Das große Buch vom Handwerk: Fast vergessen, neu entdeckt

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5,0 Sterne bei2 Bewertungen
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Ein wunderbarer Ausflug in eine andere Welt.

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Ein wunderschöner Streifzug durch fast vergessene Handwerkskunst, die nun durch engagierte Meister weiter erhalten bleibt.

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783710401701
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:308 Seiten
Verlag:Servus
Erscheinungsdatum:15.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Sikals avatar
    Sikalvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wunderbarer Ausflug in eine andere Welt.
    Verlockende Einblicke

    Der Servus-Verlag hat hier wieder mal ein wunderbares Exemplar an beinahe vergessenen Traditionen herausgebracht. Hochwertig verarbeitet und sehr ansprechend wird das Buch dem Inhalt mehr als gerecht. Der Autor Achim Schneyder hat hier verschiedenste Bereiche an alter Handwerkskunst gesammelt und nimmt uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit, zeigt qualitativ hochwertige Produkte – als Gegenpol zum Massenwahn. Jedes Produkt wird liebevoll und sorgfältig in reiner Handarbeit hergestellt. Viele Berufe waren mir bis jetzt unbekannt, neugierig taucht man in die unbekannte Welt der Geigenbauer oder der Keramiker, der Schneekugel-Hersteller, Federnsticker, Murmelhersteller und viele mehr.


    Das Buch ist in unterschiedliche Bereiche gegliedert und in jedem dieser Bereiche werden besondere Geschichten von besonderen Menschen erzählt. Menschen, die aus Liebe zum Handwerk so manches aufgaben und denen man anmerkt, welche Berufung hinter der Tätigkeit steckt. Manches Mal fragt man sich, warum sich das jemand antut… Die Verlockung nach Geld und Ruhm kann es nicht sein. Vielleicht die Liebe zum Detail und zum Besonderen …

     

    Töne und Klänge
    Von Kopf bis Fuß
    Essen & Wohnen
    Draußen vor der Tür
    Farben & Formen
    Sport & Freizeit
    Kind & Kegel
    Edel & Schön

     

    Man darf dem Kachelmacher ebenso über die Schulter schauen wie der Blaudruckmanufaktur, man erfährt einiges über die Herstellung eines Klapotetz, über die Lederhosenherstellung, Schirmhersteller, Tischkreuzschnitzer und Vergolder … Herrlich, die Geschichten dazu zu lesen und die oft detaillierten Fotos zu betrachten. Man versinkt in eine andere Welt, unzählige Stunden liebevoller Handarbeit sind nötig, um das ein oder andere Liebhaberstück hervorzubringen (z.B. 160 Arbeitsstunden für eine Lederhose).

     

    Man darf hoffen, dass dieses Handwerk nicht verloren geht und auch in Zukunft hochgehalten wird. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter und werde mich noch oft an den Geschichten freuen.

    Kommentare: 2
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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wunderschöner Streifzug durch fast vergessene Handwerkskunst, die nun durch engagierte Meister weiter erhalten bleibt.
    Eintauchen in die Welt fast vergessener Traditionen


    Der „Servus-Verlag“ beschenkt seine an altem Handwerk interessierten Leser mit diesem wunderbar gestaltetet Buch.

    Achim Schneyder hat beinahe vergessene Handwerkskunst in acht Gruppen zusammengefasst, liebevolle Fotos und informative Texte zusammengetragen.

     

    ·       Töne & Klänge

    ·       Von Knopf bis Fuß

    ·       Essen & Wohnen

    ·       Draußen vor der Tür

    ·       Farben & Formen

    ·       Sport & Freizeit

    ·       Kind & Kegel

    ·       Edel & Schön

     

    Wir schauen bei Instrumentenbauern, Schirmherstellern, Glaskünstlern vorbei, lassen uns Blaudrucken und Pfauenfedernsticken erklären und staunen wie filigran geschnitzte Tischkreuze sein können.

     

    Ein Highlight ist auch der Besuch der Zuckerlmanufaktur und der Vergolderwerkstatt, in der nicht nur Blattgold für die Restaurierung alter Sakralgegenstände, sondern auch essbare Dekoration für rauschende Feste geschlagen wird.

     

    Die alte Tradition des Vogelverscheuchens durch einen Klapotetz wird in der Steiermark nach wie vor gepflegt wie die Sonnenuhren aus der Werkstatt von Johann Jindra.  

     

    Von der Präzisionsarbeit der Büchsenmacher in Ferlach und den Aufgaben des Beschussamtes habe ich mich schon höchstpersönlich überzeugen können.

     

    Eine ausgefallene Idee sind die Ringe aus Zirbenholz, die mit Edelsteinen verziert sind. Auf so eine Idee muss man erst kommen! Lauter Unikate und mit Liebe gefertigt.

     

    Wenn ein Salzburger von seinem „Lateiner“ spricht, ist nicht immer ein Lehrer der alten Sprache gemeint, sondern häufiger das Segelboot, das ohne Konstruktionspläne, nur aufgrund mündlicher Überlieferung gebaut wird.

     

    Fazit:

     

    Wer sich gerne mit alter Handwerkskunst beschäftigt, wird dieses Buch lieben. Auch als Geschenk eine gute Investition.

    Gerne gebe ich 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

     

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