Der Sommer ohne Männer, Roman,

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Der Sommer ohne Männer, Roman,“ von

Interessant anders, aber zum Ende nimmt es leider ab.

— Leila14

Hatte mir mehr davon versprochen.

— Tine-read-a-lot

Humorvolle und selbstironische Geschichte einer Ehekrise

— annewiegner

Hab anfangs überhaupt nicht ins Buch reingefunden und leider zog sich das Problem das ganze Buch über hin ...

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein merkwürdiger Roman über Ehen, Affären, Lebensläufe, das Altern, soziales Miteinander & neurologische Missverständnisse. Nicht mein Buch!

— Regenblumen

Eine Dichterin, eine Affaire, ein Zusammenbruch. Aber irgendwie geht es im Buch mehr über das Altern, das Schreiben und um Gedichte ...

— Buchstabenliebhaberin

Ein tolles Buch, welches das Thema ohne Kitsch und dafür mit viel Verstand behandelt! Top!

— FrauWunder

hat mir überhaupt nicht gefallen.

— 1611
  • Rezensionen
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  • Themen
  • Wenn der Ehemann eine Pause braucht

    Der Sommer ohne Männer, Roman,

    annewiegner

    02. November 2016 um 16:25

    Die New Yorker Dichterin Mia und der Neurowissenschaftler Boris sind seit Ewigkeiten verheiratet und haben eine erwachsene Tochter. Nach außen hin scheint alles in Ordnung, aber plötzlich, aus heiterem Himmel, möchte Boris eine «Pause». Natürlich ist die Pause jünger, attraktiver und zudem seine Assistentin. Mia stürzt in eine tiefe Depression, während Boris seine neue Freiheit genießt. Nach dem Klinikaufenthalt zieht sich Mia aufs Land zurück. In der Einsamkeit ihres Sommerhauses, in den Gesprächen mit ihrer Mutter und deren Freundinnen, vor allem aber ohne Männer, versucht sie, wieder zu sich selbst zu finden. Um sich zu beschäftigen, gibt sie einen Schreibkurs für junge Mädchen. So treffen drei Generationen mit ihren spezifischen Hoffnungen und Freuden, Problemen und Unzulänglichkeiten aufeinander und geben Mia die Möglichkeit, ihr eigenes Leben zu reflektieren, die Vergangenheit aufzuarbeiten, sich der Gegenwart zu stellen und sich für eine Zukunft bereit zu machen.Siri Hustvedt schreibt klug und unterhaltsam, anschaulich und mit scharfen Blick auf die menschlichen Schwächen, manchmal vielleicht ein wenig zu intellektuell.

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  • Zusammenbruch und Neuanfang

    Der Sommer ohne Männer, Roman,

    Buchstabenliebhaberin

    Die Dichterin Mia bricht zusammen, als ihr Mann nach 30 Jahren Ehe eine Pause vorschlägt. Die Eheunterbrechung hat einen Namen und ist jünger als Mia. Nach ihrem Klinkaufenthalt flüchtet Mia zu ihrer Mutter in ihrem Heimatort. Soweit, so gut. Bis dahin war die Geschichte spannend und gut erzählt. Danach triftet sie leider in Bedeutungslosigkeit und Langeweile ab. Alles dreht sich plötzlich um eine Handvoll pubertierender Mädchen im spontan aus dem Boden gestampfen Literaturkurs, um die Mutter und deren Freundinnen im Seniorenheim und um das junge Ehepaar in der Nachbarswohnung. Das Ganze liebevoll gespickt mit literarischen Zitaten und Gedichten - ich bin nicht so der Gedichts-Fan. Ich fing an zu überblättern. Dazwischen fand sich der Faden wieder. Der Ehemann wird von seiner Affaire verlassen und bändelt sofort wieder mit der Noch-Ehefrau an. Diese zögert nur kurz. So läuft das heute? Blitzgescheit? Beziehungsanalyse? Ich hatte mir mehr und anderes versprochen. Und es gibt Männer im Buch, der untreue Ehemann Boris und der cholerische Nachbar Paul. Die kommen aber ganz schlecht weg. Die Dichterin amüsiert sich gut ohne ihren Mann? Mit der überforderten Mutter von nebenan, die aus unerfindlichen Gründen die latent aggressiven Launen ihres Mannes erträgt? Mit den mobbenden Teenagern und dem Senioren-Kaffeekränzchen, in dem fast täglich eine Dame das Zeitliche segnet? Fast vergessen, der anonyme E-Mail-Stalker, der sich nach anfänglichen Pöbeleien als intelligenter philosphischer Sparringpartner erweist? Man mag es kaum glauben, das Buch war leider nichts für mich. Ich hab in der Hälfte das Interesse verloren und habe danach quer gelesen, weil mich interessierte, was aus dieser Ehe wird. Das Ende fand ich flach und banal. Der Fachjargon der Dichterin nervte zunehmend. Wer das mag, der wird sich mit diesem Buch bestimmt wohlfühlen.

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    • 2

    wandablue

    09. April 2015 um 21:21
  • Tausch?!

    Der Sommer ohne Männer, Roman,

    Nazgul94

    Mir gefällt dieses Buch leider überhaupt nicht, möchte jemand tauschen?

    • 5
  • Der Sommer ohne Männer von Siri Hustvedt

    Der Sommer ohne Männer, Roman,

    Legibilis

    23. January 2014 um 14:19

    Was tut man, wenn die Welt plötzlich auseinanderbricht? Die Dichterin und Poesie-Dozentin Mia sieht sich nach 30 Ehejahren plötzlich ohne Mann da stehen. Der Göttergatte verkündet ihr er brauche eine Pause. Dass diese „Pause“ ungefähr 20 Jahre jünger und seine Laborpartnerin ist, kommt für Mia völlig unerwartet. Nach einem Nervenzusammenbruch, inklusive Klinikaufenthalt, kehrt Mia in ihre Heimatstadt zurück um die Scherben ihres Ichs wieder zu kitten. Ein Lyrikkurs für eine Gruppe heranwachsender Mädchen soll sie auf andere Gedanken bringen. Doch schnell entpuppt sich die Gruppe süßer Teenager als intriganter Hexenzirkel mit internen Machtkämpfen und Mobbing und erinnert die sensible Mia an ihre eigene nicht ganz so rosige Kindheit. Daneben führt sie viele Gespräche mit ihrer Mutter und deren Altenheimfreundinnen über die Welt und wie man mit ihr fertig wird. Mia setzt sich mit sich und ihrem Leben auseinander und lernt viel über Ruhe und Gelassenheit. Sie kommt gestärkt aus der Krise hervor mit einem anderen Blick auf sich, ihr Leben und ihre Beziehungen. Siri Hustvedt beschäftigt sich in ihrem Roman „Der Sommer ohne Männer“ mit einem bitteren, und doch allzu realen Thema auf eine sehr subjektive und sanfte Art und Weise. Sie bleibt mit ihrem Roman beim Einzelbeispiel und verfasst kein rachsüchtiges, polemisches Frauenmanifest, wie es bei diesem Thema denkbar wäre. Es geht hier nicht um Schuldzuweisungen, es geht um die Verarbeitung von Verlust und das langsame Wiedereinfinden ins Leben. Der Sommer ohne Männer ist kein klischeebehafteter Frauenroman a la Cecilia Ahern, sondern vielmehr eine kleine philosophische Abhandlung über das Leben, die Liebe - und natürlich Männer. Siri Hustvedt entführt den Leser auf poetische, leichte und unterhaltsame Art in einen Sommer ohne Männer.

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