Geschichte des deutschen Buchwesens (Digitale Bibliothek 26) CD- ROM für Windows 3.11/95/98/ NT

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Inhaltsangabe zu „Geschichte des deutschen Buchwesens (Digitale Bibliothek 26) CD- ROM für Windows 3.11/95/98/ NT“ von

Auf der Leipziger Buchmesse hat das Verlagshaus Directmedia rechtzeitig zum 175-jährigen Jubiläum des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und dem vermutlich 600. Geburtstag Johannes Gutenbergs den 26. Band seiner Digitalen Bibliothek vorgelegt. Dass der Verlag, der sich der Digitalisierung gedruckter Werke verschrieben hat, ausgerechnet das Buchwesen zum Gegenstand einer seiner CD-ROM-Kompendien macht, darf als weiterer -- und abermals gelungener -- Versuch gelten, unter Beweis zu stellen, dass das Ziel von Directmedia nicht die Abschaffung der Bücher, sondern die Ermöglichung der systematischen Erschließung ihrer Inhalte ist. In diesem Falle den des Standardwerks zur <I>Geschichte des deutschen Buchhandels</I> von Friedrich Kapp und Johann Goldfriedrich, einer Monographie von Friedrich Schulze, eines Lexikons zur Firmengeschichte deutscher Buchhändler und Buchdrucker von Rudolf Schmidt, einer bis ins Jahr 1990 reichenden Gesamtdarstellung von Reinhard Wittmann sowie der vom Herausgeber, Mark Lehmstedt, beigesteuerten Geschichte des deutschen Buchwesens in Bildern.<P> Bei Nachschlagewerken, die schon in ihrer Druckfassung auf das schnelle Auffinden bestimmter Fachartikel hin angelegt sind (wie in diesem Band das Buchhändler-Lexikon von Schmidt), könnte die Software noch ein wenig zulegen. Auf diesem Felde ist der Nutzer mittlerweile an einigen Komfort gewöhnt (etwa von Microsofts Enzyklopädie <I>Encarta</I>). Doch dieser marginale Einwand trifft außer dem Buchhändler-Lexikon auf dieser CD mit <i>Kindlers Malereilexikon</i>, dem religionswissenschaftlichen Klassiker <i>Die Religion in Geschichte und Gegenwart</i> oder den beiden literaturwissenschaftlichen Standardlexika von Wilpert (<i>Lexikon der Weltliteratur</i>) und Killy (<i>Literatur Lexikon</i>) Werke, denen er aufgrund ihrer anderen Qualitäten kaum etwas anhaben kann. Und freilich darf auch nicht unterschlagen werden, dass die Digitale Bibliothek für die intensive Arbeit mit großen Datenbeständen Optionen bietet, die man bei herkömmlichen CD-ROM-Lexika vergebens suchen wird! Und so ist denn, wie bislang alle Bände der Digitalen Bibliothek - auch <I>Die Geschichte des deutschen Buchwesens</I> - uneingeschränkt zum Kauf zu empfehlen. <I>--Andreas Vierecke</I>
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