Klosterführer. Christliche Stätten der Besinnung im deutschsprachigen Raum

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Inhaltsangabe zu „Klosterführer. Christliche Stätten der Besinnung im deutschsprachigen Raum“ von

Der Trend ist eindeutig: Immer mehr Menschen entdecken Klöster als Raststätten für die Seele. Wer dem christlichen Glauben nicht abgeneigt ist, kann hinter Klostermauern die Erfahrung machen: Zur Ruhe kommen sorgt für mehr Erholung als Freizeitkonsum und Flugstress. Rund 200 "Christliche Stätten der Besinnung im deutschsprachigen Raum" listet der "Klosterführer" auf; keine distanzierten Beschreibungen, sondern Selbstdarstellungen der jeweiligen Häuser. Stille-Suchende finden Informationen über die Geschichte und Sehenswürdigkeiten des Klosters, über die Tätigkeiten der Mönche oder Nonnen, über Angebote für Gäste sowie Unterkunftmöglichkeiten.<P> Bei der Lektüre des übersichtlich angeordneten Nachschlagewerkes kommen selbst Kirchenkenner aus dem Staunen nicht heraus. Wer nicht nur in dem Buch, sondern auch vor Ort auf Suche geht, kann viele Klischees pflegen, aber auch Ungewohntes entdecken: zum Beispiel bei den Braunschweiger Dominikanern Kino im Kloster genießen, im Andechser Bräustüberl einkehren oder den Benediktinerinnen der Frauenchiemsee-Abtei beim Lebkuchen-Backen über die Schultern sehen. "Manager und Wirtschafttreibende" sind bevorzugte Urlauber-Zielgruppe der Prämonstratenser im österreichischen Geras, die Klarissenschwestern in Brixen dagegen leben "streng beschaulich, Gespräche sind nur am Klostergitter möglich". In Leipzig ist der erste Klosterneubau im Bereich der neuen Bundesländer zu bereisen, im sauerländischen Meschede die gregorianischen Gesänge der Mönche Königsmünsters zu belauschen.<P> Der Großteil der Klöster bietet Gästen die Möglichkeit, am geistlichen Leben und an gemeinsamen Mahlzeiten teilzunehmen. Von den frühen Gottesdienstzeiten -- teilweise ab vier Uhr morgens -- sollten sich Gäste nicht abschrecken lassen, schließlich besteht keine Teilnahmepflicht. Dennoch dürfte die Hemmschwelle für Stille-Suchende, die der Kirche eher fern stehen, hoch sein. Wer sich traut, bei den "Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria", den "Anbeterinnen des Blutes Christi" oder bei den "Zisterzienserinnen von der Strengeren Observanz" um ein Bett zu bitten, braucht schon ein gewisses Maß an Selbstsicherheit. Zur vorherigen Information sei ein virtueller Besuch hinter den Klostertüren der künftigen Gastgeber empfohlen, bei dem die Kreuzgänge und Schatzkammern durchsurft werden können: Auch die Internet-Adressen hat der "Klosterführer" verzeichnet. <i>--Uwe Birnstein</i>
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