Gone, Baby, Gone (Harper Fiction)

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Inhaltsangabe zu „Gone, Baby, Gone (Harper Fiction)“ von

Ein gut gebauter Thriller, der nach starkem Beginn erst nachlässt, dann aber Wucht und Raffinesse entfaltet.

— Wolf_Thorberg
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  • Stark, Lehane, stark

    Gone, Baby, Gone (Harper Fiction)

    Wolf_Thorberg

    12. April 2015 um 03:52

    Das Kind einer Drogenschlampe (ist das politisch unkorrekt?), das spurlos aus der Wohnung verschwindet, während die Mutter sich zu unheilvollen Zwecken herumtreibt. Ein Fall "Maddie", nur im Bostoner White-Trash-Milieu - uah, gähn. Ehrlich gesagt hätte ich das Buch nie gelesen, wenn es mir nicht empfohlen worden wäre. Und am Anfang war ich auch geneigt, es wieder beiseite zu legen. Denn Tempo und Spannung lassen nach den starken ersten Seiten zunächst zu wünschen übrig. Es kommt für meinen Geschmack zuviel Sozialkritik, die man so schon zu oft gehört und gelesen hat, und zuviel vom üblichen Hard-Boiled-Detective-Gelaber. Die beiden Privatermittler, der Ich-Erzähler Patrick und seine Partnerin und Freundin Angie, kamen mir anfangs nicht nahe. Auch weil Lehane zunächst die Konflikte und die Action fehlen, in denen sich die Figuren wirkungsvoll ausdrücken könnten. Stattdessen flicht er immer wieder biographische Ergüsse ein, die die laufende Szene stören und beweisen sollen, wie tapfer, gut, traumatisiert etc. die Helden sind. (Eine Unart Lehanes die Rezensenten auch schon an anderern seiner Bücher moniert haben.) Doch dann nehmen die Dinge eine unerwartete Wendung, die Geschichte gewinnt mit dem Auftauchen der dubiosen und schön zynischen und abgebrühten, ergo unterhaltsamen Brutalo-Cops Broussant und Poole an Fahrt. Patrick und Angie riskieren ihr Leben, opfern zumindest ein bisschen ihre Gesundheit und kommen dem Leser somit näher. Auch wenn versierte Krimileser wohl schon relativ früh eine gewisse Richtung ahnen, in die die Auflösung sich entwickelt, war das Ende für mich dann schon eine Überraschung. Aber keine gekünstelte, sondern eine stimmige, mit der es Lehane sogar gelingt, eine wichtige moralische Frage aufzuwerfen. Und eine, die Patrick und Angie vor ein erhebliches Dilemma stellt. Lehane ist ein ziemlich guter Autor, der in Gone, Baby, Gone, auch wenn nicht alles rund und perfekt läuft, ziemlich viel richtig macht. Genug, um ihn aus der Masse der Krimischreiberlinge herauszuheben.

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  • Rezension zu "Gone, Baby, Gone (Harper Fiction)"

    Gone, Baby, Gone (Harper Fiction)

    sportsfake

    04. April 2012 um 12:18

    Die kleine Amanda (4 Jahre) wird an einem Abend aus ihrem Zimmer entführt. Ihre Mutter Helene, die Alkoholabhängig und sogar mit Drogen zu tun gehabt hat, macht sich anfangs nicht wirklich sorgen, ihre Schwester heuert dann zwei Privatdetektive an, die versuchen den Fall aufzuklären.
    Sehr spannende Erzählung mit einer sehr überraschenden Wendung.

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