Das Jesus Video

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Das Jesus Video
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soetoms avatar

Der Titel ist zu reißerisch für diesen feinen Sciencefiction-Thriller. Wenn man die Privatfernsehen-Werbung zur Verfilmung vergisst klasse!

S

Ich liebe Zeitreisen, egal in welcher Variation.

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B005SGMOZU
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Augsburg: Weltbild
Erscheinungsdatum:01.01.2002

Rezensionen und Bewertungen

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    awogflis avatar
    awogflivor 4 Jahren
    Spannender in sich logischer Zeitreisen Thriller

    In Vorbereitung auf den neu herausgekommenen Band "Der Jesus Deal" habe ich das Prequel "Das Jesus Video" gelesen.

    Was wie eine phantastische esoterische Geschichte über ein Video von Jesus klingt, ist im Gegenteil eine wisssenschaftlich fundierte logische Story über Zeitreisen, wenn man davon ausgeht, dass dies prinzipiell möglich sein kann.

    In einem wundervollen Was-Wäre-Wenn-Spiel wird bei einer Ausgrabung in Jerusalem ein 2000 Jahre altes Skelett gefunden, das Amalgamplomben aufweist und die Bedienungsanleitung für eine SONY-Videokamera mit sich trägt, die erst in frühestens 5 Jahren auf den Markt kommt.
    Was dann folgt, ist eine rasante Story um die Suche nach der Kamera quer durchs Heilige Land, in der eine Gruppe Studenten bzw. Grabungshelfer immer eine Nasenlänge vor dem gierigen Finanzier der Ausgrabung und seiner Entourage liegt. Als sich dann auch die heilige römisch-katholische Kirche in Form der Glaubenskongregation=Inquisition ins Geschehen einmischt, wird es so richtig gefährlich.

    Sehr gefallen hat mir die wissenchaftlich korrekt ausgearbeitete Idee des Romans, sogar das Paradoxon bei Zeitreisen wurde berücksichtigt. Einen Punkt Abzug gibt es dennoch, denn am Ende des Romans hat der Autor dann wirklich den Bogen durch dramaturgischen Einsatz von Zufällen komplett überspannt. Was mich vorher zwar auch schon gestört hat, wie die Studentengruppe über wichtigste Informationen quasi zufällig stolpert, wird in der letzten Szene unnötigerweise komplett auf die Spitze getrieben. Die Wahrscheinlichkeit eines Lottogewinns ist tausendfach größer.

    Fazit: Rasanter Pageturner mit excellentem wissensschaftlichen Hintergrund und ein bisschen zuviel eingesetzten dramaturgischen Zufallselementen.

    Kommentare: 1
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    NiWas avatar
    NiWavor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Faszinierendes Thema, aber billig erzählt.
    Faszinierendes Thema billig erzählt

    Der Amerikaner Stephen Foxx ist bei archäologischen Ausgrabungen in der Nähe von Jerusalem als Helfer tätig. Zuerst glaubt er an einen Scherz, als er in einem 2000 Jahre alten Grab die Bedienungsanleitung für eine Videokamera entdeckt. Tatsächlich ist das Papier 2000 Jahre alt und die Kamera noch längst nicht auf dem Markt.So unglaublich es scheint, Stephen hat wohl das Grab eines Zeitreisenden entdeckt und die Vermutung, dass es einen Film von Jesus Christus geben könnte, lässt ihm fortan keine ruhige Minute.Aber auch Leiter und Geldgeber der Ausgrabungen sind dem Geheimnis auf der Spur und freuen sich, den Vatikan unter Druck zu setzen.


    Die Geschichte hat mich sofort fasziniert. Man stelle sich vor, es wäre ein Zeitreisender zum Beginn der Zeitrechnung gereist und hätte einen Film von Jesus gedreht. Was wäre darauf zu sehen? Unglaubliche Wunder, das letzte Abendmahl, die Kreuzigung oder ein einfacher Mann, der zufällig gut reden kann?
    Diese Frage lässt auch dem Protagonisten Stephen keine Ruhe und er möchte auf eigene Faust die Wahrheit erfahren. Gemeinsam mit der schönen Israelin Judith und ihrem Bruder untersuchen sie weitere Fundstücke und arbeiten gegen die Ausgrabungsleiter. 

    Bemerkenswert ist hier die genaue Recherche des Autors. Wissenschaftliche Theorien zum Thema Zeitreise finden genauso ihren Platz wie Beschreibungen vom Christentum, dem Vatikan und Judentum in Israel.

    Störend fand ich die Vielzahl an Nebenpersonen. Denn neben dem Geschwisterpaar hat man es mit dem Ausgrabungsleiter, dem amerikanischen Geldgeber, Personen aus dem Vatikan, einem Science-Fiction-Autor und einem Pfarrer zutun, wobei viele davon nur einen kleinen Beitrag zur Geschichte leisten.

    Zudem hat die präzise Beschreibung technischer Errungenschaften meinen Lesefluss sehr eingeschränkt. Erklärungen wie Internet, CDs und Laptops aussehen und funktionieren nehmen seitenweise Überhand, was auf die Erscheinungszeit des Thrillers - in den 90ern - zurückzuführen ist.

    Die doch sehr platte Handlung hält nur durch kapitelweise Cliffhanger die Spannung aufrecht. Es kommt zu keinen überraschenden Wendungen und die weitere Entwicklung ist sehr vorhersehbar.

    Nach wie vor finde ich die Grundthematik interessant und lesenswert. Leider hat sie durch den billigen Erzählstil einen Großteil an Spannung und Faszination eingebüßt. 

    Fortsetzung:

    Kommentare: 7
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    soetoms avatar
    soetomvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Der Titel ist zu reißerisch für diesen feinen Sciencefiction-Thriller. Wenn man die Privatfernsehen-Werbung zur Verfilmung vergisst klasse!
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    S
    sermvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ich liebe Zeitreisen, egal in welcher Variation.
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    T
    the_edgevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Mein erster Eschbach (von vielen). Geniale Idee, gut umgesetzt. Ist in meinen Top 100 !
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    MajaGruens avatar
    MajaGruenvor einem Jahr
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    theK_Emiyxvor einem Jahr
    Z
    Zasouvor 2 Jahren
    susi1281s avatar
    susi1281vor 2 Jahren
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    Tessasraumvor 2 Jahren

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