Flaschenpost

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Inhaltsangabe zu „Flaschenpost“ von

Mey-Lieder wie "Ankomme Freitag, den 13.", "Gute Nacht, Freunde", "Der Mörder ist immer der Gärtner", "Annabelle, ach Annabelle" oder "Über den Wolken" gehören heute zu den deutschen Klassikern. Und sie zeigen das, was Reinhard Mey, den Liedermacher und Sänger, den Komödianten und ständigen Piekser ins schlechte Gewissen, ausmacht: Der scharfe Blick für Kleinigkeiten, das unbeirrbare Gefühl für Richtig und Falsch, die mahnenden Worte für Dinge, über die wir gerne hinwegsehen, und immer wieder der herrliche Sinn für abgründigen Humor. Die Melodien passen sich bei ihm den Texten an, und nicht umgekehrt, und eigentlich hat er ja schon immer so eine Art von Rap, also Sprechgesang, gemacht -- obwohl er doch immer "wie Orpheus singen" wollte. <P> <I>Flaschenpost</I> ist wieder ein Album in bester Mey-Manier. "Das Narrenschiff" ist eine treffende, böse Beschreibung unserer Republik, "Flaschenpost" erzählt von der Sehnsucht nach alter Freundschaft, "Der Bruder" beschreibt das, was wir alle schon mal gemacht haben: Das betonte Wegschauen bei einem Armen, der unsere Hilfe bräuchte. Aber auch das Komische kommt nicht zu kurz: "Der Nasenmann" ist der zynische Abgesang auf alle, die so intensiv nach irgendwas Aufdringlichem riechen, und mit "Liebe ist alles" ist Reinhard Mey wieder ein wunderschönes und ganz und gar nicht alltägliches Liebeslied geglückt. Ein Album, das man oft hören kann.<I>--Julia Edenhofer</I>
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