Einhandsegler

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Inhaltsangabe zu „Einhandsegler“ von

Über 30 Jahre lang behauptet sich der Nonkonformist Reinhard Mey nun im Musikgeschehen Deutschlands und Frankreichs. Mit leisen Tönen, subtilem Humor, seiner wunderschönen, erzählenden Art zu singen und der Intelligenz seiner Texte war Mey niemals in Schubladen einzuordnen. Witzige Shanties wie "Irgendein Depp bohrt irgendwo immer", "Die Schlacht am kalten Büffet" und "Anabelle" wurden zu humorigen Hits für alle Altersklassen, immer noch wird er mit Liedern wie "Über den Wolken" in Verbindung gebracht. Dabei steht Mey viel mehr für die leisen, subtilen Töne, Aussagen voller Politik, Ironie oder Menschlichkeit, jedoch jenseits des erhobenen Zeigefingers. Wie seine pazifistische Ballade "Nein, meine Söhne geb' ich nicht".<P> Auch "Einhandsegler" bewegt sich jenseits der potentiellen Single-Chart-Erwartung. Ein Gesamtkunstwerk, musikalisch aller erste Güte -- Meys langjähriges musikalisches Alter Ego Manfred Leuchter holte 20 Musiker ins Studio, vom Dudelsack über Akkordeon und Stehbass bis zur Oboe. Aber auch textlich gibt es heutzutage kaum noch jemanden, der so voller Lyrik, Sprachgewandtheit und Wortreichtum Geschichten erzählt, anklagt, liebevoll beleuchtet, Erinnerungen wachruft und optische Assoziationen weckt. Anspieltipps: "Serafina", eine italienisch anmutende 7-Minuten-Liebeserklärung an die Kellnerin Serafina bzw. Valentina, voller bösartiger, leiser Ironie. "Chet", eine jazzige, gekonnte Hommage an Chet Baker, das voller bitterer Erkenntnis steckende "Wenn ich betrunken bin", der witzige, grün denkende "Marder" oder der hoffnungsfrohe Titeltrack "Einhandsegler". <I>--Kati Hofacker</I>
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