Das verbotene Buch

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Inhaltsangabe zu „Das verbotene Buch“ von

Nehmen Sie zunächst die folgenden weisen Worte aus unserem Vorwort zur Kenntnis: „Dieses Buch soll warnen und mahnen. Unsere Gesellschaft ist ein Organismus, der nur dann überleben kann, wenn sich alle an die Spielregeln halten. Einige allerdings glauben, es ließe sich prima bestehen, wenn man nicht mehr arbeitet, sondern nur noch abzockt und bescheißt. […] Entscheiden Sie selbst, welchen Weg Sie gehen wollen.“ Nun denn: „Das verbotene Buch - Geheimsache“ ist keine Anleitung zum illegalen Handeln. Es ist vielmehr eine informative Sammlung kleiner und großer – mal moralischer oder ethischer, mal juristischer – Abwege, auf denen sich Menschen tagtäglich in unserer Republik bewegen, indem sie sich durch Gaunereien und Betrügereien durchs private und berufliche Leben mogeln. Dabei sind der Phantasie solcher Outlaws wirklich keine Grenzen gesetzt: Der Eine hat die absurdesten Tricks parat, mit denen er sich um die Parkgebühren drückt, der Andere hört den Polizeifunk ab, rast ungeniert mit 100 km/h durch Ortschaften und pöbelt andere Verkehrsteilnehmer an oder beleidigt die Polizei. Täuschen und Besch… heißt auch die Devise so einiger Schwindler, die ihren Kunden als gewiefte Gebrauchtwagenhändler oder als Liebesabzocker im Internet oder im wahren Leben begegnen und den bald Geprellten noch bälder grinsend die lange Nase zeigen. Ja, es gibt wirklich kaum eine Ecke des Lebens, in der nicht Ungemach auf uns warten kann: Ob der oder die Liebste mit unseren Gefühlen spielt und fleißig den perfekten Seitensprung übt oder mit Tricks nach einer günstigen Scheidung auch noch den Unterhalt verwehrt, ob bei eBay gekaufte und längst bezahlte Ware monatelang und ewig auf sich warten lässt oder uns lästige Telefonanrufe in irgendwelche Abo-Fallen locken, ob Diebe in diversen Läden ihre schmutzigen Finger ausstrecken oder die Ausgefuchsten einfach in allen möglichen Situationen absahnen, schnorren und sich Vorteile erschleichen – es geht heiß her in unseren Landen. Von den klassischen Betrügereien zu den absurdesten Verirrungen ist alles dabei: Da wird aus erfundenen Gründen versucht, die Miete zu mindern, da wird mit manipulierten oder provozierten Urlaubsmängeln die Reisekasse für das nächste Jahr aufpoliert, da wird die Versicherung betrogen und belogen bis sich die Balken und Lachbäuche biegen. Doch nicht nur mit der Beschreibung kleiner und mittelschwerer Mogeleien für Anfänger – wie vielleicht unschuldiger Mauscheleien, die den Aufstieg auf der Karriereleiter beschleunigen sollen? – gibt sich dieses Buch zufrieden. Es beschreibt auch den schmutzigen Weg zum Geld, Hartz-IV-Betrug und illegale Steuertricks sowie Betrugsversuche gegenüber der Justiz, die schon so manchen gezwungenermaßen für längere Zeit ins ernsthafte Grübeln gebracht haben… Entscheiden Sie einfach selbst, welchen Weg Sie gehen wollen. Tja, also: Zwar liest man in diesem Buch, dass manche Menschen tatsächlich für vieles noch nie GEZ-ahlt haben. Dieses Werk sollten Sie auf jeden Fall auf legalem Wege erwerben. Obwohl: Kaufen Sie dieses Buch lieber nicht. Es könnte Ihren Charakter verderben! Oder Sie moralisch stärken? Ja, ja, Sie erinnern Sich: Entscheiden Sie einfach selbst, welchen Weg Sie zu Ihrem und unserer aller Wohl gehen sollten.

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    Das verbotene Buch
    R_Manthey

    R_Manthey

    27. June 2015 um 16:33

    Ein verbotenes Buch, das niemand geschrieben haben will, erscheint nun schon in der fünften Auflage. Deshalb muss es einerseits insgesamt harmlos sein, aber andererseits genug Interessenten anziehen. Und tatsächlich erfährt der Leser je nach Motivation entweder, wie er sich vor allerlei Betrug schützen sollte oder wie er andere eventuell übers Ohr hauen kann. Zu den anderen gehört übrigens auch der Staat. Natürlich bleiben die Strafen für die beschriebenen üblen Taten nicht unerwähnt. Doch Betrüger sind komplette Menschen, die sich deshalb gerne auch selbst betrügen und in diesem Zusammenhang vermuten, sie wären genial und unangreifbar. Kann man nun mit diesem Buch als Betrüger wirklich etwas anfangen? Im Grunde fast nicht, denn entweder stimmt das Aufwand-Nutzen-Verhältnis nicht oder die Tricks sind so oberflächlich beschrieben, dass man sie nicht wirklich nutzen kann. Manche sind einfach nur lustig, wie zum Beispiel der Tipp, sich illegal eine Zugangskarte zu den Metro-Großmärkten zu besorgen. Die anonymen Autoren unterstellen, dass es bei Metro billiger sei als anderswo. Vielleicht haben sie einfach übersehen, dass die am Regal ausgewiesenen Preise keine Mehrwertsteuer enthalten. Sie wird aber an der Kasse zugeschlagen. Meine Erfahrung: Discounter aller Art sind billiger. Wer sich gerne etwas Laub mit Alleskleber an das Nummernschild seines Autos kleben will, um nicht erkannt zu werden, oder lernen möchte bei 200 Sachen jedem Blitzer durch das Betätigen der Scheibenwischanlage zu entkommen, der wird genau so seine Freude beim Lesen des Textes haben, wie die Leute, die gerne ihre privaten Verkehrsschilder in der Hosentasche mit sich führen, damit ihnen auch immer ein Parkplatz zur Verfügung steht. Falls jemand einen Doktortitel braucht, obwohl es intellektuell nicht ganz dazu reicht, dann kann er sich ja dank der Tipps dieses Buches eine entsprechende Arbeit schreiben lassen. Leider vergessen die Verfasser hier zu erwähnen, dass man diese auch irgendwo einreichen und verteidigen muss. Ich wäre zu gerne bei einer solchen Veranstaltung anwesend. Wer es entspannter mag, der sollte sich ohne den gerade erwähnten risikoreichen Aufwand einfach gleich den Titel kaufen. Adressen findet man im Buch. Doch bevor einige ihrem Größenwahn unvorsichtigerweise nachgeben, sollten sie wissen, dass man mit wenigen Klicks herausbekommen kann, ob solche Titel echt sind. Ist man gar anschließend mit dem Titel und ähnlichen Fälschungen an eine gut bezahlte Stelle gelangt, dann droht bei Entlarvung dieser Hochstapelei nicht nur Knast, sondern auch mehr als die komplette Rückzahlung des Gehalts. Vielleicht kann man nach einem solchen Karriereknick dann wenigsten ein Buch darüber schreiben. Andererseits enthält unser angeblich verbotener Text, der übrigens auch einen gewissen Unterhaltungswert besitzt, zahlreiche Tricks mit denen man selbst ausgenommen werden kann und auf die man als halbwegs ehrlicher Mensch im Traum nicht kommt. Hier ist besonders das Kapitel über ebay interessant. Auch wer nicht nur Spaß mit seinem Partner haben will, sondern nebenbei den Reiz des Fremden sucht, findet zahlreiche Verschleierungstricks dafür und auch Hinweise darauf, wie er dabei selbst in die Falle gehen kann. Vergleichsweise realitätsnah sind die Hinweise, wie man sich eine ordentliche Krankschreibung besorgt, falls man sich dringend erholen muss oder Zeit für das Ausprobieren einiger anderer Tricks aus diesem Buch braucht. Doch der Text warnt gleichsam vor der heimtückischen Rachsucht der Arbeitgeber. Neben zahlreichen anderen miesen Methoden lernt man auch, wie man seinem Vermieter oder Reiseveranstalter die Knete wieder aus dem Kreuz leiert. Besonders beliebt ist seitdem bei mir das Mitnehmen ganzer Ameisenhaufen in mein südländisches Hotelzimmer. Wem das nicht genug ist, der kann sich auch aus der nächsten Zoohandlung ein paar Riesenschaben besorgen, die er dann in seine Urlaubssuppe schmeißt. Fazit. Man muss nicht Hellsehen können, um zu ahnen, dass hier geschickt mit der Geheimnismasche gespielt wird. Deshalb ist dieses Buch auch eine offenbar erfolgreiche Methode, wie man zu Geld kommt. Manche seiner Tipps werden allerdings tatsächlich funktionieren, andere sind lehrreich, wieder andere einfach nur so blöd, dass man darüber nur lachen kann. Das Buch hat deshalb einen gewissen Unterhaltungswert und warnt den gutgläubiger Leser an einigen Stellen vor bösartigen Mitmenschen. Wahrscheinlich ist es für wirkliche Betrüger am Ende nicht sehr nützlich. Wer es dennoch praktisch ausprobieren möchte, wird das garantiert früher oder später einsehen müssen.

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  • Rezension zu "Das verbotene Buch"

    Das verbotene Buch
    Lupus

    Lupus

    22. February 2010 um 18:51

    Harte Zeiten fordern spitze Ellenbogen!
    Der Rücksichtsvolle hat das Nachsehen!
    Dieses Büchlein gibt eine kleine Anleitung, mit der sichs effektiv druchs Leben schummeln lässt!

  • Rezension zu "Das verbotene Buch"

    Das verbotene Buch
    Mister_M

    Mister_M

    11. June 2009 um 19:45

    Achtung, dieses Buch verdirbt den Charakter! Die Sammlung von Geschichten, bei denen das Gesetz gebogen oder gebrochen wird, ist hochgradig interessant, aber auch gefährlich: Denn die Lektüre verleitet zum Nachmachen...