Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt

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Inhaltsangabe zu „Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt“ von

Ein ungewöhnliches Buch über zwei berühmte Wissenschaftler und ihre (mutmaßlichen) Eigenheiten.

— Ann-KathrinSpeckmann
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  • Rezension zu "Die Vermessung der Welt"

    Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt

    Ann-KathrinSpeckmann

    19. January 2016 um 09:40

    Inhalt: Es geht um die Leben von Gauß und Humboldt. Ihre Geschichten wechseln sich ab und werden ausschnittsweise von der Kindheit bis zum hohen Alter wiedergegeben. Dabei greift der Autor viele Anekdoten auf und schmückt diese und die Zwischenräume fantasievoll aus. Meine Meinung: "Die Vermessung der Welt" ist einder der wenigen Romane, bei denen ich am Ende nicht wirklich weiß, wie viele Sterne ich geben soll. Das liegt an vielen verschiedenen Sachen. Zum Inhalt muss ich gestehen, dass ich nur wenig über die beiden im Buch behandelten Männer weiß. Das heißt ich kann nicht sagen mit wie viel Fantasie und wie viel historischer Genauigkeit der Autor an die Sache rangegangen ist. Was mir aber irgendwie gefehlt hat war ein richtiger Spannungsbogen. Auch ist mir die Auflösung, warum beide Geschichten parallel erzählt wurden, zu langweilig. Nur weil sie sich am Ende kannten und gemeinsam die Ehrengäste in einem Theater waren? Natürlich geht es im Leben beider um die Vermessung der Welt, aber ich dachte die beiden Geschichten, würden noch auf etwas anderes hinauslaufen. Insgesamt mochte ich die Geschichte um Humboldt lieber, weil ich das Reisen liebe. Der Kontrast zwischen den beiden Leben war sehr schön anzusehen. Bei Gauß Leben verstehe ich nicht, warum es mit einer Geschichte recht spät in seinem Lebenslauf anfängt und dann chronologisch von Kindestagen an weitergeht. Der Stil war für mich lange sehr anstrengend. Ich weiß jetzt wörtliche Rede deutlich mehr zu schätzen. Irgendwie hat es aber auch gepasst, weil so ein alter Reisebericht angedeutet wird. Besonders schön passte der Stil für mich auch immer dann, wenn die Protagonisten aus irgendeinem Grund gerade am verrückt werden waren. Ich finde auch schön, dass der Autor sich selbst nicht so ganz ernst mit, indem er die beiden Protagonisten in einem Gespräch über Kunst und Schriftsteller wie den Autor selbst lästern lässt. Nach langem hin und her habe ich 4 Sterne vergeben, weil das Buch eine neue Erfahrung für mich war, der Schreibstil großes Können zeigt und ich mir sicher bin - künstlerische Freiheit hin oder her - dass sehr viel (Recherche-)Arbeit hinter dem ganzen steht.

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  • Die Vermessung der Welt

    Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt

    GothicQueen

    14. November 2015 um 16:03

    Ich habe zuerst den Film dazu gesehen. Dann kam eine Freundin mit dem Buch an und meinte, es wär so toll. Also lieh sie es mir aus. Und weil ich "Ruhm" damals auch schon so toll fand, dachte ich, ich les es halt mal. War jetzt aber nicht so übermäßig begeistert. Ich fand es erst äußerst verwirrend, dass zwischendrin zwischen den Leben von Humboldt und Gauß gewechselt wird. Ich hab erst gar nicht verstanden, was da passiert, und dachte: Hä? Wieso ist der jetzt auf Reisen? Dabei war es eine andere Person. Hat man das aber erst mal raus, geht es. Die Geschichte an sich ist aber voll in Ordnung. Kann man sich richtig gut vorstellen. Ob die Personen nun wirklich so garstig waren, weiß man natürlich nicht. Kann man aber auch für sich selbst überlegen, ob man sie jetzt so sehen will, oder nicht. Es war auf jeden Fall toll, einen kleinen Einblick darin zu bekommen, für was die beiden jetzt so standen. Ich hab nach dem Buch auch direkt gegooglet, um noch mehr über Gauß und Humboldt herauszufinden. Wenn man den Dreh raushat mit dem Springen der Figuren, lässt es sich auf jeden Fall gut lesen. Ich weiß aber nicht, ob ich es wieder lesen würde. Kann es aber dennoch weiter empfehlen. Einmal kann man es auf jeden Fall lesen. 

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