Der Hahn ist tot.

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Inhaltsangabe zu „Der Hahn ist tot.“ von

Echt stark und total spannend von der ersten bis zur letzten Seite!

— Perle
Perle

Evelyn Haman nimmt der Zuhörer die unglücklich verliebte, leicht angestaubte Rosi mit ihrem Verfolgungswahn ohne weiteres ab.

— parden
parden
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  • Ingrid Noll - Der Hahn ist tot

    Der Hahn ist tot.
    Perle

    Perle

    14. January 2016 um 18:44

    Klappentext: Sie hält sich für eine Benachteiligte, die ungerecht behandelt wird und zu kurz kommt. Mit zweiundfünfzig Jahren trifft sie die Liebe wie ein Hexenschuß. Diese letzte Chance muß wahrgenommen werdeb. Hindernisse müssen beiseite geräumt werden. Sie entwickelt eine bittere Tatkraft: Rosemarie Hirte, Versicherungsangestellte, geht buchstäblich über Leichen, um den Mann ihrer Träume zu erbeuten. "Wenn Frauen zu sehr lieben ... ein Psychokrimi voll trockenem Humor. Spielte er nicht in Mannheim, könnte man ihn für ein Werk von Patricia Highsmith halten." (Für Sie, Hamburg) Eigene Meinung: Dieses Buch entdeckte ich ca. 2014 in einem Öffentlichen Bücherschrank. Wann und wo kann ich nicht mehr genau sagen. Da ich vor ungefähr zwei Jahren Die Apothekerin gelesen hatte von Ingrid Noll und begeistert war, wollte ich schon seit August 2014 dieses Buch gelesen haben. Jetzt im Januar 2016 hat es endlich geklappt. Von der ersten Seite an war ich hiervon ebenfalls begeistert und total spannend bis hin zur letzten (266.) Seite. Ich fieberte mit der Hauptprotagonistin mit und nicht nur mit ihr sondern auch mit den anderen wurde ich schnell warm und sie waren mir ans Herz gewachsen, ob sie eine positive oder negative Rolle hatten. Es war wirklich ein Psychokrimi, er ging echt an die Nerven und Psyche, ich konnte ihn abends und nachts im Dunkeln nicht gut lesen, bei Dunkelheit, eher lieber im Hellen. Habe vier Tage gebraucht davon aber einen Tag gar nicht gelesen.  Las aber jeden Tag mit Freude weiter. Der Schreibstil war genau richtig, dafür entdeckte ich aber 3-4 Schreibfehler. Ich sah den ganzen Roman wie einen Film vor meinen Augen ablaufen, würde ihn gerne als Krimi im TV anschaun, wenn es ihn nicht schon gibt. Werde mit Sicherheit wieder mal ein Buch von ihr lesen.  Schau mal was sie noch so geschrieben hat. Hierfür vergebe ich liebendgerne gutgemeinte 5 Sterne.

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  • Wenn alte Scheunen brennen...

    Der Hahn ist tot.
    parden

    parden

    WENN ALTE SCHEUNEN BRENNEN... 52 Jahre alt und immer zu kurz gekommen - Rosemarie Hirte fühlt sich vom Leben benachteiligt. Als sie sich zum ersten Mal wirklich verliebt steht für sie fest: Dieser Mann muss es sein, koste es, was es wolle. Um ihr Vorhaben zu verwirklichen geht sie buchstäblich über Leichen... Das ledige, ältere Fräulein Rosemarie erlebt ihren ersten Frühling, als sie in Liebe zu dem Lehrer Witold entflammt. Sie schleicht fortan bei Nacht- und Nebelaktionen um das Haus des Objektes ihrer Begierde, um es zu beobachten. Bei diesen detektivischen Nachforschungen beobachtet Rosi, wie Witold auf seine alkoholkranke Frau schießt. Sie ist aber nicht tot. Ein Grund für Rosi, sich einzumischen und ihrem Angebeteten tatkräftig zur Hand zu gehen. In ihrem Liebeswahn erwartet sie eine konspirative Zusammenarbeit und ein Entgegenkommen ihres Traummannes. Bei dieser ersten Leiche bleibt es allerdings nicht. Denn Witold, der sich nicht für Rosi interessiert, ist ein Don Juan und bei Damen jeden Alters heiß begehrt. Rosis Verklärung geht soweit, daß sie die Liebschaften ihres Liebesobjektes für Hindernisse hält, die aus dem Weg geschafft werden müssen. Wie im Rausch, aber dennoch kaltblütig genug, tut sie ihre "Pflicht". Ihre Eifersucht und ihr Liebeswahn befördern immer kriminellere Energien zutage... Wenn alte Scheunen brennen... Dies äußert Rosemarie Hirte vielsagend im Rückblick auf die Geschehnisse. Rosemarie war süchtig nach Liebe. Doch sie konnte ihren gesammelten Charme in die Waagschale werfen, sich liften lassen, im Lotto gewinnen - ihr Schwarm wollte sie einfach nicht. Doch am Ende hat sie ihn dennoch ganz für sich, wie sie es sich immer wünschte. Was ihr bleibt, ist die Erinnerung an gewisse Ereignisse und die Hoffnung, dass der dunkle Vorhang, der vor seinem Gesicht liegt, niemals aufgeht. Das Hörspiel mit Evelyn Hamann in der Hauptrolle der mordenden Rosemarie Hirte ist einfach herrlich. Die bekannte Schauspielerin Evelyn Hamann fesselt von Anfang an mit ihrer eindringlichen, der Rolle angepasst leicht irren Stimme. Ihr nimmt der Zuhörer die unglücklich verliebte, leicht angestaubte Rosi mit ihrem Verfolgungswahn ohne weiteres ab. Ein freches kriminalistisches Stück mit fesselnden Dialogen und Situationskomik liegt hier vor, untermalt zwischen den Szenen von Tangoklängen auf dem Akkordeon. Der Erstlingsroman der Erfolgsautorin Ingrid Noll hält was er verspricht - prickelnde Dialoge, lebensnahe Charaktere und eine gehörige Portion trockener Humor machen diesen kleinen Krimi zu einem Hörvergnügen. Empfehlenswert! © Parden

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    Floh

    Floh

    11. November 2014 um 05:16