeile 15 bis Seite 72 Zeile 15 Meinung Blut wie die Liebe ist das Debüt der Autorin Anna-Lena Kahnau. In dem Jugendroman ist Luisa die Erzählerin. Die Sprache ist verständlich und weil der Roman ohne fantastische Elemente auskommt, findet man sich schnell in Luisas Leben zurecht. Der kauzige, liebenswerte Vermieter Herr Schmidt, sorgt für kleine Grinser, denn als waschechter Siegländer beherrscht er den Siegländer Platt perfekt. „Hö es edd waane heiß, woar? Dadd sie mier gar nedd me jewürnt im Sejjerland.“ – Seite 21 Herr Schmidt Nicht nur Luisa hat anfänglich Schwierigkeiten ihn zu verstehen und antwortet zur Sicherheit lieber mit einem Danke oder einem Ja. Dass dadurch der alte Herr ebenfalls verwirrt ist, macht die Szenen mit ihm lustig und ihn liebenswert. Je mehr Luisa mit ihm spricht, desto leichter fällt es ihr und dem Leser, ihn zu verstehen. Luisa wünscht sich das ihre Mutter nicht mehr rastlos ist, sich von den Männern nicht den Kopf verdrehen lässt, sondern bei ihrer Tochter bleibt und sich mit ihr beschäftigt. Die Beziehung der Beiden ist kompliziert. Luisas Mutter war 14 Jahre alt, als sie schwanger wurde. Ihr Freund verließ sie und ihre Familie ließ sie im Stich. Es ist ihrer Mutter hoch anzurechnen, dass sie sich für Luisa entschied. Dennoch benimmt sie sich wie eine Jugendliche, immer auf der Suche nach dem eigenen Vergnügen und nicht wie eine verantwortungsvolle Erwachsene. Luisa lernt früh, dass sie sich auf ihre Mutter nicht verlassen kann und wird selbstständig, und skeptisch, wenn es um ihre Mutter geht. Luisa wirft ihrer Mutter vor, sie nie gewollt zu haben. In diesem Moment bricht die Schale bei ihrer Mutter auf und sie ist ehrlich betroffen. Der Augenblick, der zu einem Wendepunkt in ihrer Beziehung werden kann. Ihre Mutter ist eine sprunghafte Frau. Zum ersten Mal findet Luisa in ihrem Leben Freunde, in Yasin, den besten und zuverlässigsten. Yasin steht hinter ihr und holt sie aus ihrem Schneckenhaus heraus. In seiner Familie wird Luisa akzeptiert und herzlich aufgenommen. Beeindruckt ist Luisa von Yasins Mama, die das komplette Gegenteil zu ihrer eigenen Mutter darstellt. Yasin weiß, was er möchte und hält daran fest. Luisa lernt Justus am selben Tag kennen, wie Yasin, als ersichtlich wird, dass Luisa Gefühle für Justus hat, wird die Freundschaft mit Yasin auf eine harte Probe gestellt. Denn Yasin entwickelt ebenfalls Gefühle für Luisa, da ist ihm, die aufkommende Romanze, zwischen Justus und Luisa ein Dorn im Auge. „Aber du musst endlich begreifen, dass Freundschaft nicht immer gleich Zustimmung bedeutet. Ich bin kein Freund, nur weil ich dir in allem Recht gebe und immer deiner Meinung bin.“ – Seite 186 Yasin Die Geschichte ist zwischenzeitlich vorhersehbar. Das Chaos der ersten Liebe hat mich an Blut wie die Liebe gefesselt, so dass ich mich an den vorhersehbaren Szenen nicht lang aufgehalten habe. Beide Jungen hatten überzeugende Argumente, die mich ihnen näher gebracht hat. Yasin steht für all das wonach sich Luisa sehnt: Sicherheit und Geborgenheit. Doch reicht das aus, ihn ebenso aufrichtig zu lieben? Oder wird es der launenhafte, komplizierte Justus, bei dem sogar ihre sonst desinteressierte Mutter ein Veto einlegt? Luisa erlebt viel in den 208 Seiten, vielleicht ein Tick zu viel für meinen Geschmack, vielleicht passt es auch. Ich bin mir darüber nicht sicher. Was ich weiß, dass es mit Luisa weitergeht, denn das Ende mischt die Karten neu und macht mich auf den zweiten Teil neugierig. Fazit Blut wie die Liebe ist ein Jugendroman mit kleinen vorhersehbaren Schwächen, die mir jedoch nicht die Lesefreude genommen haben. Die Grundthemen Familie, Freundschaft und Liebe wurden gut umgesetzt. Gerade die Irrungen und Wirrungen der ersten Liebe haben mir an Blut wie die Liebe am besten gefallen. Bis auf einige wenige Ausnahmen, sind die Charaktere greifbar und ihre Beweggründe nachvollziehbar. Die aufkommende Romanze wird gefühlvoll erzählt und kommt ohne eindringlich beschriebene Szenen aus. Das Ende erinnert mich an ein Puzzle. Man sortiert die Teile, welche zusammen passen, freut sich das Gesamtbild schon erahnen zu können, durch ein Missgeschick fällt das Puzzle herunter und man muss es neu zusammensetzen. 4 Sterne

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  • Nett für Zwischendurch

    Blut wie die Liebe
    Leseeule96

    Leseeule96

    19. June 2015 um 00:38

    Ich habe die Taschenbuch-Ausgabe von der Autorin als Rezensionsexemplar erhalten. Nochmals vielen, vielen Dank dafür! :) Luisa hat es bisher nicht leicht gehabt. Ihr ganzes Leben lang, sind sie und ihre 14-Jahre ältere Mutter von Ort zu Ort gezogen. Nie sind sie lange an einer Stelle geblieben. So kommt es, dass Lu weder Familie noch Freunde hat. Darunter hat sie sehr zu leiden. Ihr größter Wunsch ist es, endlich ihren leiblichen Vater kennen zulernen, dem sie bisher noch nie begegnet ist.Als sie nach Kreuztal ziehen, findet sie endlich Anschluss. Sie freundet sich mit ihrem Vermieter, dem alten Herrn Schmidt an und lernt Yasin kennen, einen Jungen aus der Nachbarschaft. Bei ihm und seiner Familie fühlt sie sich wohl und erkennt zum ersten Mal, was es heißt, Teil einer Familie zu sein. Außerdem ist da noch Justus aus ihrer Schule. Doch wieso stößt er sie immerzu von sich? Und was ist sein Geheimnis? Das müsst ihr selber herausfinden! Mit der Zeit ist immer mehr aufgefallen, dass Luisa doch noch etwas jünger und unerfahrener ist. Ich finde sie hat sich teilweise ein bisschen zu kindlich verhalten, in anderen Situationen hingegen hat sie sich überschätzt und hätte ruhig etwas kürzer treten können. Leider hat sie sich für meinen Geschmack auch viel zu viel gefallen lassen. Manchmal tat sie mir echt leid und ich wäre gerne zu ihr ins Buch geklettert und hätte ihr geholfen, z.B. als sie es in der Schule mit den Biestern Melina und Laura zutun hatte. Yasin, der schon nach kurzer Zeit zu Lu's bestem Freund wird hat mir wirklich gut gefallen. Er ist ein echt toller und wahrer Freund, auf den sie sich immer verlassen konnte und der wirklich immer hinter ihr stand, egal was passiert ist. So einen Freund, wünscht sich wirklich jeder.  Justus war mir teilweise eigentlich echt sympathisch, obwohl er an anderen Stellen wieder ein richtiges Arschloch gewesen ist. Bis zum Ende hin hat sich das nicht geändert und auch jetzt weiß ich noch nicht so ganz, was ich von ihm halten soll. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich schön. Sie schreibt leicht und fließend und man kann dem Geschehenen ohne Probleme folgen, weshalb ich das Buch auch ziemlich schnell durch hatte. Es hat zwar nur 200 Seiten, aber die Schrift ist dafür recht klein, weshalb es letztendlich doch mehr Geschriebenes ist, als ich zu Beginn dachte. Die Geschichte fand ich im Groben und Ganzen so ganz nett, auch wenn es immer wieder kleine Wendungen gab, bei denen ich mir dann doch dachte "Määäh, muss das jetzt so sein?" und die ich nicht so ganz nachvollziehen konnte. Trotzdem wollte ich unbedingt wissen, wie es weiter geht und auch wenn ich mir nach einiger Zeit denken konnte, was es mit Justus auf sich hatte, fand ich es letztendlich schon irgendwie krass. Das Buch ist auf jeden Fall eine nette Lektüre für zwischendurch und hat mich ein paar Stunden gut unterhalten können. Ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung, denn auch wenn es keinen Cliffhanger gibt, bleiben einige Fragen ungeklärt, bei denen man gerne wissen würde, wie sie sich letztendlich beantworten.

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  • Nicht nur für Teenager

    Blut wie die Liebe
    lilia

    lilia

    01. June 2015 um 14:19

    Inhalt Blut ist dicker als Wasser, heißt es. Luisa kann dem so nicht zustimmen. Nachdem sich die Familie von ihr und ihrer Mutter abgewendet hat, pendeln die beiden durch ganz Deutschland. Daher weiß Luisa bei ihrem Umzug nach Kreuztal schon, dass sie in dieser kleinen Stadt nicht lange bleiben wird. Umso überraschter ist sie, als sie hier Yasin kennen lernt, in dessen Familie sie das erste Mal Anschluss und Geborgenheit findet. Es könnte alles so einfach sein, wären da nicht noch Justus, der Luisas Welt komplett auf den Kopf stellt und ein Geheimnis, das von so großer Bedeutung für sie ist. Rezension Luisa die nur ihre Mutter hat, ist mit dieser ständig am umziehen. Und dieses mal ist es ein kleines Kaff. Luisa hat mir manchmal richtig leid getan, da ihre Mutter sich überhaupt nicht richtig für sie interessiert. Da fängt es schon beim Mittagessen an, für das Luisa selber sorgen muss. Endlich schafft Luisa es zum ersten Mal einen Freund zu finden. Was für sie totales Neuland ist, denn bis jetzt hat sie noch nie Freundschaften geschlossen. Yasin ist ein türkischer Junge, den man einfach nur gern haben muss. Er zeigt Luisa was es heißt einen guten Freund zu haben.Und dann begegnet sie auch noch Justus an der neuen Schule, er und seine blauen Augen gehen ihr nicht mehr aus dem Kopf. Das Buch ist komplett aus Luisas Sicht geschrieben. Luisa erlebt das volle Programm eines Teenagers: Freundschafen, erste Liebe, Mobbing, Zicken, Partys, Stress mit der Mutter.Vieles davon ist für Luisa neu und sie handelt nicht immer richtig in ihren Situationen. Viele Situationen hat jeder von uns schon mal erlebt und man kann sich auch an manchen Stellen selbst wiedererkennen.  Die Autorin hat es geschafft das volle Teenagerprogramm in diesem Buch zu beschreiben, ohne das es zu viel war oder zu aufgesetzt war. Denn als Teenager erlebt man so einiges. Das Buch liest sich sehr gut. Einige Teile hat die Autorin im Dialekt geschrieben, was mich am Anfang etwas gestört hat, aber man gewöhnt sich dran. Das Ende ist schön und fies zu gleich. Es wird also einen zweiten Teil geben und ich bin gespannt drauf. Fazit Ein tolles Teenagerbuch - auch für Erwachsene geeignet. Mir hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen.

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  • Eine tolle sehr Bewegende Story über die erste Liebe, Gefühle die nicht sein dürfen

    Blut wie die Liebe
    jutini

    jutini

    30. May 2015 um 18:28

    Ich habe es versprochen, ich durfte diese Story Rezi lesen! Und nun löse ich mein Versprechen ein! Hier kommt nun meine Buchempfehlung und Rezi zu: Blut wie die Liebe  von A.L. Kahnau (Herausgeber) Kurzbeschreibung Blut ist dicker als Wasser, heißt es.  Luisa kann dem so nicht zustimmen. Nachdem sich die Familie von ihr und ihrer Mutter abgewendet hat, pendeln die beiden durch ganz Deutschland. Daher weiß Luisa bei ihrem Umzug nach Kreuztal schon, dass sie in dieser kleinen Stadt nicht lange bleiben wird.  Umso überraschter ist sie, als sie hier Yasin kennen lernt, in dessen Familie sie das erste Mal Anschluss und Geborgenheit findet.  Es könnte alles so einfach sein, wären da nicht noch Justus, der Luisas Welt komplett auf den Kopf stellt und ein Geheimnis, das von so großer Bedeutung für sie ist. Meine Rezi: Ein junges, ansprechendes Cover, ein Klappentext der den Leser dazu bringt diese Story besser Kennenlernen zu wollen. Eine Geschichte die Berührt, die Themen anspricht und einfließen lässt die nicht immer einfach erscheinen. Sie fesselt, man liest immer weiter um zu erfahren was es mit Justus auf sich hat, um zu sehen wie es mit Yasin weiter geht und vor allem was aus Luisa wird. Der Schreibstil ist klasse, es lässt sich leicht lesen,bis auf die Anteile die im Dialekt geschrieben sind! Da muss man sich ein wenig anstrengen beim lesen. Sie sind allerdings immer recht kurz somit stört es die Geschichte nicht, macht sie sogar ein bisschen sympathischer. Die Liebe, Gefühle, Freundschaft, Gefahren, Misshandlung,Fremdenhass, Gewalt in der Familie. Eine Achterbahn einer jungen Liebe, die vielleicht nicht sein darf, was Louisa allerdings noch nicht weiß.  Tolle Hintergrundgeschichte mit tollen sehr lebendig beschriebenen Protagonisten. Eine wirklich sehr bewegende Story.Nicht nur lesbar für junge / Jugendliche Leser. Für mich als Gesamtprojekt absolute 5 Sterne Verdient!  Dankeschön das ich das TB Rezension lesen durfte!

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