Digital Desire

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Inhaltsangabe zu „Digital Desire“ von

Die Suche nach dem englischsprachigen Begriff "desire" in einem Wörterbuch führt zu den Übersetzungsvorschlägen Verlangen, Sehnsucht, ...

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  • Digital Desire, rezensiert von Marcus Offermanns

    Digital Desire
    Splashbooks

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    07. January 2015 um 09:25

    Der schweizerische Verlag "Edition Skylight" hat sich zuletzt mehrfach als Spezialist für stilvolle Aktfotografie erweisen. Ob mit Erotic Wonderland, Volcanic Girls oder Boob Mania - stets hatte das Haus aus Zürich sehenswerte Fotokunst ein Händchen für stilvolle Akt- und Erotikfotografie. Mit dem vorliegenden Band "Digital Desire" gelingt dem Verlag die erfolgreiche Fortsetzung des eingeschlagenen Weges, wenn auch die Bilder um einiges expliziter ausgefallen sind, als bei den genannten Publikationen. Der Titel ist sozusagen Programm. Der US-amerikanische Aktfotograf J. Stephen Hicks ist aufgrund seines beruflichen Werdegangs eng mit erotischer Fotografie vertraut. Neben Auftragsarbeiten für Männermagazine wie Playboy oder Penthouse, betreibt Hicks sein Webportal digitaldesire.com. Der vorliegende Bildband basiert sozusagen auf der Arbeit für dieses der Erwachsenenunterhaltung zuzuordnende Projekt und besteht aus Fotografien, die im Rahmen dessen angefertigt wurden. Auch wenn Hicks in seinem Vorwort betont, jederzeit seinem persönlichen künstlerischen Ansatz folgen zu wollen, der sich vor allem in den Darstellungsformen von der gängigen Praxis der Erotikbranche unterscheide, fällt "Digital Desire" sehr freizügig und direkt aus. Auch wenn Hicks sein Ziel der künstlerischen Arbeit nicht verfehlt, ist die ursprüngliche Ausrichtung auf Materialgenerierung für Adult-Medien nicht zu übersehen. Soll heißen, dass die Abbildungen eindeutig und ohne Umschweife auf den Aspekt des sinnlichen und verführerischen Aspekts der Aktfotografie abzielen, der bereits durch die Namensgebung offenbart wird. Dafür findet das Fotografen-Trio Stephen Hicks, Charles Lightfoot und Mark Lit zwei Wege: Einerseits arbeiten sie gekonnt mit dem Ausdrucksspiel und den Attributen der Models, deren Gesichter und Körperhaltungen oftmals explizite Züge annehmen. Auf der anderen Seite steht dem die explizite Direktheit der Bilder gegenüber. Oftmals wird mit detaillierten Nahaufnahmen des weiblichen Intimbereichs gearbeitet. Zudem findet eine Vielzahl eindeutiger Posen Verwendung, die dem übergeordneten Themenbereich entsprechen. "Digital Desire" darf dennoch als Aktband charakterisiert werden, der Fotokunst mit erotischen Motiven verbindet. Hicks und Co. liefern durchaus eine sehenswerte Arbeit ab, fordern aber die Bereitschaft ein, sich mit den freizügigen Darstellungsformen auseinanderzusetzen. Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/15412/digital_desire

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