By J.M Darhower Reignite (Extinguish) (Volume 2) [Paperback]

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Inhaltsangabe zu „By J.M Darhower Reignite (Extinguish) (Volume 2) [Paperback]“ von

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  • Lucifer muss um die Gunst eines gefallenen Engels bangen

    By J.M Darhower Reignite (Extinguish) (Volume 2) [Paperback]
    annlu

    annlu

    27. June 2015 um 19:39

    Band 2 (und Abschlussband) der Serie – enthält spoiler! Luce thought it was what he´d wanted – the silence, the peace – but what he hadn´t anticipated was the loneliness. Die Apokalypse wurde aufgehalten, als Serah ihren Stand als Engel verlor. Nun kann sie sich an nichts mehr erinnern. Anstatt Lucifer erneut in die Hölle zu verbannen, entscheidet Gott, ihn auf der Erde weilen zu lassen, um zu sehen, was er daraus macht. Abbadon, ein ehemaliger Freund von Lucifer fordert ihn auf, Krieg zu führen, um die Möglichkeit zu bekommen, die Sünde der Lust auszuüben. Nachdem Luce seinen Ärger über den Verlust von Serah an der Welt ausgelassen hat – allerdings ohne bleibenden Schaden anzurichten – beginnt er zu verstehen, dass er gar nicht das erreicht hat, was er wollte. So beginnt er Serah zu beobachten. Als ihm die Chance ihr die Wahrheit zu sagen verwehrt wird, zieht er sich in die Hölle zurück. In der Zwischenzeit weitet Abbadon seine Kriegspläne aus und bezieht auch Serah mit ein. Gezwungen sie zu schützen, kommt Luce Serah wieder näher. Dieses Mal wird ein Großteil der Geschichte aus Sicht Lucifers erzählt. Zuerst fand ich das nicht so gut. Auf Grund des Gedächtnisverlustes von Serah hat er allerdings mehr zu erzählen. Dabei bekommt der Leser auch Einblicke in seine Vergangenheit. Die Rolle, die Gott in diesem Buch spielt, hat mir nicht so gefallen. Ich mochte es lieber, als er zwar erwähnt wurde, aber kein handelnder Charakter war. Ein großes Thema in diesem Buch ist die Rolle der Engel und wie sie sich verändern. Während vor Lucifers Fall der Gedanke an eine Sünde bereits Folgen hatte, sind nun Gedanken erlaubt, Handeln nicht. Eine Fraktion der Engel kommt damit nicht klar und wünscht sich mehr Freiheit. Da stellt man sich die Frage, ob Sünden einen Krieg wert sind. So wie Lucifer nicht das absolute Böse ist, wird Gott (der nie so genannt wird, sondern immer als Vater bezeichnet wird) nicht als unfehlbar dargestellt. Er ist nicht unveränderlich, sondern ändert seine Meinung und Regeln im Laufe der Zeit. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass es Lucifer wie dem ältesten Kind erging: Er musste für viele Dinge kämpfen, und wurde auch bestraft, die später den Engeln erlaubt wurden. Die Geschichte war teils typisch für einen Folgeband – dies beziehe ich vor allem auf die Probleme, die sich in der „Beziehung“ von Luce und Serah auftun und die unüberwindlich erscheinen. Den Perspektivenwechsel, der mich erst gestört hat, fand ich im Laufe der Geschichte immer passender. Zu Beginn fand ich das Buch nicht ganz so spannend, wie Band eins – doch dann hat mich die Geschichte wieder gefesselt und es wurde immer besser und besser.

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