Homo Ficktus. Notizen eines Antihelden

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Inhaltsangabe zu „Homo Ficktus. Notizen eines Antihelden“ von

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    Homo Ficktus. Notizen eines Antihelden
    Duffy

    Duffy

    14. February 2014 um 09:39

    Schronz ist ein hoffnungsloser Fall. Aber beileibe kein Looser. Denn er überlebt. Schreibt Geschichten über Erfolglosigkeit, Pech mit Frauen, kaputte Geschäftsideen, Suff und übers verzweifelte Ficken. Schronz schreibt viel über sich selbst, könnte man meinen, aber - man wird den Verdacht nicht los, dass er eine Überdosis Bukowski erwischt hat. Und so kann man ihm vielleicht unterstellen, dass er sich so beschreibt, wie er sich gerne selbst sehen würde. Das ist ja nicht so schlimm, wenn dabei Figuren entstehen wie einer mit Mutterkomplex, der ersatzweise 20 Kilo Gehacktes vögelt. Schronzens Stories sind originell, nicht mal peinlich und vor allem: Sie sind gut und geschmeidig geschrieben und machen Spaß beim Lesen. Wenn er jetzt doch noch das auffällige Bukowski-Mäntelchen abstreifen und nur noch Schronz-Stil schreiben würde, sind auch die 4 Sterne da. Doch der durchgesetzte eigene Stil fehlt noch ganz gewaltig. Trotzdem: Empfehlenswert weil erfrischend, wen das andere nicht so stört wie mich.

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