Der Kinder Brockhaus Geniale Einfälle der Natur

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Inhaltsangabe zu „Der Kinder Brockhaus Geniale Einfälle der Natur“ von

Was haben Fallschirme, Salzstreuer und Klettverschlüsse gemeinsam? Es sind Einfälle der Natur! Viele Tiere und Pflanzen haben Fähigkeiten und Strategien entwickelt, die so genial sind, dass die Wissenschaft ganz genau hinschaut – und sie einfach nachbaut. „Der Kinder Brockhaus Geniale Einfälle der Natur“ präsentiert die faszinierenden Tricks von Pflanzen und Tieren und ihre Nutzung in Alltag und Technik. Ansprechende, altersgerechte Texte machen neugierig auf die Entwicklungen der Bionik.

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  • Rezension zu "Der Kinder Brockhaus Geniale Einfälle der Natur"

    Der Kinder Brockhaus Geniale Einfälle der Natur
    HeikeG

    HeikeG

    13. May 2012 um 14:25

    Schneller schwimmen mit dicker Nase... . ... bedeutet nicht, dass man sich nur recht fett erkälten muss, um es mit einem der schnellsten Schwimmer des Meeres - dem Thunfisch - aufnehmen zu können. Gemeint ist der sogenannte Bugwulst der Schiffe. Diese normalerweise unter der Wasserlinie liegende "Knollennase" der heutigen "Wasserpötte" verringert die Wellen, die bei der Fahrt am Bug entstehen und lässt das Wasser schneller am Schiff vorbeiströmen, ohne dass bremsende Wirbel entstehen. Das spart natürlich Treibstoff und macht das Schiff schneller. Als Vorbild standen übrigens Delfine. Mit ihrer auffällig wulstigen Stirn, die auf den ersten Blick ganz und gar nicht windschnittig aussieht, belehrten sie Wissenschaftler und Ingenieure eines Besseren, nachdem sie deren Strömungseigenschaften untersucht hatten. Nicht spitz und schmal oder schlank und länglich, sondern wulstig und teilweise sogar eckig machen flink bzw. genauer gesagt: strömungsgünstig. . Als Wissenschaft beschäftigt sich die Bionik (ein Kunstwort, das die Begriffe Biologie und Technik kombiniert) mit derartig optimierten Lösungen: der Entschlüsselung von "Erfindungen der belebten Natur" und ihrer innovativen Umsetzung in der Technik. Sie wird in diesem lehrreichen und (auch für Erwachsene) höchst interessanten Buch anschaulich und abwechslungsreich für Kinder ab 9 Jahren vermittelt. Untergliedert in sieben große Bereiche, in denen es unter anderem um den Gewinn von Wasser und Energie, raffinierte Materialien, den Traum vom Fliegen oder clevere Maschinen geht, werden 35 Beispiele präsentiert, die sich der Mensch aus der Tier- und Pflanzenwelt abgeschaut hat. . Das querformatige und farbenfrohe Buch aus der Kinder Brockhaus-Reihe zeigt zum Beispiel den Zusammenhang zwischen Kieselalgen und Autofelgen oder geht der Frage nach, ob aus Spinat Strom entstehen kann. Dass der Storch nicht nur kleine Babys bringt, sondern uns auch das Fliegen lehrte oder Kater Kasimir nicht nur zum Schnurren und Streicheln da ist, sondern seine Pfoten Vorbild für sichere und benzinsparende Autoreifen waren, sind gleichfalls Themen. Und da der Sommer vor der Tür steht... Vielleicht versuchen wir einfach intelligent wie unsere Bäume zu schwitzen oder hängen - nein - kleben uns kopfüber an einen schattigen Platz an die Wand, ähnlich wie es Geckos mit ihren fein behaarten Lamellenfüßchen können. Forscher haben bereits nach deren Vorbild ein Klebeband entwickelt, das so stark ist, dass man mit einem etwa DIN-A4-großen Stück einen vier Tonnen schweren Elefanten an die Wand kleben könnte. . Auf jeder Doppelseite dieses sehr empfehlenswerten Buches zeigen großformatige Detailaufnahmen einerseits das Vorbild in der Natur und andererseits, wo sich die Erkenntnisse der Bionik im Alltag wiederfinden. Zahlreiche Infoboxen erläutern genau, wie sich die Wissenschaft die Tricks der Natur zunutze macht. Durch das Buch begleiten den Leser die beliebten Charaktere Kalle Clever und Maja. Ihr Staunen über die genialen Fähigkeiten und Überlebensstrategien von Tieren und Pflanzen überträgt sich bestimmt auch auf die kleinen Forscher. . Um abschließend noch einmal auf die eingangs erwähnte dicke Nase zu kommen: Die schnellsten Schwimmer unserer Spezies - der Menschen - erreichen übrigens gerade einmal acht Stundenkilometer. Zu überlegen wäre, ob vielleicht eine rote Clownsnase doch noch für das eine oder andere km/h mehr zu gebrauchen wäre. Ein Versuchsexperiment für den Bioniker von morgen, der dieses Buch gelesen hat und hernach mit "Hai-Tech" einfach schneller, nein, cleverer durchs Leben (oder Wasser) gleiten kann.

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